DE947547C - Verfahren zur Herstellung von mit einer Faserschicht, Faserbuendeln, Garnbuendeln oder Flor versehener nichtgewebter Florware oder gewebter Ware und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit einer Faserschicht, Faserbuendeln, Garnbuendeln oder Flor versehener nichtgewebter Florware oder gewebter Ware und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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DE947547C DEF9548A DEF0009548A DE947547C DE 947547 C DE947547 C DE 947547C DE F9548 A DEF9548 A DE F9548A DE F0009548 A DEF0009548 A DE F0009548A DE 947547 C DE947547 C DE 947547C
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Description

AUSGEGEBEN AM 16. AUGUST 1956
F 9548 VII/8h
(Großbritannien)
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellungvon mit einer Faserschicht, Faserbündeln, Garnbündeln oder Flor versehener nichtgewebter Florware oder gewebter Ware, wie z. B. Teppichen, Vorlagen, Matten, Plüsch, künstlichen Pelzen od. dgl. Das Verfahren ist besonders anwendbar in solchen Fällen, bei denen der Flor in einem Träger aus verfestigtem, später entfernbarem Material, z. B. in einem Alginatgel, derart gehalten ist, daß die Enden des Flors aus der einen Seite des Trägers heraus ragen, mit der anderen Seite jedoch bündig abschneiden. Um das Herausragen der Fasern an der einen Seite zu erzielen, wird der Träger, wie bekannt, etwa mit Bürsten behandelt. Bei den bekannten Ausführungsformen wird eine
plastische Kunstmasse ader ein damit bedecktes Gewebe auf die vorspringenden Florendöi aufgebracht, um sie daran zu befestigen, worauf der Träger entfernt wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Flor in bekannter Weise zunächst in einen tafel- oder plattenförmigen Träger aus einer sich verfestigenden Masse bzw. Gel, ζ. B. Alginat, gehalten, die nach Durchführung des Verfahrens entfernt wird. Die Enden der Florfasern .oder Fäden ,ragen dabei auf einer der beiden Oberflächen des Trägers frei heraus, während sie in die andere Oberfläche bündig eingebettet sind.
Erfindungsgemäß wird nunmehr auf dieFlorseite des Trägers ein Verstärkungsmittel flüssig, z. B.
eine Kunstharzemulsion, aufgebracht. Gleichzeitig wird auf die gegenüberliegende Seite des Trägers eine Saugwirkung ausgeübt, so daß das Verstärkungsmittel in die vorstehenden Florenden und die an sie angrenzenden, im Träger- liegenden Teile des Flors und —. bei porösen Florfaden — in die einzelnen Florfaden selbst sowie in die Zwischenräume zwischen den Florfäden eingesaugt wird. Die Kunstharzzubereitung kommt so in innige Berührung mit den Florenden und ■ bildet in dem .Träger Vorsprünge·, welche nach Entfernung des Trägers die Elastizität des Flors erhöhen.
Die Eigenschaften des Verstärkungsmittels, d. h. pH-Wert, Viskosität usw., sowie die Intensität und die Dauer des Saugens können je nach der Natur und der Länge des Flors und in Abhängigkeit davon, ob er gesponnen oder nichtgesponnen ist, geändert werden, so daß je nach dem Verwendungszweck der Ware gewünschte Eigenschaften eingestellt werden können. Bei einem Garnflof oder einem Flor, der aus im Abstand voneinander angeordneten Faserschichten besteht, kann das Verstärkungsmittel bis weit in den im Träger befindlichen Flor hineingesaugt werden, gegebenenfalls sogar bis zu den in die Saugseite des Trägers mündenden Enden.
In gewissen Fällen ist es von Vorteil, zuerst ein schwaches Lösungsmittel für den Träger zu benutzen, um das den Träger bildende verfestigte Mittel in der Umgebung der Fasern oder des gesponnenen Materials zu lösen und so um die Fasersubstanz herum Kanäle zu schaffen oder zu erweitern, bevor die erste Kunststoffschicht aufgebracht wird. So können z. B. im Alginatträger an den Florenden Vertiefungen herausgelöst werden, die sich mit dem Verstärkungsmittel füllen und nach dem Trocknen, z.B. einer Kunstharzlösung, ein wirksames Verankern des Flors bewirken.
Der Flor wird nach dem Aufbringen des Ver-Stärkungsmittels und während der Flor sich noch im Träger verankert befindet, durch eine Trockenoder Aushärtekammer geführt. Er kann gemäß einem bekannten Verfahren mit einer abschließenden Kunststoff-Rückenschicht versehen werden. Nachdem die zweite, abschließende Rückenschicht ausgehärtet ist, wird der Träger vom Flor entfernt.
Bei Behandlung einer gewebten Florware, z. B. eines Teppichs, wird der Flor gleichfalls in das verfestigte Trägermaterial eingebettet. Eine abschließende, zweite Kunstharz-Rückenschicht kann "dabei in Fortfall kommen.
Eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist mit einem gelochten, durchlässigen Band zum Fördern des verfestigten Florträgers über Saugkammern versehen. Vorrichtungen zum Auftragen des Behandlungsmediums sind vorgesehen.
Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele beschrieben.
Bei der Herstellung eines Teppichs oder einer Vorlage, wobei der Flor aus Garn besteht, werden tafelförmige Träger von Garnflor, dessen Enden an einer Oberfläche des Trägers vorstehen und in die andere Oberfläche bündig einmünden, auf _ das gelochte, durchlässige Band gebracht, das auf Walzen über eine Saugkammer geführt wird. Die öffnungen der Kammer werden, durch die darüber hinweglaufenden Träger praktisch, geschlossen. Ein Verstärkungsmittel, z.B. eine Kunstharzlösung oder -emulsion, wird während der Bewegung über den Saugkanal auf die Oberfläche des -Trägers aufgebracht.
Das Verstärkungsmittel wird in die Ga-rnenden unter inniger Berührung mit dem Garnflor gesaugt, wobei durch das' Ansaugen auf der Oberfläche in der Nähe der Enden des Flors Vertiefungen gebildet werden, die vollständig mit dem Verstärkungsmittel gefüllt sind.
Bei anhaltender Saugwirkung kann ein Teil des Verstärkungsmittels in sehr feinem Zustande bis zur Saugseite des Trägers durchdringen.
Die Kunstharzzubereitung, mit welcher der Flor behandelt ist, wird dann einer Aushärtung unterworfen, z. B. in einer Trockenkammer, worauf der endgültige und abschließende Überzug bzw. die Rückenschicht aus Kunststoff in gewünschter · Stärke aufgetragen wird.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel werden im Abstand voneinander befindliche Faserschichten in einem Alginatträger in bekannter Weise vereinigt und dann, ähnlich wie oben beschrieben, behandelt.
Das Ausmaß des Eindringens des Verstärkungsmittels hängt zu gewissem Grad von seinem pfj-Wert ab, der über oder unter 7 liegen kann.
Nach einem dritten Ausführungsbeispiel wird ein gewebter Florteppich durch einen verfestigten Alginatträger gehalten und in ähnlicher Weise behandelt.
Werden nicht absorbierende Fasern zur Herstellung des Flors verwendet, z. B. vollsynthetische Fasern, Kunstseide od. dgl., so werden diese nicht vom Verstärkungsmittel durchdrungen, jedoch entlang den Florfäden nach unten benetzt, so daß die Fasern an ihrer Basis zum Teil vom Verstärkungsmittel bedeckt werden, während die Spitzen unbedeckt bleiben.
Versuche haben ergeben, daß ein Teppich'oder eine Vorlage mit einem Garnflor, der aus einer «° Mischung von Abfallfasern und einem verhältnismäßig geringen Prozentsatz von reiner Wolle besteht und nach dem ersten Beispiel behandelt und mit einer Rückenschicht versehen ist, beim Begehen angenehm federt; der Flor nimmt bei Entlastung sofort seine ursprüngliche Form wieder an und setzt einem Verschieben beim Reiben oder Ziehen starken Widerstand entgegen.
Da Feuchtigkeit auf der Oberfläche des Trägers oder im Flor ein wirksames Heften des Verstär- *iao kungsmittels und ein Eindringen in den Flor verhindert, ist der Träger vor dem Aufbringen des Verstärkungsmittels durch einen Trockner zu führen. Auch kann z. B. vor dem Aufbringen des Verstärkungsmittels im Trockner Lr ft durch den Flor gesaugt werden.
Fig. ι.zeigt die Seitenansicht einer Einrichtungzur Durchführung des Verfahrens;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Teiles eines Trägers mit einem Flor aus gesponnenem Fasermaterial;
J7ig. 3 und 4 zeigen eine Seitenansicht bzw. einen Grundriß eines Teiles des Trägers, auf den das Verstärkungsmittel aufgebracht ist;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht eines Teiles eines ίο Trägers, nachdem ein zweiter Überzug als abschließende Rückenschicht aufgebracht ist;
Fig. 6 ist eine Rückenansicht, nachdem das als Trägersubstanz dienende Gel entfernt ist;
Fig. 7 bis Ii zeigen entsprechend den Fig. 2 bis 6 die Verfahrens stufen bei der Behandlung eines Flors, der aus im Abstand voneinander angeordneten Faserschichten aus ungesponnenem Material besteht;
Fig. 12 ist eine Seitenansicht eines Teiles eines Trägers mit dem Flor eines gewebten Teppichs, der in den Träger eingebettet ist;
Fig. 13 zeigt eine Seitenansicht eines Trägers nach dem Aufbringen des Verstärkungsmittels, und Fig. 14 ist eine Seitenansicht eines Teiles des Teppichs, nachdem die Trägersubstanz entfernt ist. Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Einrichtung umfaßt eine endlose Fördereinrichtung, z. B. sechs Abschnitte 1, 2, 3, 4, 5 und 6 aus gelochtem durchlässigem Material.
Dem Abschnitt 1 werden die Träger 4' aus verfestigter Trägersubstanz zugeführt, in welcher der zu behandelnde Flor gehalten ist. Diese Träger werden unter rotierenden Bürsten 7 mit Metallborsten oder Stiften durchgeführt, welche einen Teil des Trägers von der Oberseite entfernen, so daß die Enden des Flors über die oberen Oberflächen vorstehen. Die entfernten Teilchen werden durch einen Saugstutzen 8 entfernt. Unterhalb des Abschnittes 1 kann eine Vakuumkammer 39 vorgesehen sein, um das Entfernen von Feuchtigkeit einzuleiten und zu erreichen, daß die Träger 4' während des Durchganges unter den Bürsten 7 sicher gegen das Förderorgan gehalten werden. Die Enden des Flors liegen dabei in den oberen und unteren Oberflächen der Träger frei.
Die Träger werden hierauf durch eine Trockenkammer 9 geführt, in welcher auf etwa 990 erwärmte Luft über die Träger verteilt wird, um die vorstehenden Enden des Flors und die oberen Oberflächen der Träger zu trocknen. Auf der Unterseite des Abschnittes 2 sind Vakuumkammern 10 vorgesehen, um die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft abzusaugen.
Die aus der Trockenkammer 9 austretenden Träger werden durch den Abschnitt 3 der Fördereinrichtung über Vakuumkammern 11 und unter Verteilern 12,14 hindurchgeführt. Dem Verteiler 12 wird ein Verstärkungsmittel, z. B. eine Kunstharzlösung oder -emulsion, zugeführt und auf die unter ihm hinweglaufenden Träger aufgetragen, so daß ein erster Überzug 15 gebildet wird. Die Emulsion fließt dabei längs der vorstehenden Florenden auf die oberen Oberflächen der Träger. Die mit einem Verstärkungsmittel versehenen Träger laufen dann über die Saugkammern 11, so daß die Emulsion in innige Berührung mit dem Flor und mit der oberen Oberfläche der Träger gebracht wird, wobei sie auch in den Flor eindringt.
Die Träger laufen hierauf unter den Verteilern 14 hindurch und über die folgenden Vakuumkammern 11 hinweg. Durch die Verteiler 14 wird Luft auf das Verstärkungsmittel geblasen, so daß die Kunstharzzubereitung in einem Zustand erhalten wird, in welchem sie während des Transportes der Träger über die Saugkammern 11 beständig in den Flor hineingesaugt wird.
Die so behandelten Träger werden im Abschnitt 4 durch einen Aushärteofen 17 geführt, in welchem z. B. Luft von geeigneter Temperatur verteilt und durch Vakuumkammern 13 wieder abgesaugt wird. Mehrere öfen können in Serie angeordnet sein und zunehmende Temperaturen aufweisen, z. B. von 90 bis 3150.
Die aus dem Ofen 17 austretenden Träger werden unter einem Verteiler 20 mit der Rückenschicht 21 versehen. Die Rückenschicht wird z. B. im Abschnitt 6 durch einen Ofen 37 ausgehärtet, der mit einer Vakuumkammer 38 versehen ist. Anschließend wird der Träger, z. B. das Gel, aus dein Flor in bekannter Weise herausgewaschen oder herausge- go bürstet.
Fig. 2 zeigt einen Teil eines Trägers 4' nach dem Durchgang unter den Bürsten- oder Stiftewalzen 7 (Fig. 1). Der Garnflor 22 weist vorstehende Garnenden 23 auf. Die entgegengesetzten Enden des Flors liegen auf der unteren Oberfläche der Platte frei, jedoch ohne vorzustehen. Fig. 3 zeigt einen Teil des Trägers nach dem Durchgang zwischen den Verteilern 12 und 14 und den Vakuumkammern 11. Das Verstärkungsmittel 15 ist in inniger Berührung mit der oberen Oberfläche des Trägers 4' dargestellt und besitzt Vorsprünge 24. Zum Teil umgeben diese Vorsprünge, wie bei 24 dargestellt, den Flor, zum Teil dringen sie, wie bei 25 angedeutet, in die Fäden des Flors ein.
Fig. 5 zeigt einen Teil eines Trägers 4', nachdem er unter dem Verteiler 20 hindurchgeführt und mit einem zweiten, abschließenden Kunststoffüberzug 21 versehen ist, der sich mit dem ersten Überzug 15 verbindet und die endgültige Rückenschicht 110. bildet.
Fig. 7 bis 11 entsprechen den Fig. 2 bis 6 und erläutern entsprechende Stadien bei der Behandlung eines Flors, der aus im Abstand voneinander angeordneten Schichten 26 aus ungesponnenem Faser- n5 material besteht. Der Flor ist mit 26, die vorstehenden Enden mit 27 und der Träger mit 4' bezeichnet.
Bei diesen Beispielen haben die Vorsprünge 28 des Primärüberzuges 15 die Form von Rippen, die sich teils längs der Seiten der Schichten 26 und teils keilförmig in diese Schichten hinein erstrecken.
Bei allen oben beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die Träger eng aneinander anliegend angeordnet, so daß sie, wenn sie durch Verteiler 20 mit einem Überzug versehen werden, zu einem ununterbrochenen Band vereinigt sind.
Bei der Behandlung einer gewebten Florware, z. B. eines Teppichs mit einem gewebten oder porösen Grundgewebe, wird diese in einem Träger 4' aus verfestigter Trägersubstanz, z. B. einem Alginatgel, gehalten, wobei der Flor 29 in den Träger eingebettet ist, während das Grundgewebe 30, wie aus Fig. 12 ersichtlich, frei liegt. Soll eine geweb'e Florware, die mit einer nicht porösen Rükkensuhicht versehen werden soll, behandelt werden, so erfolgt die Behandlung vor dem Auftragen der -Lückenschicht.
Fig. 13 zeigt einen Teil eines Trägers, nachdem das Verstärkungsmittel auf die Oberfläche des Trägers aufgebracht ist und nach dem Passieren der Vakuumkammern, so daß Vorsprünge 31 des Überzuges 15 in den Flor 29 gezogen sind. Fig. 14 zeigt den Teppich bzw. die gewebte Florware nach dem Entfernen des Gels.
Das ausgehärtete Verstärkungsmittel 15 bildet nicht nur die Vorsprünge für den Flor, sondern verstärkt auch das Grundgewebe. Falls eine nicht poröse Rückenschicht nötig ist, kann sie nachträglich auf das Grundgewebe und auf den primären Überzug aufgebracht werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von mit einer Faserschicht, Faserbündeln, Garnbündeln oder Flor versehener nichtgewebter Florware oder gewebter Ware, wie z. B. Teppichen, Vorlagen, Matten, Plüsch, künstlichen Pelzen -od. dgl., wobei der Flor in einem Träger aus verfestig- . tem, später entfernbarem Material gehalten ist; und die Enden des Flors aus der einen Seite des Trägers herausragen, mit der anderen Seite jedoch bündig abschneiden, dadurch' gekennzeichnet, daß ein Überzug eines Verstärkungsmittels, z. B. eine Kunsthaszzubereitung, auf dievorstehenden Florenden oder die Gewebegrundschicht und die benachbarte Trägerfläche fließbar aufgetragen und gleichzeitig die gegenüberliegende Trägerfläche, in welche die Florenden ausmünden, einer Saugwirkung unterworfen wird, wobei das Verstärkungsmittel in innige Berührung mit dem als Flor oder als Gewebegrundschicht vorstehenden Fasermaterial und den angrenzenden Teilen kommt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger vor dem- Auftragen des Verstärkungsmittels, z. B. unter Saugwirkung, getrocknet wird,
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Kunstharzzubereitung als Verstärkungsmittel nach Ausübung der Saugwirkung ausgehärtet und eine weitere abschließenden' Rückenschicht auf den ersten Überzug aufgebracht und ebenfalls ausgehärtet wird.
  4. 4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein oder mehrere gelochte Förderorgane (1, 2, 3, 4, 5, 6) für die Florträger (4'), über welchen eine Trockenkammer· (9), ein Verteiler (12) zum Auftragen eines Verstärkungsmittels auf die Träger (4'), beheizte Härtekammern (17), ein Verteiler (20) zum Aufbringen einer zweiten Rückenschicht und eine Härtekammer (37), unter welcher eine oder mehrere Vakuumkammern angebracht sind. .
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 715-377; britische Patentschrift Nr. 588 548.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    »509 658/28 2.56 (609 584 8.56)
DEF9548A 1951-07-24 1952-07-23 Verfahren zur Herstellung von mit einer Faserschicht, Faserbuendeln, Garnbuendeln oder Flor versehener nichtgewebter Florware oder gewebter Ware und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens Expired DE947547C (de)

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