DE940988C - Schaltung fuer mit Drehstrom betriebene Weichenantriebe - Google Patents

Schaltung fuer mit Drehstrom betriebene Weichenantriebe

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Publication number
DE940988C
DE940988C DEL16984A DEL0016984A DE940988C DE 940988 C DE940988 C DE 940988C DE L16984 A DEL16984 A DE L16984A DE L0016984 A DEL0016984 A DE L0016984A DE 940988 C DE940988 C DE 940988C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
circuit according
contacts
circuit
switched
Prior art date
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Expired
Application number
DEL16984A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Helmert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL16984A priority Critical patent/DE940988C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE940988C publication Critical patent/DE940988C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
    • B61L5/062Wiring diagrams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Schaltung für mit Drehstrom betriebene Weichenantriebe Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung für mit Drehstrom betriebene Weichenantriebe, in der über die vom Stellwerk zum Antrieb führenden Stelleitungen bei abgeschalteter Stellspannung Überwachungsstromkreise geführt werden, die die Lage der Weichen zum Stellwerk zurückmelden. Bei solchen Schaltungen müssen überwachungskontakte in den Stelleitungen angeordnet werden, von denen in den beiden Endlagen wenigstens einer geöffnet sein muß. Wird nun die Stellspannung angeschaltet, so entsteht im Motor zunächst kein Drehmoment, da nur zwei Motorwicklungen in Reihe zwischen zwei Phasen liegen. Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, hat man schon vorgeschlagen, durch die Überwachungskontakte die Stelleitungen nicht vollständig zu unterbrechen, sondern Widerstände in Reihe oder parallel zu den Motorwicklungen zu schalten. Diese Lösung hat aber den Nachteil, daß die Anzugskraft des Motors herabgesetzt wird. Außerdem wird die Überwachungsschaltung verwickelt. Eine ändere Möglichkeit besteht darin, den Sternpunkt des Motors durch die Überwachungskontakte aufzutrennen und die jeweils vom Sternpunkt abgetrennte Motorwicklung mit dem Sternpunkt des Netzes zu verbinden, wofür man bekanntlich eine vierte zur Anzeige der Endlage dienende Überwachungsader verwenden kann. Bei dieser Lösung erhält man zwar ein gutes Anzugsmoment des Motors, die Schaltung wird aber ebenfalls verwickelt.
  • Diese Schwierigkeiten :können nach der Erfindung in einfacher Weise dadurch vermieden werden, daß im Weichenantrieb zusätzliche Anschaltkontakte vorgesehen werden, die bei Anschaltung der Stellspannung an den Antrieb die Überwachungskontakte überbrücken. Dadurch erreicht man,-daß der Motor sofort an alle drei Phasen angeschaltet wird und unter normalen Verhältnissen in Stern- oder Dreieckschaltung anläuft. Die Betätigung der zusätzlichen Anschaltkontakte kann erfindungsgemäß dadurch erfolgen, daß bei Anschaltung der Stellspannung an wenigstens eine der Motorwicklungen der Rotor des Motors in den Statör hineingezogen wird und dadurch die Anschältkontakte--schließt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, ein Relais vorzusehen, das bei Anschaltung der Stellspannung anspricht und die Anschaltkontakte schließt. Dieses Relais kann in Reihe oder parallel zu einer Motorwicklung oder auch zwischen zwei Stelleitungen angeschlossen werden. Es kann direkt oder über einen Transformator angeschaltet werden oder auch in Reihe mit einem Kondensator liegen, um zu verhindern, daß der Überwachungsstrom über das Relais fließt. Die Abschaltung der Stellspannung in der Endstellung des. Antriebes kann man dann in bekannter Weise dadurch vornehmen, daß Überwachungskontakte des Antriebes eine der Stelleitungen mit der vierten Überwachungsleitung verbinden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • In Plusstellung, der Weiche ist der überwacher U von -h über T q., N 5, R i, Leitung 2, K+, Leitung q., E q., U, N6 erregt. -Soll die Weiche umgestellt werden, so wird die Weichentaste WT gedrückt. Infolgedessen spricht, das Relais T an, schließt seine Kontakte T i, T :z und T 3 und öffnet seinen Kontakt Tq.. Dieser Kontakt unterbricht den Überwachungsstromkreis, so daß Relais U abfällt und seine Kontakte U i und U:2 schließt. ' Durch Kontakt U2 wird das Relais R eingeschaltet und stellt seine Kontakte R i und R 2 um. Diese 'Kontakte bleiben. auch umgelegt, wenn das Relais R wieder stromlos wird. Sie werden erst beim nächsten Anschalten des Relais R wieder zurückgestellt. Die Kontakte Ra i, Rat und Ra 3 dagegen werden nur betätigt, solange das Relais R erregt ist. Der Kontakt Ra 2 bildet einen Selbstschlußkreis für das Relais R und schließt zugleich das Relais T kurz, so daß es abfällt. Durch den Kontakt Ra i wird, bevor Relais T abfällt, das Relais N eingeschaltet, das sich nach Abfallen, des Relais T über seinen Kontakt Nq. einen Selbstschlußkreis bildet, in dem auch das Relais E anspricht. Infolgedessen wird über die Kontakte E i, E 2, E 3 und N i, N 2 und N3 die Stellspannung an die Leitungen i, 2 und 3 angeschaltet. Der Kontakt E q. schaltet das Relais U von der Leftung 4 ab und an den Transformator T an. Der Transformator bleibt jedoch stromlos, weil beide Enden seiner Primärwicklung an der gleichen Phase (T) liegen. Im Antrieb wird der Rotor des Motors in den Stator hineingezogen und. schließt dadurch die Kontakte M i und M2. Der Kontakt M i verbindet die Motorwicklung V mit der Leitung 2, so däß der Motor jetzt in Sternschaltung anläuft. Wird nunmehr die Taste WT losgelassen, so fällt. der Anker des Relais R ab, öffnet seine Kontakte Ra i und Ra :2 und schließt seinen Kontakt Ra3. Wird jetzt, solange der Antrieb noch umläuft, die Taste WT nochmals gedrückt, so kann das Relais T wieder ansprechen. Sein Kontakt T2 schließt. das Relais E kurz, so daß es abfällt und die Stellspannung abschaltet. Sobald es abgefallen ist, schaltet der Kontakt E6 das Relais R wieder ein, das seine Kontakte R i und R 2 zurückstellt. Durch den Kontakt Ra 2 wird wieder das Relais T kurzgeschlossen, so däß der Kontakt T2 wieder öffnet und das Relais E wieder anspricht. Der Motor läuft jetzt in umgekehrter Richtung.
  • Der Überwachungskontakt K + wurde beim ersten Anlaufen des Motors umgelegt. Läuft der Motor nunmehr zurück,- so wird, nachdem der Antrieb die Ausgangsstellung wieder erreicht hat, der Kontakt K -I- wieder in die gezeichnete Lage gebracht. Dadurch erhält die Primärwicklung des Transformators Tr Strom, da sie jetzt zwischen den Phasen -S und T liegt. Die $ekundärwicklung des Transformators Tr ist über einen Gleichrichter G an die Wicklung des Relais E angeschaltet. Der über den Gleichrichter fließende Strom verstärkt die Erregung des Relais E und erzeugt daduich eine Gegenspannung im ,Selbstschlußkreis des Relais N, so daß dieses abfällt und sich durch seinen Kontakt Nq. selbst abschaltet. Durch die Kontakte N i, N2 und N3 wird die Stellspannung abgeschaltet, und durch den Kontakt N 5 wird die Überwachungsspannung wieder angeschaltet. Da der Kontakt M i zunächst noch geschlossen ist, spricht der Auffahrmelder A über seine Wicklung A i an. Bei Abschaltung der Stellspannung wird der Transformator Ty stromlos, das Relais E ist jedoch durch den Gleichrichter G abfallverzögert, so daß sein Kontakt E 5 bei Ansprechen des Relais A noch umgelegt ist und durch den Kontakt A 3 das Relais E so lange erregt bleibt, bis sich nach Abschaltung der Stellspannung der Kontakt M i öffnet und dadurch der Auffahrmelder A abgeschaltet. wird. Der Kontakt E7 verhindert das Aufleuchten der Auffahrmeldelampe L, und der Kontakt E 6 überbrückt den Kontakt A 6 im Stromkreis des Relais T.
  • Wird die Weiche aufgefahren, so spricht der Auffahrmelder A an, .da der Kontakt K -h umgelegt ist. Das Relais A bildet sich dann einen Selbstschlußkreis über seinen Kontakt A 3 _ und seine Wicklung A2. Der Kontakt A q. schaltet die Auffahrmeldelampe L ein, und der Kontakt A 6 verhindert das Ansprechen des Relais T. Dieses Relais kann dann nur durch Betätigung weiterer nicht dargestellter Schaltmittel, z. B. einer Taste mit Zählwerk, zum Ansprechen gebracht werden. In Fig. 2 ist eine Schaltung des Antriebes dargestellt, in der an Stelle der Kontakte M i und M 2 die Kontakte S i und S 2 des Relais S verwendet sind, das über den Kondensator C an die Leitungen 2 und 3 angeschlossen ist und daher beim Anschalten der Stellspannung an diese Leitungen anspricht und seine Kontakte schließt. Die weitere Wirkungsweise der Weiche ist die gleiche wie vorstehend beschrieben.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere ist sie auch anwendbar für Überwachungsstromkreise, in denen der Überwacher und der Auffahrmelder in Reihe geschaltet sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für mit Drehstrom betriebene Weichenantriebe, in denen von der Weichenlage abhängige Überwachungskontakte mit den Motorwicklungen in Reihe geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß Anschaltkontakte (M i, M2 oder S i, S2) im Weichenantrieb vorgesehen sind, die bei Anschalten der Steilspannung an den Antrieb die Überwachungskontakte überbrücken.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor des Antriebsmotors bei Anschalten der Steilspannung an wenigstens eine Motorwicklung in den Stator hineingezogen wird und dadurch die Anschaltkontakte schließt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß im Antrieb ein Relais (S) vorgesehen ist, das bei Anschalten der Stellspannung.anspricht und die Anschaltkontakte schließt. q.. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais in Reihe oder parallel zu einer Motorwicklung angeschlossen ist. 5. Schaltung nach Anspruch 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß das Relais über einen Transformator angeschlossen ist. 6. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais an zwei Steilleitungen (2, 3) angeschlossen ist. 7. Schaltung nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais mit einem Kondensator (C) in Reihe geschaltet ist. B. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung der Stellspannung in der Endstellung des Antriebes in an sich bekannter Weise dadurch bewirkt wird, daß die Überwachungskontakte eine Überwachungsleitung (q.) an die Stellspannung anschalten. 9. Schaltung nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anschalten der Überwachungsleitung in einem Selbstschlußkreis (N, Nq., E) eines die Anschaltung der Steilspannung steuernden Relais (N) eine Gegenspannung erzeugt wird, die dieses Relais zum Abfallen bringt. io. Schaltung nach Anspruch i, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenspannung über einen Transformator (T) und einen Gleichrichter (G) an einem im Selbstschlußkreis des Relais liegenden Widerstand erzeugt wird. i..i.. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Stellwerk ein Relais (E) vorgesehen ist, das das Ansprechen des Auffahrmelders (A) über die Anschaltkontakte im Antrieb verhindert oder unwirksam macht. 12. Schaltung nach Anspruch i, 8 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand in dem Selbstanschlußkreis als Wicklung des die Auffahrmeldung verhindernden Relais (E) ausgebildet ist. 13- Schaltung nach Anspruch i, 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte (E i, E2, E3) des die Auffahrmeldung verhindernden Relais in den Steilstromkreisen liegen. 1q.. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umstellung eines die ' Steilrichtung bestimmenden Richtungsrelais (R, R i, R2) bei angeschalteter Steilspannung verhindert ist. 15. Schaltung nach Anspruch i, 8 bis 1q., dadurch gekennzeichnet, daß die Umstellung durch einen Kontakt (E6) des die Auffahrmeldung verhindernden Relais (E) verhindert wird. 16. Schaltung nach Anspruch i, 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das die Auffahrmeldung verhindernde Relais (E) bei Einleitung eines Umstellvorganges ausgeschaltet und nach Umstellung des Richtungsrelais wieder eingeschaltet wird. Artgezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 855 272.
DEL16984A 1953-10-30 1953-10-30 Schaltung fuer mit Drehstrom betriebene Weichenantriebe Expired DE940988C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078603B (de) * 1956-12-22 1960-03-31 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltung fuer drehstrombetriebene Weichenantriebe
DE1222963B (de) * 1961-04-29 1966-08-18 Werk Signal Sicherungstech Veb Vieradrige Schaltung fuer mit Drehstrom gespeiste Weichenantriebe

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855272C (de) * 1950-02-01 1952-11-10 Lorenz C Ag Schaltungsanordnung fuer den Behelfsbetrieb an elektrisch gesteuerten Weichen, Gleissperren u. dgl.

Patent Citations (1)

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