DE93295C - - Google Patents

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DE93295C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/123Housings for feed rollers or wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTA^
Die Schieberstelleinrichtung vorliegender Erfindung ist namentlich für solche Säemaschinen bestimmt, bei welchen im Saatkasten statt Schub- oder Schöpfräder und Rührwelle Schrägflächen-Wühlräder angeordnet sind (z. B. nach Patent Nr. 92069), deren Arbeit darin besteht, etwa im Saatkasten befindliche gröfsere Fremdkörper, Steine u. a. bei Seite zu schieben und hierbei durch das Wühlen das Saatgut durch die Sä'eschlitze hindurch in die unterhalb des Saatgutes unmittelbar angeschlossenen Saattrichter zu schieben.
Die Schieberstelleinrichtung nach vorliegender Erfindung ist nun derart mit der Säewelle gekuppelt, dafs beim Heben der Säeschare durch Drehen der Scharwelle, also beim Ausrücken der Säeeinrichtung sofort sämmtliche Säeschlitze in dem Saatkasten geschlossen werden und erst dann, und zwar in beliebig einstellbarer Breite, geöffnet werden, wenn die Säeschare in den Boden herabgelassen werden.
Hierbei ist die Einrichtung derart vervollständigt, dafs einzelne Säeschlitze zur Ermöglichung eines Säens in verschiedener Saatbreite geschlossen werden können.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt den Querschnitt,
Fig. 2 eine theilweise Ansicht der Stelleinrichtung an einer Säemaschine mit Schrägflächenwühlrädern..
Fig. 3 und 4 zeigen die Anordnung der Schieber in einem senkrechten Längs- und in einem Querschnitt.
Fig. 5 bis 8 zeigen die Gesammtanordnung und die Einzelheiten der mit der Scharwelle verbundenen Antriebtheile, welche zum Oeffnen und Schliefsen der Säeschlitze dienen.
Die Einrichtung ist folgende:
Die Querschiene 1 ist aufserhalb des Saatkastens über den Saattrichtern angebracht. Dieselbe trägt Schieber 2, welche die Säeschlitze 3 des Saatkastens ihrer Breite nach mehr oder weniger überdecken oder vollständig abschliefsen. Die Querschiene 1 ist mit einem doppelarmigen, bei 4 drehbar am Maschinengestell 5 gelagerten Hebel 6 verbunden, dessen Ende 7 eine Büchse bildet, in welcher eine Führungsgabel 8 drehbar eingesetzt ist. Letztere greift in oder um eine Curvenscheibe 9.
Die Curvenscheibe 9 (Fig. 5 bis 8) hat auf dem halben Umfange eine ebene Führungsfläche, auf der anderen Hälfte des Umfanges dagegen eine schraubenförmig gestaltete Führungsfläche; sie ist verstellbar auf der Scharwelle 10 angebracht und kann mit dieser festgekuppelt werden. Wird nun die Scharwelle 10 gedreht und ist die Curvenscheibe 9 mit derselben gekuppelt, so wird der Doppelhebel 6 dann bewegt, wenn die Führungsgabel 8 den schraubenförmigenTheil der Curvenscheibe 9 umgreift bezw. in den schraubenförmigen Gang derselben eintritt.
Die Curvenscheibe 9 ist zum Zwecke der beliebigen Einstellung der Schieber 2 durch eine Zahnkuppelung 11 auf der Scharwelle 10 gehalten; die eine Kuppelungshälfte ist auf die Scharwelle festgekeilt. Nach Lösen der Curvenscheibe 9 von der Kuppelung 11 kann erstere gegen die Scharwelle gedreht werden. Das Lösen der Curvenscheibe/9 erfolgt mittelst des Schraubenschlüssels 12, wobei eine

Claims (1)

  1. zwischen der Kuppelungshälfte 1ι und der Curvenscheibe g eingelegte Spiralfeder ι 3 beide Theile trennt.
    Wird die Curvenscheibe 9 derart auf der Scharwelle eingestellt, dafs bei halber Drehung der Scharwelle 10 (wodurch die Saattrichter und Schare gesenkt werden) die Schraubencurve der Curvenscheibe 9, die Führungsgabel 8 und damit den Doppelhebel 6 verstellt, so wird die Querschiene 1 verschoben und damit werden die Schieber 2 um ein bestimmtes Mafs geöffnet; bleibt, dagegen die Führungsgabel 8 des Hebels 6 beim Drehen der Scharwelle 10 und damit der Curvenscheibe 9 auf der ebenen Führungsfläche der letzteren, so werden die Schieber 2 nicht verstellt, die Saatkastenschlitze bleiben also geschlossen.
    Das Einstellen der. Curvenscheibe erfolgt nun derart, dafs bei gehobenen Säescharen die Schieber stets geschlossen sind.
    Der Grad der.Oeffnung der Schieber 2 wird je nach der Gröfse des verwendeten Saatgutes so gestellt, dafs bei genügender Senkung der Säeschare die Saatkastenschlitze um das gewünschte Mafs geöffnet sind. Werden dann beim Säen die Saattrichter mit ihren zugehörigen Scharen durch Drehen der Scharwelle 10 gehoben, so werden auch sofort die Säeschlitze 3 geschlossen, ein Austritt des Saatgutes aus den Säeschlitzen wird sofort verhindert, und das bei anderen Maschinen mit Schubrä'dern oder Schöpfrädern lästig auftretende Nachsäen wird vermieden.
    Zur Einzelabstellung gewisser Säeschlitze 3 dienen die zwischen den Falzen 14 auf- und abbeweglichen Schieber 15, welche hinter den Schiebern 2 liegen (Fig. 2 bis 4). Diese Schieber 15 haben angebogene Enden 16. Wird ein solcher Schieber 15 in die Höhe gezogen, so klemmt sich dessen abgebogenes Ende 16 gegen eine Keilleiste 17 der Saatkastenrückwand 18, wodurch der Schieber gehalten wird. Zur Veränderung der Höhe des Säeschlitzes 3 kann auch ein solcher Schieber 15 noch mit einer Schraube versehen sein, so dafs die Oeffnung des Schlitzes nach der Höhenrichtung verändert werden kann.
    Pa τ ε ν τ-A ν s ρ R υ c η :
    Schieberstelleinrichtung für Säemaschinen, namentlich für solche mit Schrägflächen-Wühlrädern, zur Vermeidung des Nachsäens der Maschine bei angehobener Scharwelle, darin bestehend, dafs eine die Saatschieber 2 tragende Querschiene 1 durch Hebel 6 von einer auf der Scharwelle befestigten Curvenscheibe 9 verschoben wird, welche zur Hälfte eine ebene, kreisförmige, zur anderen Hälfte eine schraubenförmige Führungsbahn hat und, auf der Scharwelle 10 durch Kuppelung 11, 12 verstellbar, derart gehalten wird, dafs durch Verstellen der Curvenscheibe die Weite der Oeffnung der Säeschlitze 3 bei gesenkten Saatleitungen und Scharen beliebig eingestellt werden kann, dagegen bei gehobenen Scharen die Säeschlitze 3 verschlossen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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