DE9465C - Neuerungen an Wassermessern - Google Patents
Neuerungen an WassermessernInfo
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- G—PHYSICS
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Description
1879.
Klasse 42.
CHARLES HENRY BACON in BOSTON (Massachusetts, ' V. S. A.).
Neuerungen an Wassermessern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. September 1879 ab.
Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung eines genau arbeitenden, soliden und verläfslichen
Wassermessers.
Der Wassermesser besteht aus einem Quecksilbergefäfs,
in welchem ein einfaches oder doppeltes Mefsrad so angebracht ist, dafs der Eintritt
des Wassers in die betreifende Kammer des Rades das Zählwerk treibt,, wobei das
Quecksilber als ein Kolben wirkt. Das Princip beruht darauf, dafs eine Flüssigkeit, die sich
nicht mit Wasser mischt und specifisch schwerer ist als Wasser, als ein Kolben in Verbindung
mit der einen Wand der Mefskammer verwendet wird, wodurch das in die Mefskammern eintretende
Wasser den flüssigen Kolben entweder durch Bewegen der Kammer oder des Kolbens, oder der beiden genannten Tlieile verschiebt.
A ist das Gehäuse, B das Mefsrad, C der Einlafs und D der Auslafs für das zu messende
Wasser. B ist das die Mefskammern des Rades JB abschliefsende Quecksilber. Das bei C
eintretende Wasser strömt in die Kammern a α' α2 etc. und verschiebt dabei das Quecksilber
in denselben dadurch, dafs es das Rad JB veranlafst, sich um seine Axe zu drehen. Das
Wasser strömt z. B. so lange in die Kammer a, als das dem Einlafs C zunächst liegende Ende
dieser Kammer sich über dem Quecksilberniveau, welches mit y y bezeichnet ist, befindet.
Das Wasser kann die Kammer α jedoch nicht eher verlassen, bis das entgegengesetzte Ende
derselben über das Quecksilberniveau gelangt, folglich wird während eines Theils der Drehung
der Kammer α (während sich das Eintrittsende unter dem Quecksilberniveau befindet) das
Wasser aus ihr heraus- und das Quecksilber in sie hineintreten. Um einen gleichmäfsigeren
Durcbflufs zu erzielen, ist das Mefsrad B so eingerichtet, dafs es an jeder Seite eine Anzahl
Mefskammern hat, die durch eine Th eilwand von einander geschieden sind, und sind die
Mefskammern wiederum so angeordnet, dafs sich die Eintritts- und Austrittsenden der Kammern
an der einen Seite auf der halben Länge zwischen den Eintritts- und Austrittsenden der
Kammern an der anderen Seite befinden. Mefsrad B dreht sich auf dem in die Seitenwand
des Gehäuses A eingeschraubten Zapfen b.
Das Zählwerk, das durch das Mefsrad in Bewegung gesetzt wird, kann von beliebiger,
bekannter Construction sein. Dasselbe wird am besten innerhalb des Gehäuses A angebracht,
zu welchem Zweck die eine Seite ganz oder theilweise aus Glas angefertigt wird, um die
Zählscheibe sichtbar zu mächen.
Selbstverständlich mufs das Gehäuse aus einem Material gefertigt sein, welches den Einwirkungen
des Quecksilbers und des Wassers widersteht.
Claims (2)
1. Der Wassermesser, bestehend aus dem mit
Quecksilber theilweise gefüllten Gehäuse A, in welchem sich das Mefsrad B dreht, mit
dem Wassereinlafs C und Auslafs D, wie gezeichnet und beschrieben, in Verbindung
mit einem Zählwerk.
2. Das Mefsrad B mit den beiden durch eine Theilwand getrennten Reihen Kammern, die
so abwechselnd zu einander angebracht sind, wie dies auf beiliegender Zeichnung dargestellt ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9465C true DE9465C (de) |
Family
ID=286827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9465D Active DE9465C (de) | Neuerungen an Wassermessern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9465C (de) |
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