DE940902C - Die Verwendung von Formstuecken, insbesondere Masseln, aus Vanadinsaeure zum Legieren von Stahlbaendern - Google Patents
Die Verwendung von Formstuecken, insbesondere Masseln, aus Vanadinsaeure zum Legieren von StahlbaendernInfo
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Description
- Die Verwendung von Formstücken, insbesondere Masseln, aus Vanadinsäure zum Legieren von Stahlbändern Um Stahlbädern Vanadin zuzulegieren, ist bereits reine Vanadinsäure benutzt worden, offenbar ausgehend von der Überlegung, daß dies besonders vorteilhaft sei, weil hierbei dem Stahlbad ausschließlich Vanadinsäure ohne zusätzliche unerwünschte Stoffe, wie Silizium, Kohlenstoff od. dgl., zugeführt wird. Das Zusetzen reiner Vanadinsäure zum Stahlbad hat aber gewisse Nachterle, denn die in Pulverform vorliegende Säure hat die Neigung, beim Aufgeben auf das Stahlbad rein mechanisch zu verstauben und dadurch Veranlassung zu Verlusten zu geben. Auch metallurgisch ergeben sich gewisse Schwierigkeiten, weil das verhältnismäßig leichte Pulver zunächst nur mit der Oberfläche des Stahlbades reagiert und Vorsorge getroffen werden muß, daß die Schlacke im Augenblick des Aufgebens hinreichend zurückgedrängt wird.
- Zweck der Erfindung ist es, die Vanadinsäure in einer Form zum Legieren von Stahlbädern zu benutzen, die einerseits gestattet, die Vorteile des Zusetzens reiner Vanadinsäure zum Stahlbad auszunutzen, und andererseits die mit dieser Maßnahme verknüpften Nachteile, insbesondere den Verlust .durch Verstauben, zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung die Verwendung von Formstücken, insbesondere Masseln, aus Vanadinsäure zumLegieren vonStahlbädernvorgeschlagen. Die Formstücke oder Masseln werden durch Schmelzen pulverförmiger Varnadinsäure bei 66o bis 750° und Erstarrenlassem in-entsprechenden Formen hergestellt. Es hat sich gezeigt, -daß das Umschmelzen der Vanadinsäure zur Herstellung der stückigen Form praktisch ohne Verlust vor sich geht. Es ist zwar an sich bekannt, Vanadinsäure im Anschluß an das nach dem Fällen im naßchemischen Verfahren übliche Kalzinieren auch zu schmelzen und in Formen zu gießen. In diesem Zustand wurde die Vanadinsäure :der Weiterverarbeitung auf reine pulverförmige Vanadinsäure unterworfen oder der Ferro-Vanadin-Herstellung zugeführt. Es war aber nicht erkannt worden, daß die geschmolzene und in Formen erstarrte Vanadinsäure hervorragend geeignet ist, @um Vanadin in Stahlbäder einzuführen.
- Das Schmelzen der Vanadinsäure zur Erzeugung der Formstücke erfolgt in Umschmelzöfen, die elektrisch oder gasbeheizt sind. Das Abgießen erfolgt in Formen, die jede beliebige Gestalt aufweisen können. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, die Form einer Massel zu wählen.
- Der Vorteil, der mit der Verwendung derartiger stückiger, in Formen gegossener Vanadinsäure verknüpft ist, liegt nicht nur darin, daß die Vanadinsäure beim Aufgeben auf das Stahlbad nicht mehr verstaubt, sondern auch darin,. daß - es dem Stahlwerker möglich ist, die Zusatzmenge leicht zu gattieren. Die einzelnen Formstücke sind ohne Schwierigkeiten in dis Bad ein- bzw. -unterzutauchen und gestatten auch ohne weiteres ein Durchstoßen -der etwa vorhandenen Schlackendecke.
- Qualitativ liegt ein besonderer Vorteil darin, daß, wie bereits betont, die Masseln oder sonstigen Formstücke aus geschmolzener Vanadinsäure praktisch nur geringfügige Verunreinigungen enthalten, die aus der Herstellung der Vänadinsäure herrühren. Nicht enthalten sind dagegen Silizium, Aluminium, gegebenenfalls Kupfer und Kohlen-Stoff, die bei der aluminothermischen Reduktion der Vanadinsäure neben Eisen in das übliche Legierungsmittel, das Ferrovanadin, hineingelangen. Die Verwendung der Vanadinsäuremasseln bzw. -formstücke gemäß der Erfindung ist daher besonders dort angezeigt,- wo es sich darum handelt, Stähle ,hoher Güte zu erzeugen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: `Die Verwendung von Formstücken, - insbesondere Masseln, aus Vanadinsäure, die durch Schmelzen von pulverförmiger Vanadinsäure bei 66o bis 750° und Erstarrenlassen in entsprechenden Formen hergestellt worden sind, zum Legieren von Stahlbädern. .Angezogene Druckschriften: »Chemisches Zentralblatt«, 1931, 1., S. 3717; »Metall und Erz«, 1934 Nr. 1$, S. 454.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| DE940902C true DE940902C (de) | 1956-03-29 |
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1941
- 1941-12-19 DE DEG1906D patent/DE940902C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
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