DE949189C - Faden zum Herstellen von verknoteten Abbindungen, insbesondere fuer chirurgische Zwecke und hierbei insbesondere zum Abbinden von Gefaessen bei Operationen - Google Patents

Faden zum Herstellen von verknoteten Abbindungen, insbesondere fuer chirurgische Zwecke und hierbei insbesondere zum Abbinden von Gefaessen bei Operationen

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DE949189C
DE949189C DEK18677A DEK0018677A DE949189C DE 949189 C DE949189 C DE 949189C DE K18677 A DEK18677 A DE K18677A DE K0018677 A DEK0018677 A DE K0018677A DE 949189 C DE949189 C DE 949189C
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Karl Kammer
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/12Surgical instruments, devices or methods for ligaturing or otherwise compressing tubular parts of the body, e.g. blood vessels or umbilical cord
    • A61B17/12009Implements for ligaturing other than by clamps or clips, e.g. using a loop with a slip knot

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Description

  • Faden zum Herstellen von verknoteten Abbindungen, insbesondere für dlirurgische Zwecke und hierbei insbesondere zum Abbinden von Gefäßen bei Operationen Zusatz zum Patent 935 623 Gegenstand des )Hauptpatents 935 623 ist ein Faden zum Herstellen von Abbindungen, insbesondere für chirurgische Zwecke und hierbei insbesondere zum Abbinden von Gefäßen bei Operationen, welcher auf einem Trägerplättchen in beim Zusammenziehen mindestens einen Doppelknoten ergebenden Schleifen gebunden vorbereitet und fixiert gehalten ist. Auf diese Weise ist im Sinne des Hauptpatents bei Verwendung eines solchen, den Abbindefaden tragenden Plättchens der große Fortschritt gegeben, daß der Abbindefaden bei seinem Gebrauch sehr erheblich Zeit einsparend nicht erst noch vorgeschlungen zurechtgerichtet werden muß, sondern einem ihn apparativ applizierenden Abbindegerät gleich greifbereit angelegt werden kann.
  • Während nun entsprechend der Erfindung nach dem Hauptpatent das Fadenträgerplättchen in einer Weise ausgeführt ist, die nicht yorsieht, daß es während des Abbindevorgangs mit Vorteil am Abbindegerät verbleiben soll, gibt jetzt diese zusätzliche Erfindung für das genannte Fadenträgerplättchen eine weitere Verbesserung an, die es nicht nur möglich macht, dieses Plättchen während des Abbindens als Schutz für den Abbindefaden am Abbindegerät zu belassen, sondern die auch das Anlegen des Fadens an das Abbindegerät noch weiter erleichtert und ferner schließlich die Fertigung des Trägerplättchens selbst und sein Bestücken mit dem Abbindefaden noch vereinfacht. Dies wird dadurch erreicht, daß der Abbindefaden erfindungsgemäß auf einem solchen Trägerplättchen gehalten ist, welches aus seiner Fläche vorspringende Erhebungen aufzuweisen hat, um welche sich der Faden zum Bilden und Halten seiner vorbereiteten Knotenschleifen legen läßt, und zwar vorzugsweise in einer Anordnung der genannten Fadenschleifen derart, daß sie sich in ihrer so vorbereiteten Form gleich zusammen mit ihrem Trägerplättchen z. B. durch Abstreifen von den genannten Erhebungen auf entsprechend übereinstimmende Erhebungen eines sie übernehmenden Abbindegerätes,geben lassen. Dies hat nunmehr den großen Vorzug, daß die Fadenschleifen schon vorbereitet auf einem Träger sitzen, der dem Kopf des Abbindegerätes hinsichtlich der dort die Fadenschleifen haltenden, vorspringenden Teile jetzt weitestgehend entspricht. Dies erleichtert aber das Anlegen des Fadens an das Abbindegerät wesentlich, wie auch das Vorschleifen des Abbindefadens auf seinem Trägerplättchen.
  • Eine weitere wesentliche Verbesserung ergibt sich ferner noch dann, wenn das Fadenträgerplättchen und seine die Fadenschlingen haltenden Erhebungen in Weiterbildung der Erfindung je als Teile für sich ausgeführt sind, weil sich die genannten Erhebungen dann vom Trägerplättchen lösen und entfernen lassen, sobald deren Funktion beim Anlegen des Abbindefadens an das Abbindegerät von den entsprechenden Gliedern dieses Gerätes übernommen werden kann. Dies bringt dann noch den Erfolg, daß das Fadenträgerplättchen als solches auch nach Wegnahme seiner Erhebungen ohne diese mit geschützt unter ihm liegenden -Faden während des Abbindens desselben am Kopf des Abbindegerätes verbleiben kann.
  • Es gehört zur Erfindung aber nicht nur die Schaffung eines Fadenträgerplättchens der neuen Art, -sondern zu deren weiteren Vervollkommnung auch die Schaffung eines Magazins, in welchem die in der angegebenen Weise -auf einem Trägerplättchen gefaßten Abbindefäden sterilgemacht in Vorrat gehalten und dem sie nach Bedarf bequem einzeln entnommen werden können. Hierzu dient ein Magazin, in welchem die Fäden zusammen mit ihrem Trägerplättchen in einer Mehrzahl gestapelt aufeinandergereiht sind und welches am Stapelende einen Öffnungsschlitz aufzuweisen hat zum vorzugsweise seitlichen, einzeln erfolgenden Herausnehmen des Fadens mittels seines Trägerplättchens.
  • Hierbei kommt es also darauf an, daß die Fadenträgerplättchen immer erst dann von außen her in Berührung kommen können, wenn sie aus dem Magazin herausgeführt sind, so daß der übrige Inhalt des Magazins ständig geschlossen gehalten sein kann und dadurch steril bleibt. Zu diesem Zweck ist es besonders geeignet, wenn dem Entnahmeschlitz des Magazins ein von außen zu betätigender Schieber od. dgl. so zugeordnet ist, daß sich mit ihm das jeweils vor diesem Schlitz befindliche Fadenträgerplättchen durch ihn hindurch aus dem Vorratsbehälter nach außen schieben läßt.
  • Nachfolgend ist die Erfindung mit ihren Einzelheiten an Hand von Zeichnungen in Ausführungsbeispielen noch näher beschrieben und erläutert. Es zeigt Fig. I das Fadenträgerplättchen der - neuen Art in Ansicht von oben zusammen mit dem von ihm getragenen, an seinen Erhebungen gehaltenen Abbindefaden, Fig. 2 eine Schnittansicht zu Fig. 1 nach der Schnittlinie II-II, Fig. 3 die Unterseite zu Fig. I, Fig. 4 das Trägerplättchen allein von oben gesehen nach Abnahme seiner zu einem gemeinsamen baulichen Teil vereinigten Erhebungen, -Fig. 5 das die genannten Erhebungen bildende Teil ebenfalls allein in Ansicht von vorn, Fig. 6 in seitlicher Ansicht, wie die Teile nach Fig. 4 und 5 zusammengesteckt werden, Fig. 7 ein Fadenmagazin mit Haltesteg für die Fadenträgerplättchen und mit unten angebrachtem seitlichem, geöffnet dargestelltem Entnahmeschlitz, Fig. 8 einen Horizontalschnitt nach der Schnittlinie Vill-Vill in Fig. 7, Fig. 9 ebenfalls wieder in vertikalem Längsschnitt ein Fadenmagazin mit Haltedorn und mit unten angebrachtem seitlichem Entnahmeschlitz, der geschlossen dargestellt ist, Fig. 10 eine Schnittansicht zu Fig. 9 nach der Schnittlinie X-X, Fig. II ein Fadenmagazin entsprechend Fig. 9 und in gleicher Ansicht, jedoch versehen mit einem Ausstoßschieber zum Entnehmen der Fadenträgerplättchen, und Fig. 12 einen Horizontalschnitt nach der Schnittlinie XII-XII in Fig. ii.
  • In Fig. I bis 3 ist dargestellt, wie ein Faden I z. B. aus Catgut, der zum Abbinden von blutenden Wundgefäßen verwendet werden soll, in zwei Schlingen 2 und 3 so geschleift auf einem Trägerplättchen 4 vorbereitet gehalten ist, daß sich beim Zusammenziehen dieser Schlingen ein Doppelknoten ergibt. Es legen sich dann nämlich die Kreuzungsstellen 5 und 6 der beiden Schlingen fest übereinander. Das Plättchen 4 kann aus Metall gefertigt und in seiner Oberfläche veredelt sein, es läßt sich auch aus Kunststoff, vorzugsweise aus transparentem Material, anfertigen, z. B. auch durch Ausstanzen aus Kunststoffplatten. Die Fadenschleifen 2 und 3 werden nach Größe und Form durch passend geformte, aus der Fläche des Plättchens 4 vorspringende Erhebungen 7, 8 und 9 gehalten. Von diesen Elhebungen ist die mittlere, 7, für die erste Fadenschleife in ihrem Kern hohl als Hülse in Langlochform ausgeführt, während die beiden anderen, 8 und 9, kurze längliche Zapfen od. dgl. sind.
  • Diese Erhebungen 7 bis 9 sitzen für sich auf einem gemeinsamen selbständigen baulichen Teil 10 und werden, von diesem getragen, von der Rückseite her durch das Plättchen 4 durchgesteckt, das zu diesem Zweck passend geformte Ausnehmungen 7', 8' und 9' aufzuweisen hat. Dieses Teil 10 mit seinen Erhebungen kann ebenfalls zweckmäßig aus Kunststoff gefertigt sein. Es kann dann wie auch das Plättchen 4 nach Gebrauch als verlorenes Teil weggeworfen werden. Es ist dabei noch zu erwähnen, daß ein Kunststoff verwendet wird, der sich zusammen mit dem angelegten Abbindefaden z. B. aus Catgut steril machen läßt, der also entsprechend hitzefest bzw. chemisch inaktiv ist.
  • Der Abbindefaden I sitzt also um die durchgesteckten Erhebungen 7, 8 und 9 geschlungen auf der Vorderseite des Plättchens 4. Die Fadenenden II und 12 sind dabei um die Kante I3 des Plättchens 4 herumgeführt und unter die gegen das Plättchen 4 angedrückte Wange 14 des Teils 10 gelegt, wo sie durch Klemmwirkung festgehalten bleiben.
  • Das Abnehmen des in der beschriebenen Weise in einer Doppelschlinge vorbereitet auf dem Plättchen 4 festgehaltenen Abbindefadens I erfolgt nun derart, daß dieser Faden mit seinem Träger-. plättchen 4 dem Kopf eines Abbindegeräts aufgelegt wird, und zwar so, daß das Plättchen 4 nach außen zu liegen kommt und der Faden I geschützt unter ihm liegenbleibt. Das fragliche Abbindegerät hat an seinem Kopf ebenfalls drei Erhebungen, die in ihrer Form denjenigen des Plättchens 4 entsprechen. Gegeneinandergesetzt stoßen diese dann die Erhebungen 7 bis 9 aus dem Plättchen 4 aus dessen Ausnehmungen aus und übernehmen dabei zugleich in übereinstimmender Form die Fadenschlingen 2 und 3, indem sie diese mittels des Plättchens 4 von dessen Erhebungen 7 bis 9 ab- und sich selbst aufstreifen. So läßt sich dann der Abbindefaden mit einem einzigen Griff vom Halteplättchen auf das fragliche Abbindegerät geben, wobei das Plättchen 4 selbst als abdeckender Schutz für den Faden während desAbbindens amAbbindegerät verbleibt, indem es an dessen Kopf mittels der Aussparungen a und b fixiert durch eine Feder od. dgl. festgehalten wird.
  • In Fig. 4 ist das Fadenträgerplättchen mit seinen Ausnehmungen 7', 8' und 9' nochmals als Einzelteil dargestellt. Fig. 5 zeigt das Bauteil Io, in dem die in die genannten Ausnehmungen kommenden Erhebungen 7, 8, 9 vereinigt sind.
  • Fig. 6 veranschaulicht, wie die beiden Teile 4 und 10 zusammengesteckt und wieder auseinandergenommen werden können.
  • Es handelt sich ferner jetzt auch noch darum, die Abbindefäden, welche dem Abbindegerät, entsprechend vorbereitet, so bequem und rasch wie möglich aufgelegt werden können, auch in entsprechender Anzahl einwandfrei steril gehalten so in Vorrat zu haben, daß sie nicht weniger rasch einzeln nach Bedarf greifbar sind. Hierzu kann ein Vorratsbehälter dienen, wie er nachstehend in den Fig. 7 bis I2 erläutert ist. Dieser Vorratsbehälter hat eine Bodenplatte 15 mit einer hochgezogenen Einsatzführung 16. In diese Führung 16 ist von oben her der eigentliche kappenförmige Behälterkörper I7 einsteckbar, welcher nur unten eine durch die Bodenplatte I5 abgeschlossene Einfüllöffnung aufzuweisen hat. In diesem Behälter I7 sitzen die steril eingeführten, mit dem Abbindefaden I und dem Bauteil 10 bestückten Fadenträgerplättchen 4 aufeinandergestapelt.
  • Unten an dem Behälter I7 und der Einsetzführung 16 ist seitlich je ein Schlitz8 bzw. 19 vorhanden, durch den die Fadenträgerplättchen 4 nacheinander z. B. mittels einer Zange durch Herausziehen entnommen werden können. Sie fallen dann von oben nach, bis alle verbraucht sind. Der Behälter 17 kann dann durch Abnehmen von der Bodenplatte 15 von neuem mit sterilem Gut wieder gefüllt werden. Im Innenraum des Behälters I7 ist noch ein Steg 20 angebracht. Dieser dient den eingefüllten Fadenträgerplättchen 4 als Halt und Führung und schafft beidseitig neben sich Platz für die freien Fadenenden II und 12.
  • Der Vorratsbehälter nach Fig. g und 10 unterscheidet sich gegenüber demjenigen nach Fig. 7 und 8 nur dadurch, daß an Stelle des Stegs 19 ein in seiner oberen Deckfläche sitzender Dorn 2I vorgesehen ist, auf dem die Fadenträgerplättchen 4 in ihrer mittleren Ausnehmung 7 bzw. 7' aufgereiht geführt sind. Der Dorn 21 reicht aber nicht bis zur Bodenplatte 15 und läßt die Plättchen 4 im Bereich des Entnahmeschlitzes I8 bzw. 19 frei, so daß diese in ihm herausgenommen werden können. In Fig. 9 ist übrigens noch gezeigt, wie der Behälter I7 und die Bodenplatte 15 gegenseitig um I800 um ihre vertikale Achse verschwenkt aufeinandergesetzt werden können, damit in dieser Stellung der Entnahmeschlitz bei Nichtgebrauch des Behälters 17 geschlossen ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 und 12 ist unten, dem Entnahmeschlitz I8 bzw. 19 gegenüber, ein von außen zu betätigender Schieber 22 vorgesehen. Dieser ist normalerweise durch eine Feder 23 nach außen gezogen. Wird er nach innen gedrückt, so schiebt er das unterste Trägerplättchen 4 vor sich her durch den Schlitz I8 bzw.
  • 19 nach außen, so daß es dort dann gut gegriffen werden kann. Der Schieber 22 selbst geht sodann wieder in seine Ruhestellung zurück.
  • In den Fig. 8, 10 und I2 ist der vom Plättchen 4 getragene Abbindefaden der Einfachheit halber nur teilweise mit eingezeichnet. Er liegt an sich auf dem Plättchen in den Knotenschlingen, wie dies in Fig. I vergrößert wiedergegeben ist.
  • Erwähnt sei noch, daß der Vorratsbehälter natürlich den Entnahmeschlitz auch oben tragen kann, wobei dann die Trägerplättchen 4 z. B. durch eine Feder nacheinander vor diesen Schlitz nach oben angehoben werden können.

Claims (11)

  1. PATENTANSPPBUCHE: I. Faden zum Herstellen von verknoteten Abbindungen, insbesondere für chirurgische Zwecke und hierbei insbesondere zum Abbinden von Gefäßen bei Operationen, welcher auf einem Trägerplättchen in beim Zusammenziehen mindestens einen Doppelknoten ergebenden Schleifen gebunden vorbereitet und fixiert gehalten ist, nach Patent 935 623, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Fadenträgerplättchen aus seiner Fläche vorspringende Erhebungen aufzuweisen hat, um welche sich der Faden zum Bilden und Halten seiner vorbereiteten Knotenschleifen legen läßt, und zwar vorzugsweise in einer Anordnung dieser Fadenschleifen derart, daß sie sich in ihrer so vorbereiteten Form gleich zusammen mit ihrem Trägerpl;ättchen z. B. durch Abstreifen von den genannten Erhebungen auf entsprechend übereinstimmende Erhebungen eines sie übernehmenden Abbindegerätes geben lassen.
  2. 2. Chirurgischer Faden nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sein Trägerplättchen und die an diesem angeordneten, die vorbereiteten Knotenschleifen haltenden Erhebungen für sich als selbständige, voneinander zu lösende bauliche Teile ausgebildet sind.
  3. 3. Chirurgischer Faden nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenträgerplättchen Ausnehmungen aufzuweisen hat, in die sich die für sich zu einem gemeinsamen, sie tragenden baulichen Teil vereinigten Erhebungen des genannten Trägerplättchens von dessen Gegenseite her ein- und ausschieben lassen.
  4. 4. Chirurgischer Faden nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Halten der ersten Knotenschleife dienende Erhebung des Trägerplättchens hülsenartig hohl ausgeführt ist, z. B. in Form eines zur Aufnahme einer Schnabelklemme des Abbindegerätes geeigneten Langlochs.
  5. 5. Chirurgischer Faden nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das die Erhebungen des Trägerplättchens tragende bauliche Teil eine Wange od. dgl. aufzuweisen hat, welche am Trägerplättchen anliegt, wenn seine Erhebungen in dessen Ausnehmungen sitzen, und die die von der Gegenseite des Trägerplättchens um seine Kante umgelegt herangeführten Fadenenden des die Knotenschleifen bildenden Fadens ihr untergelegt zwischen sich und dem Trägerplättchen festklemmen läßt.
  6. 6. Chirurgischer Faden nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das die Erhebungen des Fadenträgerplättchens bildende Teil und das Fadenträgerplättchen selbst aus sterilisierbar chemisch- bzw. hitzefestem Kunststoff, insbesondere auch solchem transparentem Kunststoff, gefertigt sind, letzteres vorzugsweise durch Ausstanzen aus einer Kunststoffplatte.
  7. 7. Chirurgischer Faden nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß er zusammen mit dem ihn auf seinen Erhebungen vorgesc:hl-ungen haltenden Trägerplättchen in einer Mehrzahl gestapelt aufeinandergereiht in einem Magazin in Vorrat gehalten ist, welches am Stapelende einen seitlichen Öffnungsschlitz aufzuweisen hat, durch den es sich zusammen mit seinem Trägerplättchen einzeln herausnehmen läßt.
  8. 8. Chirurgischer Faden nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sein Magazin die Form eines aufrecht stehenden, nach oben geschlossenen Behälters hat, welcher mit seiner nach unten weisenden Einfüllöffnung auf einer für diese als Abschluß dienenden Bodenplatte aufsitzt, an dieser in einer einen seitlichen Entnahmeschlitz freilassenden Einsetzführung gehalten.
  9. 9. Chirurgischer Faden nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sein Vorratsbehälter dem Bodenstück gegenüber um seine vertikale Achse verschwenkt umsetzbar ist, wobei der Entnahmeschlitz in der Einsetzführung der Bodenplatte dann in der einen Stellung geöffnet und in der anderen geschlossen ist.
  10. 10. Chirurgischer Faden nach Anspruch 7 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sein Behälter in Längsrichtung einen in eine Ausnehmung der Fadenträgerplättchen zu deren Halteführung passend eingreifenden Steg oder Dorn aufzuweisen hat, welcher, sofern er ein Durchsteckdorn-ist, nicht bis in den Bereich der seitlichen Entnahmeöffnung des Magazins führt.
  11. 11. Chirurgischer Faden nach Anspruch 7 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dem Entnahmeschlitz seines Vorratsbehälters ein von außen zu betätigender Schieber so zugeordnet ist, daß sich mit diesem das jeweils vor dem genannten Schlitz befindliche Fadenträgerplättchen durch ihn hindurch aus dem Vorratsbehälter nach außen schieben läßt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121967B (de) * 1956-08-24 1962-01-11 Arno Arnold Harmonikaartig faltbare Abdeckung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Schleifmaschinen

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