DE523948C - Nasser Schwingglockengasmesser - Google Patents

Nasser Schwingglockengasmesser

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DE523948C
DE523948C DEE38344D DEE0038344D DE523948C DE 523948 C DE523948 C DE 523948C DE E38344 D DEE38344 D DE E38344D DE E0038344 D DEE0038344 D DE E0038344D DE 523948 C DE523948 C DE 523948C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/30Wet gas-meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Nasser Schwingglockengasmesser Die Erfindung betriff:eine Verbesserung nasser Schwingglockengasmesser, deren Meßorgan eine im wesentlichen ringförmige Trommel mit einer radialen, zwei Meßräume bildenden Scheidewand ist und zwei' durch eine zur Schwingachse der Trommeln senkrechte Wand getrennte zentrale Vermittlungskammern für das Gas hat.
  • Soweit man diese - Gasmesser .bis jetzt kannte, wurden, um eine Verbindung der Meßräume mit der Gaszufuhr bzw. Gasabfuhr zu erhalten, U-förmige Röhren verwendet, die unterhalb des Flüssigkeitsspiegels, und also durch Flüssigkeit abgedichtet, durch zentrale Öffnungen in zentrale Vorkammern führten. Diese Bauart war an die Bedingung gebunden, daß die Flüssigkeit die zentrale Öffnung reichlich überdecken mußte, und hieraus wiederum ergab sich eine Begrenzung für den Schwingungsweg der Meßtrommel, derart, da.ß der sich aus den Umkehrstellungen der Scheidewand ergebende Meßraum nur klein sein konnte.
  • In vorliegender Erfindung werden statt der U-Rohre hohle Wellen benutzt, durch welche das Glas in die Meßräume gelangt. Der Flüssigkeitsspiegel kann durch diese Maßnahme erheblich gesenkt werden; er kann weit unter der Achse liegen. Dies wiederum hat zur Folge, daß ein größerer Schwingungsweg der Meßtrommel ermöglicht und damit der Meßraum bedeutend vergrößert wird. Mit dieser Neuerung wird erreicht, daß man mit denselben Größen der Gasmesser bedeutend größere Leistungen erzielt.
  • Hohle Wellen sind zwar bei Gasmessern auch schon verwendet worden, doch erfüllten dieselben nicht den Zweck einer Gaszuführung bei nassen Gasmessern, sondern dienten lediglich als Steuerungsorgane für trockene Gasmesser.
  • In der Zeichnung ist in Abb. i eine Vorderansicht mit abgenommener Vorderwand, in Abb. z ein Schnitt nach Linie a-a (Abb. i ) dargestellt.
  • Die Trommel (Abb. i und a) besteht im wesentlichen aus einem ringförmigen Hohlkörper b, dessen Innenraum durch eine radial stehende Wand c einen Anfang und ein Ende erhält, ohne jedoch in zwei Teile geteilt zu sein. Der von dem Ringkörper umschlossene Mittelteil ist durch die kreisförmige, senkrecht zur Achse angeordnete Wand d in die beiden Teile e und f geteilt. Diese beiden Räume sind demnach durch .den inneren Ringmantel von dem Innenraum des Hohlkörpers b getrennt; jedoch führt je eine öffnung hindurch; von .e nach b führt die Öffnung g und von f nach b die Öffnung k. Diese Öffnungen sind, wie aus Abb. i iersichtlich, so versetzt, daß die eine dicht vor, die andere dicht hinter der Wand c liegt. Denkt man sich diese Trommel in einem Gehäuse irgendwie so gelagert, daß sie sich um ihre Achse frei spielend drehen kann, das Gehäuse nebst Trommelinnenraum bis zu einer gewissen Höhe (Abt. z) mit Flüssigkeit gefüllt, und den Raume irgendwie mit dem Eingang des Messers, f irgendwie mit dem Ausgang des Messers verbunden, so erkennt man, daß von e her Gas durch die Öffnung ä in den Ringraum b eintreten muß. Bei der Anfangsstellung nach Abb. r gelangt das Gas unter die Wand c in die mit bi bezeichnete Abteilung von b, und übt also ein Drehmoment auf die Trommel in rechtsdrehendem Sinne aus. Das in der Abteilung b. enthaltene Gas kann dabei durch die öffnung h und den Mittelraum/ zum Ausgange entweichen.
  • Nach etwa einer halben Umdrehung hat die Scheidewand c ungefähr die gegenüberliegende Stellung. Wenn jetzt durch irgendeine Steuerungsvorrichtung die Verbindungen zum Ein- und Ausgang vertauscht werden, dann fließt nunmehr das einströmende Gas von f durch lt in die Abteilung bz hinein., und das in bl enthaltene Gas strömt durch g und e ab, wobei sich gleichzeitig die Trommel nach links dreht, usf.
  • Da irgendeine bekannte Steuerung verwendet werden kann, erübrigt sich die Beschreibung derselben. In der Zeichnung ist eine Steuerung mittels Muschelschieber angenommen und dementsprechend die Anordnung zweier Meßtrommeln, die im Phasenabstande von 9o° arbeiten.
  • Das Gehäuse, welches ebenfalls die verschiedensten Gestaltungen haben kann, ist hier beispielsweise folgendermaßen ausgeführt Es besteht aus dem zylindrischen Hauptteil i mit einem rechteckigen Aufsatz k, in dem sich der Steuerungsmechanismus befindet. Die beiden Teile sind durch den Boden., der zugleich Steuerungsgrundplatte ist, getrennt. Der untere Teil ist durch die aufrechte Scheidewand m in zwei Räume getrennt, von denen jeder wiederum nahe dem vorderen und hinteren Deckel noch eine weitere Trennwand n und o enthält. Zwischen m und n liegt die ,eine, zwischen m und c die andere Meßtrommel. Von der Steuerung her führt der Kanal p durch den Boden 1 hindurch in den Mittelraume der Meßtrommel. Die Stopfbüchse g vermittelt den dichten Abschluß und bildet auf dieser Seite die Lagerung der Trommel. Auf der anderen Seite ist die Trommel mittels der Welle r in der Stopfbüchse s gelagert.
  • Der Mittelraum/ kommuniziert mit dem ganzen Hohlraum zwischen in und o, und dieser hat durch die öffnung t im Boden 1 Verbindung mit der Steuerung. Der durch die Wand o herausragende Stumpf der Welle r trägt eine Kurbelu mit Gelenkstangev zur Betätigung der Steuerung. Die schmalen Seitenräume außerhalb u und o stehen mit dem Steuerungsraume dauernd in Verbindung und dieser mit den Eingang des :Messers.
  • Die Stopfbüchse q erscheint zunächst als Nachteil dieses Systems, weil sie gewisse Reibungshemmung verursacht. Es ist aber zu berücksichtigen, daß die Packung der Stopfbüchse g ganz lose hergestellt werden kann; denn der vom Eintauchen her benetzte Trommelboden hebt immer etwas Flüssigkeit mit empor, welche auf die Stopfbüchse herabläuft und diese auch bei losester Packung dichthält. Im übrigen könnten auch besondere Mitnehmer für Flüssigkeit angebracht werden, oder die Stopfbüchse könnte im Durchmesser so groß gewählt werden, daß ihr unterer Rand dauernd in die Flüssigkeit taucht, wodurch dann auf kapillarem Wege eine Tränkung der ganzen Packung erreicht wäre.
  • Die gasmessende Wirkung der Trommel ist übrigens auch schon vorhanden, wenn lediglich das Innere derselben bis zur dargestellten Höhe mit Flüssigkeit gefüllt ist. Der Zwischenraum zwischen Trommel und Gehäuse kann trocken bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nasser Schwingglockengasmesser, bei dem jede Glocke zwei durch eine radiale Trennwand gebildete Meßräume sowie zwei durch eine zur Schwingachse der Glocken senkre:,hte Wand getrennte, zentrale "Vermittlungskammern hat, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel der Sperrflüssigkeit unterhalb der Schwingachsen der Glocken liegt und als Gasführung ein gegen die Schwingglocken abgedichtetes, zur Schwingachse koaxial gelagertes Rohr dient.
DEE38344D 1928-11-25 1928-11-25 Nasser Schwingglockengasmesser Expired DE523948C (de)

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