DE940757C - Zuendstiftsicherung in einem Selbstzerlegerzuender fuer Drallgeschosse - Google Patents
Zuendstiftsicherung in einem Selbstzerlegerzuender fuer DrallgeschosseInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/14—Double fuzes; Multiple fuzes
- F42C9/16—Double fuzes; Multiple fuzes for self-destruction of ammunition
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/14—Double fuzes; Multiple fuzes
- F42C9/16—Double fuzes; Multiple fuzes for self-destruction of ammunition
- F42C9/18—Double fuzes; Multiple fuzes for self-destruction of ammunition when the spin rate falls below a predetermined limit, e.g. a spring force being stronger than the locking action of a centrifugally-operated lock
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Description
PateNTAKSρRueH:
Zündstiftsicherung in einem Selbstzerlegerzünder für Drallgeschosse, dessen Zündstift bei der
Schärfung durch Fliehkörper vorwärts verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß in Ruhe ein
bekannter, durch Stauchung verkürzbarer, schraubenlinienförmig gewundener Sperrdraht (4) sich
einerseits am Zündstift (5) und andererseits in einem über den Zündstift schiebbaren Beharrungskörper (2) abstützt.
Angezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 125649, 19971/89;
französische Patentschrift Nr. 726 539.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 676 3.56
Claims (1)
- Bei Zündstiftsicherungen von Selbstzerlegerzündern für Drallgeschosse ist es bekannt, den Zündstift mittels eines in axialer Richtung unter dem Einfluß der Abschußbeschleunigung des Geschosses nach hinten verschiebbaren Behanungskörpers in der Transportlage zu sichern. Dieser Beharrungskörper hatte die Form eines Ringes und war in der gesicherten Stellung gegen Verschiebung durch umbiegbare oder abscherbare Lappen oder Stifte gehalten. Bei seiner Verschiebung ίο gab er an seiner Innenseite anliegende Fliehkörperfrei, die ihrerseits den Zündstift entsicherten. Diese bekannte Ausführung beansprucht verhältnismäßig viel Raum in radialer Richtung und erfordert infolge der Vielzahl der Teile besondere Elemente zum ToIeranzausgleich.Bei der Zündstiftsicherung in einem Selbstzerlegerzünder für Drallgeschosse, bei der der Zündstift bei der Schäxfung in bekannter Weise durch Fliehkörper vorwärts verschoben wird, sind diese Nachteile nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß ein durch Stauchung verkürzbarer, schraubenlinienförmig gewundener Sperrdraht sich einerseits am Zündstift land andererseits in einem über den Zündstift schiebbaren Beharrungskörper abstützt.Schraubenlinienförmig gewundene, durch Stauchung verkürzbare Sperrdrähte sind an sich im Zünderbau zur Abstützung eines Beharrungskörpers bekannt In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Selbstzerlegerzünder eines Drallgeschosses im Längsschnitt vor bzw. nach der Schärf ung des Zündstiftes. In dem durch eine Membran 3 abgeschlossenen Vorderteil des Zünderkopfes 1 ist der Beharrungskörper 2 axial verschiebbar gelagert. In eine nach hinten offene Bohrung des letzteren greift das vordere Ende des Zündstiftes. 5 verschiebbar ein und stützt sich gegen das eine Ende eines schraubenlinienförmig gewundenen Sperrdrahts 4, dessen anderes Ende am Boden der Bohrung im Beharrungskörper 2 anliegt. Der Sperrdraht 4 kann durch Verschieben des Beharrungskörpers 2 nach hinten gestaucht werden, wobei er die in Fig. 2 gezeigte verkürzte Gestalt annimmt. Eine Zerlegerfeder 6 ist um den erweiterten Teil des Beharrungskörpers 2 angeordnet und stützt sich einerseits an der Führungsbüchse 7, welche auf dem Bund 5° des Zündstiftes 5 aufliegt, andererseits am Zünderkopf 1 ab. Im mittleren Teil des Zündstiftes 5 sind an zwei drehbar gelagerten Gabeln 8 die Fliehkörper 9 angeordnet, welche in der Transportstellung des Zünders an der schrägen Endfläche der Büchse 10 anliegen. Die Büchse 10 wird mit ihrem Bund ioa zwischen dem Zünderkopf 1 und dem Rotorgehäuse 11, welche zusammen verschraubt sind, gehalten. Das Rotorgehäuse 11 enthält einen drehbar gelagerten Rotor 12, welcher symmetrisch ausgebildet ist. In seiner Symmetrieachse ist eine durchgehende Bohrung 12° angeordnet, welche in ihrem engeren Teil die Zündkapsel 13 enthält. Die Symmetrieachse des Rotors 12 schließt in der Transportstellung mit der Längsachse des Zünders einen Winkel ein, wobei der Absatz 56 des Zündstiftes 5 auf einer Anfräsung Ι2δ des Rotors 12 zur Anlage kommt. Die Spitze des Zündstiftes 5 greift dabei in einen Schlitz 12° quer zur Symmetrieachse des Rotors 12 ein. Das Rotorgehäuse 11 hat in seinem hinteren Teil eine mit Innengewinde versehene Bohrung ii°, in welche die Verstärkerladung 14 eingeschraubt ist. Eine Bohrung 116 verbindet den den Rotor enthaltenden Raum mit der Bohrung iia.Die Funktionsweise des Zünders ist folgende:Wird der Zünder beim Transport auf die Spitze fallen gelassen, so wird die Membrane 3 durchschlagen, und der Beharrungskörper 2 staucht den Sperrdraht 4, bis ersterer an der Führungshülss 7 zur Anlage kommt. Da der Zündstift gegen Verschiebung nach hinten gesichert ist, - kann keine Zündung erfolgen. Der Zünder ist somit fallsicher.Unter der Wirkung des Schocks beim Abfeuern des Geschosses staucht der Beharrungskörper 2 infolge seiner Trägheit den Sperrdraht 4. Infolge der Fliehkraft werden die Fliehkörper 9 entlang der schrägen Endfläche der Büchse io nach außen getrieben und ziehen dabei den Zündstift 5 entgegen der Wirkung der Zerlegerfeder 6 nach vorn. Dadurch wird der Rotor frei und richtet sich infolge der Fliehkraft auf, so daß seine Symmetrieachse, in welcher die Bohrung X2a mit der Zündkapsel 13 liegt, in die Längsachse des Zünders fällt. In dieser Stellung ist der Zünder entsichert. Trifft das Geschoß auf einen festen Gegenstand auf, so wird der Beharrungskörper und damit der Zündstift 5 nach hinten geschlagen, wobei seine Spitze in die Zündkapsel 13 einsticht (Fig. 2).Trifft das Geschoß innerhalb einer bestimmten Zeit nicht auf einen festen Widerstand auf, so nimmt schließlich seine Drehgeschwindigkeit so weit ab, bis die durch die Zerlegerfeder 6 auf den Zündstift 5 ausgeübte Kraft größer wird als die Fliehkraftkomponente, welche den Zündstift mittels seiner Fliehkörper 9 nach vorn zieht. Die Fliehkörper gleiten somit entlang der schrägen Fläche an der Büchse 10 nach innen, wodurch der Zündstift frei wird und durch die Zerlegerfeder 6 in die Zündkapsel getrieben wird.
Applications Claiming Priority (1)
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