DE928028C - Projektionstisch fuer selbsttaetige Entzerrungsgeraete - Google Patents

Projektionstisch fuer selbsttaetige Entzerrungsgeraete

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Publication number
DE928028C
DE928028C DEZ3322A DEZ0003322A DE928028C DE 928028 C DE928028 C DE 928028C DE Z3322 A DEZ3322 A DE Z3322A DE Z0003322 A DEZ0003322 A DE Z0003322A DE 928028 C DE928028 C DE 928028C
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DE
Germany
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slide
projection
ruler
projection table
rocker arm
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Expired
Application number
DEZ3322A
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Dr-Ing Bauersfeld
Heinrich Sonnberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
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Publication date
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Priority to DEZ3322A priority Critical patent/DE928028C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE928028C publication Critical patent/DE928028C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/68Introducing or correcting distortion, e.g. in connection with oblique projection

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Projektionstisch für selbsttätige Entzerrungsgeräte Die Erfindung betrifft einen Projektionstisch für selbsttätige Entzerrungsgeräte, und zwar die Lagerung eines solchen Tisches sowie eine damit verbundene vorteilhafte Bewegungsübertragung auf .einen, Carpentier-Inversor. Um dieScharfabbildnug aller Bildpunkte einer Bildebene in die Projektionsebene zu gewährleisten, muß bekanntlich die Scheimpflu;g-Bedingung erfüllt sein, d. h. Bildebene und Projektionsebene müssen sich in der Hauptebene des Objektivs schneiden. Die Steuerung dieser drei Ebenen erfolgt dabei durch den Carpentier-Inversor, in dem die Angriffspunkte der Kipphebel der Bildebene, der Hauptebene des Objektivs und der Projektionsebene stets auf einer Geraden, dem Lineal des Inversors, geführt werden. Bei Veirkippung der Ebenen müssen sich dabei dieAngriffspunkte der Kipphebel @in parallelen, festen Ebenen bewegen, wobei diese Bewegungsebenen von den Drehpunkten der Bildebene, Hauptebene des Objektivs und Projektionsebene stets den gleichen. konstanten Abstand haben müssen. Aus konstruktiven Gründen wurde das Lineal des Inversors gegen die optische Achse parallel versetzt, und die Kippbewegungen wurden durch Gestänge auf das Lineal übertraigen. Insbesonderie wurde für die Kippurig des Projektionstisches bisher ein Parallelogrammgestänge benutzt, das jedoch den Nachteil hatte, daß sich., wenn der Tisch um den Winkvel u verdreht wurde, der Abstand detr den Kipphebel und das Lineal verbindenden Parallelogrammstangen änderte. Die Parallelogrammstangenkonnten daher nicht unmittelbar für die Steuerung des Inversors benutzt werden, sondern sie mußten ihre Bewegung zunächst auf einen zum Kipphebel parallelen Hebel übertragen, der so, angeordnet war, daß sich ein Punkt auf ihm in einer festen, mit konstantem Abstand vom Drehpunkt des Tisches vorgegebenen Ebene bewegen konnte. Dieser Punkt verschob sich dann also in dieser Ebene um einen Betrag pr.opoztional tg u, und das Lineal konnte in diesem Punkt am Hebel angelenkt werden. Die Verkippung um den Winkel u wurde vom Tisch aus eingeleitet. Dieser war in. einem Kairdan gelagert, und an den Kardanachsen: griffen Handräder an, die die Tischkippung bewirkten.
  • Erfindungsgemäß kann nun die Lagerung des Tisches sowie die Bewegungsübertragung auf den Inversor wesentlich dadurch vereinfacht werden, daß der Tisch in einer fest angeordneten halbkugelförmigen Schale drehbar gelagert ist und ein in einer festen Ebene verschiebbarer Kreuzschlitten die Einstellung des Tisches und des Inversors bewirkt. Ein am Tisch angeordneter Kipphebel und das Lineal des Inversors greifen dabei vorteilhaft an einem der beidzn Schlitten des. Kreuzschlittens an. Kipphebel und Lineal sind an diesem Schlitten zweckmäßig mit einem Kugelgelenk derart befestigt, daß sie relativ zum Schlitten längs ihrer Achse Bewegungen ausführen können. Die Bewegung des Kreuzschlittens kann durch an seinen Schlitten angreifende Verstellorgane, beispielsweise Handräder, erfolgen. Durch die Anordnung wird erreicht, daß die Drehung eines der Handräder eine Kippeng des Tisches um den Winkel ic bewirkt, wobei die. Bewegung des entsprechenden Schlittens proportional tg u wird, weil der senkrechte Abstand des Drehpunktes des Tisches vom Kreuzschlitten konstant bleibt. Diese- tg-u-Bewegung wird auf das Lineal des Invezsors direkt übertragen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine schematischeDarstellung derStangensteuerung zur Erfüllung der Scheimpflug-Bedingung und Fig.2 eine perspektivische Ansicht der Tischlagerung und Steuerung.
  • In Fig. i wird ein Bildpunkt ,4 einer'Bildebene i durch ein Objektiv 2 in einen Punkt C eines Projektionstisches 3 scharf abgebildet. Die Bildebene i und der Projektionstisch 3 weisen rechtwinklig an ihnen angeordnete Kipphebel q. und 5 auf. De Kipphehel 5 und ein Lineal 6 ,eines Carpentier-Inversoirs sind an einem Schlitten 7, eines Kreuzschlittens 7, ig (Fig. 2) mit Kugelgelenken in den Punkten C und C" derart befestigt, daß sie längs ihrer Achse relativ zum Schlitten 7 verschiebbar sind. Der Tisch 3 kann sich daher bei Verschiebung des Schlittens 7 längs seiner Achse und auch bei einer Verschiebung senkrecht zur Zeichenebene um den Punkt C drehen. Desgleichen kann sich das Lineal 6 um den festen Punkt B", in dem es, durch ein Kugelgelenk befestigt ist, drehen. Das Objektiv 2 ist durch eine Stange 8 mit dem Gelenk in B" fest verbunden und behält bei Verdrehung des Tisches 3 und deir Bildebene i seine Lage bei. Die Bewegung des Schlittens 7 wird über das Lineal 6 einem um den Punkt g drehbaren Hebel io, der im Punkt A" an dem Lineal 6 mittels Kugelgelenks längs seiner Achse verschiebbar befestigt ist, mitgeteilt. Die Bewegung des Hebels io wird durch eine Stange ii auf den Kipphebel q. übertragen, der seinerseits die Bildebene i verkippt. Der senkrechte Abstand der Punkte A und C von den Bewegungsrichtungen der Punkte A" und C" oder C'ist immer gleich dem Abstand der Hauptebene des Objektivs 2 von den Punkten. B' oder B". Den Punkten. A', B' und C entsprechen bezüglich der Carp,entier-Steuerung die Punlete A", B" und C". Da diese immer auf einer Geraden liegen, ist die Scheimpflug-Bedingung erfüllt, d. h. in allen. möglichen: Drehlagen des Tisches und der Bildebenen schneiden sich diese stets in der Hauptebene des Objektivs 2.
  • Fig.2 zeigt die perspektivische Ansicht der Steuerung nach Fing. i, wobei dieBezugszeichen aus der Fig. i übernommen worden sind. In der Fig. 2 ist die Lagerung des Tisches 3 in einer halbkugelförmigen Schale 12 ersichtlich. Ihr Mittelpunkt, der zugleich Drehpunkt des Tisches ist, liegt in C. Der .Kipphebel 5 greift durch eine Öffnung 2i der Schale i2. Die Kippeng wird einmal durch ein Handrad 13 bewirkt, das seine Drehung auf ein Zahnriad 1q. überträgt, welches in Zähne 15 des Schlittens 7 eingreift und diesen längs seiner Achse verschiebt. Die Kippbewegung iin senkrechter Richtung dazu wird durch ein weiteres Handrad 16 bewirkt, dessen Drehbewegung auf ein Zahnrad 17 übertragen wird und das in Zähne i8 des zweiten Schlittens ig des Kreuzschlittens eingreift und diesen -längs seinerAchse verschiebt. Der Schlitten? ist in einer Muffe 2o des. Schlittens ig verschiebbar gelagert, so daß die Bewegung des Schlittens ig eine Ouefrverschiebeng des Schlittens 7 bewirkt und eine Längsbewegung des Schlittens 7 den Schlitten ig in seiner Stellung läßt.
  • Die Wirkungsweise des Geräts ist folgende: Die Drehung des Handrades 13 bewirkt über das Zahnrad 1q. und die Zähne 15 des Schlittens 7 eine Verschiebung dieses Schlittens längs seiner Achse. Dadurch,dreht sich einmal der .am Schlitten,? angelenkte Tisch 3 um den Punkt C und zum andern das am andern Ende des Schlittens 7 augelerikte, Lineal 6 um deal Punkt B". Diie am Lineal 6 angelen'kten parallelen Hebel iö drehen sich dabei um die Achse g' und verschieben die Stange i i, die ihrerselits über eine dem Hebel: q, entsprechende Wiege q.' die Bildebene i verdrehen. Die Drehung des H@andrades 16 bewirkt über das Zahnrad 17 und die Zähne 18 des Schlittens i g !eine Verschiebung dieses Schlittens längs seiner Achse. Die Muffe 2o nimmt dabei den Schlitten 7 mit und verschiebt diesen parallel zu sich selbst. Der Tisch 3 und das Lineal 6 führen nunmehr Drehbewegungen um die Punkte C und B" aus, die senkrecht auf der vorher beschriebenen Bewegungsrichtung stehen. Das Lineal 6 dreht nunmehr einen Hebel 22 um eine Stange ä3. Die Bildebene i verddppt sich dabei in gleicher Richtung wie der Tisch 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Projektionstisch für selbsttätige EntzerrungsgeTäte, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Tisch in einer fest angeordneten halbkugelförmigen Schale drehbar gelagert ist und ein in einer festen Ebene verschiebbarer Kreuzschlitten die Einstellung des Tisches und eines Carpentier-Inversors bewirkt. a. Projektionstisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Tisch angeordneter Kipphebel und das Lineal des Inversors an einem der beiden Schlitten des Kreuzschlittens angreifen. 3. Projektionstisch nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel des Tisches und das Lineal des Inversors am Schlitten mit Kugelgelenken derart befestigt sind, daB sie relativ zum Schlitten. längs ihrer Achse Bewegungen ausführen können. q.. Projektionstisch mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Kreuzschlittens durch an seinen Schlitten angreifende Vers.tellorgane erfolgt. 5. Projektionstisch nasch Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Carpentier-In.versor als räumlicher Inversür ausgebildet ist.
DEZ3322A 1953-03-18 1953-03-18 Projektionstisch fuer selbsttaetige Entzerrungsgeraete Expired DE928028C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010022735A1 (de) * 2010-06-04 2011-12-08 Volkswagen Ag Verfahren zur Projektion einer Grafik auf eine Projektionsoberfläche, inbesondere auf eine Oberfläche eines Kraftfahrzeuges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102010022735A1 (de) * 2010-06-04 2011-12-08 Volkswagen Ag Verfahren zur Projektion einer Grafik auf eine Projektionsoberfläche, inbesondere auf eine Oberfläche eines Kraftfahrzeuges

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