DE945142C - Wanderhaufenkeimanlage zur Gruenmalzherstellung - Google Patents
Wanderhaufenkeimanlage zur GruenmalzherstellungInfo
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- DE945142C DE945142C DEO3814A DEO0003814A DE945142C DE 945142 C DE945142 C DE 945142C DE O3814 A DEO3814 A DE O3814A DE O0003814 A DEO0003814 A DE O0003814A DE 945142 C DE945142 C DE 945142C
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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Description
- Wanderhaü:fenkeiinanlage zur Grünxnalzherstellung Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an pneumatisch-mechanischen, Wanderhaufenkeimanlagen zur Grünmalzherstelllung nach dem Patent 883 134.
- Bei dieser Anlage wird ein über die ganze Beetbreite reichendes und bis zu: den Horden schürfendes Becherwerk, das -auf einem längs des Keimbeetes, vorzugsweise auf dessen Seitenwänden fahrbaren Brückenwagen ehtgegen dem Uhrzeigersinne umläuft, verwendet. Dieses Becherwerk hebt, während der Brückenwagen langsam längs des Keimbeetes in Richtung auf den Anfang des Beetes zu bewegt wird, die Gerste bzw. das Grünmalz an, fördert es um eine bestimmte Strecke entgegen der Wagenfahrtrichtung zurück und wirft das Keimgut am @rückwärüigen Teil des Wagens wieder ab, wodurch ein Wandern der Gerste und gleichzeitig ein Fortbewegen. des Haufens von, Abteilung zu Abteilung des Keimbeetes herbeigeführt wird.
- Dabei hebt der in Richtung des natürlichen Böschungswinkels der Gerste geneigte vordere Teil des Bedherwerkes auf dem Wagen die Gerste an, der waagerecht umlaufende Teil des Becherwerkes fördert die Gerste zurück und wirft durch die nach seiner waagerechten Bähn erfolgenden Riehtung-sänderung die Gerste am .rückwärtigen Ende des Brückenwagens wieder ab.
- Auf dem zum anhebenden Teil entgegengesetzt geneigt nach unten- verlaufenden Teil des Becherwerkes gleiten die geleerten Becher bis zu dzn Horden nach unten, um nach abermaliger Richtungsänderung parallel zum B@öschungswinkei der Gerste wieder ansteigend neuerdings. das zu fördernde Keimgut wieder aufzunehmen.
- Diese Aufnahme des Keinvgutes erfolgt mit den gezahnten Schürfkanten der Becher.
- Diese beim Fördervorgang mit ihrer Wandung entlang der Böschung des auf der Keimhorde liegenden Grünmalzes gleitenden Becher rufen leicht Beschädigungen des Grünmalzes hervor. Es besteht nämlich die Gefahr, daß durch das Entlanggleiten der Blechfläche des- Bechers die 'zarten Grünmalzkeime abgerieben werden und außen an den Bechern kleben bleiben. Diese Beschädigung des Grünmalzes beeinträchtigt die Ausbeute der Anlage und hat die unerfreuliche weitere Folge, daß die Becher der Fördervorrichtung verunreinigt, werden und häufig gesäubert werden müssen, was wiederum die Wirtschaftlichkeit des Herstellungsverfahrens deshalb beeinträchtigt, weil. diese häufig notwendig werdende Säubereg der Becher jeweils ein Anhalten der Anlage bedingt.
- Um diese Nachteile zu vermeiden, schlägt die Erfindung vor, die an einem Endlos.band oder Ketten befestigten Becher derart auszubilden, daß in der Außenwand der Becher unmittelbar.unterhalb ihres gezahnten Randes eine Kröpfung vorgesehen. wird, durch die die Außenwand der Becher gegenüber der Böschung des Keimgutes zurückversetzt wird und dieshalb nicht mehr an der Böschung entlanggleitet.
- Dadurch wird erreicht, daß nicht nur die Zähne des Bechers selbst, sondern--auch. der Zahngrund infolge seines stumpfen Anstellwinkels in das Grünmalz eingreift und die Körner aufnimmt, ohne sie zu beschädigen bzw. Keime abzureißen. Die vorher geschilderte Verunreinigung der Becher durch anhaftende Keime wird weitgehend vermieden, weil die Außenfläche der Becher praktisch nicht mehr in Berührung mit dem Keimgut kommen..
- In- der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel- der erfindungsgemäß. ausgebildeten Becher des in dem Brückenwagen vorgesehenem Becherwerkes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Wanderhaufenkeimanlage im Teillängsschnitf, auf die sich die Erfindung bezieht, mit einem über dem Keimbeet auf dessen Seitenwänden verfahrbaren Brückenwagen, der mit einem Becherwerk als Förder und; Wendevorrichtung ausgerüstet ist, Fig. ä einen der Förderbecher dieses Becherwerkes in Aufsicht, Fig. 3 einen Schrnitt der Fig. 2 nach A-B, durch den die erfindungsgemäße Form des Bechers ersichtlich ist.
- Die Wanderhaufenkeimanlage weist ein großes gemeinsames Keimbeet i auf, bei dem unterhalb der ;Horde 2 durch Querwände 3 unterteilte Kammern 4 (Abschnitte) vorgesehen sind, die verschieden belüftet werden,. Auf den Längsseitenwänden 5 des Keimbeetes i ist auf entsprechenden Schienen ein Brückenwagen 6 fahrbar, der von einem Fahrwerksmotor- angetrieben wird. Der Brückenwagen 6 trägt eine über die-ganze Beetbreite xeichende Endlosfördervorridhtung 7, vorzugsweise ein Becherwerk, das um eine Achse 8 über die Haufenhöhe in die strichliniert gezeichnete Stellung geschwenkt werden kann -und eine etwa dreieckige Grundform ' aufweist, so daß- der anhebende Teil -des Becherwerkes in Richtung des natürlichen Bfös:c'hungswinkels geneigt ist. Nach Umlenkung: läuft das Beeherwerk waagerecht am Brückenwagen; 6 zurück und wirft durch die nach seiner waagerechten Bahn erfolgende Richtungsänderung die Gerste am rückwärtigen Ende des Brückenwagens 6 wieder ab. Nach. weiterer Umlenkung verläuft das Bec'herwerk zu dem anhebenden Teil in entgegengesetzter Richtung geneigt nach unten. Auf dieser Bahn gleiten die leeren Becher bis zu der Horde 2, um nach abermaliger Richtungsänderung wieder parallel zum Böschungswinkel der Gerste ansteigend neuerdings das zu fördernde Keimgut wieder aufzunehmen..
- Der Brückenwagen 6 erhält einen langsamen Vorschub in Richtung gegen die erste Abteilung des Keimbeetes hin, wobei das Beche-rwerk 7 gleichzeitig umläuft. Die Gerste bzw. das. Grünmalz wird 'hierdurch hoc'hge'hoben,, dann horizontal entgegen der Wagenfahrtrichtung eine durch den waagerechten Teil des Becherwerkes 7 bestimmte Strecke zurückgefördert und am Ende des Brücken, wagens 6 wieder abgeworfen.. Damit wird: sowohl ein gründliches Wenden der Gerste bzw. des Grünmalzes als auch ein Fortbewegen des Haufens bewirkt (strichpunktiert angedeutet).
- Die Förderbecher 9, die üblicherweise an ihrer Schürfkante mit einer Verzähnung io versehen sind, weisen nach der Erfindung in der geneigt an dem Haufendes Keimgutes entlanggleitenden Wandung i i eine nach rückwärts gerichtete KTöpfung i2 . auf, wodurch Beschädigungen des Keimgutes vermieden werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wanderhaufenkei:manlage für Mälzereien, bei der ein, längs des Keimbeetes vierfahrbarer Brückenwagen mittels eines Becherwerkes das Keinvgut anhebt, entgegen der Fa'hrtric'htung rückbefördert und am Ende des Brückenwagens wieder abwirft, nach Patent 8$3 134, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbecher (9) derart ausgebildet sind, daß sie kurz hinter der Schürfkante der an dem Keinvgut entlanggleitenden Wandung (i i) der Förderbecher (9) eine zur Beoherinnenseite zu gerichtete, die Wandung (i i.) .gegenüber der Schürfkante zurückversetzende Abbiegung (i2) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO3814A DE945142C (de) | 1954-09-11 | 1954-09-11 | Wanderhaufenkeimanlage zur Gruenmalzherstellung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEO3814A DE945142C (de) | 1954-09-11 | 1954-09-11 | Wanderhaufenkeimanlage zur Gruenmalzherstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE945142C true DE945142C (de) | 1956-07-05 |
Family
ID=7350211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO3814A Expired DE945142C (de) | 1954-09-11 | 1954-09-11 | Wanderhaufenkeimanlage zur Gruenmalzherstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE945142C (de) |
-
1954
- 1954-09-11 DE DEO3814A patent/DE945142C/de not_active Expired
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