DE928087C - Einrichtung im Schuh zur Behandlung des Ballenfusses - Google Patents

Einrichtung im Schuh zur Behandlung des Ballenfusses

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DE928087C
DE928087C DEB27305A DEB0027305A DE928087C DE 928087 C DE928087 C DE 928087C DE B27305 A DEB27305 A DE B27305A DE B0027305 A DEB0027305 A DE B0027305A DE 928087 C DE928087 C DE 928087C
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DE
Germany
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holder
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Expired
Application number
DEB27305A
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English (en)
Inventor
Otto Bohnstedt
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/26Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with toe-spacers or toe-spreaders

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Einrichtung im Schuh zur Behandlung des Ballenfußes Die Erfindung betrifft eine Ein.riehtuag im Schuh zur Behandlung des. Ballenfußes, voirzugswei;se zum Geradeziehen der Großzehe. Hierzu ist es bereits, bekannt, auf der inneren Längsseite der Brandsohle etwa in der Höhe der Großzehe einen Halter anzubringen, auf den eine um die Großzehe geschlungene Schlinge mittels eines am Halter befestigten Leitbandes aufführbür ist, wenn der Fuß in den Schuh schlüpft. Die Großzehe wird dann durch die Schlinge gegen den Halter hin gezogen und dadurch geradegerichtet.
  • Solche Halter geben unter dem Zug der Großzehe leicht nach. Die Einrichtung ist dann ohne Wirkung. Das am Halter durch Nieten oder Vernähen, befestigte Leitband reißt dazu. leicht unmittelbar am Halter. Man muß dann das Oberleder äm Schuh abnehmen, um den Schaden äxn Halter zu beheben. Anders ist der Halter im Schuh nicht zugänglich.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. dadurch, daß der Halter an einer etwa rechtwinklig an der Brandsohle angesetzten Kappenversteifung vorzugsweise auswechselbar befestigt ist und einen Haken hat, an dem das Leitband auswechselbar eingehängt ist.
  • Diese Ausführung bringt eine Reihe von Vorteilen. Der Halter sitzt auf einer zur Brandsohle unnachgiebigen Versteifung und gibt dem Zehendruck nicht mehr nach. Bricht der Haken., dann. kann man. den Halter mit dem Haken leicht auswechseln, ohne- daß man dabei das Schuhoberleder irgendwie lochen oder nieten muß. Das Leitband ist lösbar am Haken des, Halters befestigt und, besteht vorzugsweise aus einem ringförmig geschlossenen dünnen, jedoch zugfesten Faden. Reißt dieses. Leitband, dann läßt es. sich ohne Schwierigkeiten knüpfen oder ersetzen und von, außen her wieder bequem rin den Haken, einhängen. Der freie Hakenteil federt hinter der Hakenspitze etwas gegen den Halter und verhindert so das Abgleiten des Leitfadens vom Haken. An Stelle eines ringförmig geschlossenen Leitfadens kann man natürlich auch ein Band od. dgl. mit einer Schlaufe oder Öse am Ende benutzen.
  • Der Halterträger besteht zweckmäßig aus Metall und ist in einem rechten Winkel an der Brandsohle befestigt. Man kann diesen Halterträger- längs der Brandsohle um deren Kopf -greifen lassen,. Dies verhindert das seitliche Einknicken des Trägers unter dem Druck der Großzehe. Zugleich verstenft der Halterträger die Schuhkappe und unterstützt die Wirkung vom, Kappenversteifungen aus Leder oder Cellulond,. Den Träger stanzt man zweckmäßig aus Metallblech und versieht ihn mit Zungen zur Befestigung auf der Brandsohle.
  • Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel. Dabei zeigt Fg. i eine Brandsohle mit Versteifung, Haken und Leitband, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Fi.g. 1, Fig. 3 die Umrisse eines Vorderfußes mit der Schlinge um die Großzehe nach dem Einschlüpfen in den Schuh.
  • An der Brandsohle i ist die Versteifung 2 mit Hilfe angeschnittener Zungen; 3 befestigt. Etwa in Höhe der Großzehe ist an der Versteifung :2 der Halter (im ganzen, mit 4 bezeichnet) befestigt, z. B. vernietet oder unter Laschen zugfest aber lösbar eingerastet. Im Beispiel ist der Halter 4 an seinem Wurzelende 5 in Laschen 5d der Versteifung .2 eingeschoben. Der vordere: frei liegende Halterteil6 setzt sich zur Aufnehme der Zehenschlinge 7 etwas von der Versteifung 2 ab" läuft dazu aber im wesentlichen parallel. Das. Ende des Halters, ist als Haken 8 um i8ö°' gegen das. Schuhinnere und nach vorn umgeschlagen und läuft vom Knick 9 weg nach vorn in eine abgerundete Spitze io aus. Zwischen Spitze io und Knick 9 drückt dieser Haken 8 federnd gegen den darunterliegenden Haltertenl 6, der seinerseits wieder gegen die Versteifung 2 federt. Auf die Hakenspitze-io führt man das Leitband oder den Leitfaden i i auf. Hierzu schlingt man. den Leitfaden ir um die Zeigefingerspitze der rechten Hand und läßt ihn, hinter die Spitze io in den Knick 9 gleiten. Wenn man dann am Leitfaden oder Leitband i i anzieht, bildet das. Leitband eine biegsame Halterverlängerung, über die die Schlinge 7 widerstandsfrei auf den eigentlichen Halter 4 ausschlüpft.
  • Zur Einführung des. Fußes in den Schuh zieht man zuerst das Leitband, bzw. den Leitfaden, i i zwischen der Großzehe 12 und der Zehenschlinge 7 nach, hinter, durch und hält dann das Leitband bzw. den Leitfaden straff, während der Fuß in den. Schuh schlüpft und dädurch die Schlinge 7 auf den Halter 4 aufschlüpfen läßt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung im Schuh zur Behandlung des Ballenfußes mit einem, Halter zur Aufnahme von und einem am Halter befestigten biegsamen Leitband: zum Aufführen der Zehenschlinge auf den Halter, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (4) an einer rechtwinklig am: der Brandsohle eingesetzten Kappenversteifung (2) vorzugsweise auswechselbar befestigt und das Leitband (i i) am Halter auswechselbar eingehängt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (4) aus einem Flachteil besteht und einen in eine gegen die Schubkappe gerichtete abgerundete- Spitze (io) auslaufenden Haken (8) trägt.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (8) zwischen. Knick (9) und Spitze (io) federnd gegen den Vorderteil (6) des Halters- (4) drückt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus, Stanzblech bestehende und als. Halterträger- dienende Kappenversteifung (2) u: m die Spitze der Brandsofhle läuft und mittels, angeschnittener Zungen (3) aal der Brandsohle (i) befestigt ist.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis. 3, dadurch gekennzeichnet, -daß das Leitband aus einem einfachen Faden oder Flachband, mit einer dünnen und in den Knick (9) einführbaren Schlinge oder einem ringförmig geschlossenen dünnten, aber zugfestem Faden besteht.
DEB27305A 1953-09-04 1953-09-04 Einrichtung im Schuh zur Behandlung des Ballenfusses Expired DE928087C (de)

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DE928087C true DE928087C (de) 1955-05-23

Family

ID=6962323

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DE (1) DE928087C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4263902A (en) * 1977-09-14 1981-04-28 Alfred Dieterich Orthopedic sandal

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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