DE80325C - - Google Patents

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DE80325C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE ^A: Korbflechterei. Holzgeweben. Patentirt im Deutschen Reiche vom ao. April 1894 ab.
Gewisse, aus Holz auszuführende Gegenstände müssen Leichtigkeit mit Steifigkeit und Dauerhaftigkeit vereinigen. Man hat derartige Gegenstände aus dünnen Holzfournieren hergestellt, welche so auf einander gelegt wurden, dafs die Faserlagen sich rechtwinklig kreuzten. Die so hergestellten Holzblätter besitzen jedoch eine so grofse Steifigkeit, dafs sie zur Anfertigung von Gegenständen mit gekrümmten Flächen, wie z. B. von Röhren mit kleinem Durchmesser, Spazierstöcken u. dergl., nicht tauglich sind.
Nach dem vorliegenden Verfahren werden derartige Gegenstände aus einem Holzgewebe angefertigt, welches aus langen, schmalen und dünnen Holzstreifen hergestellt ist. die wie Kette und Schufs eines Gewebes mit einander verschlungen sind. Mit einem derartigen Holzgewebe wird ein dünnes Holzfournier entweder nur auf der einen Seite des Holzgewebes oder auf beiden zusammengeleimt. Hierdurch erzielt man eine Platte von grofser Festigkeit, aber auch von einer gewissen Elastizität, welche sich vorzüglich zur Herstellung von Röhren mit kleinem Durchmesser eignet.
Die Herstellung des Holzgewebes geschieht auf folgende Weise: Man leimt eine Anzahl von Fournierblattern, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, so zusammen, dafs ein dünnes Band a von grofser Länge gebildet wird. Aus diesem Band werden dann die einzelnen Streifen geschnitten, aus denen das Holzgewebe hergestellt wird, indem Längsstreifen, welche die Kette bilden, mit Querstreifen, welche den Schufs bilden, in geeigneter Weise vereinigt werden.
Die Bindung dieses Gewebes kann eine verschiedene sein. Man kann demselben z. B. die in Fig. 6 dargestellte Leinwandbindung geben oder eine Art Köperbindung (Fig. 7), oder die in Fig. 8 und 9 dargestellte Bindung.
Anstatt die Streifen aus dünnen ' Fournierblattern zu schneiden, könnte man sie auch aus verstärkten Blättern herstellen, d. h. solchen, welche auf der Unterseite durch ein Gewebe b, Fig. 3, aus irgend einem geeigneten Faserstoff oder ein Metallgewebe verstärkt sind, auf welches die Holzfourniere aufgeleimt sind.
Anstatt zuerst die Fournierblätter mit einer derartigen Verstärkung zu versehen und dann aus denselben die dünnen Streifen zu schneiden, kann man zuerst das Gewebe herstellen und während des Webens ein Gewebe aus einem Faserstoff oder ein Metallgewebe auf der Unterseite des Gewebes befestigen (Fig. 4).
Die einmal verstärkte Platte α b, Fig. 5, kann man gewünschtenfalls noch durch eine andere Unterlage aus einem geeigneten anderen Material verstärken.
Anstatt das Gewebe nur aus Holzstreifen herzustellen, kann man in Verbindung mit diesen auch dünne Metallstreifen oder Fäden verarbeiten, sowohl für Kette, als auch für Schufs.
Die auf diese Weise hergestellten Gewebe
werden entweder für sich oder in Verbindung mit Foumierplatten zur Herstellung von Gegenständen beliebiger Form benutzt.
Um ein Beispiel für die Verwendung eines derartigen Gewebes zu geben, wird im Folgenden die Herstellung einer dünnen Röhre bezw. eines hohlen Stabes beschrieben.
Die hierfür erforderliche Maschine ist in Fig. IO im Verticalschnitt dargestellt. Dieselbe besitzt zwei Walzen R und S, über welche ein endloses Band T läuft. Dasselbe wird von Walzen r und s geführt und läuft über eine Walze V1 deren Durchmesser dem der herzustellenden Röhre entspricht. Mittelst eines Hebels X kann man dem Bande T eine beliebige Spannung ertheilen.
Um ein Rohr herzustellen, legt man das hierzu hergerichtete Gewebe, z. B. mit Verstärkungsplatten auf jeder Seite, auf den Tisch Z, wobei zwischen die Verstärkungsplatten und das Gewebe Schichten von Leim zwischengefugt sind. Das Ganze wird dann zwischen die Walzen r1 und sl gebracht. Wenn die Maschine dann in Bewegung gesetzt wird, wird das Gewebe mit seinen Verstarkungsplatten um die Walze V geführt und auf dieselbe aufgewickelt. Man läfst die Walze dann mehrere Umdrehungen machen, bis das Rohr die gewünschte Wandstärke erreicht hat.
Indem man die Maschine dann in Bewegung erhält, läfst man um das fertige Rohr ein Gewebe herumlaufen, welches das Rohr fest einschliefst und auf demselben so lange belassen wird, bis der Leim getrocknet und hart geworden ist. Das fertige Rohr wird zum Schlufs auf seiner Aufsenseite polirt und lackirt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Verfahren zur Herstellung von Röhren und anderen hohlen Gegenständen aus Foumierplatten und Holzgevveben, dadurch gekennzeichnet, dafs dünne Foumierplatten mit aus dünnen Streifen hergestellten Holzgeweben und einer aus anderem Material bestehenden Unterlage zusammengeleimt und dann zusammengerollt werden.
  2. 2. Zur Herstellung der zu i. gekennzeichneten Hohlgegenstände eine Maschine, gekennzeichnet durch eine als Dorn dienende Walze, um welche mittelst geeigneter Führungswalzen das verstärkte Gewebe herumgeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    US'
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2680129A1 (fr) * 1991-08-08 1993-02-12 Plagne Daniel Procede et dispositif de fabrication d'une nappe continue de placages secs a partir de tres petits elements de placages verts obtenus par deroulage et produits ainsi obtenus.
WO2018130261A1 (de) * 2017-01-13 2018-07-19 Schorn & Groh Gmbh Furnierteil, verfahren zu seiner herstellung und formteil mit einem solchen furnierteil

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2680129A1 (fr) * 1991-08-08 1993-02-12 Plagne Daniel Procede et dispositif de fabrication d'une nappe continue de placages secs a partir de tres petits elements de placages verts obtenus par deroulage et produits ainsi obtenus.
EP0528717A1 (de) * 1991-08-08 1993-02-24 Profilocean Verfahren zur Herstellung einer kontinuierlichen trockenen Furnierstoffbahn aus sehr kleinen frischen Furnierelementen durch Abwickeln
WO2018130261A1 (de) * 2017-01-13 2018-07-19 Schorn & Groh Gmbh Furnierteil, verfahren zu seiner herstellung und formteil mit einem solchen furnierteil

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