DE928565C - Zickzack-Naehmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttaetigen Veraendern der UEberstichbreite - Google Patents

Zickzack-Naehmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttaetigen Veraendern der UEberstichbreite

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DE928565C
DE928565C DER10465A DER0010465A DE928565C DE 928565 C DE928565 C DE 928565C DE R10465 A DER10465 A DE R10465A DE R0010465 A DER0010465 A DE R0010465A DE 928565 C DE928565 C DE 928565C
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DE
Germany
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sewing machine
stitch width
changing
cam disk
zigzag sewing
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Expired
Application number
DER10465A
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English (en)
Inventor
Paul O Rutishauser
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REGINA SEWING MACHINE CORP
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REGINA SEWING MACHINE CORP
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    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 2. JUNI 1955
Die Erfindung betrifft eine Zickzack-Nähmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Verändern der Überstichbreite.
Haushaltnähmaschinen sind im allgemeinen mit Vorrichtungen zur Herstellung von Zickzackstichen versehen. Dabei kann von Hand eine bestimmte Breite der Stiche eingestellt werden. Will man nun Zierstiche herstellen, so muß mit einer Hand während des Nähvorganges die Stichbreite verstellt werden, was erstens für Ungeübte beschwerlich ist und zweitens kein schönes regelmäßiges Bild ergibt. Um diesem Umstände abzuhelfen, wurde vorgeschlagen, Kurvenscheiben einzubauen, die die Verstellung steuern.
Die erfindungsgemäße Zickzack-Nähmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Verändern der Überstichbreite zeichnet sich gegenüber dem Bekannten dadurch aus, daß beim Einsetzen einer Nockenscheibe zum Steuern der Überstichbreite die Handverstellung der Stichbreite gesperrt und durch Wegnahme der Nockenscheibe wieder entsperrt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Nähmaschine dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorder- und
Fig. 2 eine Seitenansicht auf den Mechanismus zur Einstellung der Überstichbreite;
Fig. 3 und 4 zeigen Außenansichten der Verstellungsmittel, die den Benutzern zugänglich sind.
Die gezeigten Ausschnitte der Nähmaschine stellen den Ständer der Maschine mit einem Teil des oberen horizontalen Armes dar.
Auf der Welle i, welche vom nicht gezeichneten Motor mittels der Gurte 2 angetrieben wird, sitzt eine mit einer Steuerkurve 3° versehene Walze 3. In die Kurve 3° greift ein Nutstein, der auf dem Zapfen 4 sitzt und die Bewegung des Lenkers S um den Drehpunkt 6 steuert. Der Lenker 5 selbst weist eine schwalbenschwanzförmige Nut 7 auf, in der der mit dem Lenker 8 gelenkig verbundene Stein 9 gleitet. Der Lenker 8 greift einerseits am nicht gezeichneten Nadelstangenschwingr ahmen an und ist anderseits bei 10 gelenkig mit dem Hebel 11 verbunden, der selbst wieder bei 12 an der Hülse 16 angelenkt ist. Die Scheibe 13 ist Bestandteil de; Regulierknopfes 14 mit dem Griff 15 und ist gegen das Innere der Nähmaschine von der Hülse 16 umschlossen und mit ihr kuppelbar. Der bis jetzt beschriebene Teil des Mechanismus ist von bekannter Bauart und dient funktionell der Handeinstellung der Breite des Zickzackstiches. In Fig. ι ist eine der beiden Extremstellungen dargestellt, während die zweite Extremstellung, d. h. die Stellung der größten Zickzackbreite, mit gestrichelter Linie angedeutet ist. Wird der Regulierknopf 14 um etwa 900 gegen den Uhrzeigersinn gedreht bis die Zahl »6« oben steht (s. Fig. 3), so bewegt sich der Punkt 12 nach 12°. Entsprechend bewegt sich der Hebel 11 nach na und der zweite Gelenkpunkt 10 nach ioa. Bei Drehung der Welle 1 führt der Lenker 5 eine Pendelbewegung entsprechend der Bewegung des Nutsteines in der Kurve 3° um den Punkt 6 aus, die auf den Lenker 8 als Schiebebewegung übertragen wird. Der Lenker 8 verursacht zwischen jedem Stich der Nadel eine Seitwärtsverschiebung des Nadelstangenschwingrahmens. Ist die Zahl »o« des Regulierknopfes 14 in der höchsten Lage und erscheint im Fenster (s. Fig. 4), so liegt der Stein 9 genau auf dem Schwenkpunkt 6 des Lenkers 5, so daß der Lenker 8 trotz der Schwenkung des· Lenkers 5 still-steiit und die Nadel keine Zickzackbewegung ausführt.
Die dargestellte Nähmaschine weist zusätzliche Mittel auf, die der selbsttätigen Veränderung der Uberstichbreite dienen, und zwar handelt es sich um eine Welle 17 mit aufgesetztem Zahnrad 18, welches über die auf der Welle 1 befindliche Schnecke 19 angetrieben wird. Auf der Welle 17 ist mittels Bajonettverschluß eine Nockenscheibe 20 mit Griffel befestigt. Die Nockenscheibe 20 dient der Steuerung des Schwenkhebels 22, der bei 23 am Gehäuse 24 der Nähmaschine drehbar gelagert ist und eine Kulisse 25 für den am Hebel 11 festgemachten Gleitstein 34 aufweist. Die Feder 26, welche eine elliptische Querschnittform hat, weist einerseits ein gabelartiges Ende 26° und vor dem anderseitigen Ende 26C eine Schleife 2,& auf. Die Schleife 26* wird von einer Lasche 2J locker umschlungen, welche ihrerseits mit dem Quersplint 28, der unter der Wirkung der Feder 29 steht, verbunden ist. Das Nähmaschinengehäuse 24 weist in der Fortsetzung der Welle 17 eine Öffnung 30 auf, die größer ist als die Nockenscheibe 20. Als Verschluß der Öffnung 30 dient die Platte 31, die um 32 schwenkbar ist und den Stift 33 trägt.
Ohne eingesetzte Nockenscheibe 20, mit Griff 21 drückt der Federteil 2Ö6 nicht auf die Lasche 27, so daß de,r Stift 28, der in einem Schlitz der Scheibe 13 verschiebbar ist, in die Aussparung i6a der Hülse 16 eingreift und somit die Hülse 16 und die Scheibe 13 miteinander kuppelt (Stellung der Teile bei Handverstellungen des Zickzackgerätes). Nach Einfügung der Nockenscheibe 20 mit Griff 21 erfolgt die Bewegung des Hebels 11 nach dem oben Gesagten automatisch; daher müssen die Hülse 16 und die Scheibe 13 voneinander außer Wirkverbindung gesetzt werden, da sonst die äußere Scheibe 13 bzw. der Regulierknopf 14 mit Griff 15 sich mitbewegen würde, was Unfallgefahr ergäbe.
Soll nun ein Ziermuster auf der Nähmaschine hergestellt werden, so ist eine entsprechend ausgearbeitete Nockenscheibe 20 einzusetzen, was folgendermaßen vor sich geht: Beim Hochschwenken der Platte 31 stößt der Stift 33 gegen den Schwenkhebel 22 und hebt diesen in seine höchstmögliche Stellung. Ist der Regulierknopf 14 nicht auf »o« eingestellt, so wird dies durch das- Heben" des Schwenkhebels 22 über den Gleitstein 34 und den Hebel 11 bei dieser Hochschwenkbewegung der Platte 31 geschehen. Zum Einsetzen der Nockenscheibe 20 auf die Welle 17 wird die Feder 26 an der Gabel 26° von der Gehäuseöffnung 30 weggedrückt, indem die Nockenscheibe 20 mittels Bajonettverschluß auf der Welle 17 festgesetzt wird. Dieses Wegdrücken der Feder bewirkt gleichzeitig zwei Vorgänge: einerseits das Einrasten des Federendes 26° in den Schlitz 35 der Scheibe 13, wodurch eine Schwenkung des Knopfes 14 unmöglich gemacht wird, anderseits wird durch die Schleife 26* der' Feder über die Lasche 27 der Splint 28 der Scheibe 13 entgegen der Kraft der Feder 29 aus der Aussparung i6a der Hülse 16 genommen, wodurch die Hülse 16 von der Scheibe 13 entkuppelt ist und damit die Bewegung des Hebels 11 freigegeben wird. Die segmentförmige Aussparung ΐ6δ in der Hülse 16 läßt gegenüber der sie durchdringenden Feder 26 eine beschränkte Drehmöglichkeit der Hülse 16 zu. Nach dem Einsetzen der Nockenscheibe 20 kann die Öffnung 30 durch Schwenken der Platte 31 wieder geschlossen werden. Durch diese Bewegung läßt der Stift 33 den Schwenkhebel 22 wieder auf der Nockenscheibe 20 aufsitzen, und die Näharbeit kann beginnen. Je nach der Form der Nockenscheibe 20 wird der Schwenkhebel 22 gehoben und gesenkt, welche Bewegung er über Kulisse 2.5, Gleitstein 34, Hebel 11, dem Lenker 8 und damit dem Nadelstangenschwingrahmen überträgt.
Die Häufigkeit und die Größe der Nadelstangenausschwingungen wird dabei also durch die entsprechende Gestalt der Nockenscheibe 20 bestimmt.
Zum Ausbau der Nockenscheibe 20 wird wiederum die Platte 31 hochgeschwenkt, wodurch der Stift 33 den Schwenkhebel 22 in seine höchste Lage hebt. Damit wird die Hülse 16 in diejenige Lage ebracht, in welcher die Aussparung i6° gegenüber dem Splint 28 zu liegen kommt. Bei Wegfall der
Wirkung der Feder 26 durch Wegnahme der Nockenscheibe 20 erfolgt der Eingriff des Splintes 28 bei x6a in die Hülse 16. Die Nähmaschine ist dadurch wieder für die Handverstellung der Stichbreite betriebsbereit.
Die beschriebene Anordnung der Vorrichtung zum selbsttätigen Verändern der Überstichbreite ist derart, daß eine falsche Manipulation nicht möglich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Zickzack-Nähmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Verändern der Überstichbreite durch Verwendung von Steuerscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einsetzen einer Nockenscheibe (20) zum Steuern der Überstichbreite die Mittel (13, 14, 15) für die Handverstellung der Stichbreite gesperrt und durch Wegnahme der Nockenscheibe wieder entsperrt werden.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einsetzung der Nockenscheibe (20) durch eine Feder (26) sowohl ein Handverstellungsmittel (13) gesperrt als auch ein Bewegüngsmechanismus (16, i6a, 28) für die Veränderung der Stichbreite vom Handverstellungsmittel (13) entkuppelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 511 5.55
DER10465A 1952-02-26 1952-12-11 Zickzack-Naehmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttaetigen Veraendern der UEberstichbreite Expired DE928565C (de)

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CH733658X 1952-02-26

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CH331811A (de) * 1954-06-12 1958-08-15 Anker Werke Ag Zickzacknähmaschine

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BE517997A (de)
GB733658A (en) 1955-07-13
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FR1077544A (fr) 1954-11-09

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