DE157835C - - Google Patents
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- DE157835C DE157835C DENDAT157835D DE157835DA DE157835C DE 157835 C DE157835 C DE 157835C DE NDAT157835 D DENDAT157835 D DE NDAT157835D DE 157835D A DE157835D A DE 157835DA DE 157835 C DE157835 C DE 157835C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/30—Wet gas-meters
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Volume Flow (AREA)
- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
PATENTAMT
- .M 157835 KLASSE 42 e.
Bei Gasmessern für große Gasmengen, wie sie z. B. von einem großen Gasbehälter oder
einer größeren Gasanstalt geliefert werden, darf 'die Geschwindigkeit der Meßtrommel
ein gewisses Maß nicht überschreiten, da sonst der Wasserwiderstand der Trommelflügel
die Messung ungenau macht und dies einen nachteiligen Einfluß auf die Einrichtungen
hat, die zur Erzeugung und zur
ίο physikalischen und chemischen Reinigung des
Gases dienen. Da dieser Widerstand schneller als die Trommelgeschwindigkeit wächst, so
ist die Anzahl der Umdrehungen, die eine Trommel machen kann, um so kleiner, je
größer ihre Abmessungen sind. Große Gasmesser, z. B. die gewöhnlichen für 100 000 cbm
in 24 Stunden, dürfen daher nur mit geringer Geschwindigkeit, etwa 60 Umdrehungen in
der Stunde, sich drehen, während ein solcher von nur der halben Größe ohne Nachteil
80 bis 85 Umdrehungen machen kann. Es muß also ein Gasmesser für 100 000 cbm, um
das Doppelte eines Gasmessers für 50 000 cbm zu leisten, etwa die dreifache Größe des letzteren
haben. Allein die mangelhafte Ausnutzung der großen Abmessungen ist nicht
der einzige Nachteil großer Meßtrommeln, sie lassen sich schwieriger unterbringen und
wirken auch unregelmäßiger als kleinere, sei es durch Beunruhigung des Wassers, sei es
durch Druckschwankungen, die bei kleineren viel weniger störend auftreten. Zudem erfordert
die bisherige Bauart größerer Gasmesser ein kräftiges Gehäuse. Dieses hat das Gewicht der schweren Trommel und des
Ein- und Auslaßrohres zu tragen und muß dem bedeutenden Drucke bei Drehung der Trommel widerstehen. Meist besteht es aus
einem Zylinder und zwei Gußplatten, die den bei weitem kostspieligen Teil der Einrichtungausmachen.
Bei großen Abmessungen ist endlich eine Verstärkung der Wände durch Formeisen erforderlich, und diese vermehren
den Bewegungswiderstand im Wasser noch besonders.
Man hat bereits versucht, diesen Ubelständen dadurch zu begegnen, daß man gewissermaßen
zwei Meßtrommeln in einem Gehäuse vereinigt, auch ist die Vereinigung
bereits derart vorgenommen worden, daß diese vereinigten Meßtrommeln eine Zwischenkammer
zwischen sich einschließen. Die bekannt gewordenen Ausführungsformen weisen jedoch nicht unwesentliche Unvollkommenheiten
auf, die durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden.
Der Gasmesser nach der vorliegenden Erfindung besitzt ebenfalls zwei in einem gemeinsamen.
Gehäuse angeordnete, eine Zwischenkammer zwischen sich einschließende Meßtrommeln. Hierbei ist die Zwischenkammer
derart eingerichtet, daß sie aus zwei Abteilungen besteht, von denen die eine mit
dem Gaszuführungskanal und die andere
mit dem Gasabführungskanal in Verbindung steht. Diese Kanäle sind hierbei so angeordnet,
daß sie bis an das gemeinsame Gehäuse reichen bezw. durch dieses hindurchführen und auf ihm gestützt sind, so daß die
von diesen Kanälen getragene Zwischenkammer die seitlichen Rohransätze zur Einführung
des Gases in die Meßtrommeln tragen kann, in denen die gemeinsame Achse der
ίο Meßtrommeln gelagert ist. Die ganze Vorrichtung
wird hierdurch äußerst gedrungen und fest und kann wegen der genauen Lagerung der Trommeln so eingerichtet werden,
daß diese geringe Umfangsgeschwindigkeiten annehmen, ohne das Fassungsvermögen des
Messers zu beeinträchtigen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gasmessers dargestellt, und zwar in
Fig. ι im Längsschnitt und in Fig. 2 im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Die beiden Meßtrommeln α und b sind in
dem gemeinsamen Gehäuse c, in dem das Wasser auf einem bestimmten Höhenstande
gehalten \vird, drehbar gelagert. Zwischen den Trommeln befindet sich die Zwischenkammer
d. Diese enthält zwei Abteilungen, von denen die eine durch den Kanal e1 mit
der Gaszuleitung und die andere durch den Kanal f mit der Gasableitung in Verbindung
steht. Diese Kanäle sind an der Außenwand des Gasmessers befestigt und tragen die Ζλνϊ-schenkammer.
An dieser sind ferner die seitlichen Rohre e e angeordnet, die das Gas aus
dem Zuführungskanal e1 in die Trommeln a und b leiten. Diese Rohre e e sind an geeigneten
Stellen zu Lagern / k ausgebildet, in denen die gemeinsame Achse j der Trommeln
α und b gelagert ist. Die Lager / und k sind durch ein Rohr m miteinander verbunden,
um das Eintreten von Wasser in die Kammer d zu verhindern.
Die Zwischenkammer d wird einerseits durch die im Gehäuse c an den Stellen g und i befestigten
Kanäle e1 und_/und — wenn nötig —
andererseits noch durch weitere Versteifungsstücke, wie z. B. durch das Profileisen h, in
seiner richtigen Stellung im Gasmesser gehalten.
Auf den Enden der Achse j sind die beiden Trommeln α und b durch mit Naben versehene
Armkreuze η und 0 befestigt. Ein zur Drehachse j exzentrischer Zapfen ρ an der Seitenwand
der Trommel b ist mit dem Zählwerk in Antriebsverbindung.
Beide Trommeln könnten auch getrennte Achsen haben. Dann würden aber zwei Zählwerke
nötig sein, deren Ergebnisse zu vereinigen wären. Am einen Ende des Gehäuses
ist der bei Gasmessern meist gebräuchliche Wasserstandzeiger q mit Abführung für überschüssiges
Wasser angeordnet.
Der beschriebene Gasmesser bietet nach verschiedenen Richtungen Vorteile:
1. Da die unter dem Drucke des die beiden Trommeln durchziehenden Gases entstehenden
Achsenschübe entgegengesetzt gerichtet sind, so heben sie sich fast auf. Der Vorteil dieser
Ausgleichung gibt sich in einer Wirkung zu erkennen, die regelmäßiger ist als diejenige
bekannter Gasmesser.
2. Das Eintritts- und das Austrittsrohr und die Lager für die Drehachse haben keine
Verbindung mit dem Boden des zylindrischen Gehäuses wie bei gewöhnlichen Gasmessern.
Da diese Teile mit der Zwischenkammer verbunden sind, so kann man die Verschlußwand
an dem einen oder dem anderen Ende des Gehäuses leicht wegnehmen und das Innere besichtigen.
3. Es braucht nur die Zwischenkammer rfgenügend
befestigt zu werden, die übrigens im wesentlichen nur den Druck der beiden Meßtrommeln
auszuhalten hat. Der zylindrische Teil des Gehäuses und seine beiden Endteile haben eine stärkere Belastung nicht zu ertragen
und können daher aus dünnem Blech hergestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Nasser Gasmesser mit zwei in einem gemeinsamen Gehäuse angeordneten, eine Zwischenkammer zwischen sich einschließenden, umlaufenden Meßtrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß die aus zwei Abteilungen bestehende Zwischenkammer (d) von dem Gaszuführungskanal (el) sowie dem Gasabführungskanal (f) getragen wird, die an der Außenwand des Gasmessers befestigt sind, wobei die Zwischenkammer (d) zur Verteilung des Gases in die Meßtrommeln seitliche Rohransätze (e e) besitzt, in denen die Meßtrommelachse (j) gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157835C true DE157835C (de) |
Family
ID=424067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157835D Active DE157835C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157835C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5151653A (en) * | 1990-03-08 | 1992-09-29 | Kabushiki Kaisha Kobe Seiko Sho | Inspection probe having thin metal wires with self resiliency |
| US5214375A (en) * | 1989-02-06 | 1993-05-25 | Giga Probe, Inc. | Multi-point probe assembly for testing electronic device |
-
0
- DE DENDAT157835D patent/DE157835C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5214375A (en) * | 1989-02-06 | 1993-05-25 | Giga Probe, Inc. | Multi-point probe assembly for testing electronic device |
| US5151653A (en) * | 1990-03-08 | 1992-09-29 | Kabushiki Kaisha Kobe Seiko Sho | Inspection probe having thin metal wires with self resiliency |
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