DE93064C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D31/00—Sleeping accommodation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Im Haupt-Patent Nr. 81641 ist eine Einrichtung
bei Eisenbahnschlafwagen und Salonwagen beschrieben, bei welcher Polster und Matratzen,
die, wenn sie aufser Gebrauch bleiben sollen, zusammengelegt und fest an den Seitenwandungen
des Wagens verpackt aufbewahrt werden, dadurch in den gebrauchsfähigen Zustand gebracht werden, dafs man sie mittelst
Druckluft aufbläht. Zum Festhalten der Polster
und Matratzen im aufgeblähten Zustande dient ein aus mehreren aneinanderzuhakenden Leisten
DaD' bestehendes offenes Gestell, während im Uebrigen der einzige Abschlufs der einen
Schlafkoje von der anderen durch Vorhänge gebildet wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine-Weiterausbildung des Gegenstandes des Haupt-Patentes
nach der Richtung, dafs statt eines offenen Gestelles, welches aus aneinanderzuhakenden
Leisten besteht, zum Stützen der aufgeblähten Polster in Scharnieren bewegliche Scheidewände verwendet sind, die man einfach
in die gebrauchsfertige Stellung herumschwingen und später wieder gegen die Seitenwandungen
des Wagens zurücklegen kann, und die zugleich eine wirksamere Absonderung der verschiedenen Schlafkojen von einander bezw.
von den sonstigen Räumen des Eisenbahnwagens ermöglichen, als die. bei der Anordnung
des Haupt-Patentes verwendeten Vorhänge, während sie zugleich für das Beiseitepacken
der Polster und Matratzen von Vortheil sind. An diesen Scheidewänden sind zum Stützen der Polster und Matratzen waagrechte
Führungen vorgesehen.
In den Zeichnungen stellen Fig. 1 und 2 senkrechte Querschnitte durch einen Theil eines
Schlafwagens dar und zeigen eine Wagenabtheilung in zwei Stellungen. Fig. 3 zeigt im
senkrechten Querschnitt eine der schwingenden Scheidewände. Fig. 4 ist eine ähnliche, vergröfserte
Schnittansicht eines Theiles dieser Anordnung und Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht
, in welcher auch Theile der längsweisen Matratzenstangen sichtbar sind. Fig. 6 ist ein
waagrechter Schnitt nach \-\ der Fig. 3 durch
eine der schwingenden Scheidewände in derjenigen Stellung, in welcher sie, die Matratze
stützt, und zeigt auch einen Theil der benachbarten Scheidewand in ihrer gegen die Seite
des Wagens zurückgelegten Stellung.
In diesen Darstellungen bezeichnet 42 die an den Seitenwandungen des Wagens in Scharnieren
beweglichen Scheidewände. Wenn diese in ihren Scharnieren nach einwärts geschwungen
werden, passen sie sich genau den Seiten des Wagens an, so dafs sie scheinbar die innere
Täfelung der Seitenwandungen bilden; dabei ragen ihre inneren Enden ein wenig über die
Scharniere hinaus und passen in seitliche Aussparungen hinein, die an den Säulen 44 des
Wagenrahmens vorgesehen sind und sich innen bis über die innere Täfelung hinaus erstrecken,
wie in Fig. 6 angedeutet ist. Hierdurch wird
ein sauberer Abschlufs gegen die Säulen erzielt, wobei gleichzeitig die Scharniere verdeckt
werden. Die hierbei zwischen der Scheidewand und der Seitenwandung des Wagens verbleibenden Räume 34, 35 können zur Unterbringung
der Polster u. s. w. verwendet werden. Wenn man die Scheidewände nach auswärts schwingt, um die Betten zum Gebrauch herzurichten,
so passen die beiden Glieder eines jeden Paares genau so zusammen, wie sie zur Herstellung einer vollen Scheidewand vereinigt
werden, welche die einander benachbarten Abtheilungen von einander trennen, und werden durch Bolzen oder Klinken, die
mit Einfallvertiefungen am Boden des Wagens zusammenwirken, in ihrer Stellung festgehalten.
Soll nur eine Abtheilung als Schlafraum eingerichtet bleiben, die benachbarte Abtheilung
oder Abtheilungen aber für den Tagesgebrauch verwendet werden, dann dient nur eine einzelne
Scheidewand 42 an jedem Ende der bereits eingerichteten Abtheilung zum Trennen der letzteren von der an beiden Enden befindlichen
offenen Wagenabtheilung, während die an den Enden der offenen Abtlieilung angeordneten
Scheidewände gegen die Seiten des Wagens zurückgelegt werden.
Die Scheidewände sind mit in senkrechtem Sinne verschiebbaren Füllungsstücken 45 ausgestattet,
deren Anordnung eine solche ist, dafs sie in ihrer untersten Stellung die Fensterrahmen
33 in der Seitenwandung des Wagens vollständig frei lassen; oberhalb der Fläche
des oberen Bettes sind ebenfalls senkrecht verstellbare Füllungsstücke 46 vorgesehen, die
zum Freilegen der mit Rahmen 48 oder Schirmen ausgestatteten Fensteröffnungen 47
behufs Lüftens dienen. Zum vollkommenen Abschliefsen der benachbarten Abtheilungen
von einander nach oben zu ist am oberen Theil einer jeden Scheidewand 42 eine an
ihrer oberen Seite dem Wagendache entsprechend gewölbte Deckenplatte 52 angelenkt, die
in dem gegen die Wagenseiten zurückgelegten Zustande der Scheidewand dicht an dieser
herabhängt, wie in Fig. 2 gezeigt.
Die Matratzen 30, welche aufser Gebrauch zusammengelegt und auf den Simsen 31, 32
untergebracht sind, werden im aufgeblähten und gebrauchsfertigen Zustande von waagrechten
Führungen 49 an den den Matratzenenden zunächst gelegenen Seiten der Scheidewände
42, sowie von kurzen Nebenführungen 50 gestützt, welch letztere sich in gleicher Linie
mit den vorerwähnten Führungen befinden und einer kurzen Bewegung in der Längenrichtung
an den Füllungsstücken, an denen die Scheidewände 42 angelenkt sind, fähig sind.
Die Seiten der Führungen 49 legen sich gegen die ihnen benachbarten Enden der Nebenführungen
50 an, wenn die Scheidewände 42 gegen die Seitenwandungen des Wagens umgelegt werden, und drücken die Nebenführungen
nach aufsen in die auf der rechten Seite von Fig. 6 angedeutete Lage, und zwar entgegen dem Drucke der Blattfedern 51, von
denen eine an dem Rahmen werk in der Nähe des äufseren Endes jeder einzelnen Nebenführung
50 befestigt ist und sich gegen dasselbe anlegt. Wenn die Scheidewände 42 nach aufsen in die zum Stützen der Matratzen geeignete
Stellung geschwungen werden, bewegen sich die Hauptführungen 49 so, dafs ihre Seiten
von den Nebenführungen 50 frei werden, worauf alsdann die Federn 5 1 die Nebenführungen dicht
gegen die benachbarten Enden der Führungen 49 andrücken, so dafs auf der ganzen Breite der
Matratze an jedem Ende derselben eine ununterbrochene Führung entsteht.
Die Matratzen 30 sind an der dem mittleren Gange des Wagens zugekehrten Seite mit längsweise
angeordneten Leisten 36 verbunden. Die Auflagerung der Matratzen auf den Führungen 49
und 50 geschieht durch Vermittelung einer Anzahl Längsstangen 53, von denen die eine
an der Füllungsleiste 36 befestigt ist, während die anderen sich an der Unterseite der Matratze
befinden; dabei sind die Stangen 53 in solchen Abständen angeordnet, dafs sie in die ,Falten
der Matratze zu liegen kommen, wenn diese zusammengelegt und zurückgezogen wird, um
bei Seite geschafft zu werden. Die Enden der Stangen 5 3 ragen über die Matratze hinaus
und ruhen auf den Führungen, zu welchem Zweck Frictionsrollen 54 an ihren Enden vorgesehen
sein können; sie sind ferner mit hakenförmigen Vorsprüngen 55 ausgestattet, durch
welche eine seitliche Verschiebung verhindert wird. Das Ausbreiten und Fertigmachen der
Matratze zum Gebrauch geschieht dadurch, dafs man in dieselbe mittelst der Rohre 7, 11 und 17
Druckluft einläfst. In ihrer ausgebreiteten, gebrauchsfertigen Stellung wird die Matratze
durch einen Bolzen oder Riegel 56 gehalten, welcher mit einem Einfall an der benachbarten
Scheidewand 42 zusammenwirkt. Wenn die Abtheilungen für die Nacht zum Schlafen hergerichtet sind, so werden sie nach vorn
bezw. nach dem mittleren Durchgange des Wagens zu durch Vorhänge abgeschlossen,
welche in bekannter Weise an dazu vorgesehenen Stangen 71 hängen. Nachdem man
den Festhaltungsriegel gelöst hat, läfst man die Zurückzieh vorrichtung 38 und Zugschnur 37
die von Druckluft durch das Auslafsrohr 19 entleerte Matratze in die geschlossene Lage zurückziehen.
Fig. 7 erläutert die Anwendung der Erfindung bei einem Wagen, der statt mit den in
Fig. ι gezeigten, mittelst der Rohre 9 und 10
aufblähbaren Sitzen mit feststehenden Sitzen 57 der bisher gebräuchlichen Art ausgestattet ist.
Die Anordnung entspricht im allgemeinen der oben beschriebenen, wobei nur die nachfolgend
erläuterten Aenderungen vorgenommen sind. Die schwingenden Scheidewände 42 reichen
nur bis an die Obertheile der Sitzrückenlehnen 58, an denen sie durch Riegel 59 befestigt
werden, nachdem sie von den Seiten des Wagens aus nach aufsen geschwungen worden sind. Sie sind ferner zur Aufnahme
eines Füllstückes 60 ausgespart, welches man herausnehmen und in den Zwischenraum zwischen
zwei benachbarten Sitzrücklehnen fallen lassen kann, worauf dann der Fensterrahmen 33
in seiner ganzen Ausdehnung zugänglich wird. Die Führungen 49, auf denen die untere Matratze
der Abtheilung ruht, sind an den Rückenlehnen 58 befestigt, während Nebenführungen 50,
da solche für die untersten Matratzen bei dieser Anordnung nicht nöthig sind, in Fortfall
kommen. In jeder anderen Hinsicht entspricht die Anordnung genau der vorbeschriebenen;
ebenso ist auch die Wirkungsweise und Handhabung dieselbe.
Claims (2)
1. Schlafeinrichtung für Eisenbahnfahrzeuge
nach Patent Nr. 81641, bei welcher die
stützenden Gestelle für die aufgeblähten Polster und Matratzen durch in Scharnieren
bewegliche Scheidewände (42) ersetzt sind, welche sich gegen die Seitenwandungen
des Wagens zurücklegen und rechtwinklig herausschwingen lassen.
2. Eine Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher an den Scheidewänden (42) gleitbare Füllungsstücke (45, 46, 60) vorgesehen
sind, um im zurückgelegten Zustande der Scheidewände die Fenster und Lüftungsöffnungen des Wagens freilegen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE81641T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93064C true DE93064C (de) |
Family
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93064D Active DE93064C (de) | |||
| DENDAT81641D Active DE81641C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81641D Active DE81641C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE81641C (de) |
-
0
- DE DENDAT93064D patent/DE93064C/de active Active
- DE DENDAT81641D patent/DE81641C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE81641C (de) |
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