DE930586C - Spritzputzapparat - Google Patents
SpritzputzapparatInfo
- Publication number
- DE930586C DE930586C DEL12374A DEL0012374A DE930586C DE 930586 C DE930586 C DE 930586C DE L12374 A DEL12374 A DE L12374A DE L0012374 A DEL0012374 A DE L0012374A DE 930586 C DE930586 C DE 930586C
- Authority
- DE
- Germany
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- guide channel
- walls
- spray
- mortar
- housing
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- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/02—Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
- E04F21/06—Implements for applying plaster, insulating material, or the like
- E04F21/08—Mechanical implements
- E04F21/10—Mechanical implements centrifugally acting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)
Description
- Spritzputzapparat Die Erfindung bezieht ,sich auf Spritzputzapparate zum Aufspritzen flüssigen Mörtels auf Wandflächen mittels einer mit elastischen Schleuderstäbchen besetzten Walze, die in einem oben offenen, den Mörtel aufnehmenden Gehäuse umläuft, an dessen Öffnung sich ein Leitkanal anschließt. ' .
- Um .solche und wesensgleiche Apparate zum Bespritzen schmaler Wandstreifen oder Leisten oder auch zur Erzeugung von Ornamenten oder sonstigem reliefartig sich hervorhebendem' Wandbewurf verwenden zu können, ohne .dabei benachbarte Wandflächen mitzubespritzen, ist erfindungsgemäß der Leitkanal durch Einziehen seiner Wände in Richtung des austretenden Mörtelstrahles verjüngt, wodurch die Bespritzung auf eine gewünschte schmale Fläche beschränkt wird. Durch entsprechendes Bewegen des vom Benutzer getragenen Apparates können Streifen, Ornamente od. dgl. erzeugt werden.
- Um solche Apparate mit erfindungsgemäß verjüngtem Mörtelleitkanal für besondere Fälle auch nach Art der bekannten Spritzputzapparate mit vollkommen freiem Mörtelaustritt verwenden zu können, z. B. zum Bespritzen großer Wandflächen, bei dem die Einschnürung der Austrittsöffnung die mengenmäßigeLeistung beeinträchtigen könnte, ist es zweckmäßig, den Leitkanal in Gestalt .eines leicht abnehmbaren Vorsatzgerätes auszubilden, das mittels Schrauben, Klemmen od. dgl. geeigneten Mittel auf dem Gehäuse :des Spritzputzapparates befestigt wird. Diese Abnehmbarkeit des Leitkanals hat auch Bedeutung für ein leichtes und gründliches Reinigen des Gehäuseinneren, sowie für das Einfüllen des Mörtels in -das Gehäuse.
- In Weiterentwicklung des Erfindungsgedankens wird vorgeschlagen, dieWeite derAustrittsöffnung des Leitkanals verstellbar zu gestälten, um so das Spritzputzgerät wechselnden Arbeitsbedingungen anpassen zu können. Diese Verstellbarkeit kann dadurch erzielt werden, daß beispielsweise mit Hilfe von Stellschrauben eine Wand oder mehrere Wände des Leitkanals quer zur Spritzrichtung verstellbar (verschiebbar) gestaltet :sind.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der Zeichnung beschrieben, die zwei als Beispiele anzusehende Ausführungen der Erfindung schematisch darstellt.
- Die Fig. i und 2 zeigen eine erste Ausführung, und zwar Fig. i die Seitenansicht, teilweise geschnitten, und Fig. 2 die Teilvorderansicht dieser Ausführung; Fig.3 zeigt in Teilseitenansicht eine zweite Ausführung mit abnehmbarem Leitkanal und Fig. 4. zeigt in einer Fig. 2 entsprechenden Teilvorderansicht ein Beispiel für die Verstellbarkeit des Austrittsquerschnittes des Leitkanals.
- Nach den Fig. i und 2 ist in dem beispielsweise trommelförmigen, oben offenen Gehäuse i, -an dessen Öffnung sich ein Leitkanal 7 anschließt, die mit radialen, elastischen Abspritzstäbchen 2 besetzte Walze 3 gelagert, die durch eine Handkurbel 4. drehbar ist. Bei diesem Drehen werden die freien Stäbchenenden zeitweilig durch eine feste, zweckmäßigerweise mit Hilfe einer Klemmmutter 15 verstellbare Kante 5 eines Schiebers 16 so zurückgehalten, daß sie beim Abgleiten von dieser Kante 5 vorschnellen und den gehobenen Mörtel in Pfeilrichtung abschleudern (abspritzen). Der so abgesch@leudewte Mörtel trifft entsprechend der Führung des Apparates vermittels einer Handhabe 6 auf die zu putzende Wandfläche.
- Um nun zu erreichen, .daß z. B. nur ganz bestimmte schmale Wandflächen bespritzt werden, ist erfindungsgemäß der Leitkanal durch Einziehen seiner Wände in Richtung .des austretenden Mörtelstrahles verjüngt, wodurch alle Mörtelspritzer, die nicht in Richtung auf den Querschnitt der Austrittsöffnung des Leitkanals fliegen, aufgefangen werden und damit die Bespritzung auf eine gewünschte schmale Wandfläche begrenzt wird.
- Im gezeichneten Beispiel ist dieser Leitkanal ? durch Hoch- und Einziehen der beiden einander gegenüberliegenden Seitenwände 17 des Gehäuses i und durch die Verbindung dieser hochgezogenen Wände mittels Querbleche 18 und ig gebildet.
- Die Ausführung nach Fig. 3 unterscheidet sich von der nach den Fig. i und 2 dadurch, daß der Leitkanal ? zu einem selbständigen Vorsatzgerät 2q ausgebildet ist, das leicht lösbar mit dem Gehäuse i verbunden ist, beispielsweise dadurch, daß es auf einen mit dem Gehäuse i oder dem Schieber 16 verbundenen Schutzkasten 2o, dem die untere Begrenzungswand fehlt, aufschiebbar ist und an diesem durch eine Klemmfeder 21 od. dg1. festgehalten wird. Dieses abnehmbare Vorsatzgerät 24. bietet den Vorteil, daß @es in solchen Fällen, in denen der Benutzer den Apparat wie die bekannten Apparate mit vollkommen freiem Mörtelaustritt benutzen möchte, um beispiels#"veise die mengenmäßige Leistung zu steigern, einfach abgenommen werden kann.
- Für Sonderzwecke, z. B. zum Spritzen von Reliefs oder besonders schmalen Wandstreifen, kann es von Vorteil sein, die Austrittsöffnung 8 in ihrer Weite verstellbar zu machen, sei es dadurch, daß eine oder eine Anzahl der Wände 17, 17, 18, ig einstellbar gemacht werden, oder, daß in den Leitkanal eine oder mehrere Wandzungen eingebaut werden, die durch Stellschrauben öder sonstige geeignete Mittel im Sinne der Öffnungserweiterung oder -verengung einstellbar sind.
- Gemäß Fig. q. sind beispielsweise in den Leitkanal 7 vor dessen Seitenwänden 17 federnde Wände 22 eingesetzt, deren jeweilige Einstellung im Sinne der Erweiterung oder Verengung der Austrittsöffnung 8 durch Stellschrauben 23 geregelt werden kann. Diese beiden Wände 22. können auch, statt vor den Wänden 17, vor den Wänden 18 und ig eingebaut sein, und schließlich kann auch vor jeder der vier Wände 17,.17, 18,19 oder vor nur einer dieser Wände eine solche verstellbare innere Wand liegen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Spritzputzapparat zum Aufspritzen flüssigen Mörtels auf Wandflächen mittels einer mit elastischen Schleuderstäbchen besetzten Walze, die in :einem oben offenen, den Mörtel aufnehmenden Gehäuse umläuft, an dessen Öffnung sich ein Leitkanal anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkanal durch Einziehen seiner Wände in Richtung des austretenden Mörtelstrahles verjüngt ist.
- 2. Spritzputzapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkanal (7) als abnehmbares Vorsatzgerät (2q.) ausgebildet ist.
- 3. Spritzputzapparat nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet; daß die Austrittsmündung (8) des Leitkanals (7) in ihrer -Weite verstellbar ist. q..
- Spritzputzapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkanal (7) durch Hoch- und Einziehen der Seitenwände (17) des Gehäuses (i) und Verbinden dieser Wände (17) durch Querwände (z8, rg) gebildet ist.
- 5. Spritzputzapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Leitkanal (7) bildende Vorsatzgerät (2q.) auf einen stützenartigen Ansatz (Schutzkasten 2o) des Gehäuses (i) aufsteckbar oder in ihn einschiebbar ist.
- 6. Spritzputzapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Leitkanal (7) zungenartig eine mittels Stellschraube (23) od. dgl. Mittel einstellbare Wand (22) oder eine Anzahl solcher Wände eingebaut sind. Spritzpintzapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Außenwände (i7, 17, 18, rg) des Leitkanals (7) selbst (oder eine oder einige von ihnen) gegenüber festen Bügeln od. dgl. verstellbar angeordnet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 493 141, 868 Sri; französische Patentschrift Nr. 789 98o.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL12374A DE930586C (de) | 1952-05-18 | 1952-05-18 | Spritzputzapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL12374A DE930586C (de) | 1952-05-18 | 1952-05-18 | Spritzputzapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE930586C true DE930586C (de) | 1955-07-21 |
Family
ID=7259163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL12374A Expired DE930586C (de) | 1952-05-18 | 1952-05-18 | Spritzputzapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE930586C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE493141C (de) * | 1930-03-03 | Michel Daignas | Vorrichtung zum Bewerfen mit Wandputz | |
| FR789980A (fr) * | 1935-05-14 | 1935-11-09 | Machine à projeter des enduits pour obtenir des surfaces granulées sur des facades dites tyroliennes | |
| DE868513C (de) * | 1951-02-06 | 1953-02-26 | Erich Trautsch | Mechanisches Putzgeraet |
-
1952
- 1952-05-18 DE DEL12374A patent/DE930586C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE493141C (de) * | 1930-03-03 | Michel Daignas | Vorrichtung zum Bewerfen mit Wandputz | |
| FR789980A (fr) * | 1935-05-14 | 1935-11-09 | Machine à projeter des enduits pour obtenir des surfaces granulées sur des facades dites tyroliennes | |
| DE868513C (de) * | 1951-02-06 | 1953-02-26 | Erich Trautsch | Mechanisches Putzgeraet |
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