DE928043C - Verfahren zum Erhoehen der Knitterfestigkeit von Fasern und Geweben - Google Patents

Verfahren zum Erhoehen der Knitterfestigkeit von Fasern und Geweben

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DE928043C
DE928043C DEP6454A DEP0006454A DE928043C DE 928043 C DE928043 C DE 928043C DE P6454 A DEP6454 A DE P6454A DE P0006454 A DEP0006454 A DE P0006454A DE 928043 C DE928043 C DE 928043C
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DE
Germany
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cellulose
fabrics
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fibers
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Expired
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DEP6454A
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Josef Koenig
Erich Dr Torke
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Phrix Werke AG
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Phrix Werke AG
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/12Aldehydes; Ketones
    • D06M13/123Polyaldehydes; Polyketones
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/12Aldehydes; Ketones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 23. MAI 1955
P 6454 IVd/8k
Zusatz zum Patent 857
Gegenstand des Patents 857 943 ist ein Verfahren zum Erhöhen der Knitterfestigkeit von Fasern und Geweben, insbesondere aus regenerierter Cellulose, bei welchem das Textilgut mit einer wäßrigen Lösung mehrwertiger, gegebenenfalls substituierter Aldehyde imprägniert wird. Als Katalysatoren, welche die Einwirkung des Aldehyds auf die Faser begünstigen sollen, werden nach dem Hauptpatent Säuren verwendet, die mit der Fasersubstanz bzw. den in der Fasersubstanz vorhandenen freien Hydroxylgruppen, vorzugsweise im Wege der Acetalbildung, zu kondensieren vermögen.
Wird das mit einer solchen Imprägnierlösung getränkte Textilgut zur Trocknung rasch erhitzt, so kann es vorkommen, daß die mehrwertigen Aldehyde, die, wie z. B. Glyoxal, zum Teil einen niedrigen Siedepunkt aufweisen, durch die verdampfende Feuchtigkeit mitgerissen werden, ehe sie dazu kommen, mit der Fasersubstanz in ausreichendem Maße zu reagieren.
Es wurde nun gefunden, daß es gelingt, auch die ■ leicht verdampfenden mehrwertigen Aldehyde, wie Glyoxal, dessen Siedepunkt schon bei 510 liegt, auf der Faser zu halten, wenn man der Imprägnierlösung noch wasserlösliche höhermolekuliare Kohlehydratverbindungen, wie z. B. wasserlösliche Celluloseverbindungen oder Stärke, zusetzt. Als wasserlösliche Celluloseverbindungen kommen in erster Linie Oxyalkylcellulose oder Cellulosecarbonsäure in Frage. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß beim Erwärmen von Lösungen mehrwertiger Aldehyde mit derartigen wasserlöslichen höhermoleku-
laren Kohlehydratverbindungen eine Reaktion des Aldehyds mit diesen eintritt, wobei die Produkte selbst in kochendem Wasser sehr schwer wasserlöslich werden. Von besonderem Vorteil ist die Tatsache, daß die mit den wasserlösliche höhermolekulare Kohlehydratverbindungen enthaltenden Imprägnierlösungen ausgerüsteten Gewebe einen besonders vollen Griff aufweisen.
Beispiel ι
Zu einer 3%igen Lösung von Glyoxal fügt man ι °/o Weinsäure und 0,5 °/o Kartoffelmehlstärke, die vorher mit H2 O klar gelöst wurde. Dazu gibt man noch ο, ι °/o eines nicht ionogenen Weichmachers und stellt die Flotte auf 400. Darin wird nunmehr ein Reyon-Gewebe getränkt, anschließend auf 85 % Feuchtigkeit abgepreßt und endlich bei 900 unter geringer Spannung getrocknet. Das Gewebe zeigt vollen Griff und weist stark verbesserte Knittereigenschaften auf.
Beispiel 2
Eine Lösung, die 3% Glyoxal, 0,5% Celluloseglykolsäure, 0,5 °/o Triäthanolaminstearat und 0,2 % Glykolsäure enthält, wird in drei Teile geteilt und zum Imprägnieren von a) einem Zellwollstoff in Köperbindung, b) einem Zellwollstoff in Leinwandbindung, c) einem Baumwollnesselstoff benutzt. Nach 3 Minuten Tränkdauer wird der Stoff abgequetscht und innerhalb 30 Minuten bei einer unter ioo° liegenden Temperatur getrocknet. Die Knitterwinkel der imprägnierten Stoffe liegen bei a) 1300, b) 1450, c) H5 0.
Statt der Anwendung von Celluloseglykolsäure kann man mit gleichem Erfolg auch Oxyäthylcellulose verwenden. Die Mengen der wasserlöslichen Verbindung können etwa zwischen 0,1 und 10Zo, auf die Imprägnierflotte gerechnet, schwanken. Die bei der Reaktion zwischen den wasserlöslichen Celluloseverbindungen und den Aldehyden, insbesondere Glyoxal, entstehenden Verbindungen weisen noch den besonderen Vorteil auf, daß sie ganz hell oder vielfach farblos sind, während bei ungeeigneter Erhitzung der aldehydhaltigen Lösungen, besonders bei zu hoher Temperatur, leicht Vergilbungen auftreten können. Es ist zwar bereits bekannt, daß man Oxyäthylcellulose wasserunlöslich machen kann, wenn man der alkalischen Lösung Glyoxal zusetzt. Ganz abgesehen davon, daß hieraus keine Schlüsse auf die Reaktion in saurer Lösung gezogen werden könnten, war aus dieser Literaturstelle das vorliegende Verfahren nicht zu entnehmen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Ausbildung des Verfahrens zum Erhöhen der Knitterfestigkeit von Fasern und Geweben, insbesondere aus regenerierter Cellulose, nach Patent 857 943 durch Imprägnieren mit einer sauren wäßrigen Lösung mehrwertiger, gegebenenfalls substituierter Aldehyde, dadurch gekennzeichnet, daß der Imprägnierlösung noch wasserlösliche höhermolekulare Kohlehydratverbindungen in geringen Mengen zugesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wasserlösliche Celluloseverbindungen, wie Oxyalkylcellulose oder Cellulosecarbonsäuren, verwendet werden.
Angezogene Druckschriften:
Italienische Patentschrift Nr. 390 078.
© 5095Oi 5.55
DEP6454A 1951-11-07 1951-11-08 Verfahren zum Erhoehen der Knitterfestigkeit von Fasern und Geweben Expired DE928043C (de)

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DE270952X 1952-09-27
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