DE939341C - Anordnung zur Pruefung von aus mehreren Einzelleitungen bestehenden Kabelverbindungen - Google Patents

Anordnung zur Pruefung von aus mehreren Einzelleitungen bestehenden Kabelverbindungen

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DE939341C
DE939341C DEI5494A DEI0005494A DE939341C DE 939341 C DE939341 C DE 939341C DE I5494 A DEI5494 A DE I5494A DE I0005494 A DEI0005494 A DE I0005494A DE 939341 C DE939341 C DE 939341C
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DEI5494A
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Ulrich Koelm
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IBM Deutschland GmbH
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IBM Deutschland GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/58Testing of lines, cables or conductors
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/55Testing for incorrect line connections

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

  • Anordnung zur Prüfung von aus mehreren Einzelleitungen bestehenden Kabelverbindungen In der Technik, insbesondere für Steuerungszwecke in Maschinen und Apparaten, werden in weitgehendem Maße elektrische Verdrahtungen benötigt. Diese sind in ihrem Aufbau häufig derart verwickelt, daß bei serienmäßiger Fertigung besondere Prüfungen notwendig sind, um etwa auftretende Fehler bei den hergestellten Kabelverbindungen aufzufinden.
  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung, welche bei der Herstellung von Verdrahtungen in elektrischen Geräten die Leitungsverlegung überwacht und das Auffinden von Fehlern erlaubt. Sie ist insbesondere von Bedeutung für die Herstellung von Kabelbäumen in elektrischen Rechen-, Buchungs- und ähnlichen Geräten. Hier müssen oft mehrere Kilometer Drahtlängen verlegt werden, deren Einzelprüfung mit den üblichen Methoden der Ausidingelung od. dgl. zeitraubend und damit kostspielig ist.
  • Zur Herstellung von Kabelbäumen wird üblicherweise ein Kabelbrett benutzt, auf dem die Form der Kabelführung durch eingeschlagene Nägel festgelegt ist. In Fig. I ist ein derartiges Kabelbrett mit den Kabelverbindungen dargestellt, wie es z. B. für die Verdrahtung elektrischer Rechengeräte Anwendung findet. Die einzelnen Anschlußpunkte sind durch Numerierung gekennzeichnet, und die Drähte werden gemäß der vorgeschriebenen Verlegungsform eingelegt, so daß die Klemme b1 mit b1,, b2 mit b2, usw. verbunden wird. Sind alle Anschlußklemmen besetzt, so werden die Kabelschuhe angelötet, und der abgebundene Kabelbaum ist zum Einbau in das Gerät fertig.
  • Bei der Vielzahl von Einzeldrähten kann es vorkommen, daß eine Verbindung durch Drahtbruch, fehlerhafte Lötstelle od. dgl. unterbrochen ist. Weiterhin können eine oder mehrere Leitungen unterein- ander vertauscht sein, so kann z. B. b1 mit b5, an Stelle mit b; verbunden sein. Mit den bisher bekannten Kabelprüfmethoden ist die Auffindung dieser Fehler mühsam und zeitraubend.
  • Es sind schon Einrichtungen zur Prüfung der elektrischen Ausrüstung von Großbauteilen, z. B. von Flugzeugen, bekanntgeworden, bei denen eine Zwischenplatte mit den entsprechenden Leitungsanschlüssen vorgesehen ist und bei denen die Kontakte auf der Zwischenplatte umschaltbar sind.
  • Diese Anordnung stellt ein Prüfgerät dar, welches wie alle bekannten Prüfgeräte nach erfolgter Kabelverlegung einen besonderen Anschluß- und Prüfvorgang erfordert. Damit ist diese Anordnung in ihrer Anwendung genau so zeitraubend wie die anderen bekannten Prüfmethoden.
  • Die Erfindung vermeidet den getrennten und damit zeitraubenden und kostspieligen Prüfanschluß. - Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß auf der Unterseite des Kabelbrettes eine der herzustellenden Verlegungsformnachgebildete Prüfschaltung als Dauereinrichtung vorgesehen ist, deren Anschlüsse gegenüber der Kabelschaltung um einen oder mehrere Schaltschritte versetzt sind und mit der Kabelschaltung zusammen einen geschlossenen Leitungszug bilden.
  • Zweckmäßigerweise liegt in dem Leitungszug ein Meßinstrument, an dessen Ausschlag etwaige Leitungsunterbrechungen oder Vertauschungen ablesbar sind.
  • In dieser Prüfschaltung sind ebenso viele Einzelleitungen vorhanden wie auf der Vorderseite verlegt werden. Letztere sind jedoch gegenüber den zu erzeugenden Kabelverbindungen auf der Vorderseite des Brettes um einen Schaltschritt versetzt. Während also auf der Vorderseite die Verbindung zwischen b1 und bi, b2 und b2, usw. hergestellt wird, ist auf der Rückseite, d. h. also in der Prüfschaltung, b1, mit b2, b2, mit bs usw. verbunden.
  • DieAnschlußpunkte b undb' sind z. B. in Form von durchgehenden Klemmen gemäß Fig. 2 ausgebildet.
  • Die Klemme b weist auf der Vorderseite eine Hülse k auf, die durch eine Federf gegen den Flansch g gepreßt wird und einen kontaktsicheren Anschluß für die Kabelleitungen gewährleistet. Auf der Unterseite des Brettes ist die betreffende Leitung der Prüfschaltung in an sich bekannter Weise, z. B. mittels Schraubverbindung an die Klemme angeschlossen. Es sei bemerkt, daß bei etwa notwendigen Änderungen in der Kabelverlegung die Anschlüsse der Prüfschaltung in entsprechender Weise abgeändert werden können.
  • Weiterhin sei bemerkt, daß an Stelle der Versetzung um nur einen Schaltschritt auch eine andere Versetzung von zwei oder mehreren Schaltschritten gewählt werden kann, so daß z. B. bl' mit b8 usw. verbunden ist.
  • Durch die oben beschriebene Anordnung entsteht, von Klemme bl beginnend, über alle Leitungen der Vorder- und Rückseite des Kabelbrettes hinweg, ein geschlossener Leitungszug, in dem alle Leitungen hintereinandergeschaltet sind. Legt man zwischen b1 und der letzten Klemme (z. B. b28 der Fig. I) jetzt eine elektrische Spannung, so kann man durch eine einmalige Prüfung feststellen, ob die Leitungen in Ordnung sind oder eine Unterbrechung aufweisen.
  • Falls- eine Unterbrechung festgestellt wird, so interessiert weiterhin, in welcher Leitung die Unterbrechung vorhanden ist. Dies kann z. B. mit Hilfe eines Umschalters erfolgen, der zunächst alle Leitungen einseitig kurzschließt und nacheinander die einzelnen Adern einschaltet. In Fig. 6 ist der Fall einer zehnfachen Leitung mit einem zehnpoligen Schalter dargestellt. Die Leitungen b1, ... b10, sind an die festen Kontakte 1 ... ro des Schalters angel schlossen. Der bewegliche- Schaltarm ist an die Leitung b10' gelegt. Bei Bewegung des Schaltarmes in Pfeilrichtung wird nacheinander Leitung b1,, b2, usw. bis blo' mit letzterer kurzgeschlossen. Stellt man z. B. fest, daß in Schaltstellung 3 die Leitungen Durchgang haben, in Stellung 4 nicht mehr, so weiß man, daß der Fehler in der Leitung b4, liegt und kann das schadhafte Kabel ersetzen.
  • In der Praxis wird man so vorgehen, daß man zunächst den Schalter in Stellung 10 bringt. Falls Durchgang angezeigt wird, ist diese Prüfung beendet.
  • Findet kein Durchgang statt, so schaltet man den Schalter stufenweise herunter, bis der Durchgangsprüfer (Meßinstrument, Lampe, Klingel od. dgl.) anspricht, dann ist die vorhergehende Leitung das defekte Kabel.
  • Dieses Schalten kann von Hand oder mit Hilfe eines Wählschalters erfolgen, welcher selbsttätig über alle Kontakte abläuft und im Falle einer Leitungsvertauschung, z. B. mit Hilfe einer an sich bekannten Relaisanordnung, zum Stillstand kommt und die Anzeigevorrichtung zum Ansprechen bringt.
  • Um auch Vertauschungen von Leitungen anzuzeigen, kann in jeder Leitung der Prüfschaltung (auf der Rückseite des Kabelbrettes) die Spule eines Meßtransformators vorgesehen sein. An Hand der Fig. 3 bis 5 sei die Anordnung näher erläutert. Dabei sind der besseren Übersichtlichkeit wegen nur fünf Einzelleitungen gezeichnet. Mit a ist in Fig. 3 das im Querschnitt dargestellte Kabelbrett bezeichnet, während die Anschlußklemmen in Ubereinstimmung mit Fig. 1 die Bezugszeichen b1 ... b5 bzw. b,'...b,' haben. Der Kern des Transformators ist mit d bezeichnet, er hat die Meßspulen cl ... c5, die in den fünf Leitungen der Prüfschaltung vorgesehen sind.
  • Außerdem ist auf dem Transformator d noch eine Spule CM vorgesehen, die an ein Meßinstrument M angeschlossen ist.
  • In Fig. 3 ist der Fall dargestellt, daß keine Leitungsvertauschung vorliegt Hierbei sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, alle Meßspulen c1... c5 gleichsinnig hintereinandergeschaltet. Legt man zwischen b1 und b5, eine Wechselspannung, so ist der Ausschlag des Instrumentes M an der Spule CM ein Maximum. Sind jedoch, wie in Fig. 4 dargestellt, z. B. die Leitungen I und 5 vertauscht, so sind die Meßspulen c1, C2, C3, c4 kurzgeschlossen, was durch dicke Linien angedeutet ist. Der Transformator wird in diesem Falle nur über die Wicklung c5 erregt, und außerdem ist diese Erregung durch die kurzgeschlossenen Spulen c1 ... c4 beeinflußt. Es ist also am Meßinstrument M ein anderer Ausschlag ablesbar.
  • In Fig. 5 ist Leitung 2 mit 3 vertauscht. Wie die dicke Linienführung andeutet, ist jetzt nur die Spule c2 kurzgeschlossen, während die Spulen ct, C3, c4 und c5 im richtigen Sinn in den Leitungszug geschaltet sind. Auch jetzt wird das Instrument M einen anderen ganz bestimmten Ausschlag anzeigen.
  • Das gleiche gilt bei allen anderen Vertauschungen.
  • In jedem Fall wird der Ausschlag in charakteristischer Weise von der Leitungsvertauschung abhängen, so daß bei entsprechender Eichung des Instrumentes M der Fehler unmittelbar abgelesen werden kann.
  • Eine andere vorteilhafte Art der Prüfung besteht darin, das Instrument L zur Messung der Vertauschung heranzuziehen. Dieses Instrument zeigt bei vertauschungsfreier Verlegung ein Stromminimum an, wie folgende Tabelle zeigt, die an einem Ausführungsbeispiel der Erfindung mit neun Leitungen aufgenommen wurde:
    Anzeige
    Zustand am
    Instrument
    I. Leitung in Ordnung, keine Vertauschung o,oIA
    2. - 1 mit 2 vertauscht .......... 0,04
    3. - 1 - 3 - ........ 0,055
    4. - 1 - 4 - .......... 0,09
    5. - 1 - 5 - 0,I4
    6. - 1 - 6 - .......... 0,22
    7. - 1 - 7 - .......... 0,35
    8. - 1 - 8 - .......... o,58
    9. - 1 - 9 - .......... I,3
    Bei anderen Vertauschungen treten andere Ausschläge am Instrument L auf. Letzteres weist infolge der großen Stromunterschiede zweckmäßigerweise mehrere Meßbereiche auf, so daß eine bequeme und genaue Ablesung möglich ist.
  • In Fig. 6 ist eine Anordnung mit zehn Meßspulen cI ... Cx auf dem Transformatorkernd dargestellt, wie sie sich in der Praxis bewährt hat. In der Prüfschaltung ist in die Verbindungsleitungen zwischen b1' und b2, b2, und b3 usf. eine zwanzigpolige Steckerleiste geschaltet, an die die einzelnen Meßspulen CI ... Cx des Transformators über einen entsprechenden Stecker angeschlossen werden. Diese Stecker sind bereits in Fig. 1 durch die BezugszeichenS angedeutet. Man kann die einzelnen, in Zehnergruppen zusammengefaßten Kabelbäume entweder nacheinander an den Transformator schalten und einzeln prüfen oder an mehrere Meßtransformatoren gleichzeitig anschließen und gemeinsam prüfen. Freie Anschlüsse (wie im Falle der Leitungen 21 ... 28, bei denen zwei Verbindungen 29 und 30 nicht existieren), werden durch Kurzschlußverbindungen im Stecker überbrückt.
  • Die Messung wird zweckmäßigerweise zunächst mit Wechselstrom vorgenommen, um das Transformatorprinzip zur Geltung zu bnngen. Zum Aufsuchen von fehlerhaften Unterbrechungen, wie z. B.
  • Drahtbruch, ist es gleichgültig, ob Wechsel- oder Gleichstrom verwendet wird. Bei fehlerfreier Leitungsverlegung zeigt also der Leitungsprüfer L an, daß die Leitungen Durchgang haben, gleichzeitig zeigt das Instrument M den Maximalausschlag an. Dagegen ist es günstig, zum Aufsuchen von fehlerhaften Lötstellen Gleichstrom zu verwenden, da man hiermit die an ihnen auftretenden Unterschiede im Spannungsabfall genauer messen kann als mit Wechselstrom. Es ist daher vorteilhaft, die Prüfung der Kabelbäume sowohl mit Wechsel- als auch mit Gleichstrom durchzuführen.
  • Will man die Prüfung aus besonderen Gründen nur mit Gleichstrom vornehmen, so kann man an Stelle des Transformators eine Relaisschaltung gemäß Fig. 7 vorsehen. Hier ist z. B. die Prüfung eines fünfadrigen Kabels dargestellt. In der Prüfschaltung ist in jeder Leitung die Erregerspule eines Relais R1 ... R5 vorgesehen. Die Arbeitskontakte R1 a R5 . R5a sind hintereinandergeschaltet und liegen im Stromkreis der z. B. grünen Anzeigelampe F. Die Ruhestromkontakte Rlb ... R4b der Relais R1 ... R4 liegen im Stromkreis der Lampen A ... D, die z. B. weiß sind. Der Ruhestromkontakt R5b des Relais R5 ist als Umschaltkontakt ausgebildet. An die Arbeitsseite sind die Ruhekontakte Rib ... R,b parallel geschaltet, an der Ruheseite liegt die z. B. rote KontrollampeE.
  • Mit G ist ein Kontrollinstrument bezeichnet.
  • Legt man mit Hilfe des Schalters T die Relaiskontakte an Spannung und ist keine Leitung unterbrochen und auch keine Vertauschung erfolgt, so werden alle Relais erregt; die Arbeitskontakte R1a ... R55 schließen sich, und die grüne Lampe F leuchtet auf. Gleichzeitig öffnen sich alle Ruhekontakte, so daß keine weitere Lampe brennen kann.
  • Ist dagegen eine Unterbrechung vorhanden, so schließen sich die Arbeitskontakte nicht und Lampe F erhält keinen Strom. Die Ruhekontakte bleiben alle geschlossen, es wird aber nur die rote Lampe E mit Strom versorgt, da die Lampen A ... D an der offenen Seite des Umschaltkontaktes R5b liegen.
  • Das Aufleuchten der Lampe E zeigt also Unterbrechung an, deren Ort z. B. nach dem oben beschriebenen Verfahren aufgesucht werden kann.
  • Ist keine Unterbrechung vorhanden, liegt jedoch eine Leitungsvertauschung vor, so sind ein oder mehrere Relais kurzgeschlossen, die Lampe F erhält keinen Strom. Der Ruhekontakt R5b schaltet in jedem Falle um, da das Relais R5 direkt an die Stromquelle geschaltet ist. Die Lampe E leuchtet also ebenfalls nicht auf. Die Lampen A ... D leuchten einzeln oder in Gruppen auf, je nachdem, welche Vertauschungen vorliegen. Im einzelnen ergibt sich folgendes: Vertauschung Aufleuchtende von Leitung Lampen I mit 2 A 2-3 B 3-4 C 4-5 D 1 - 3 A+B 2 - 4 B+C 3 - 5 C+D 1 - 4 A+B+C 2 - 5 B + C + D 1 - 5 A+B+CH-D Man benötigt also bei fünf Leitungen außer der roten und grünen Kontrollampe noch vier weiße Lampen, bei zehn Leitungen neun weiße Lampen, allgemein bei n Leitungen (fl-I) weiße Lampen zur Anzeige der Vertauschung. Die Zahl der inter-(n-i) essierenden Kombinationen beträgt n 2 I), Mehrfache gleichzeitige Vertauschungen werden nacheinander aufgefunden und eleminiert.
  • Es hat sich gezeigt, daß als Spannungsquelle eine Niederspannungsquelle (unter 42 Volt) ausreicht, so daß sich nach den VDE-Vorschriften besondere Sicherheitsmaßnahmen erübrigen.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Anordnung zur Prüfung von aus mehreren Einzelleitungen bestehenden Kabelverbindungen, die mit Hilfe eines Kabelbrettes od. dgl. in die gewählte Form gelegt sind, insbesondere von Kabelbäumen für elektrische Rechengeräte u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des Kabelbrettes eine der herzustellenden Verlegungsform nachgebildete Prüfschaltung als Dauereinrichtung vorgesehen ist, deren Anschlüsse gegenüber der Kabelschaltung um einen oder mehrere Schaltschritte versetzt sind und mit der Kabelschaltung zusammen einen geschlossenen Leitungszug bilden.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch ein im Leitungszug liegendes Meßinstrument (L), an dessen Ausschlag etwaige Leitungsunterbrechungen oder Vertauschungen ablesbar sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in die Prüfschaltung ein Transformator mit mehreren Meßspulen geschaltet ist, von denen jede im Stromweg einer der auf der Unterseite des Kabelbrettes angebrachten Leitungen liegt, so daß die Spulen bei fehlerfreier Kabelverlegung hintereinandergeschaltet, bei Leitungsvertauschung jedoch ganz oder z. T. kurzgeschlossen sind und den Ausschlag eines an einer weiteren Wicklung (CM) des Transformators angeschlossenen Meßinstrumentes in charakteristischer Weise beeinflussen, so daß am Meßinstrument Leitungsvertauschungen nach Art und Zahl ablesbar sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Anschlüsse auf dem Kabelbrett zu einer gemeinsamen Steckerleiste (S) geführt sind, an welche die einzelnen Meßspulen (CI .. . Cx) des Transformators über Steckerstifte angeschlossen sind (Fig. 6).
  5. 5. Anordnung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fehlerort mit Hilfe einer Schaltvorrichtung feststellbar ist, die nacheinander die Leitungen kurzschließt und beim Erreichen einer vertauschten Leitung eine Anzeigevorrichtung betätigt (Fig. 6).
  6. 6. Anordnung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anzeige der Vertauschung von Leitungen eine Relaisanordnung dient, die in Abhängigkeit von der Art der Leitungsvertauschung eine oder mehrere Anzeigeorgane (z. B.
    Glühlampen) ansprechen läßt (Fig. 7).
  7. 7. Anordnung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelnägel zur Fixierung der Kabelform als durchgehende Klemmen ausgebildet sind, an deren Unterseite die Prüfschaltung fest angeschlossen ist und an deren Oberseite die Anschlüsse der zu prüfenden Kabelverbindungen durch Schnellanschluß, z. B. mit Hilfe von Federklemmen, erfolgen (Fig. 2).
  8. 8. Anordnung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfung wahlweise mit Gleich- oder Wechselstrom erfolgt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989008850A1 (en) * 1988-03-08 1989-09-21 Network Systems Builders Limited Method of and apparatus for testing multi-wire cable
DE102007024476A1 (de) 2007-05-25 2008-11-27 Dirk Selbach Kabelbaumherstellungssystem

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WO1989008850A1 (en) * 1988-03-08 1989-09-21 Network Systems Builders Limited Method of and apparatus for testing multi-wire cable
DE102007024476A1 (de) 2007-05-25 2008-11-27 Dirk Selbach Kabelbaumherstellungssystem
WO2008145081A2 (de) 2007-05-25 2008-12-04 Dirk Selbach Kabelbaumherstellungssystem

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