DE295280C - - Google Patents

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DE295280C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/12Appurtenances, e.g. for sintering, for preventing splashing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D15/00Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor
    • B22D15/02Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor of cylinders, pistons, bearing shells or like thin-walled objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D21/00Casting non-ferrous metals or metallic compounds so far as their metallurgical properties are of importance for the casting procedure; Selection of compositions therefor
    • B22D21/002Castings of light metals
    • B22D21/007Castings of light metals with low melting point, e.g. Al 659 degrees C, Mg 650 degrees C

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Um bei der Erzeugung von Aluminiumgefäßen durch Stürzguß einen guten, fehlerfreien Guß zu erzielen, hat man vor allem darauf zu achten, daß beim Eingießen des Metalls dieses nicht an die Wände der Form spritzt, weil der Guß sonst ungleichmäßig oder undicht wird. Bei dem gewöhnlichen Eingießen ist aber ein solches Spritzen unvermeidlich, besonders bei größeren Gießformen.
ίο Man hat deshalb schon bei Gußformen Zuleitungen angebracht, die auf den Boden der Form reichen. Solche Zuleitungen wirken in der Weise, daß sie den Metallstrom führen und seinen freien Fall in gewissem Sinne hemmen.
Es ist auch vorgeschlagen worden, die Fallhöhe des Metallstromes in der Weise zu unterteilen, daß die Kraft, mit welcher das Metall auf den Boden der Form trifft, verringert wird. Auch hier handelt es sich also wesentlich darum, den freien Fall des Metallstromes zu hemmen.
Bei dem neuen Verfahren wird durch einen in die Form ragenden Einsatz verhütet, daß das Aluminium an die Wände der Form spritzt, wenn es in diese eingegossen wird; die Fallhöhe des Metallstromes bleibt hier also unbeeinflußt.
Die Zeichnung stellt verschiedene Beispiele eines solchen Einsatzkörpers dar.
Fig. ι ist ein im Schnitt gezeichneter Aufriß einer mit einem Einsatz einfachster Art versehenen Gießform und Fig. 2 ein Grundriß dazu, während die Fig. 3, 4 und 5 Schaubilder anderer Ausführungsformen des Einsatzes sind. Fig. 6 ist ein im Schnitt gezeichneter Aufriß, der einen trichterförmigen Einsatz zeigt, Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 6. Fig. 8 ist ein Grundriß eines Gießlöffels, an welchem der Einsatz fest angebracht ist, Fig. 9 ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 8, Fig. 10 ein Aufriß eines Gießlöffels mit beweglichem Einsatz, Fig. 11 ein Grundriß dazu.
Nach den Fig. 1 und 2 besteht der in die Gießform 1 einzusetzende Einsatz 2 aus einer Platte, die beim Gießen die dargestellte Lage hat.
Die Ausbildung der durch die Fig. 3, 4 und 5 veranschaulichten Einsätze erhellt ohne weiteres aus der Zeichnung.
Die Einsätze nach den Fig. 1 bis 5 können mittels Ansätze 3 auf den Rand der Form 1 aufgesetzt oder in Nuten des Randes eingefügt oder auch in beliebiger Weise an der Form befestigt werden; sie können, falls sie an der Form befestigt sind, bei deren Kippen in der Form bleiben, da sie das Ausfließen des flüssigen Aluminiums nicht hindern.
Fig. 6 und 7 zeigen den Einsatz 2·, welcher zylindrisch ausgebildet ist, mit einem Trichter 4 versehen, der auf den Rand der Gießform ι aufgesetzt wird und so den Einsatz 2 in die Form 1 hält. Der Trichter 4 hat Öffnungen 5, die beim Gießen Luft und Gase aus
der Form entweichen lassen. Statt der öffnungen 5 können an der Außenfläche des Trichters 4 Rillen o. dgl. vorhanden sein.
Bei der Ausbildung nach Fig. 8 und 9 ist der Einsatz 2 fest mit einem Gießlöffel 6 verbunden, so daß er dessen Ausguß bildet und beim Gießen in die Form hineingehalten wird.
Hiervon unterscheidet sich die durch Fig. 10 und 11 veranschaulichte Ausbildung dadurch, daß der Einsatz 2 durch ein Scharnier 7 an dem Gießlöffel 6 befestigt ist.
Die Einsätze 2 sowie der Trichter 4 bestehen aus einem Metall, das höher als Aluminium schmilzt, oder aus Graphit. oder einem anderen geeigneten Stoff und werden, damit ein guter Fluß erzielt wird, vor dem Gießen auf eine gewisse, unter dem Schmelzpunkt des Aluminiums liegende Temperatur gebracht.
Sobald die Form 1 vollgegossen ist, wird der an dem Trichter 4 befindliche Einsatz 2 herausgenommen und die Form gekippt, d. h.
so gewendet, daß das nicht an ihrer Wand erstarrte Metall ausfließt.
Die Erfindung kann auch für solche Gießverfahren benutzt werden, bei denen nicht Aluminium, sondern irgendein anderes Metall verwendet wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Aluminiumgefäßen durch Stürzguß, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Einsatz (2) in der Form (1) beim Eingießen das Spritzen des Aluminiums an die Wände der Form verhütet wird.
2. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (2) an einem auf die Form (1) aufzusetzenden Trichter (4) sitzt.
3. Vorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (2) an einem Gießlöffel (6) sitzt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (2) gelenkig mit dem Gießlöffel (6) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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