DE80325C - - Google Patents
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- DE80325C DE80325C DENDAT80325D DE80325DA DE80325C DE 80325 C DE80325 C DE 80325C DE NDAT80325 D DENDAT80325 D DE NDAT80325D DE 80325D A DE80325D A DE 80325DA DE 80325 C DE80325 C DE 80325C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Gewisse, aus Holz auszuführende Gegenstände müssen Leichtigkeit mit Steifigkeit und Dauerhaftigkeit
vereinigen. Man hat derartige Gegenstände aus dünnen Holzfournieren hergestellt,
welche so auf einander gelegt wurden, dafs die Faserlagen sich rechtwinklig kreuzten. Die
so hergestellten Holzblätter besitzen jedoch eine so grofse Steifigkeit, dafs sie zur Anfertigung
von Gegenständen mit gekrümmten Flächen, wie z. B. von Röhren mit kleinem Durchmesser,
Spazierstöcken u. dergl., nicht tauglich sind.
Nach dem vorliegenden Verfahren werden derartige Gegenstände aus einem Holzgewebe
angefertigt, welches aus langen, schmalen und dünnen Holzstreifen hergestellt ist. die wie
Kette und Schufs eines Gewebes mit einander verschlungen sind. Mit einem derartigen Holzgewebe
wird ein dünnes Holzfournier entweder nur auf der einen Seite des Holzgewebes
oder auf beiden zusammengeleimt. Hierdurch erzielt man eine Platte von grofser Festigkeit,
aber auch von einer gewissen Elastizität, welche sich vorzüglich zur Herstellung von
Röhren mit kleinem Durchmesser eignet.
Die Herstellung des Holzgewebes geschieht auf folgende Weise: Man leimt eine Anzahl
von Fournierblattern, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, so zusammen, dafs ein dünnes Band a
von grofser Länge gebildet wird. Aus diesem Band werden dann die einzelnen Streifen geschnitten,
aus denen das Holzgewebe hergestellt wird, indem Längsstreifen, welche die Kette
bilden, mit Querstreifen, welche den Schufs bilden, in geeigneter Weise vereinigt werden.
Die Bindung dieses Gewebes kann eine verschiedene sein. Man kann demselben z. B. die
in Fig. 6 dargestellte Leinwandbindung geben oder eine Art Köperbindung (Fig. 7), oder die
in Fig. 8 und 9 dargestellte Bindung.
Anstatt die Streifen aus dünnen ' Fournierblattern zu schneiden, könnte man sie auch
aus verstärkten Blättern herstellen, d. h. solchen, welche auf der Unterseite durch ein Gewebe b,
Fig. 3, aus irgend einem geeigneten Faserstoff oder ein Metallgewebe verstärkt sind, auf welches
die Holzfourniere aufgeleimt sind.
Anstatt zuerst die Fournierblätter mit einer derartigen Verstärkung zu versehen und dann
aus denselben die dünnen Streifen zu schneiden, kann man zuerst das Gewebe herstellen
und während des Webens ein Gewebe aus einem Faserstoff oder ein Metallgewebe auf
der Unterseite des Gewebes befestigen (Fig. 4).
Die einmal verstärkte Platte α b, Fig. 5, kann
man gewünschtenfalls noch durch eine andere Unterlage aus einem geeigneten anderen Material
verstärken.
Anstatt das Gewebe nur aus Holzstreifen herzustellen, kann man in Verbindung mit
diesen auch dünne Metallstreifen oder Fäden verarbeiten, sowohl für Kette, als auch für
Schufs.
werden entweder für sich oder in Verbindung mit Foumierplatten zur Herstellung von Gegenständen
beliebiger Form benutzt.
Um ein Beispiel für die Verwendung eines derartigen Gewebes zu geben, wird im Folgenden
die Herstellung einer dünnen Röhre bezw. eines hohlen Stabes beschrieben.
Die hierfür erforderliche Maschine ist in Fig. IO im Verticalschnitt dargestellt. Dieselbe
besitzt zwei Walzen R und S, über welche ein endloses Band T läuft. Dasselbe wird von
Walzen r und s geführt und läuft über eine Walze V1 deren Durchmesser dem der herzustellenden
Röhre entspricht. Mittelst eines Hebels X kann man dem Bande T eine beliebige
Spannung ertheilen.
Um ein Rohr herzustellen, legt man das hierzu hergerichtete Gewebe, z. B. mit Verstärkungsplatten auf jeder Seite, auf den Tisch Z,
wobei zwischen die Verstärkungsplatten und das Gewebe Schichten von Leim zwischengefugt
sind. Das Ganze wird dann zwischen die Walzen r1 und sl gebracht. Wenn die
Maschine dann in Bewegung gesetzt wird, wird das Gewebe mit seinen Verstarkungsplatten
um die Walze V geführt und auf dieselbe aufgewickelt. Man läfst die Walze dann
mehrere Umdrehungen machen, bis das Rohr die gewünschte Wandstärke erreicht hat.
Indem man die Maschine dann in Bewegung erhält, läfst man um das fertige Rohr ein Gewebe
herumlaufen, welches das Rohr fest einschliefst und auf demselben so lange belassen
wird, bis der Leim getrocknet und hart geworden ist. Das fertige Rohr wird zum Schlufs
auf seiner Aufsenseite polirt und lackirt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Verfahren zur Herstellung von Röhren und anderen hohlen Gegenständen aus Foumierplatten und Holzgevveben, dadurch gekennzeichnet, dafs dünne Foumierplatten mit aus dünnen Streifen hergestellten Holzgeweben und einer aus anderem Material bestehenden Unterlage zusammengeleimt und dann zusammengerollt werden.
- 2. Zur Herstellung der zu i. gekennzeichneten Hohlgegenstände eine Maschine, gekennzeichnet durch eine als Dorn dienende Walze, um welche mittelst geeigneter Führungswalzen das verstärkte Gewebe herumgeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.US'
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80325C true DE80325C (de) |
Family
ID=352889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80325D Active DE80325C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80325C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2680129A1 (fr) * | 1991-08-08 | 1993-02-12 | Plagne Daniel | Procede et dispositif de fabrication d'une nappe continue de placages secs a partir de tres petits elements de placages verts obtenus par deroulage et produits ainsi obtenus. |
| WO2018130261A1 (de) * | 2017-01-13 | 2018-07-19 | Schorn & Groh Gmbh | Furnierteil, verfahren zu seiner herstellung und formteil mit einem solchen furnierteil |
-
0
- DE DENDAT80325D patent/DE80325C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2680129A1 (fr) * | 1991-08-08 | 1993-02-12 | Plagne Daniel | Procede et dispositif de fabrication d'une nappe continue de placages secs a partir de tres petits elements de placages verts obtenus par deroulage et produits ainsi obtenus. |
| EP0528717A1 (de) * | 1991-08-08 | 1993-02-24 | Profilocean | Verfahren zur Herstellung einer kontinuierlichen trockenen Furnierstoffbahn aus sehr kleinen frischen Furnierelementen durch Abwickeln |
| WO2018130261A1 (de) * | 2017-01-13 | 2018-07-19 | Schorn & Groh Gmbh | Furnierteil, verfahren zu seiner herstellung und formteil mit einem solchen furnierteil |
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