DE94385C - - Google Patents

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DE94385C
DE94385C DENDAT94385D DE94385DA DE94385C DE 94385 C DE94385 C DE 94385C DE NDAT94385 D DENDAT94385 D DE NDAT94385D DE 94385D A DE94385D A DE 94385DA DE 94385 C DE94385 C DE 94385C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bei der Eisen- und Stahlgiefserei allgemein gebrauchten Giefspfannen weisen mehrfache Nachtheile auf. Nach oben zu erweitert, bieten sie dem flüssigen Metall eine grofse Berührungsfläche mit der Luft dar, was zu Abkühlung und schädlicher Oxydation Anlafs giebt; man kann das Metall nicht giefsen, ohne Schlacken mitzureifsen; der mit Entfernung des Abbrandes beauftragte Arbeiter wird durch ausgeschleudertes Metall leicht an den Füfsen verbrannt, und aufserdem kann der Giefser, der durch die von der grofsen Metallfläche ausgehenden Strahlen geblendet und am Gesicht verbrannt wird, nicht ordentlich giefsen.
Man hat diesen Uebelstä'nden dadurch abzuhelfen versucht, dafs man die Giefspfanne vermittelst einer senkrechten, mit feuerfestem Thon bekleideten Eisenwand in zwei Abtheilungen theilte. Diese Wand, welche den Einflufs des Metalles von seinem Ausflusse trennt, geht nicht ganz bis auf den Boden der Giefspfanne; die' beiden Abtheilungen stehen also unten mit einander in Verbindung, und da das in die erste Abtheilung eingegossene Metall durch den unteren Raum in die zweite Abtheilung gelangt und die Schlacken in der ersten Abtheilung obenauf schwimmen, kann man durch den. Ausflufs reines Metall giefsen. Man kann auch den Abbrand leicht und sicher abnehmen; aber die Zwischenwand und die erweiterten Aufsenwände geben zu starker Abkühlung Anlafs, und es kommt oft vor, dafs das Metall in der zweiten Abtheilung erstarrt, wodurch das Giefsen unmöglich wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, durch welche diesen Uebelständen abgeholfen wird, indem das Metall seine ganze Flüssigkeit behält und der Abbrand mit Leichtigkeit entfernt wird; da die Giefspfanne hierbei oben geschlossen ist, kommt das Metall viel weniger mit der Luft in Berührung , und der Giefser wird durch die Strahlen weder geblendet noch verbrannt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung durch die Fig. 1, 2 und 3 bezw. in Vorderansicht, senkrechtem Schnitt durch die Mitte und Horizontalschnitt nach X- Y dargestellt.
Die Giefspfanne besteht aus zwei sich mit ihrer Grundfläche berührenden und vermittelst Bolzen verbundenen abgestutzten Kegeln; diese Vorrichtung ist getroffen, um die vom abgekühlten Metall herrührenden Abfälle herausnehmen zu können. Die Giefspfanne ist oben mit einem Deckel A und einem Schnabel B versehen. In diesem Schnabel ist ein Ziegel C aus sehr hartem, feuerfestem Thon beweglich angebracht, so dafs durch denselben Schlacken und andere Unreinigkeiten zurückgehalten werden und man reines Metall giefsen kann.
Das Gefäfs wird bis etwas über das untere Ende des Schnabels B hinaus mit flüssigem Metall angefüllt, welches dann durch diesen Schnabel in die Formen gegossen wird. Die ausgebauchte Gestalt der Giefspfanne begünstigt die Flüssigkeit des Metalles, welches mit Leichtigkeit durch den zwischen dem Ziegel C und dem Schnabel B freigelassenen Raumjjj?1 ausfliefsen kann. Die Gröfse und Stärke des Ziegels C hängt natürlich von den Gröfsenverhältnissen des Gefäfses ab, und hat der Giefser eben nur dafür zu sorgen, dafs der Zwischenraum ppl immer mit Metall gefüllt bleibt, damit dasselbe einen gewissen Druck auf den Ziegel C
ausübt und keine Schlacken oder Abbrand mit durchgehen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Giefspfanne für Gufseisen und Gufsstahl, bestehend aus zwei mit ihrer Grundfläche einander zugekehrten abgestumpften Kegeln, deren Oeffnung durch einen Deckel verschlossen und deren Giefsschnabel innen mit einem beweglichen , zum Zurückhalten der Schlacken und des Abbrandes dienenden feuerfesten Ziegel ausgestattet ist.
    Hierzu "i Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139239B (de) * 1955-11-18 1962-11-08 Electro Chimie Metal Verfahren zur Herstellung von Gussbloecken aus Stahl oder Eisen
DE976965C (de) * 1945-12-20 1964-10-01 Ct De Rech S De Pont A Mousson Vorrichtung zum Kippen einer Giesspfanne

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976965C (de) * 1945-12-20 1964-10-01 Ct De Rech S De Pont A Mousson Vorrichtung zum Kippen einer Giesspfanne
DE1139239B (de) * 1955-11-18 1962-11-08 Electro Chimie Metal Verfahren zur Herstellung von Gussbloecken aus Stahl oder Eisen

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