DE930774C - Mit Druckluft betriebener Staubsauger - Google Patents
Mit Druckluft betriebener StaubsaugerInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L5/00—Structural features of suction cleaners
- A47L5/12—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
- A47L5/16—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with suction devices other than rotary fans
- A47L5/18—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with suction devices other than rotary fans with ejectors, e.g. connected to motor vehicle exhaust
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Description
(WiGBl. S. 17S)
AUSGEGEBEN AM 25. JULI 1955
S 26509 X/34c
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung betrifft einen mit Druckluft betriebenen: Staubsauger mit einer ein Saugmundstück,
einen. Ejektor und. ein Blasrohr aufweisenden Saugvorrichtung, wobei ein Druckluftzuleitungsrohr
über eine Ventilvorrichtung entweder mit den. Drudduftdüsen des Ejektors, die in dem
Ejektor angeordnet sind, oder mit dem Blasrohr in Verbindung steht.
Gemäß der Erfindung weist die Saugvorrichtung zwei Druckknöpfe für die Betätigung der
Ventilvorrichtung auf, die mit der Ventilvorrichtung derart gekuppelt sind, daß beim Niederdrücken
des einen, Druekknopfes das Druckluftzuleitungsrohr mit den Drudduftdüsen: verbunden
wird und beim Niederdrücken des anderen. Druckknopfes
das Drudduftzuleitungsrohr mit dem Blasrohr verbunden wird, wobei der eine Druckknopf
gleichlaufend mit dem anderen Druckknopf angeordnet ist und. die Druckknöpfe beide mit der
gleichen. Hand betätigbar sind, welche die Saugvorrichtung
trägt.
In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausfübrungsfotrmeni
des Erfmdungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι im Längsschnitt die Saugvorrichtung mit
Saugmundstück und Ejektor mit Druckluft düsen:,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-A in
Fig. i,
Fig. 3 in größerem Maßstab einen. Längsschnitt
einer Düse mit Düsenmundstück,
Fig. 4 einen Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform
der Saugvorrichtung,
Fig. 5 einen Querschnitt nach, der Linie B-B in
Fig. 4,
Fig1. 6 einen Längsschnitt! einer dritten Ausführungsform
der Saugvorrichtung,
Fig. 7 eine Einzelheit der Saugvorrichtung: nach
Fig. 6 in, größerem Maßstab und Fig. 8 einen Teilquerschnitt durch die in Fig. 7
gezeigte Einzelheit in größerem Maßstab'.
In Fig. ι bis 3 ist mit 1 ein Zuleitungisrohr bezeichnet, das. an eine Druckluftquelle angeschlossen,
werden kann. Über ein Ventil 2 steht das- Rohr 1
in, Verbindung mit einigen fD;ruckluftdüsen 3,
welche so im Innern des, Ejektors 4 angeordnet
sind, daß sie Luft durch den Ejektor in: Richtung von seiner Einlauföffnung15 zu einem Staubsammler blasen können. Die Druckluftdüsen sind
an der Stelle des kleinsten Querschnittes! des Ejektors angeordnet. An die Einlauföffnung 5 des
Ejektoiris, ist ein Sa,ugmund.stiiok 9 der für1 Staube
sauger üblichem Art angeschlossen.
Die Auslaß öffnung 6 des Ejektors, ist mit einem
Gewinde ία zwecks Anschluß eines Stoffsackes, zur
Aufnahme des· aufgesaugten Staubes versehen,. Der Ejektor ist soi geformt, daß zwischen der Stelle, an
der die Düsen 3 angeordnet sind, und, dem sich erweiternden Teil 7 des Ejektors ein Teil 8 mit konstantem
Querschnitt vorgesehen ist. Diesen: Teil ist ein Kreiszy linder.
Die beschriebene Saugvorrichtung funktioniert in folgender Weise: Wenn die Druckluftdüsen 3
über das Ventil· 2 an, die Druckluftquedle an,-geschlossen
sind, wird ein Luftstrom aus den Düsen 3 durch den Teil 8 des Ejektor.» in den sich
erweiternden Teil 7 des Ejektors hineingeblasen. Es entsteht dann eine kräftige Saugwirkung bei
der Einlauföffnung 5 des Ejektors, sot daß Staub und andere Verunreinigungen mit Hilfe des Mundstückes
9 aufgesaugt werden können. Der aufgesaugte Staub wird in den bei 10 angebrachten
Stoffsack hineingeblasen und dort gesammelt.
Es hat sich überrasohenderweisie gezeigt, daß die
Ausbildung1 des Teiles 8 mit konstantem Querschnitt
eine gesteigerte Saugwirkung1 ergibt.
Um die Blaswirkung zu erhöhen., sind die Düsen 3 mit Düsenmundstücken 14 versehen mit gegen die
Mündungsöffnung erst abnehmendem: und dann, sich wieder erweiterndem Querschnitt (s. Fig. 3).
Dadurch wird dem Luftstrom eine· hohe Geschwindigkeit
erteilt, die über der Schallgeschwindigkeit liegen kann. Um z.u verhindern, daß die Düsen im
Wege stehen, wenn größere Teile aufgesaugt werden;, ist ihre Anzahl dem Ejektorquerschnitt
entsprechend gewählt, und die Mundstücke 14 sind in gleichmäßigem Abstand voneinander und von
der Ej ektorlängsachse so· nahe der Innenwand des Ejektoirs wie praktischmögliahangeordnet(s..Fig. 1
und 2).
Es ist erwünscht, daß man: schwer zugängliche
Stellen rein blasen kanni. Zu diesem Zweck ist die Saugvorrichtung mit einem andern Ejektor angeordneten,
neben dessen Einlauföffnung 5 endenden <5o Blasrohr 11 ausgerüstet, das über ein Ventil 17 an
das Druckluftrohr 1 angeschlossen werden kann. Wie aus Fig. 2 ersichtLich, sind die beiden Ventile 2
und 17 in einem gemeinsamen Ventilgehäuse 15
angeordnet, so daß die Ventile miteinander über den Zwischenraum 16 zwischen den Ventilen im
Ventilgehäuse in Verbindung1 stehen. Die beiden
Ventile sind im aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise so1 angeordnet, daß man jedes derselben
mit einem Druckknopf 12 bzw. 13 betätigen
kann. Wenn man den Druckknopf 12 niederdrückt,
wird das Rohr 1 an die Druckluftdüsen 3 angeschlossen,.
Wenn man den Druckknopf 13 niederdrückt, wird die Verbindung" zwischen dem Rohr 1
und den DrucMuftdüsen 3 abgesperrt, aber das Rohr ι mit dem Blasrohr 11 verbunden. Auf diese
Weise kanni man durch abwechselndes Drücken auf einen der Druckknöpfe 12 oder 13 nach, Belieben
Saug- oder' Blaswirkung erhalten.
Bei der Saugvorrichtung nach Fig. 4 und 5 sind
die oben beschriebenen zwei Druckknöpfe 12 und 13 durch einen Hebel 18 an einer für die beiden
Ventile gemeinsamen Drehachse ersetzt.
Beim Niederdrücken des Hebels werden die Druckluftdüsen 3 mit dem Rohr 1 verbunden, wo<bei
die Verbindung zum Blasrohr 11 unterbrochen, wird. Beim Loslassen des. Hebels 18 kehrt dieser
unter der Wirkung einer Feder in seine Ausgangslage zurück, wobei die Verbindung zwischen dem
Rohr ι und den Druckluftdüsen 3 abgesperrt wird, aber statt dessen, das Blasrohr 11 mit dem Rohr 1
verbunden wird. Der Hebel ist so; angebracht, daß man ihn. mit der Hand, die die Saugvorrichtung
hält, betätigen kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist ein Ring 19 vorgesehen', der zum Ejektor konzentrisch
.in das Ejektorgehäuse, in letzterem einen Ringkanal
20 bildend, eingesetzt ist. Dieser Ringkanal ist an den Druckluftkana! 1 angeschlossen. Wie aus
Fig. 7 ersichtlich, besitzt der Ring 19 drei radiale Nuten 21, die einen düsenförmigen Längsschnitt
haben (s. Fig. 8). Dadurch bilden diese Nuten mit dem derl genuteten Ringfläche gegenüberstehenden
Teil der Wand des, Ejektorgehäuses Druckluftdüsen, die sich gegen die Austrittsöffnung im Querschnitt
zuerst verengen und dann wieder erweitern und deren Austrittsöffnung parallel zur Längsachse
des Ejektors. vom Saugmundstück 9 weg gerichtet ist und hinter dem engsten. Querschnitt des
Ejektors ausmündet.
Der Vorteil der Anordnung gemäß Fig. 6 bis, 8 im Vergleich zu dien vorher beschriebenen ist der,
daß die Strömung des aufgesaugten Staubes zum Ejektor und durch diesen hindurch von den· Druckiuftdüseni
nicht behindert wird.
Der Hebel 18 bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 und 5 könnte durch einen ein für die beiden
Ventile gemeinsames Direhorgan bildenden Drehknopf ersetzt werden.
Bei der Auisführung&form gemäß Fig. 6 bis 8
kann die Anzahl der im Ring 19 vorgesehenen Nuten 21 von drei verschieden sein.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Mit Druckluft betriebener' Staubsauger mit einer ein Saugmundsitück, einen Ejektor und ein Blasrohr aufweisenden Saugvorrichtung,wobei ein Druckluftzuleitungsrohr über eine Ventil vorrichtung entweder mit den Druckluftdüsen des Ejektors, die in, dem Ejektor angeordnet sind, oder mit dem Blasrohr in, Verbindung steht, gekennzeichnet durch ein mit der Venitilvorrichtung gekuppeltes, und in, zwei Stellungen bewegbares Betätigungsorgan zum Betätigen der Ventiileinirichiturag, das derart angeordnet ist, daß im der einen Stellung das Druckluftzuleitungsrohr mit den Druckluftdüsen verbunden, ist und daß in der anderen Stellung das Druckluftzuleitungsirohr mit dem Blasrohr verbunden, ist.
- 2. Mit Druckluft betriebener Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum. Betätigen der Ventilvorrichtung zwei Druckknöpfe vorgesehen sind., die mit der Ventilvorrichtung derart gekuppelt sind, daß beim Niederdrücken des einen Druckknopfes das Druckluftzuleitungsrohr mit den, Druckluftdüsen; verbunden, ist und beim Niederdrücken des anderen Druckknopf.es das. Druckluftzuleitung'srohr mit dem Blasrohr verbunden, ist, wobei die Druckknöpfe miteinander gleichlaufend angeordnet sind und die. Druckknöpfe mit der den Staubsauger tragendem Hand, betätigbar sind.
- 3. Mit Druckluft betriebener Staubsauger nach Anspruch, 1, gekennzeichnet durch einen, in zwei Stellungen verstellbaren Schwenkhebel, zum Betätigen! der Ventilvorrichtung, der so angeordnet ist, daß bei Bewegen des Hebels in die eine Stellung das Druckluftzuleitungsrohr mit den Druckluftdüsen, verbunden ist und bei Bewegen des Hebels in, die andere Stellung das Druekluftzuleitungsrohr mit dem Blasrohr verbunden ist, wobei der Hebel so1 angeordnet ist, daß er mit der den Staubsauger tragenden Hand mindestens in eine' Stellung bewegbar ist.
- 4. Mit Druckluft betriebener Staubsauger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftdüsen im engsten Teil des Ejektors kranzartig angeordnet sind.
- 5. Mit Druckluft betriebener Staubsauger nach, Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch, gekennzeichnet, daß die Druckluftdüsen von. Nuten in einem in das Ejektoirgehäuse eingesetzten, mit dem Ejektor konzentrischem Ring und einer an diesen angrenzenden Wand des Ejektor gehäuses gebildet sind!. .
- 6. Mit Druckluft betriebener Staubsauger nach einem der vorhergehenden, Ansprüche^, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftdüsen im Abstand, von der Längsachse des Ejektors an. der Wand des Ejektars angeordnet und mit gegen die Mündungsöffnung zu im Querschnitt erst verengten und dann, wieder erweiterten Düsenmundstücken versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509329 7.53
Applications Claiming Priority (4)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3509626A1 (de) * | 1985-03-16 | 1986-09-18 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Vorrichtung zum erzeugen eines dosierten kurzzeitigen gas-unterdruckimpulses |
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- 1947-12-24 GB GB34190/47A patent/GB659742A/en not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE3509626A1 (de) * | 1985-03-16 | 1986-09-18 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Vorrichtung zum erzeugen eines dosierten kurzzeitigen gas-unterdruckimpulses |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB659742A (en) | 1951-10-24 |
| FR958095A (de) | 1950-03-03 |
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