DE94358C - - Google Patents

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DE94358C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B5/00Wheels, spokes, disc bodies, rims, hubs, wholly or predominantly made of non-metallic material
    • B60B5/04Wheels, spokes, disc bodies, rims, hubs, wholly or predominantly made of non-metallic material made of wood

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbaü.
JOHN CAMERON GRANT in KEN SINGTON (Grfsch. Middlesex, England).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1897 ab.
-Die vorliegende Erfindung betrifft die. Herstellung von Felgen für Fahrräder und sonstige Fahrzeuge aus Papier und Fasermaterialien, die derartig verbunden sind, dafs eine Anordnung von grofser Widerstandsfähigkeit entsteht, so dafs die Anordnung ebenso beständig gegen Spannungen ist wie Stahl.
Die Herstellung der erwähnten Felgen geschieht in folgender Weise: Zuerst wird ein Rohr von passendem Material, wie japanischem Papier oder dünnem Tuch, hergestellt, das durch eines der bekannten Mittel wasser- und luftdicht gemacht ist. Dieses Rohr wird dann in Ringform gebracht. Nachdem die beiden Enden mit einander verklebt sind, so dafs ein luftdichter Ring entsteht, wird letzterer durch irgend ein bekanntes Mittel durch eine kleine Oeffhung, welche später wieder verklebt wird, aufgeblasen. Um den so gebildeten röhrenförmigen Ring wird ein Streifen' von geeignetem Papier, vortheilhaft von zäher Textur, schneckenförmig aufgewunden und mit passenden Klebmitteln und wasserdichtmachenden Substanzen behandelt. Die Anordnung ist aus Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ersichtlich. Es bedeutet α den röhrenförmigen Ring, h den Papierstreifen. Nachdem der Ring mit der erwähnten Papierschicht bedeckt ist, wird wiederum schneckenförmig, jedoch in entgegengesetzter Richtung, eine oder eine Anzahl von Lagen aus Rheafasern gewunden. Ueber diese Schicht wird, wie bei c (Fig. 2) dargestellt ist, wiederum in entgegengesetzter Richtung eine oder mehrere Papierlagen gewunden. Schliefslich wird über die erwähnten Schichten schneckenförmig ein Streifen von Gewebe, vortheilhaft aus Rhea, gewunden (df, Fig. 3). In der geschilderten Weise wird ein hohler Ring erhalten, der aus einer Anzahl von fest mit einander verklebten Lagen aus Papierfasern und Geweben besteht, wie im Schnitt in Fig. 4 ersichtlich ist.
Nach der Behandlung mit Lösungen, welche wasserdicht machen und als Firnifs wirken, wird der röhrenförmige Ring in passenden Formen einem Druck unterworfen, so dafs er in irgend eine gewünschte Form zur Bildung einer Felge gebracht wird, wie beispielsweise aus Fig. 5 ersichtlich ist. Das Rohr ist natürlich vorher durchstochen, um die Luft während des Pressens entweichen zu lassen. Ein derartiges Zusammenpressen kann bewirkt werden, indem man den Ring zwischen geeignet profilirten Walzen hindurchlaufen läfst, welche eine allmälige Steigerung des Druckes gestatten.
Die Zahl und Anordnung der verschiedenen Lagen kann beträchtlich verändert werden, ohne dafs das Wesen der Erfindung verlassen wird.
Die Herstellung von Felgen aus Papier oder Papiermache unter Bedeckung mit Gewebe ist allerdings bereits bekannt. Die aus dem erwähnten Material erhaltenen Felgen besitzen jedoch eine nur geringe Stärke und brechen leicht ab, während die Felgen nach der vorliegenden Erfindung von so bedeutender Stärke
und Zähigkeit sind, dafs sie praktisch als unzerbrechlich bezeichnet werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Felgen, dadurch gekennzeichnet, dafs man zuerst einen röhrenförmigen Ring aus Papier oder ähnlichem Material herstellt und denselben mit einer Reihe auf einander folgender Lagen bedeckt, von denen jede aus einem schneckenförmig gewundenen Band aus Papier und Fasermaterial besteht, die passend mit Klebmitteln und wasserdichtmachenden Substanzen bekleidet sind, wobei jede Lage in der zu der vorhergehenden entgegengesetzten Richtung gewunden ist, und das Ganze mit einer schneckenförmig gewundenen Schicht von starkem Gewebe bedeckt ist, worauf der so erhaltene röhrenförmige Ring, z. B. zwischen genutheten Walzen, ,einem Druck unterworfen wird, so dafs das Rohr zusammenfällt und eine Felge von beliebigem Schnitt bildet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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