DE94688C - - Google Patents

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DE94688C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/32Equipment adapted to use on ice

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der vorliegenden Vorrichtung ist der, die beim Einbrechen auf dem Eise in die Gefahr des Ertrinkens kommenden Personen zu retten, ohne dabei selbst die gefährliche Stelle oder unter Umständen überhaupt das Eis betreten zu müssen. Die Vorrichtung besteht aus einem mit Rollen r versehenen Bohlenkreuz b, an dessen vorderem Ende ein Gestell g angebracht ist, worin sich ein zweiarmiger, leiterartiger Hebel h dreht, so dafs das vordere Ende desselben tiefer wie die Bohle b reichen kann. An dem anderen Ende des zweiarmigen Hebels h greift eine Leiter i drehbar an; dieselbe liegt andererseits auf der Bohle b auf und fafst mit zwei Klauen u unter eine daselbst auf der Bohle angebrachte Eisenplatte p, so dafs sich dieses Ende der Leiter i nicht heben kann. Ein an dieser Stelle der Leiter i sitzender Haken α kann in verschiedene Löcher 0 in der Eisenplatte ρ gehakt werden, wodurch die jedesmalige Lage der Leiter i und mit ihr die des zweiarmigen Hebels h bestimmt wird. Zur Bewegung der Leiter i bezw. zur Bedienung der ganzen Vorrichtung dient eine an der Leiter i angebrachte Zugstange ^, mit welcher man im Stande ist, noch in einer gewissen Entfernung vom Ufer die Vorrichtung handhaben zu können.
Um den Haken α aus den Löchern ο der Platte ρ heben zu können, haben die Klauen u unter der Eisenplatte ρ so viel Luft, dafs dieses möglich ist. Beim Druck an der vorderen Leiter h durch eine darauf sich rettende Person hakt sich der schräg stehende Haken α von selbst an der Platte ρ fest, während ein Zug an der Stange ^ ihn von der Platte ρ frei macht.
Bei eintretendem Unglücksfall wird die Vorrichtung auf dem Eise vorgeschoben, und zwar ist hierbei die Lage des leiterartigen Hebels h so, dafs das vordere Ende über den Spiegel ragt. An der gefährlichen Stelle angekommen, wird das vordere Ende durch Vorstofsen der Leiter i nach unten gelassen, worauf der zu Rettende sich daran festhält oder in die Höhe klettert. Durch Anziehen der Leiter i mittelst der Zugstange \ wird nun das vordere Ende des Hebels h wieder gehoben, wie in der Zeichnung durch punktirte Linien angedeutet ist, so dafs der zu Rettende aufser Gefahr kommt. Die Anordnung der Vorrichtung gestattet sowohl, dafs sich mehrere Personen gleichzeitig retten können, wie auch, dafs die Vorrichtung selbst bei schwachem Eise benutzt werden kann, da sie schwimmfähig ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rettungsvorrichtung bei Unglücksfällen auf dem Eise, dadurch gekennzeichnet, dafs auf dem Ende einer Bohle (b) in einem Gestell (g) ein zweiarmiger, als Leiter ausgebildeter Hebel (h) gelagert ist, mit dessen kürzerem Schenkel eine zweite Leiter (i) gelenkig verbunden ist, die an ihrem hinteren Ende mit Klauen (u) unter die Bohle (b) oder eine auf dieser befestigte Eisenplatte (p) fafst und mit einem Haken (a) unter Vermittelung einer Zugstange fe) in verschiedene Löcher (0) der Bohle bezw. Platte eingehakt werden kann, zum Zwecke, die Vorrichtung auf dem Eise vorzuschieben, bis der längere Schenkel des Leiterhebels (h) in die Einbruchstelle tritt,1 und die denselben erfassende Person durch Anziehen der Zugstange fc) über Wasser zu bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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