DE930559C - Vorrichtung zum UEberwachen und Steuern von Textilmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum UEberwachen und Steuern von TextilmaschinenInfo
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- D01H13/16—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
- D01H13/1616—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material characterised by the detector
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Description
- Vorrichtung zum Uberwachen und Steuern von Textilmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Überwachen und Steuern von Textilmaschinen und ist insbesondere dazu bestimmt, die Maschine abzustellen, wenn das in Bearbeitung oder Verarbeitung befindliche Material bestimmte Raumgrenzen verläßt.
- Es sind bereits verschiedene Einrichtungen bekanntgeworden, die bei Bruch eines in einer Spinnmaschine laufenden Fadens eine Fadenbruchanzeige oder ein Stillsetzen der Maschine bewirken. Diese bekannten Einrichtungen verwenden Steuerorgane, die in der Rohrleitung einer Fadenbruchabsauganlage angeordnet sind und die bei Bruch eines Fadens mechanisch oder elektrisch ihrerseits Anzeige- oder Steuermittel, wie z. B. Relais, betätigen.
- Auch ist eine Einrichtung vorgeschlagen, bei der zum Steuern die durch den Fadenbruch bewirkte Unterbrechung eines zwischen einer Lichtquelle und einer Fotozelle geführten Lichtstrahlenbündels dient.
- Alle diese bekannter Einrichtungen erfordern einen erheblichen Aufwand und: bedürfen infolge des stets auftretenden Faserfluges zum Teil einer sorgsamen Pflege, um ihre Funktion sicherzustellen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wesentlich vereinfachte überwachungs- und Steuervorrichtung für Textilmaschinen zu schaffen, die vor allem betriebssicher arbeitet.
- Die Erfindung besteht in der Anordnung von mindestens zwei benachbart zueinander angeordneten, im gleichen Sinne bewegbaren Fängern für Fasergut, Fäden., Stoffteile od. dgl., von denen mindestens ein Fänger durch äußere Kraft bewegt wird. Gemäß der weiteren Ausbildung der Erfindung sind Übertragungsmi.tte@ vorgesehen, die von dem durch Kupplung, z. B. bei Luntenbruch, mitgenommenen Fänger beeinflußt werden und die ihrerseits auf kapazitivem, galvanischem oder magnetischem Wege Spannungsimpulse in .einem Stromkreis hervorrufen. Diese Spannungsimpulse dienen zum überwachen und/oder zum Steuern der Textilmaschine.
- Die Fänger können erfindungsgemäß schwenkbar oder auch drehbar gelagert sein. In jedem Falle bewirkt das an die Fänger gelangende Textilmaterial eine Mitnahme des nicht durch äußere Kraft angetriebenen Fängers durch den angetriebenen Fänger.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung bewirkt mit Sicherheit ein Ansprechen der überwachungs-oder Steuereinrichtungen.
- In der Zeichnung sind einige Ausfarungsbeispiele gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. An Hand der Zeichnung soll die Erfindung im folgenden näher erläutert werden. Es zeigt Fig. i eine Vorrichtung, bei der die Fänger schwenkbar gelagert sind, in Seitenansicht perspektivisch, Fig.2 eine andere Vorrichtung, bei der die Fänger als mit Speichen versehene Scheiben ausgebildet und drehbar gelagert sind, Fig. 3 die Vorrichtung gemäß Fig. i in Seitenansicht im vergrößerten Maßstab mit Antriebs-und Übertragungsmitteln, Fig.4 die Vorrichtung gemäß Fig. 2 in Seitenansicht im vergrößerten Maßstab mit Antriebs-und Übertragungsmitteln und Fng.5 eine andere Vorrichtung, bei der die Fänger als koaxial angeordnete, drehbar gelagerte Käfigtrommeln ausgebildet sind., mit Antriebs-und Übertragungsmitteln.
- Bei allen dargestellten Ausführungsbeispielen ist angenommen, daß die Vorrichtungen dazu dienen sollen, den bei einer Spinnmaschine auftretenden Faden- oder Luntenbruch anzuzeigen und die Antriebsvorrichtung der Spinnmaschine zu steuern, insbesondere abzustellen. Demzufolge sollen die Fänger in einem Rohrstück einer Fadenbruchabsauganlage angeordnet sein.
- Gemäß Fig. i und 3 befinden sich in dem Rohrstück i die als Fänger dienenden Kämme 2 und 3. Beide Kämme 2 und 3 sind derart zueinander angeordnet, daß ihre Zinken zwar ineinandergreifen, sich aber nicht berühren. Beide Kämme sind ferner um ihre Rückenachse schwenkbar gelagert. Der Kamm 2 wird durch den als Antriebsvorrichtung dienenden wechselstromgespeisten Elektromagneten 8 in ständig schwingender Bewegung gehalten. Zu diesem Zweck ist der Kamm 2 über seineLagerungsstelle hinaus verlängert, derart, da,ß das Verlängerungsstück 2 a als Anker den Polschuhen des Elektromagneten 8 gegenübersteht.
- In ähnlicher Weise ist der Kamm 3 über seine Lagerungsstelle hinaus verlängert und das Verlängerung,sstÜck 34 als- Anker vor den Polschuhen des Elektromagneten 9 aTngeGrdnet. Auf diese Weise bildet das Stück 3a zusammen mit dem Elektromagneten 9 einen elektromagnetischen Generator, der als übertragungsmittel dient.
- Die WiTkungsweise der Vorrichtung gemäß Fig. i und 3 ist folgende: Bricht an der Spinnmaschine eine Lunte, so werden die Luntenstücke A von der Fadenbruchabsauganlage abgesaugt und in Pfeilrichtung in das Robnstück i geführt, wo sie zwischen die Zinken der Kämme 2 und 3 gelangen. Hierdurch wird eine Kupplung des in dauernd schwingender Bewegung befindlichen Kammes 2 mit dem Kamm 3 bewirkt und dieser somit vom Kamm 2 mitgenommen. Durch diese Mitnahme schwingt das Verlängerungsstück 3a vor den Elektromagneten, 9, so daß hierdurch Spannungsimpulse im Stromkreis io des Elektromagneten 9 entstehen.
- Die so erhaltenen Spannungsimpulse werden, zweckmäßig nach Verstärkung, zu Anzeige- und oder Steuerzwecken ausgenutzt. Auf diese Weise 'kann das Auftreten eines Luntenbruches sogleich optisch oder akustisch angezeigt oder die Spinnmaschine stillgesetzt werden.
- Die Wirkungsweise der in Fig.2 und 4 dargestellten Vorrichtung ist. im Prinzip die gleiche wie diejenige der Vorrichtungen gemäß Fig. i und 3. Als Fänger dienen bei dieser Vorrichtung sie drehbar gelagerten, koaxial angeordneten, mit Speichen ausgestatteten Scheiben 4 -und 5. Die Scheibe 4 wird mittels der Welle 4a über das Getriebe 4b von dem Motor i i ständig gedreht. Die Lagerung der Scheibe 5 erfolgt durch die bohl ausgebildete Welle 511, deren Bohrung so weit bemessen ist, daß die Welle 511 nicht von der Welle 4a mitgenommen wird.. An den äußeren Enden aller oder einiger Speichen der Scheibe 5 sind elektrische Kontakte 12 angebracht, die mit fesetehenden Kontakten i2a bei Berührung einen Stromkreis 13 schließen. Dieser Stromkreis 13 wird gebildet durch die Scheibe 5 aus leitendem Material sowie durch die Kontakte 12 und 12a, die Batterie 14 und das Relais 15.
- Werden durch ein ankommendes Luntenstück A die Scheiben 4 und 5 miteinander auf Drehung verbunden, so wird die Scheibe 5 ebenfalls in Rotation versetzt. Dadurch werden die Kontakte 12 und i2" impulsartig geschlossen und geöffnet, so daß Spannungsimpulse im Stromkreis 13 und damit im Relais 15 entstehen. Diese Spannungsimpulse werden, wie bereits, dargelegt, zum -Überwachen und Steuern der Textilmaschine benutzt.
- Die Vorrichtung gemäß Fig. 5 unterscheidet sich von der Vorrichtung gemäß Fig. 2 und 4 nur dadurch, daß die Fänger als koaxial angeordnete Käfigtrommeln 6 und 7 ausgebildet _ :sind. Die übrigen Bauelemente und die Wirkungsweise sind die gleichen wie diejenigen der Ausführungsform gemäß Fig. 2 und 4.
- Es ist selbstverständlich möglich, bei den Ausführungsformen, gemäß Fig. 2, 4 und 5 als übertragungsmittel statt Kontakte einen elektromagnetischen Generator entsprechend der Ausführung gemäß Fig.3 vorzusehen. In diesem Falle wäre der Elektromaget so anzuordnen, daß die an dem Elektromagneten vorbeistreichentden Teile der Scheibe 5 oder der Käfigtrommel 7 Spannungsimpulse im Stromkreis desElektromagneten h.ervorrufen.
- In allen Fällen, in denen die Übertragung auf magnetischem Wege erfolgt, empfiehlt es sich, die Fänger oder Teile derselben aus ferromagnetischem Material :herzustellen.
- Die Übertragung bei der Ausführungsform gemäß Fig. i und 3 kann ohne weiteres statt auf magnetischem Wege auch kapazitiv oder galvanisch erfolgen, z. B. kann an dem Kamm 3 .ein Kontakt angebracht werden, der durch Berühren mit einem feststehenden Kontakt bei schwingender Bewegung einen Stromkreis impulsartig schließt und öffnet.
Claims (12)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Überwachen und Steuern von Textdlmaschnnen, gekennzeichnet durch mindestens - zwei benachbart zueinander angeordnete, sm gleichen Sinne bewegbare Fänger (2 und 3 oder 4 und 5 oder 6 und 7) für Fasergut, Fädeln, Stoffteile od. dgl., von denen mindestens .ein Fänger (2 oder 4. oder 6) durch äußere Kraft bewegt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch von dem durch Kupplung, z. B. bei Luntenbruch, mitgenommenen Fänger (3 oder 5 oder 7) beeinfiußbare übertragungsmittel (g oder 12 und i2a), die auf kapazitivem, galvanischem oder magnetischem Wege Spannungsimpulse in einem Stromkreis (fo oder 13) hervorrufen, die ihrerseits zum Überwachen und'/oder zum Steuern der Textilmaschine dienen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadürch gekennzeichnet, daß die Fänger (2 und 3) schwenkbar gelagert sind. .
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadhrch gekennzeichnet, daß die Fänger (4. und 5 oder 6 und 7) drehbar gelagert sind.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fänger als Kämme (2 und 3) ausgebildet sind.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fänger als koaxiaP angeordnete, durchbrochene oder mit Speichen ausgestattete Scheiben (4 und 5) ausgebildet sind.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fänger als koaxial angeordnete Käfigtrommeln (6 und 7) ausgebildet sind. B.
- Vorrichtung nach den Ansprüchen i, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsvorrichtung des einen Fängers (2) ein wechselstromgespeister Elektromagnet (8),dient. g.
- Vorrichtung nach den Ansprüchen i, 4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsvorrichtung des einen Fängers (4 oder 6) ein Elektromotor (ii) dient. fo.
- Vorrichtung nach dien Ansprüchen i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Fänger in der Rohrleitung der Fadenb-ruchabsauganlage einer Spinnmaschine angeordnet sind. i i.
- Vorrichtung nach den Ansprüchen i, 2, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des nicht durch äußere Kraft in Bewegung versetzbaren, zweckmäßig aus ferromagnetischem Material bestehenden Fängers (3 und 3a) ein Elektromagnet derart angeordnet ist, daß bei Bewegung .dieses Fängers durch Mitnahme im Stromkreis (fo) dLes Elektromagneten (g) Spannungsimpu.lse entstehen.
- 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen i, 2, 4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den nicht durch äußere Kraft in Bewegung versetzbaren Fängern (5 oder 7) Kontakte (i2) angebracht sind, die mit feststehenden Kontakten (12a) derart zusammenwirken, daß beim Bewegen dieser Fänger durch Mitnahme die Kontakte elektrische Stromkreise (i3) schließen und öffnen.
Priority Applications (1)
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| DEB26993A DE930559C (de) | 1953-08-14 | 1953-08-14 | Vorrichtung zum UEberwachen und Steuern von Textilmaschinen |
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| DE930559C true DE930559C (de) | 1955-07-18 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3438189A (en) * | 1966-06-02 | 1969-04-15 | Luwa Ag | Monitoring device for textile machines for determining interruptions at moving fiber strands or the like |
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1953
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Cited By (2)
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| US3438189A (en) * | 1966-06-02 | 1969-04-15 | Luwa Ag | Monitoring device for textile machines for determining interruptions at moving fiber strands or the like |
| DE1685886B1 (de) * | 1966-06-02 | 1971-05-19 | Luwa Ag | Ueberwachungseinrichtung an textilmaschinen zur feststellung von unterbruechen an bewegten faserbaendern |
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