DE940976C - Schervorrichtung, insbesondere fuer das Beschneiden von Buersten- und Pinselwaren sowie Borsten- und Haarbuendeln - Google Patents

Schervorrichtung, insbesondere fuer das Beschneiden von Buersten- und Pinselwaren sowie Borsten- und Haarbuendeln

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DE940976C
DE940976C DEB31173A DEB0031173A DE940976C DE 940976 C DE940976 C DE 940976C DE B31173 A DEB31173 A DE B31173A DE B0031173 A DEB0031173 A DE B0031173A DE 940976 C DE940976 C DE 940976C
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Germany
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knife
brush
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trimming
goods
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DEB31173A
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English (en)
Inventor
Heinz Baer
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D9/00Machines for finishing brushes
    • A46D9/02Cutting; Trimming

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Schervorrichtung, insbesondere für das Beschneiden von Bürsten-und Pinselwaren sowie Borsten-und Haarbündeln Es isind- Vorrichtungen für das Scheren und Beschneiden von Bürstenwaren -bekannt, deren Scheraggregat gerade, ebene Zahnplatten enthält, die derart wirken; daß über oder unter einer festen Zahnplatte eine bewegliche Zahnplatte in zeitlich kurzen Intervallen hin und her bewegt wird.
  • Vorrichtungen dieser Art weisen den Nachteil auf, daB infolge der dauernden Beschleunigung und Verzögerung der bewegten Messerplatte die bewegten Teile einer ungleichmäßigen und ungünstigen starken Beanspruchung unterliegen und die Gesamtvorrichtung mit einer das genaue Arbeiten hindernden Vibration behaftet ist.
  • Diese Nachteile werden durch .die Vorrichtung nach der Erfindung behoben, die überdies noch den weiteren besonderen Vorteil hat, daß sich unter dem Schermesserkopf ein .bei Werkzeugmaschinen an ,sich bekannter drehbarer Arbeitstisch anbringen fäßt, so daß sich das Werkstück in jeder Richtung unter dem Scherkopf hindurchführen läßt. Dies ist bei einem Messerkopf mit geraden, oszillierenden Platten nicht möglich, jedoch sehr wichtig, da gerade in der Bürstenindustrie vielfach körperbehinderte Personen .arbeiten und -rechtshändig arbeitende Bedienungspersonen nicht wie in anderen Berufszweigen in aller Regel die Vorrichtungen bedienen.
  • Die Erfindung ist '.in der zugehörigen Zeichnung dargestellt und -an Hand dieser naehfolgen@d beschrieben.
  • i bezeichnet ein rund ausgebi'l'detes, mit radialen Zähnen 2 versehenes Messer, welches feststehend angebracht ist und welches.mittels eines mit Bund 3 samt Stiften 3Q versehenen Bolzens 4 mit Keil 4, sowie einer Bundbüchse 5 und Feder 6 durch eine Stell'schrau'be 7 gegen ein rotierendes. Messer angepreßt wird.
  • Das .rotierende Messer ist mit 8 bezeichnet. Es .ist auf geeignete Weise, z. B. dwrdh Stifte 9, mit einem das Messer in Umdrehung versetzenden Mittel., z. B. einer Riemenscheibe io, verbunden. Zweckmäßig ist die Riemenscheibe auf Kugellagern i i gelagert, deren Innenring auf einer Buchse i2 befestigt ist, während er sich drehende Außenring in der Riemenscheibe angebracht ist. Die Elemente sind durch ein Gehäuse 13 nach außen. abgeschlossen und bilden zusammen einen Sdhermesserkopf, der mittels eines Armes 14 am Ständer 15 auf geeignete Weise befestigt, z. B. mittels Schrauben, 16 festgeklemmt ist.
  • Der Ständer 15 ist bei dem, in -der Zeichnung dargestellten Ausführungslbeispiel hohl ausgeführt und nimmt in sich eine Spindel! 17 auf, mittels derer und einer geeigneten Handhabe, z. B. eines Handrades 18, ein Spin@delarm i9 in Pfeilrichtung A-B beweglich,- d. h. heb- und senkbar ist. .
  • Am Arm i9 ist &r A.rbei-tsti@sch 2o angeordnet, der bei.spiel!s.weise dureh einen Bolzen2i. in beliebiger Richtung in: !horizontaler Ebene schwenkbar eingerichtet ist, was einen erheblichen Vorteil gegenüber ,den bisher bekannten Scher- , und Schneidvorrichfiungen. daretellit. Da Schervorxichtungen mit geraden hin und her gehenden Messerplatten normalerweise an zwei Seiten einer Führung bedürfen, ist schon deshalb die Wahl der Arbeitsrichtungen beschränkt. Aber. auch wenn auf umständliche Art eine einseitige Führung für die hin und her gehenden Messerplatten vorgesehen ist, lassen sich die zu bearbeitenden Waren im Verihäl'tnie zu den arbeitenden Zähnen der Messer nur in. einer Richtung schneidgünstig 'heranbringen.
  • Ein auf einem Gestell 22 angebrachter Elektromortor 23 setzt eine Riemenscheibe 24 in Bewegung, die durch einen nicht dargestellten Riemen mit der Riemen:schenbe. io des, Messerkopfes. verbunden .ist und diesen so in drehende Bewegung versetzt. Sel-bstverständil°ich ist die Erfindung nicht auf die Übertragung der Drehbewegung mittels Riementrieb beschränkt, sondern kann ebensogut andere Mittel., z. B. Kettentriebe, Zahnräderübertragung, Reibräderübertragung oder ähnliches einschließen.
  • Zweckmäßig ist der Motor 23 mit einer Umscha1-tung der Drehrichtung, z. B. einer 'LTmpal-Einrichtung, verbunden, damit das Messer 8, um eine gleichmäßige Abnutzung der radialen Zähne zu gewährleisten, in verschiedener Drehrichtung rotierbar ist.
  • Ein -in der Höhe verstellbarer S.chütz,ring 25, der auf einer Fläche des Gehäuses 13, wie bei 26 dargestellt, gleitet, soll .das. Herumfliegen der abgeschnittenen Haar- oder Borstenenden verhindern. Die erleichterte Möglichkeit oder Anbringung eines solchen Schutzringes stellt ebenfalls einen .beachtlichen Forts-ehritt der vorliegenden Erfindung dar.

Claims (4)

  1. PÄTENTANSPRÜCHE: ,i. Schervorrichtung, .insbesondere für das Beschneiden von Bürsten- und Pinselwaren sowie Borsten- und Haarbündeln mit Natur-, Kunst-oder Metallhaaxen oder =horsten, dadurch gekennzeidnnet, d aß ein -im wesentlichen runder Schermesserkopf, der über einem feststehenden, runden, scheibenförmigen Messer (i) mit radial gerichteten Zähnen rotierbar ist, ein .im wesentfi@c,hen gleich ausgebildetes Messer (8) enthält und über einem schwenkbaren, in der Höhe verstellbaren, Arbeitstisch angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneid- undi Sdheraggregat aus dem umlaufenden Messerkopf mit Messer (8) und dem feststehenden, runden, mit radialen Zähnen versehenen stheibenförmigen Messer (i) besteht, das mittels eines mit Bund (3) versehenen, und durch Stufte (3Q) mit dem Messer (i) verbundenen Bolzens (4) sowie einer Stellschraube (7) gegen den rotierenden Messerkopf (8) andrückbar -ist.
  3. 3. Vorrichtung nach. den Ansprüchen, i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Scherkopf mit den Messern (i, 8), Lagern (i i) und Antriebsmitteln, z. B. Riemenscheiben (io), in einem nah. unten offenen Gehäuse (i3) gelagert ist, das Gleitflächen (26) aufweist; auf denen ein rnit einem Arbei.tssch.fitz versehener Schutzring (25) verschiebbar und. drehbar angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet; daß das Schneid- und Scheraggregat mittels eines. Armes (i4) @ä.n einem Ständer (i5) befestigt ist, welcher in sich eine Spindel (r7) aufnimmt, mittels derer und einer Handhabe (i8) der Arbeitstisch (2o) bzw. der thesentragende Querarm heb- und senkbar ist.
DEB31173A 1954-05-27 1954-05-27 Schervorrichtung, insbesondere fuer das Beschneiden von Buersten- und Pinselwaren sowie Borsten- und Haarbuendeln Expired DE940976C (de)

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