DE9285C - - Google Patents

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DE9285C
DE9285C DENDAT9285D DE9285DA DE9285C DE 9285 C DE9285 C DE 9285C DE NDAT9285 D DENDAT9285 D DE NDAT9285D DE 9285D A DE9285D A DE 9285DA DE 9285 C DE9285 C DE 9285C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K1/00Details of thermometers not specially adapted for particular types of thermometer
    • G01K1/16Special arrangements for conducting heat from the object to the sensitive element
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/32Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a fluid contained in a hollow body having parts which are deformable or displaceable

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)
  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description

1879.
Klasse 42.
JULIUS WILH. KLINGHAMMER in BRAUNSCHWEIG. euerung am Thalpotasimeter (Spannungsthalpometer).
Zweites Zusatz-Patent zu No. 8ioi vom 5. Februar 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juli 1879 ab. Längste Dauer: 4. Februar 1894.
Die Genauigkeit der Indication derartiger Instrumente hängt davon ab, dafs der Dampf entwickelnde und der Dampf erfüllte Raum möglichst ganz von der zu messenden Wärmequelle umgeben sei.
Erfinder suchte diese Bedingung dadurch zu erfüllen, dafs er die indicirende Feder direct mit dem Dampfgefäfs in die Wärmequelle eintauchte und die Anzeigen der Feder durch ein Gestänge auf den Zeigerapparat übertrug.
Da aber . bei variirender Länge des Apparates mit veränderter Temperatur der Umgebung auch die Länge dieses Gestänges variirt, war damit eine Fehlerquelle gegeben, die bei den nach folgender Construction ausgeführten Instrumenten vermieden wird.
Das Gefäfs ABCD, Fig. 1, steht mit einer Bourdonfeder EF durch ein Rohr G H von 2 bis 3 mm lichter Weite in Verbindung, welches nahe am Boden CD des Gefäfses mündet. Sowohl die Bourdonfeder EF, als auch das Rohr GJIist vollständig und das Gefäfs ABCD wenigstens zur Hälfte seines Inhalts mit der Flüssigkeit gefüllt, deren Dämpfe zur Messung der Temperatur benutzt werden.
So wird die durch die im Dampfraume des Gefäfses ABCD mittelst der umgebenden Wärmequellen erzeugte Spannung ohne Fehlerquelle auf die Bourdonfeder übertragen und die Indicationen des Instrumentes entsprechen genau der Intensität der den Dampfraum umgebenden Wärmequelle.
In Fig. 8 und 9 ist gezeigt, wie die Construction für das mit Quecksilber gefüllte Eisenrohr des Quecksilberpyrometers (Thalpotasimeter mit Quecksilberfüllung) ausgeführt werden kann. Das untere Ende des Rohres α ist mit möglichst enger Biegung senkrecht in die Höhe gebogen, parallel zur Richtung des herabgehenden Rohres b. Die Höhe des hochgebogenen Endes mufs unterhalb des den Feuerraum begrenzenden Mauerwerks liegen, um fortwährend der gröfsten Wärmeeinwirkung ausgesetzt zu sein.
Diese Construction erlaubt es, den von Wärme umspülten Theil des Spannungspyrometers viel kürzer zu machen.
Spannungspyrometer, die fortwährend der Wirkung der Feuergase ausgesetzt sind, werden mit einer Schutzhülle umgeben (Fig. 6, 7, 8 und 9), welche im rothglühenden Zustande mit geschmolzenem Zinn gefüllt wird, in welches das auf 400 ° erwärmte Spannungspyrometer eingetaucht und dann abgekühlt wird·. . Die Schutzhülse wird so lang gewählt, dafs dieselbe durch das den Feuerraum umkleidende Mauerwerk hindurchragt.
Die Spannungspyrometer mit umgebogenen Enden müssen mit solcher Schutzhülse umgeben werden, um durch das zwischen dieser und dem Spannungspyrometer befindliche geschmolzene Zinn eine gleichmäfsige Uebertragung der Temperatur zu erzielen.
Wenn das Spannungspyrometer (Thalpotasimeter mit Quecksilberfüllung) für Messung von Temperaturen über 7500C. gebraucht werden soll, so mufs die Uebertragung der Wärme von der Wärmequelle nach dem Spannungspyrometer durch zu messende Mengen Flüssigkeit erfolgen, welche fortwährend durch Zufuhr kälteren Materials abgekühlt wird, damit die Temperatur des Spannungspyrometers 7500C. nicht überschreitet.
Bei 750° C. hat Quecksilberdampf eine Spannung von 100 Atmosphären, schmiedeiserne Rohre von 9 bis 10 mm Wandstärke und 5 mm Bohrung widerstehen erfahrungsmäfsig diesem Druck bei der Temperatur von 7500C.
Höhere Temperaturen würden aufserordentlich höhere Spannungen des Quecksilberdampfes bedingen. Das heifse Eisen beginnt bei einer Temperatur von über 7500 C. porös zu werden und der Quecksilberdampf dringt dann durch die Poren.
Ein gerades (Fig. 2, 3, 4, 5) oder ein Spannungspyrometer mit zurückgebogenem Ende (den vom Feuer berührten Theil des letzteren stellt Fig. 7 und 8 dar) wird mit einem im rothglühenden Zustand platt gehämmerten schmiedeisernen Rohr so umgeben, dafs zwischen Spannungs-Pyrometerrohr und Umhüllung kein Zwischenraum sich befindet (Fig. 4, 5 und 7). Wie Fig. 4 zeigt, ist das senkrechte Pyrometer-

Claims (3)

röhr auf der einen Seite mit einem kleineren Raum A, auf der anderen mit einem gröfseren Raum B, Fig. 4, umgeben. Das Umhüllungsrohr taucht nicht nur in die feuerberührte Fläche, sondern führt auch durch das umgebende Mauerwerk hindurch, Fig. 2, und wird an diesem mit dem Federzeiger-Apparat durch eine entsprechende Schelle getragen. Dicht über dem Punkt, wo das Mauerwerk die feuerberührte Fläche begrenzt, wird an der engeren Seite des Umhüllungsraumes bei C, Fig. 5, ein Rohr CD, Fig. 2, angeschraubt, welches das zur Abkühlung gebrauchte geschmolzene Metall (Zinn) abführt. Da die Menge des zur Abkühlung anzuwendenden Metalls wesentlich von der Gröfse der feuerberührten Oberfläche abhängt, mufs diese für jedes Instrument genau bemessen werden. Der bei D, Fig. 2, angebrachte Ansatz begrenzt diese Fläche und dient als Mafsschablone bei der Anbringung des Instruments im Feuerraum. Die Abkühlung wird bewirkt und bemessen durch metallisches Zinn (von bestimmter Temperatur, z.B. 150C), welches in Drähten von 5 bis 6 mm Durchmesser, deren gleichmäfsiges Gewicht pro Meter ermittelt wurde, in den weiteren Raum des Schutzrohres B, Fig. 4, oder D, Fig. 5, eingegeben wird. Proportional der Intensität der Temperatur einer feuerberührten Fläche des Schutzrohres wird das erforderliche Quantum Zinn zu nehmen sein, um das Spannungspyrometer auf einer bestimmten Temperatur, z. B. 700°, zu erhalten. Der Beobachter hat soviel Zinndraht einzuführen, dafs das Spannungspyrometer auf einer constanten Temperatur bleibt (600 bis 7000 C.) und kann aus der in einer Zeiteinheit verwendeten Menge Zinn berechnen, welche Temperatur die feuerberührte -Fläche zeigt, wenn durch Versuche festgestellt ist, wie viel Zinn für ioo° C. Temperaturzunahme in derselben Zeiteinheit das gegebene Instrument zur Erhaltung der Grenztemperatur des Spannungspyrometers (600 bis 700° C.) gebraucht. Pat ε nt-Ans ρ rüche:
1. Die oben beschriebene Ueberführung der Spannung eines Dampfes auf einen Federapparat vermittelst einer mit der Flüssigkeit des Dampfentwickelungsgefäfses in Verbindung stehenden Flüssigkeitssäule.
2. Das mit schmelzendem Metall gefüllte Schutzrohr für Quecksilber-Thalpotasimeter, welche dem andauernden Einflufs von Feuergasen ausgesetzt sind.
3. Die Abkühlung des Quecksilber-Thalpotasimeters (Quecksilberpyrometers) in entsprechend construirten Schutzrohren mit schmelzendem Metall, um höhere Temperaturen als 700 bis 7500 C. mittelst der Quecksilber-Thalpotasimeter messen zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
#.2
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053573B (de) * 1957-04-17 1959-03-26 Siemens Ag Tastenfeld fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1053573B (de) * 1957-04-17 1959-03-26 Siemens Ag Tastenfeld fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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