DE930277C - Verfahren zum Trocknen von Lederwerkstuecken wie Haeuten und Fellen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von Lederwerkstuecken wie Haeuten und Fellen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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Publication number
DE930277C
DE930277C DEU2385A DEU0002385A DE930277C DE 930277 C DE930277 C DE 930277C DE U2385 A DEU2385 A DE U2385A DE U0002385 A DEU0002385 A DE U0002385A DE 930277 C DE930277 C DE 930277C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
leather
vapor
workpiece
permeable
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Expired
Application number
DEU2385A
Other languages
English (en)
Inventor
Mieth Maeser
Joseph Martin Tyndall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE930277C publication Critical patent/DE930277C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/26Leather tensioning or stretching frames; Stretching-machines; Setting-out boards; Pasting boards
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/07Leather tensioning or stretching frames; Stretching-machines; Setting-out boards; Pasting boards; Fastening devices; Drying of leather

Description

  • Verfahren zum Trocknen von Lederwerkstücken wie Häuten und Fellen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Gegerbte Häute oder Felle müssen während ihrer Bearbeitung mindestens einmal, oft auch mehrere Male getrocknet werden. Um dabei der Tendenz von Leder, zu schrumpfen, entgegenzuwirken, hat man dabei die Werkstücke dieser Art bisher entweder durch einen Kleister bzw. eine Paste in ausgebreitetem Zustand auf einer Platte festgelegt oder auf einer passenden Vorrichtung aufgespannt.
  • Bei der Verwendung von Glas- oder Metallplatten und Paste als sind die Ergebnisse hinsichtlich der Geschmeidigkeit und der Qualität der Narbenseite des Leders ausgezeichnet. Es hat sieh jedoch gezeigt, daß die Paste gewöhnilich nach dem Trocknen an dem Leder anhaftet und durch Waschen oder Abklopfen wieder entfernt werden muß. Dies hat den Nachteil, daß entweder das Leder wieder teilweise naß wird oder die Narbenseite gegebenenfalls mehr oder weniger beschädigt wird.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird der Nachteil der Pastenverwend,ung behoben, ohne d:aß dabei der Vorteil der Plattenverwendung eingebüßt wird, indem das nasse Lederstück zwischen zwei ebenen Flächen, von denen die eine undurchlässig und die andere für Wasserdampf durchlässig ist, in der Weise gelagert wird, daß die Narbenseite der und:.urchlässi-gen Fläche und die Flei!schsei.te der durchlässigen zugewandt iet, und dann Hitze zu dem Lederstück geleitet und gleichzeitig der dabei entstehende Dampf durch die durchlässige Platte 'hindurch abgesaugt wird. Zum Zwecke der Durchführung des Verfahrens der Erfindung enthält die dafür vorgesehene Vorrichtung erfindungsgemäß eine geschlossene Kammer, einen Teil, dessen Oberfläche aus porösem, bei Nässe dampfdurchlässigem Material besteht, und einen dampfundurchlässigen Teil sowie eine Vorrichtung zum Beheizen des Werkstückes und eine Vorrichtung zum Herstellen eines Vakuums, ,so daß das Werksdick beim Absaugen des durch die Hitze erzeugten Dampfes fest gegen seine Unterlage gepreßt wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung zum Ledertrocknen dargestellt. Die Vorrichtung besteht aus einer Hauptbrägerplatte io, auf welcher zwei Halteteile oder Raihmen 12 und 14 durch. Schrauben 16 befestigt sind. Die Rahmen 12 und 14 dienen dazu, eine starre, poröse Platte 2o parallel zu, der Trägerplatte io in einem Abstand über denselben eingestellt zu 'halten. Eine nachgiebige, undurchlässige Membran, d. h. eine Gummiplatte 22, bedeckt die poröse Platte 2o. Sie liegt lose auf der Platte 20 und einem *darauf gelagerten Werkstück 23 auf und überlappt den Oberteil des Rahmens. 14.
  • Die Platte 2o kann aus gesintertem Keramikinaterial oder aus gesintertem Metall; der geeigneten, Porasitä,t bestehen, Ebenso kann die Platte 2o auch aus mehreren. Schichten bestehen, z. B. aus Maschendraht mit einer Filzschicht auf der mit dem Werkstück in Berührung kommenden Seite. Wesentlich ist nur, daß die das Werkstück berührende Oberseite der Platte 2o aus einem bei Nässe dampfdurchlässigen Material besteht.
  • Der Raum bzw. die Kammer zwischen der Hauptträgerplatte io und der Platte 20 ist durch Kreuzstücke 30 in einzelne Abteilungen eingeteilt. Die Kreuzstücke 30 sind mit Einkerbungen 32 versehen, welche die einzelnen Abteilungen miteinander verbinden. Der Boden dieses Raumes, d. h. die Trägerplatte io, ist mit einer Öffnung 36 versehen, welche zu. ,einer Vakuumpumpe führt (in der Zeichnung nicht dargestellt) .
  • Hitze wird dem Werkstück von infraroten Lampen, elektrischen Widerstandseinheiteni oder von einer beliebigen anderen Form einer Behe@izunigsvorrichtung zugeführt. Vorzugsweise besteht die Beheizungsvorrichtung, wie dargestellt, aus einer Röhre 4o, von der aus heiße Luft über die Oberfläche des Blattes 22 geleitet wird.
  • Beim Ausführen des Verfahrens zum Trocknen von Werkstücken wird das zu trocknende, nasse Leder-,värkstück, wie dargestellt, zwischen die Platten 20, 22 gelegt. Von der Röhre 4o aus wird dammheiße Luft über die Platte 22 geleitet. Gleichzeitig wird an der Unterseite der Platte 2o ein Vakuum hergestellt, das infolge der Hemmungswirkung der Kreuzstücke 30 im wesentlichen gleichförmig ist.
  • Durch das Vakuum wer-den Feuchtigkeit und Gase aus dem Leder 23 und durch die Platte 2o abgezogen, so daß innerhalb erstaunlich kurzer Zeit die erforderliche Trockenheit für das Werksstück erzielt wird. Daneben bewirkt das Vakuum, daß das Blatt 22 das Leder 23 fest an die Platte 2o preßt, wodurch eine Schrumpfung des Leders und ein Verslust an Flächeninhalt während des Trockenvorganges verhindert wird.
  • Eis ist vorzuziehen, die Narbenseite mit der undurchlässigen Fläche der Platte 22 und die Fleischseite mit der Platte 2o in Berührung zu bringen; denn bei einer solchen Anordnung wird die Narbenseite geschmeidig, und ihr Aussehen bleibt unbeeinflußt von der Wanderung oder der örtlichen Konzentration von Ölen und anderen Stoffen im Leder. Nach dem Trocknen kann das Werkstück in sauberem Zustand von der Trockenvorrichtung abgehoben werden. Da Paste nicht verwendet wird, isst eine Nachbearbeitung nicht erforderlich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Trocknen von Lederwerkstücken wie Häuten und Fellen, dadurch gekennzeichnet, daß das zu trocknende, nasse Stück Leder zwischen zwei Flächen, von denen die eine für Dampf undurchlässig und. die andere bei Nässe dampfdurchlässig ist, mit der Narbenseite des Leders der dampfundurch--lässigen und mit der Fleischseite der dampfdurchlässigen Fläche zugewandt einer Hitzeeinwirkung ausgesetzt wird, während gleichzeitig der dabei entstehende Dampf durch die durchlässige Fläche hindurch entfernt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Kammer, die von einer biegsamen und einer starren, das Werkstück aufnehmenden Platte verschlossen wird, wobei die eine Platte für Dampf undurchlässig und die andere bei Nässe dampfdurchlässig ist, und durch eine Einrichtung zum Heizen des Werkstückes sowie eine Einrichtung zum Erzeugen eines Vakuums in der Kammer, so daß das Werkstück beim Entfernen des durch die Heizwirkung erzeugten Wasserdampfes durch die biegsame Platte restlos ausgeflacht gehalten wird.
DEU2385A 1953-09-08 1953-09-08 Verfahren zum Trocknen von Lederwerkstuecken wie Haeuten und Fellen und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens Expired DE930277C (de)

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DE930277C true DE930277C (de) 1955-07-14

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ID=7565257

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DE (1) DE930277C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205913B (de) * 1963-05-29 1965-11-25 Trockentechnik G M B H Heizplatten-Vakuumtrockner fuer Flachgut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1205913B (de) * 1963-05-29 1965-11-25 Trockentechnik G M B H Heizplatten-Vakuumtrockner fuer Flachgut

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