DE92552C - - Google Patents

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DE92552C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M31/00—Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture
    • F02M31/02—Apparatus for thermally treating combustion-air, fuel, or fuel-air mixture for heating
    • F02M31/16—Other apparatus for heating fuel
    • F02M31/18—Other apparatus for heating fuel to vaporise fuel
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10—Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12—Improving ICE efficiencies

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Description

'.i'U-tH-n
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Verdampfer für Kohlenwasserstoff-Explosionsmaschinen, der derartig eingerichtet und geschaltet ist, dafs bei zunehmender Geschwindigkeit der Maschine die Stärke der Kohlenwasserstoff-Verdampfung abnimmt, und umgekehrt.
Auf der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Arbeitscylinder einer Petroleummaschine mit zwei Arbeitskolben, bei welcher der Verdampfer mitten in der Zündkammer frei schwebend aufgehängt ist, und
Fig. 2 einen ähnlichen Schnitt durch den Arbeitscylinder einer Maschine, bei welcher der Verdampfungkörper cylindrische Gestalt besitzt und die Auskleidung der Zündkammer bildet.
In beiden Figuren bezeichnet A den Arbeitscylinder, A1 die Zündkammer, B die Arbeitskolben und C die Kolbenstangen. Durch die Oeffnung D gelangt der zu verdampfende Kohlenwasserstoff auf den elektrisch erhitzten Körper / des Verdampfers.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform besteht der Verdampfungskörper I aus einer flachen, feuerfesten Tafel, die mit einem durch einen schwingenden Theil der Maschine bethätigten Unterbrechungscontact J2 beliebiger Construction in den Stromkreis einer Batterie 71 geschältet ist. Im vorliegenden ■ Falle besteht dieser Unterbrechungscontact aus einer Schleiffeder z, welche auf einem isolirten Ring z'1 auf der Arbeitswelle der Maschine ruht. Der Ring z'1 ist durch einen Contactkörper z2 unterbrochen. Der Stromkreis der Batterie P wird daher im Augenblick der Berührung der Feder i mit dem Contactstück z"2 durch die Arbeitswelle, die Schubstange und die Cylinderwandung der Maschine hindurch geschlossen. Diese Berührung der Feder i mit dem Contactstück z"2 findet nun für jede Umdrehung der Arbeitswelle einmal statt, und zwar eine um so längere Zeit hindurch, je langsamer die Gangart der Maschine ist. Hieraus erhellt, dafs um so länger und mehr Strom durch den Verdampfungskörper I fliefsen und letzteren daher um so höher erhitzen, d. h. eine um so stärkere Verdampfung des Kohlenwasserstoffes im Arbeitscylinder finden mufs, je langsamer die Maschine läuft, und umgekehrt.
Auf diese Weise wird verhindert, dafs die mögliche Temperatur des Verdampfungskörpers eine bestimmte Grenze überschreitet, und zwar wird diese Grenze nach oben hin erreicht werden, wenn der Stromkreis der Elekfricitätsquelle beim Stillstand der Maschine geschlossen ist. Durchfliefst zu dieser Zeit den Verdampfer / z. B. ein Strom von etwa 12 Amperes, so wird derselbe bei einer nachherigen Umdrehungsgeschwindigkeit der Maschine von 200 bis 300 Umläufen nur etwa von einem Strom von 2 Amperes durchflossen werden. Die Einrichtung wirkt also gerade so, als ob für eine wachsende Umdrehungsgeschwindigkeit der Maschine selbstthätig ein wachsender Widerstand in den Stromkreis der Elektricitätsquelle I1 eingeschaltet würde.
Das Zünden des verdampften Kohlenwasserstoffes bezw. des erzeugten Gasgemisches aus Kohlenwasserstoff und Luft geschieht bei der Einrichtung der Fig. 1 durch einen besonderen Zünder J.

Claims (1)

  1. Letzterer erhält ebenfalls für jede Umdrehung der Arbeitswelle einmal Strom von der Elektricitätsquelle I1 aus, und zwar unter Vermittelung einer ähnlichen, ohne Weiteres aus der Zeichnung verständlichen Contactvorrichtung i, i1, ϊ2 und i3, wie sie für den Verdampfer / bereits beschrieben wurde; die nöthige hohe Spannung zwecks Glühendmachens des Zünders J wird dem Strome durch den Transformator J1 ertheilt.
    Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform hat der elektrisch erhitzte Körper / die Gestalt eines die Zündkammer auskleidenden Cylinders, in den die den Strom zuführende Spule A- eingelegt ist. Die Enden der Spule Ä2 stehen nun einerseits durch die isolirte Klemmschraube i- mit dem isolirten Poldraht M, andererseits durch die isolirte Klemmschraube i3 mit dem einen Pol einer Elektricitätsquelle, z. B. der Batterie I1, in leitender Verbindung, während der andere Pol der Batterie durch den Leitungsdraht I- mit dem Metallcylinder A der Maschine verbunden ist.
    Die mit dem Metallcylinder A dauernd in leitender Verbindung stehenden Kolben B sind in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise je mit einem schwingenden Finger b ausgerüstet. Die Finger b besitzen Schwänze b1, die, gegen die Endfläche des betreffenden Kolbens anliegend, den Finger in zu. jener Kolbenfläche senkrechter Stellung erhalten.
    Vollführen daher die Kolben ihren Einwärtshub, so gelangen die Finger in gleitende Berührung mit dem isolirten Poldraht M, und der Stromkreis von der Elektricitätsquelle P nach der Spule Ä2 wird durch den Cylinder A hindurch geschlossen.
    Wie bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform durchfliefst auch hier beim Berühren der Finger b mit dem Poldraht M der Strom so lange die Spule Ä2, dieselbe erhitzend, als die Finger mit dem Poldraht in Berührung bleiben; der heifse Draht überträgt seine Wärme auf den Cylinder / und letzterer verdampft daher den auf ihn gelangenden Kohlenwasserstoff.
    Ist nun wieder die Gangart der Maschine und somit die Hin- und Herbewegung der Kolben B eine langsame, so wird auch hier die jedesmalige Berührungsdauer der Finger b mit dem Poldraht M eine längere sein, als wenn die Kolben sich mit gröfserer Geschwindigkeit hin und her bewegen, d. h. als wenn die Gangart der Maschine eine schnellere ist. Im ersteren Falle durchfliefst also wiederum der Strom die Spule A- eine längere Zeit und erhitzt sie stärker als im zweiten Falle; geht also die Maschine langsam, so findet eine stärkere Vergasung des Kohlenwasserstoffes statt, um in dem Mafse wieder abzunehmen, als die Maschine infolge dieser starken Vergasung ihre Gangart beschleunigt.
    Der Vergaser wird somit bis zu einer bestimmten Grenze auf den Gang der Maschine regelnd wirken. Dem Durchbrennen der Spulet2 bei zunehmender Umlaufsgeschwindigkeit der Maschine und daher im Arbeitscylinder zunehmender Explosionshitze ist auf diese Weise vorgebeugt.
    Letztere Ausführungsform (Fig. 2) hat vor ersterer (Fig. 1) nur insofern noch einen Vorzug, als bei ihr ein besonderer Zünder nicht nöthig ist, da die Zündung durch den Funken bewirkt wird, der beim Abreifsen der Finger b vom Poldraht M entsteht.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Selbstthätig regelnder elektrischer Verdampfer für Kohlenwasserstoff-Explosidnsmaschinen, gekennzeichnet durch einen Verdampfungskörper, dessen ihn erwärmende Stromleitung an einem Ende mit einer durch einen bewegten Theil der Maschine bethätigten Contactvorrichtung, am anderen Ende mit einer Elektricitätsquelle verbunden ist, so dafs für jede Umdrehung der Maschine der Stromkreis durch den Verdampfungskörper hindurch einmal geöffnet oder geschlossen wird, bei zunehmender Geschwindigkeit der Maschine die Zahl der Stromunterbrechungen in der Zeiteinheit wächst bezw. die Zeitdauer, während welcher Strom durch den Vergasungskörper fliefsen kann, abnimmt, die Wärmewirkung des Stromes auf den Vergasungskörper also in dem Mafse verringert wird, als die Wärmewirkung der zunehmenden Explosionen auf diesen Körper zunimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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