DE93055C - - Google Patents

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DE93055C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C11/00Portable extinguishers with manually-operated pumps

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.Y&
Vorliegende Erfindung betrifft eine Feuerlöschvorrichtung, welche sich als einfache und tragbare Vorrichtung darstellt, die mit einem chemischen, als Löschmittel bekannten bezw. geeigneten Stoff gefüllt wird und erforderlichenfalls zum schnellen Ersticken ausbrechenden Feuers benutzt werden kann.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung in Schnittdarstellung. Sie besteht aus einem cylindrischen Gehäuse A, zweckmä'fsig aus dünnem Blech, das an dem einen Ende durch einen fest aufsitzenden Deckel B oder in anderer Weise abgeschlossen wird, und dessen anderes Ende einen zweckmäfsig konischen Deckel C aufnimmt, in dessen mittlere Oeffnung eine Stange D hineinpafst, deren Ende aus dem Cylinder vortritt.
Die Stange D geht durch das ganze Gehäuse A hindurch, führt durch eine Oeffnung b in dem Deckel B und nimmt einen Grifftheil Z)2 auf. Die Stange D trägt eine geeignete Scheibe oder einen Kolben E, welcher aus Leder, Gummi oder einem anderen passenden Stoffe besteht, der durch die von'dem Gehäuse aufzunehmenden Stoffe nicht angegriffen. wird. Die Scheibe E pafst dicht in den Cylinder A, und über derselben ist eine an der Stange D angebrachte gelochte Platte F vorgesehen, gegen welche die Scheibe E durch eine Scheibe G angedrückt gehalten wird. Die Platte F hat einen kleineren Durchmesser als dieScheibe E. Die Stange D wird durch den Deckel B mittelst einer Stopfbüchse G1 dicht hindurchgeführt.
Wenn der Cylinder A mit der Löschmasse gefüllt ist, tritt das Stangenende DB durch die Oeffnung in dem Deckel C hindurch und es wird zur Abdichtung oben und unten an den Durchtrittsstellen der Stange durch die Deckel ein weiches Loth H oder dergl. angebracht.
Soll die Löschvorrichtung benutzt werden, so wird das Ende D3 der Stange D mit einem kräftigen Stofs irgendwo gegen einen festen Körper aufgesetzt oder eingedrückt bezw. mit einem Hammer eingeschlagen, um das Loth an beiden Enden der Stange D zu lösen. Darauf wird die Stange D an dem Griff D2 schnell herausgezogen, und während dieser Bewegung wirkt die Ventilscheibe E gegen die Flüssigkeit in dem Gehäuse und es biegen sich die Kanten der Scheibe um, um die Flüssigkeit in das äufsere Ende des Cylinders treten zu lassen. Nunmehr wird die Stange D schnell vorgestofsen, wodurch die Flüssigkeit durch das Loch im Deckel C ausgespritzt bezw. unter Druck ausgetrieben wird. Die Flüssigkeit tritt um die Scheibe F herum und durch die Löcher f derselben hindurch, wenn die Stange D zurückgezogen wird; man kann die Stange so schnell, als gewünscht wird, bewegen und es kann so der Inhalt des Cylinders in kleinen Mengen oder Strahlen zur Entleerung gelangen.
Die zur Benutzung kommende Masse wird so gewählt, dafs jedesmal nur eine geringe Menge herausgedrückt zu werden braucht, um ein entsprechendes Feuer zu löschen; die
(fv'

Claims (1)

  1. Masse verwandelt sich in ein Gas, welches das Feuer auslöscht.
    Die Stange bezw. deren Griff befindet sich für gewöhnlich in der für die Benutzung bereiten Lage. Die Vorrichtung kann auch als Zerstäuber, als Handpumpe und für. andere Zwecke als zum Feuerlöschen benutzt werden.
    Die Scheibe E und Platte F bilden ein Verbundventil und Kolben, durch welche nur ein Theil des Cylinderinhalts tritt, wenn die Stange zurückgezogen wird und mittelst deren dieser Theil des Inhalts aus dem Cylinder beim Vortreiben der Stange zur Entleerung gelangt.
    Nach der Darstellung erhält der Deckel B' nur die Oeffnung für die Stange D; infolge dieser Einrichtung und des in dem Gehäuse beim Vortreiben der Stange entstehenden theilweisen Vacuums ist es thatsächlich unmöglich, den ganzen Inhalt mit einem Male aus dem Cylinder herauszudrücken; vielmehr können jedesmal nur kleine Mengen zur Entleerung gelangen, was für die Erfindung wesentlich ist. Die biegsame Scheibe E tritt vor dem Rande der Scheibe jF genügend weit vor, so dafs sich der »Rand der Scheibe E über die Scheibe F zurückbiegen kann, wenn die Stange mit den Scheiben bei der Bethätigung der Vorrichtung vorgetrieben worden. Diese Wirkungsweise der Kolbenplatten führt jedesmal eine geringe Menge Flüssigkeit hinter den Kolben in den anderen Cylinderraum. Auch hierdurch wird danach das Mafs der bei jedem Hub zum Austritt gelangenden Flüssigkeit beschränkt. Der dichte Abschlufs des Cylinders an jedem Ende bezw. die Abdichtung der Durchführungen der Stange durch die Cylinderdeckel hat den Zweck, den chemischen Stoff, welcher eine hohe Expansionskraft hat, dieselbe aber ohne Schutz durch Verdampfung verliert, unbedingt zu schützen, so dafs die Expansion erst bei Berührung mit dem Feuer zur Geltung kommt.
    Patent-Aνspruch:
    Ein tragbarer Feuerlöscher, bestehend aus einem Cylinder (AJ, durch dessen Abschlufsdeckel (B CJ eine Stange (D) hindurchgeführt ist, deren biegsame Kolbenscheibe (EJ sich in dem Cylinder (A) dicht führt, während die anliegende gelochte Metallscheibe (F) einen kleineren Durchmesser als der Cylinder hat, so dafs beim Vortreiben des Kolbens ein Theil des Cylinderinhalts hinter die Kolbenplatten gelangt und hierdurch, sowie durch den infolge des über dem Kolben entstehenden Vacuums beschränkten Vortrieb des Kolbens, jedesmal nur ein Theil des Cylinderinhalts ausgespritzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen..
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