DE9312431U1 - Fahrbare Arbeitsbühne - Google Patents
Fahrbare ArbeitsbühneInfo
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Description
E 10050 Gbm
Otto Huneke, Bahnhofstraße 15, 32816 Schieder - Schwalenberg
Fahrbare Arbeitsbühne
Die Erfindung betrifft eine Arbeitsbühne, insbesondere zur Ausführung von Arbeiten an der
Unterseite von Brücken mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Schutzanspruchs 1.
Bei Sanierungsarbeiten von Brücken ist es bekannt, an der Unterseite eine sogenannte
Arbeitsbühne zu plazieren.
Eine derartige Arbeitsbühne wird z. B. durch, an der Oberseite der Brücke angeordnete
bzw. mittels Gerüste festgelegte Seile gehalten.
Diese Gerüste sind zum einen jedoch sehr sperrig, so daß es notwendig ist die Fahrbahn
zumindest teilweise während der Arbeiten an der Brücke zu sperren, zum anderen ist eine
Verfahrbarkeit der Arbeitsbühne nicht gegeben, so daß nach Beendigung der Arbeiten am,
mittels der Arbeitsbühne erreichbaren Abschnitt der Brücke zunächst einmal die Arbeitsbühne abgelassen werden muß um sodann das Gerüst verlagern zu können, um nach
erneuter Positionierung, d. h. nach den entsprechenden Ab- und Aufrüstarbeiten mit der
eigentlichen Tätigkeit erneut beginnen zu können.
Bei einer anderen Sanierungsvariante wird eine Arbeitsbühne mittels eines an einem
Fahrzeug angebrachten Kragarmes in den Sanierungsbereich geschwenkt, wobei diese
Methode es erforderlich macht, daß die Fahrbahn zumindest zeitweise zur Gänze und im
übrigen zumindest teilweise, d. h. eine Spur während der gesamten Sanierungsarbeiten
gesperrt werden muß.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine Arbeitsbühne, insbesondere zur
Ausführung von Arbeiten an der Unterseite von Brücken derart auszugestalten, daß eine
Sanierung von Brücken bzw. Tätigkeiten unterhalb der Brücke vorgenommen werden können, ohne daß während der Tätigkeiten eine Sperrung der Fahrbahn von Nöten ist und
zum anderen die Brückenarbeiten auf der gesamten Länge der Brücke vorgenommen werden können ohne daß hierzu jeweils zwischen den einzelnen Arbeitsabschnitten
aufwendige Auf - und Abrüstzeiten von Nöten sind.
Dieser Aufgabe wird bei einer Arbeitsbühne, insbesondere zur Ausführung von Arbeiten an
der Unterseite von Brücken der eingangs genannten Gattung mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Schutzanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind Gegenstand der Schutzansprüche 2 bis 29.
Dadurch, daß wenigstens zwei Winden vorgesehen sind, daß die die Tragseile im Betrieb
auf- oder abwickelnden Winden im Bereich der Arbeitsplattform in einem Abstand zueinander angeordnet sind, daß die die Tragseile wenigstens teilweise oberhalb der
Arbeitsplattform haltende Vorrichtung wenigstens zwei in Abstand zueinander angeordnete
und horizontal verfahrbar ausgestaltete Aufhängungen sind, daß wenigstens eine der
horizontal verfahrbar ausgestalteten Aufhängungen wenigstens einen Tragseilwagen
aufweist und daß der Antrieb des Tragseilwagens von diesem getrennt angeordnet und über
Kraftübertragungsmittel mit diesem in Wirkungseingriff steht, wird eine Arbeitsbühne
bereit gestellt, die sich dadurch auszeichnet, daß eine Sanierung von z. B. Brückenunterseiten ermöglicht wird ohne daß nach Fertigstellung eines bestimmten
Sanierungsbereiches der Brücke zunächst einmal Ab- und Aufrüstarbeiten von Nöten sind,
vielmehr kann die Arbeitsbühne problemlos während der Tätigkeiten von der Arbeitsplattform aus angesteuert werden, d. h. in Längsrichtung der Brücke verfahren werden.
Gleichzeitig ist es möglich die Arbeitsplattform variabel in ihrem Abstand zur
Brückenunterseite anzuordnen, d. h. die an der Arbeitsplattform angeordneten Winden
können von der Arbeitsplattform selbst angesteuert werden und so die notwendige und
optimale Höhenposition der Arbeitsplattform angefahren werden. 5
Durch die konstruktive Ausgestaltung ist eine Sperrung der Fahrbahnen, insbesondere auch
keine Teilsperrung der Fahrbahnen während der Sanierungsarbeiten nicht erforderlich.
Weist die Vorrichtung zwei im Abstand zueinander angeordnete und horizontal verfahrbar
ausgestaltete Aufhängungen auf, so ist dadurch mit einem minimalen konstruktiven
Aufwand ein Maximum an Effektivität erreicht.
Weist eine der horizontal verfahrbar ausgestalteten Aufhängungen wenigstens einen
Tragseilwagen auf und ist die zweite horizontal verfahrbare Aufhängung ein Ausleger, so
ermöglicht dies bei, z. B. Autobahnbrücken, die eine Aufhängung zwischen den im Abstand zueinander angeordneten Fahrbahnenteilen der Autobahn anzuordnen und den
Ausleger im Bereich des Brückengeländers, wobei dieser vom Ausleger überkragt wird, so
daß keine Demontagearbeiten an der Brücke vor Sanierungsbeginn bzw. Kontrollbeginn
erforderlich sind.
Dadurch, daß die wenigstens einen Tragseilwagen aufweisende Aufhängung zwei
Tragseilwagen aufweist, wird die Aufhängung auf eine relativ große Fläche verteilt, so daß
eine optimale Halterung der Plattform gewährleistet ist.
Weist jeder der Tragseilwagen zwei Laufräder auf, ist jeweils eines der Laufräder
endständig am Tragseilwagen angeordnet und sind die endständig angeordneten Laufräder
diagonal versetzt zur Längsachse des Tragseilwagens angeordnet, so wird dadurch erreicht,
daß bei etwaigen Bewegungen der Brückenteile diese nicht auf die Arbeitsplattform
durchschlagen, sondern vielmehr Höhenunterschiede zwischen beiden Brückenteilen durch
die Tragseilwagen weitgehend ausgeglichen werden.
Sind die Laufräder quer zur Längsachse des Tragseilwagens verstellbar angeordnet, so
ermöglicht dies den Einsatz der erfindungsgemäßen Arbeitsbühne auch bei unterschiedlich
ausgestalteten Abständen zwischen den einzelnen Fahrbahnteilen.
Ist der Tragseilwagenantrieb in einem Abstand zum Tragseilwagen unter diesem und von
diesem abgestützt angeordnet, so wird dadurch sicher gestellt, daß der Tragseilwagen
oberhalb der Brücke, d. h. im z. B. Leitplanckenbereich nur ein geringes Maß an Platzbedarf erfordert, so daß eine Verfahrbarkeit der Arbeitsplattform bzw. des
Tragseilwagens ermöglicht wird, ohne daß es hier zunächst einmal zu Demontagearbeiten
der z. B. Leitplancke oder der Leitplanckenhalterung kommen muß, vielmehr ist der
Tragseilwagen unterhalb der Leitplancke verfahrbar anzuordnen.
Dadurch , daß zwischen Antrieb und Tragseilwagen ein Riementrieb vorgesehen ist, wird
auf einfache aber umso wirkungsvollere Antriebstechnik Rückgriff genommen.
Ist für beide Tragseilwagen ein Antrieb vorgesehen und ist zwischen beiden Tragseilwagen
und Antrieb jeweils ein Riementrieb vorgesehen, so ist dadurch sicher gestellt, daß auch
bei etwaigen hohen Belastungen und damit der Gefahr eines Durchdrehens des Antriebsrades der ordnungsgemäße Antrieb gewährleistet ist, da der Antrieb auf insgesamt
zwei Tragseilwagen verteilt ist.
Ist jeweils einem Laufrad des Tragseilwagens eine Zentrierungsscheibe zugeordnet und ist
die Zentrierungsscheibe als Riemenscheibe ausgestaltet, so wird dadurch zum einen die
stets korrekte Positionierung des Tragseilwagens und damit des Laufrades sicher gestellt
und zum anderen eine konstruktive Ausgestaltung gewählt, die sich durch ein Minimum an
konstruktivem Aufwand und damit einem Minimum an Störanfälligkeit auszeichnet.
Dadurch, daß im Abstand zum Tragseilwagen an seiner Unterseite wenigstens eine, ein
Tragseil aufnehmende Umlenkrolle angeordnet ist wird auch hier sicher gestellt, daß die
Arbeitsbühne auf einfache aber umso wirkungsvollere Weise vertikal verfahrbar angeordnet
ist und gleichzeitig kein erhöhter Platzbedarf oberhalb der zu sanierenden oder
untersuchenden Brücke erforderlich ist.
Weist der Ausleger mit einer Abstützung in und außer Eingriff bringbare und im Abstand
zueinander angeordnete Kragarme auf, sind wenigstens drei Kragarme vorgesehen und ist
wenigstens einer der Kragarme auf einer die Kragarme verbindenden Achse horizontal
verlagerbar angeordnet, so wird dadurch sicher gestellt, daß im Bereich des Auslegers
befindliche Hindernisse wie z. B. Beleuchtungsmasten umgangen werden können, ohne daß
es hierzu eines Abbaus der Arbeitsbühne bzw. der Arbeitsplattform bedarf, d. h. die
Verfahrbarkeit der Arbeitsplattform sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung
gewährleistet ist unabhängig davon, ob etwaige Hindernisse im Bereich des Auslegers
angeordnet sind oder nicht.
Sind drei Kragarme vorgesehen und ist der mittlere der Kragarme auf der, die Kragarme
verbindenden Achse horizontal verlagerbar angeordnet, so ermöglicht dies eine Umgehung
von etwaigen Hindernissen, wie z. B. Beleuchtungsmasten ohne daß dies mit einem großen
technischem Aufwand oder langen Standzeiten einhergeht.
Sind vier Tragseile vorgesehen, so garantiert dies ein Höchstmaß an Sicherheit und
Stabilität der Arbeitsbühne.
Ist die Arbeitsplattform wenigstens teilbar ausgestaltet, so wird dadurch die Möglichkeit
geschaffen bei z. B. im zu sanierenden Brückenteilbereich vorhandenen Pfeilern diese
umgehen zu können, ohne daß oberhalb der Brücke, d. h. im befahrbaren Bereich hierzu
Arbeiten von Nöten wären, d. h. die Fahrbahnen auch nur temporär gesperrt werden
müßten.
Sind wenigstens die, die Winde aufweisenden Teile der Arbeitsplattform mit wenigstens
einem, jeweils im Schwerpunkt des entsprechenden Arbeitsplattformteiles anbringbaren
Halteseil mittels einer Aufhängung in Eingriff bringbar ausgestaltet, so wird dadurch die
Möglichkeit geschaffen nach Teilung der Arbeitsplattform diese um die Achse des Halteseiles zu verschwenken, um sodann mittels des verfahrbar ausgestalteten oberen Teiles
an dem Hindernis vorbeigefahren werden zu können und nach Umgehung des Hindernisses
in die Ausgangsposition verschwenkt zu werden, um dort wieder miteinander verbunden zu
werden.
Ist die maximale Hublänge der Arbeitsplattform größer als die effektive HalteseiUänge so
ermöglicht dies eine Aufhängung der teilbaren Abschnitte der Arbeitsbühne an den
Halteseilen ohne daß hierzu zuvor komplizierte Vorarbeiten von Nöten sind.
Dadurch, daß die im Trennungsbereich sich gegenüberliegend angeordneten
Umlenkrollenhalterungen mittels eines Zugankers miteinander verbunden sind wird eine
hohe Stabilität und Sicherheit der Arbeitsplattform erreicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Arbeitsbühne
schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Arbeitsbühne in Seitenansicht einem rechtem
Brückenteil einer Doppelfahrbahn zugeordnet,
Fig. 2 eine Detailzeichnung "A" des im mittleren Brückenteiles angeordnetem
Fahrwerkes aus Fig. 1 in Seitenansicht, 10
Fig. 3 eine Draufsicht eines Fahrwerkes aus Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV - IV aus Fig. 3, mit einer um ihre senkrechte
Achse drehbar angeordneten Umlenkrolle, 15
Fig. 5 eine Frontansicht des am äußerem Rand des rechten Brückenteiles
eingeordneten Tragbügels aus Fig. 1,
Fig. 6 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Arbeitsbühne während der
Trennphase,
Fig. 7 eine Seitenansicht des am äußerem Rand des Brückenteiles angeordneten
Tragbügels, während der Verlagerung im Pfeilerbereich und
Fig. 8 eine Seitenansicht des Fahrwerkes aus Fig. 1 und 2 mit Fahrwerksantrieb
und Verschwenkungshalteseil.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist die erfindungsgemäße Arbeitsbühne (1) eine
Arbeitsplattform (2) auf, die über, in Blickrichtung Fig. 1, an ihrer rechten Seite
angeordnete Tragseile (3) mit einem, am rechten Brückenteilrand (4) des Brückenteiles (5)
angeordneten Tragbügels (6) verbunden ist und durch diesen an ihrer rechten Seite gehalten
wird.
An ihrer, in Blickrichtung Fig. 1 linken Seite wird die Arbeitsplattform (2) über zwei
weitere Tragseile (7) mit einem Fahrwerk (8) verbunden und durch dieses gehalten, das im
hier vorliegenden Ausführungsbeispiel zwischen einem rechten und linken Brückenteil
(5, 9 ) angeordnet ist.
Die Arbeitsplattform (2) ist über die Tragseile (3,7) vertikal verfahrbar angeordnet, d. h.
die jeweils im Endbereich der Plattform (2) angeordneten beiden Tragseilpaare (3; 7) sind
mit der jeweiligen zugeordneten endständig angeordneten Winde (10,11) derart verbunden,
daß bei Betätigung der Winde die Tragseile (3; 7) auf- oder abgewickelt werden können
und es so zu einer vertikalen Verlagerung der Arbeitsplattform (2) insgesamt kommt.
Die Tragseile (3;7) werden dabei ausgehend, von der jeweiligen zugeordneten Winde (10,
11 ) über jeweils eine, einem jeden Tragseil (3, 7) zugeordnete und am Untergurt (12)
angeordneten Umlenkrolle (13, 14) geführt, um dann über eine weitere Umlenkrolle (15,
16 ) zur, am Tragbügel (6 ) bzw. Fahrwerk (8 ) unterhalb der Brückenteile (5, 9)
angeordneten Umlenkrolle (17, 18 ) geführtem, um mit dem, der Winde (10, 11)
gegenüberliegenden Ende des jeweiligen Tragseiles (3. 7 ) an der Traverse (19, 20 )
befestigt zu werden.
An der Traversenbefestigung ist das entsprechende Tragseil (3, 7) jeweils mit einer
Überlastsicherung versehen und mit einem Spannschloß an der Traverse angeschlossen.
5
Um eine senkrechte Anordnung der Symmetrieachse (21, 22 ) während des Einsatzes der
Arbeitsplattform (2) zu gewährleisten sind die sich gegenüberliegend angeordneten vier
Traversen ( 19,20 ) längs der Arbeitsplattform (2) verlagerbar angeordnet, d. h. unter
anderem der Länge der Arbeitsplattform (2 ) anpaßbar angeordnet, so daß damit auch die
Länge der Arbeitsplattform (2) den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden kann.
Die vier Halterungen (23 ,24) der am Untergurt (12) im Bereich der Arbeisplattformmitte
sich gegenüber liegend angeordneten Umlenkrollenpaare (13,14 ) sind jeweils über einen
sogenannten Zuganker (25) miteinander verbunden, so daß der Doppelseilzug einer jeden
Arbeitsplattformhälfte als Unterspannung der Arbeitsplattform (2) dient.
Die beiden Plattformhälften ( 26 ,27 ) sind mittig über Flanschverbindungen ( 28, 29)
miteinander verbunden .
Die endständig angeordneten Winden ( 10,11 ) sind von der Arbeitsplattform (2) aus über
eine entsprechende Steuerung elektrisch ansteuerbar, so daß die Arbeitsplattform (2) von
der Arbeitsplattform ( 2 ) selbst aus über die Winden (10, 11) vertikal verlagerbar
ausgestaltet ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besteht das in Fig. 1 zwischen den beiden Brückenteilen ( 5, 9)
angeordnete Fahrwerk (8) im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel aus zwei Fahrwerksteilen (30, 31), d. h. sogenannten Tragseilwagen ( 30,31) , die jeweils einen in
unserem Ausführungsbeispiel aus Stahlrohr, wie aus Fig. 4 ersichtlich bestehenden
Hauptkörper (32) aufweisen, an den sich jeweils endständig eine aus zwei Flanscheisen (33) bestehende Gabel ( 34 ,35 ) anschließt, die den jeweils endständig
angeordneten Rollenkörper (36, 37) lagernd aufnehmen und so den aus Stahlrohr
bestehenden Hauptkörper (32) abstützen.
Dabei sind, wie aus Fig. 3 zu ersehen, die Rollenkörper (36, 37) von der Symmetrieachse
(38) versetzt zueinander, d. h. diagonal zur Symmetrieachse (38) versetzt angeordnet, so
daß wie aus Fig. 1 und 3 zu ersehen, jeweils einer der beiden Rollenkörper (36; 37) auf
dem linken ( 8 ) während der andere Rollenkörper (37) auf dem rechten Brückenteil (4)
läuft.
Koaxial zur Symmetrieachse (38) ist eine sogenannte Riemenscheibe (39) koaxial zu einem
der beiden Rollenkörper (36, 37) in unserem Beispiel entsprechend Fig. 3 zum rechten
Rollenkörper (37) angeordnet, so daß das Fahrwerksteil (30) bzw. (31) jeweils über einen
entsprechenden Keilriemen (40), wie aus Fig. 2 ersichtlich, antreibbar ausgestaltet ist.
Die Riemenscheibe (39) dient gleichzeitig als Zentrierungsscheibe.
Die beiden Fahrwerksteile (30, 31) sind über eine hier nicht dargestellte Einrichtung, wie z.
B. einen Abstandshalter in ihrer Position veränderbar zueinander, d. h. in ihrem Abstand
veränderbar zueinander festgelegt, so daß während des Betriebes der Arbeitsbühne (1)
sicher gestellt ist, daß die beiden Fahrwerksteile (30,31) in einer festen Position zueinander
verbleiben.
Die Rollenkörper (37) sind zu ihrer Laufrichtung, d. h. im Abstand zur Symmetrieachse
(38) veränderbar ausgestaltet.
Der aus Stahlrohr bestehende Hauptkörper (32) wird von jeweils einer Manschette (41)
umschlossen, die über Feststellschrauben (42) auf dem Hauptkörper (32) in ihrer Position
festgelegt werden können und an ihrer Unterseite jeweils einen, wie aus Fig. 8 ersichtlich
Flansch (42) aufweisen, an die jeweils zwei Traversen (43), dargestellt in Fig. 8
angeordnet sind, die der Lagerung der Umlenkrollen (17,18) dienen und über einen, der
Lagerung des Antriebes (44) dienenden Bock (45) miteinander verbunden sind, so daß, wie
ebenfalls aus Fig. 8 ersichtlich, auf dem Bock (45) der Fahrwerkantrieb (44) angeordnet ist,
der über entsprechende Riementriebe, wie bereits beschrieben die beiden Fahrwerksteile
(30,31) des Fahrwerks (8) antreibt.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 4) sind die Umlenkrollen (17, 18) um
eine Achse (63) befestigt an den Traversen (43) drehbar, d. h. um 360 ° und verlagerbar
angeordnet, so daß bei einer Verlagerung der Rückseite der gesamten Arbeitsbühne das im
mittleren Brückenteil angeordnete Fahrwerk bzw. die gesamte Aufhängung nicht demontiert
werden muß.
Wie aus Fig. 1, 5 und 7 ersichtlich weist der Tragbügel (6) ebenfalls einen Elektroantrieb
(46) auf, der in hier nicht näher beschriebener Weise das oder die Räder (47) antreibt, so
daß der im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel durch vier Räder (47, 48) abgestützte
und verfahrbar gelagerte Tragbügel (6) entsprechend antreibbar ist.
Die Räder (47,48) sind dabei in einem Rahmen (49) jeweils paarweise drehbar bzw. rollbar
gelagert, wobei der Rahmen (49) desweiteren jeweils mit einer senkrechten Strebe (50)
versehen ist, die über eine Traverse (51) miteinander verbunden sind und einen Stützbock
(52) bilden.
An der Traverse (51) sind zwei, wie aus Fig. 7 ersichtlich u - förmige und im hier
vorliegenden Ausführungsbeispiel aus Rechteckrohr bestehende Kragarme (53) angeordnet,
die an ihrem, unterhalb des äußeren rechten Brückenteiles (5) angeordnetem Ende ein
sogenanntes Tragrohr (54) drehbar aufnehmen, und dabei vor einer horizontalen Verlagerung gesichert, jedoch um das Tragrohr (54) verschwenkbar angeordnet sind.
Desweiteren befinden sich endständig an den beiden äußeren Kragarmen (53), d. h. am
unteren Ende eines jeden Kragarmes jeweils zwei, der Aufnahme bzw. Lagerung der Umlenkrollen (17) dienende Laschen (55) , so daß die Umlenkrollen (17) am Tragbügel
(6) angeordnet sind.
Das Tragrohr (54) dient desweiteren der Lagerung eines ebenfalls verschwenkbar auf ihm
angeordneten dritten Kragarmes (56) der dadurch ebenfalls in und außer Eingriff mit der
Traverse (51), d. h. dem Stützbock (52) zu bringen ist.
Durch die zuvor beschriebene Anordnung bzw. Ausgestaltung der Arbeitsbühne (1) ist es
somit möglich die Arbeitsplattform (2) durch Betätigen der endständig angeordneten
Winden (10,11) in ihrer vertikalen Lage zu verändern.
Desweiteren ist es möglich die Arbeitsplattform (2), d. h. die gesamte Arbeitsbühne (1)
durch Betätigen der Antriebe (44 , 46) sowohl des Fahrwerkes (8) als auch des Tragbügels
(6) längs des jeweiligen Brückenteiles (5), d h im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel
in Fahrbahnrichtung zu verlagern, wobei auch diese Steuerung von der Arbeitsplattform (2)
aus vorgenommen werden kann.
Bei einer horizontalen Verlagerung der Arbeitsbühne (1) ist es dabei möglich, z. B. einen
vorhandenen Beleuchtungsmast (57) im Bereich des Tragbügels (6) zu umgehen ohne das hierzu die gesamte Arbeitsbühne (1) demontiert werden müßte. Vielmehr wird hierzu,
wie in Fig. 7 dargestellt, der Tragbügel (6) zunächst einmal unmittelbar bis an den
Beleuchtungsmast (57) herangefahren, um so dann, den in Fig. 5 dargestellten rechten
Kragarm (50) in die, in Fig. 7 dargestellt gestrichtelte Position zu verbringen.
20
Dabei wird das Tragrohr (54) und damit die Arbeitsplattform (2) bzw. die Umlenkrollen
(17) dann von dem, in Blickrichtung Fig. 5 linken Kragarm (53) sowie dem mittleren
Kragarm (56) auf dem Stützbock (52) abgestützt.
Nach Verlagerung des in Blickrichtung Fig. 5 rechten Kragarmes (53) kann dann der
Tragbügel (6) an dem, in Fig. 7 dargestellten Mast (57)vorbeigefahren werden, bis der
mittlere Kragarm (56) unmittelbar am Mast (57) ansteht.
Der Kragarm (50), der sich nunmehr auf der, in Blickrichtung Fig. 7 hinteren Seite des
Mastes (57) befindet, kann dann in seine, in Fig. 5 dargestellte Position zurückgeschwenkt
werden, während der mittlere Kragarm (56) in die, in Fig. 7 dargestellte gestrichelte
Position verschwenkt wird, um so dann die Arbeitsbühne (1) weiter verfahren zu können,
bis der, in Blickrichtung Fig. 5 linke Kragarm (50) nunmehr ebenfalls unmittelbar vor
dem, in Fig. 7 dargestellten Mast (57) steht.
Da zu diesem Zeitpunkt sich der zum Tragrohr (48) koaxial verlagerbare Kragarm (56) auf
der in Blickrichtung Fig. 7 rückwärtigen Seite des Mastes (57) befindet, kann dieser dann
wieder in Eingriff mit dem Stützbock (52) gebracht werden, so daß nunmehr der linke
Kragarm (50) in die gestrichelte Position verschwenkt werden kann, um dann mit der
Arbeitsbühne (1) endgültig am Mast (57) vorbeifahren zu können. 10
Um eine Verlagerung der Arbeitsbühne (1) in Fahrtrichtung auch bei Vorhandensein von
sogenannten Brückenstützen gewährleisten zu können ist es möglich, die Arbeitsplattform
(2) mittig zu teilen, ohne daß dazu die gesamte Bühne (1) demontiert werden müßte.
Um eine derartige Verfahrbarkeit der Arbeitsbühne (1) bei z. B. vorhandenem Mittelpfeiler
zu gewährleisten wird die Arbeitsplattform (2) zunächst einmal vertikal verlagert, d. h.
herabgelassen bis ein, in Fig. 8 dargestelltes Halteseil (58) in Wirkungseingriff gelangt, d.
h. zum Tragen kommt..
Das im linken Arbeitsplattformbereich angeordnete Halteseil (58) ist dabei am Fahrwerk
(8) über zwei aus Drahtseil bestehende Traversen (59, 60) mit dem Fahrwerk (8) befestigt
und am unteren Ende ebenfalls über zwei Stahlseile (61, 62) mit der linken Hälfte der
Arbeisplattform (2) verbunden.
Das Halteseil (58) mit seinen, in Blickrichtung Fig. 8 unteren Traversen (61, 62) wird
dabei derart an der linken Arbeitsplattformhälfte (27) angelenkt, daß die Anlenkung im
Schwerpunkt der linken Arbeitsplattformhälfte (27) angeordnet wird, d. h. die linke
Arbeitsplattformhälfte bei Lösen der mittleren Flanschverbindung (28, 29) und Lösen der
Zuganker (25) im Gleichgewicht schwebt. Gleiches gilt für die rechte Plattformhälfte (26).
Dabei wird die Arbeitsplattform zunächst einmal, vor Lösen der Flanschverbindungen (28,
29) und Lösen der Zuganker (25) soweit herabgelassen, bis die Halteseile (51) auf
Zugspannung geraten.
Anschließend werden die Flanschverbindungen (25) sowie die Zuganker (22) gelöst.
5
Dadurch verschwenken in der Regel die Arbeitplattformteile (26, 27) nach außen, da der
sogenannte Schwerpunkt nicht in der Fig. 1 dargestellten Symmetrieachse (21, 22) zu
finden ist, sondern in Blickrichtung Fig. 1 rechts und links von dieser.
Die beiden Arbeitsplattformteile (26, 27) werden während dieser Phase ausschließlich
durch die Halteseile (58) gehalten.
Nunmehr können die beiden Arbeitsplattformteile (26, 27) wie in Fig. 6 dargestellt, um die
Halteseil achse (58), in die in Fig. 6 rechte Position verschwenkt werden, so daß die beiden
Arbeitsplattformenteile (26, 27) an dem z. B. vorhandenem Brückenpfeiler vorbei geführt werden können, um hernach durch entsprechendes Verschwenken wieder in die in
Fig. 1 dargestellte Position verbracht werden zu können.
Dazu werden zunächst einmal wieder die Flanschverbindungen (28, 29) miteinander
verschraubt und die Zuganker (25) festgezogen, so daß hernach durch Anziehen der
Winden (10, 11) die Haltseile (58) außer Spannung geraten und die Arbeitsbühne (1)
wieder im arbeitseinsatzfähigem Zustand ist.
Claims (29)
1. Arbeitsbühne, insbesondere zur Ausführung von Arbeiten an der Unterseite
von Brücken, mit Arbeitsplattform, mit einer die Arbeitsplattform haltenden
Vorrichtung mit Tragseilen und eine vertikale Verlagerung der Arbeitsplattform ermöglichende Winden, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Winden (10,11) vorgesehen
sind, daß die die Tragseile (3, 7) im Betrieb auf- oder abwickelnden Winden
(10,11) im Bereich der Arbeitsplattform (2) in einem Abstand zueinander
angeordnet sind, daß die die Tragseile (3, 7) wenigstens teilweise oberhalb der Arbeitsplattform (2) haltende Vorrichtung wenigstens zwei in Abstand
zueinander angeordnete und horizontal verfahrbar ausgestaltete Aufhängungen (6, 53, 54, 56; 8, 43) sind, daß wenigstens eine der horizontal
verfahrbar ausgestalteten Aufhängungen (6, 53, 54, 56; 8, 43) wenigstens
einen Tragseilwagen (8) aufweist und daß der Antrieb (44) des Tragseilwagens (8) von diesem getrennt angeordnet und über
Kraftübertragungsmittel (39, 40) mit diesem in Wirkungseingriff steht.
2. Arbeitsbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung (6, 8 ) zwei im Abstand zueinander angeordnete und horizontal
verfahrbar ausgestaltete Aufhängungen ( 6, 53, 54, 56; 8,43) aufweist.
3. Arbeitsbühne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der
horizontal verfahrbaren ausgestalteten Aufhängungen ( 6, 53, 54, 56; 8, 43)
wenigstens einen Tragseilwagen (8) aufweist und daß die zweite horizontal
verfahrbare Aufhängung ein Ausleger (6) ist.
4. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die wenigstens einen Tragseil wagen (8) aufweisende Aufhängung ( 8,
43) zwei Tragseilwagen (8) aufweist.
5. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Tragseil wagen (8) zwei Laufräder (36, 37) aufweist, daß jeweils eines der Laufräder (36, 37) endständig am Tragseilwagen (8)
angeordnet ist und daß die endständig angeordneten Laufräder (36, 37)
diagonal versetzt zur Längsachse (38) des Tragseilwagens (8) angeordnet
sind.
6. Arbeitsbühne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder
(36, 37) quer zur Längsachse (38) des Tragseil wagens (8) verstellbar
angeordnet sind.
7. Arbeitsbühne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Tragseilwagen (8) der Aufhängung ( 8, 43) in einem variabel einstellbaren
Abstand zueinander angeordnet sind.
8. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragseilwagenantrieb (44) in einem Abstand zum Tragseilwagen (8) unter diesem und von diesem abgestützt angeordnet ist.
9. Arbeitsbühne nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Antrieb (44) und Tragseilwagen (8) ein Riementrieb (39, 40) vorgesehen ist.
10. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß für beide Tragseilwagen (8) ein Antrieb (44) vorgesehen ist und daß
zwischen beiden Tragseilwagen (8) und Antrieb (44) jeweils ein Riementrieb
(39,40) vorgesehen ist.
11. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils einem Laufrad (36, 37) des Tragseilwagen (8) eine
Zentrierungsscheibe (39) zugeordnet ist.
12. Arbeitsbühne nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zentrierungsscheibe (39) als Riemenscheibe ausgestaltet ist.
13. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß im Abstand zum Tragseilwagen (8) an seiner Unterseite wenigstens eine, ein Tragseil (3; 8) aufnehmende Umlenkrolle (17; 18) angeordnet ist.
14. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufhängung (6, 53, 54, 56; 8,43) jeweils eine Halteseilankoppelung
aufweist.
15. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausleger (6) mit einer Abstützung (52) in und außer Eingriff
bringbare und im Abstand zueinander angeordnete Kragarme (53, 56) aufweist, daß wenigstens drei Kragarme (53, 56) vorgesehen sind und daß
wenigstens einer der Kragarme (53, 56) auf einer die Kragarme (53, 56) verbindenden Achse (54) horizontal verlagerbar angeordnet ist.
30
16. Arbeitsbühne nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß drei Kragarme
(53, 56) vorgesehen sind und daß der Mittlere (56) der Kragarme (55, 56))
auf der sie verbindenden Achse (54) horizontal verlagerbar angeordnet ist.
17. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kragarme (53, 56) um die sie verbindende Achse (54)
verschwenkbar angeordnet sind.
18. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei (53) der Kragarme (53, 56) jeweils eine ein Tragseil (3) aufnehmende Umlenkrolle (17) aufweisen.
19. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstützung des Auslegers (6) ein Stützbock (52) ist.
20. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß vier Tragseile (3, 6) vorgesehen sind.
21. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils eine der jeweils zwei Tragseile (3, 7) auf- und abwickelnden Winden (10, 11) an jeweils einem Arbeitsplattformende endständig
angeordnet ist
22. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arbeitsplattform (2) wenigstens teilbar ausgestaltet ist.
23. Arbeisbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arbeitsplattform (2) mittig teilbar ausgestaltet ist.
24. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens die die Winde (10, 11) aufweisenden Teile (26, 27) der
Arbeitsplattform (2) mit wenigstens einem jeweils im Schwerpunkt des
entsprechenden Arbeitsplattformteiles (26, 27) anbringbaren Halteseil (58)
mittels einer Aufhängung in Eingriff bringbar ausgestaltet sind.
25. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragseile (3,7 ) jeweils beginnend an der zugehörigen Winde (10,
11) über ein im Trennungsbereich der Arbeitsplattform (2) am Untergurt
(12) angeordnetes Umlenkrad (14, 15) in Richtung Winde (10, 11) zurückgeführt, über eine, an einer am Untergurt (12) der Arbeitsplattform (2)
verlagerbar angeordnetem und das Tragseil aufnehmende Umlenkrolle (15,
16) aufweisenden Umlenktraverse (19, 20) in Richtung des an der
jeweiligen Aufhängung (6, 53, 54, 56; 8,43)) angeordneten und von dieser
aufgenommenen Umlenkrolle (17, 18) zur Umlenktraverse (19, 20) zurückgeführt werdend angeordnet sind, und mit ihren der Winde (10, 11)
gegenüberliegenden Enden an der jeweiligen Umlenktraverse (19, 20) befestigt sind.
26. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die maximale Hublänge der Arbeitsplattform (2 ) größer ist, als die effektive Halteseillänge.
27. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die im Trennungsbereich sich gegenüberliegend angeordneten Umlenkrollenhalterungen mittels eines Zugankers (25) miteinander
verbunden sind.
28. Arbeitsbühne nach der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arbeitsplattform (2) mittig mittels Flanschverbindungen (28, 29) getrennt werden kann und jede Hälfte (26, 27) von dem Halteseil (58), das im
Schwerpunkt der Plattformhälfte (26, 27) anbringbar angeordnet ist, nach Herablassen der Tragseile (3,7) bis Spannung auf die Halteseile (58)
kommt, getragen wird.
29. Arbeitsbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arbeitsplattformhälften (26, 27) nach einer Trennung verschwenkbar
und zurückführbar angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9312431U DE9312431U1 (de) | 1993-08-17 | 1993-08-17 | Fahrbare Arbeitsbühne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9312431U DE9312431U1 (de) | 1993-08-17 | 1993-08-17 | Fahrbare Arbeitsbühne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9312431U1 true DE9312431U1 (de) | 1993-10-07 |
Family
ID=6896981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9312431U Expired - Lifetime DE9312431U1 (de) | 1993-08-17 | 1993-08-17 | Fahrbare Arbeitsbühne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9312431U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0683079A1 (de) * | 1994-05-18 | 1995-11-22 | Garaventa Holding Ag | Bergungsfahrzeug für eine Seilbahn |
| DE4421014A1 (de) * | 1994-06-20 | 1995-12-21 | Otto Huneke | Arbeitsbühne, insbesondere Brückensanierungsbühne |
| EP2878731A4 (de) * | 2012-07-24 | 2016-02-24 | Wuhan Wuda Jucheng Structure Co Ltd | Brückenarbeitswagen mit einer scharnieraufhängungsklammer und einer funktion zur vermeidung brückenseitiger hindernisse |
-
1993
- 1993-08-17 DE DE9312431U patent/DE9312431U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0683079A1 (de) * | 1994-05-18 | 1995-11-22 | Garaventa Holding Ag | Bergungsfahrzeug für eine Seilbahn |
| DE4421014A1 (de) * | 1994-06-20 | 1995-12-21 | Otto Huneke | Arbeitsbühne, insbesondere Brückensanierungsbühne |
| EP2878731A4 (de) * | 2012-07-24 | 2016-02-24 | Wuhan Wuda Jucheng Structure Co Ltd | Brückenarbeitswagen mit einer scharnieraufhängungsklammer und einer funktion zur vermeidung brückenseitiger hindernisse |
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