DE13358C - Neuerungen an der unter Nr. 2752 patentirten Gas- und Petroleum-Kraftmaschine - Google Patents

Neuerungen an der unter Nr. 2752 patentirten Gas- und Petroleum-Kraftmaschine

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Publication number
DE13358C
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DE
Germany
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petroleum
heat
cylinder
gas
generate
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DENDAT13358D
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Original Assignee
E. GEISENBERGER in Brüssel
Publication of DE13358C publication Critical patent/DE13358C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4302Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
    • F02M2700/434Heating or cooling devices
    • F02M2700/4342Heating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Kraftmaschine beruht auf der Anwendung leichtflüchtiger Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Petroleum oder anderer Stoffe, welche durch die Wirkung der Wärme in gasartige Dämpfe übergehen. Die anfänglich zur Ingangsetzung der Maschine erforderliche Wärme zur Erzeugung der brennbaren Dämpfe wird entweder durch irgend eine Feuerung, am besten Petroleumfeuerung, oder durch Verdichtung einer gewissen Menge Luft oder eines anderen permanenten oder nicht leicht in den flüssigen Zustand übergehenden Gases erzeugt. Um dagegen die Maschine in ihrem Gange zu erhalten, ist die Wärme, welche durch die Verbrennung des Gasgemenges im Cylinder entwickelt wird, hinreichend grofs, um in einem den Cylinder umgebenden Mantel die erforderliche Menge Petroleumdampf hervorzubringen. Der Petroleumdampf wird in dem Motor in derselben Weise ausgenutzt, wie das Gas in einer Gaskraftmaschine. Er wird mit Luft gemischt und durch einen elektrischen Funken oder sonstwie entzündet. Damit die Entzündung plötzlich stattfinde, wird die mit dem Petroleumdampf zu mischende Luft zuvor erwärmt; die Condensation der Petroleumdämpfe kann indessen - auch dadurch verhindert werden, dafs man die Maschine mit hinreichend grofser Geschwindigkeit arbeiten läfst. Die Luft wird ebenso wie das Petroleum durch die abgehenden Verbrennungsgase erhitzt.
Der den eigentlichen Betriebscylinder A umschliefsende Mantel d, Fig. 1 und 3, ist beständig mit Petroleum gefüllt, welches von dem Gefäfse B aus durch die Röhre/ eingeführt wird. Der ganze Cylinder A ist in einen Ofen M eingeschlossen, welcher mit dem Kamin N, dem Rost P, dem Aschenfall O und den beiden Thüren R und Rl versehen _ ist. Dieser Ofen wird nur anfangs, zur Ingangsetzung der Maschine, gefeuert. Das hierzu erforderliche Petroleum kann von dem Gefäfse E aus durch eine Röhre im Verhältnifs der Verbrennung zugeführt werden. Die infolge der Erhitzung des Mantels von aufsen durch diese Feuerung gebildeten Petroleumdämpfe und die Luft gelangen durch die Röhre j j, Fig. 1, in den Schieberkasten B.
Um eine zu grofse Erhitzung der Cylinderdeckel zu vermeiden, sind dieselben mit hohlen Räumen m, Fig. 3, versehen, durch welche Wasser von dem Gefäfse F aus vermittelst der Röhren K und / hindurchfliefst.
Die Maschine wirkt in folgender Weise. Das von dem Gefäfse E aus mit Petroleum gespeiste Feuer im Verbrennungsräume Kx, Fig. 1, wird angezündet, das im Cylindermantel d befindliche Petroleum, welches ebenfalls von dem Gefäfse E aus zugeführt wird, verdampft, und die erhaltenen Petroleumdämpfe gelangen in den Schieberkasten B. Dann läfst man die Maschine durch Drehen am Schwungrade V mit der Hand einige Umdrehungen ausführen, worauf das in den Cylinder A eingeströmte Gemisch von Luft und Petroleumdämpfen vermittelst eines elektrischen Funkens entzündet wird. Dieser Funke wird jedesmal in der Nähe eines der Cylinderdeckel erzeugt. Der Kolben wird gegen das andere Ende des Cylinders geschleudert, gleichzeitig aber eine hinreichend grofse Menge Wärme entwickelt, um das in den Mantel d ununterbrochen zufliefsende Petroleum auf die Verdampfungstemperatur zu bringen. Es kann nun die
Feuerung im Verbrennungsräume K1 ausgelöscht werden.
Eine andere Einrichtung, welche sich durch die gänzliche Ausschliefsung des Feuers von der beschriebenen unterscheidet, besteht darin, dafs die zur anfänglichen Ingangsetzung der Maschine erforderliche Wärme vermittelst Verdichtung der Luft durch eine Pumpe erzeugt wird. Diese Pumpe kann anfangs von Hand und nachher durch den Motor selbst bewegt werden. Die zu diesem Zwecke bestimmte Pumpe, Fig. 4, ist aus dünnem Metall hergestellt und in ein Rohr c eingesetzt, dessen innerer Durchmesser nicht viel gröfser als der äufsere des Pumpenkörpers B angenommen ist, um den zwischen ihnen gebildeten ringförmigen Raum möglichst klein zu machen. Letzterer dient zur Aufnahme des Petroleums, und da derselbe nur eine kleine Menge davon enthalten kann, so wird durch einige Hübe des Kolbens α das Petroleum im Zwischenraum bis zur Verdampfungstemperatur erhitzt. Durch die Röhre d wird das Petroleum in den ringförmigen Raum eingeführt, die Petroleumdämpfe werden durch die Röhre e aus demselben abgeführt. Die Luft wird durch die "Röhre/ angesaugt, in der Pumpe verdichtet und durch die Röhre g fortgetrieben.
Die zur Verdampfung des Petroleums erforderliche Wärme kann auch durch Reibung hervorgebracht werden, etwa in der Weise, dafs die Reibung auf der äufseren Oberfläche eines nur eine kleine Menge Petroleum enthaltenden Metallbehälters vermittelst eines die Wärme nicht leitenden Körpers hervorgebracht werde. Die Reibung kann je nach den Bedürfnissen durch eine mit der Hand oder dem Motor hervorgebrachte Bewegung erzeugt werden.
Fig. 5 zeigt einen Mechanismus, welcher zur Entzündung des Gemisches von Luft und Petroleumdämpfen vermittelst des elektrischen Funkens bestimmt ist. Der Rahmen N N1 ist mit einem Längsschlitzg versehen, in welchem die beiden Contactstücke X und Y verschoben und darin festgestellt werden können. Längs dieses Rahmens parallel zu dem Schlitz bewegen sich die beiden Excenterstangen P und P1.
Auf dem Bolzen, welcher die Excenterstangen P und P1 mit einander verbindet und durch den Schlitz im Rahmen N hindurchgreift, sitzt ein drittes Contactstück Z, welches an der Bewegung der Stangen P und Pl theilnimmt und je nach der Bewegungsrichtung mit X oder F in Berührung kommt.
Dieses bewegliche Contactstück Z trägt an seinem oberen und unteren Ende die von einer Inductionsspule T herkommenden Leitungsdrähte, welche mittelst Klemmschrauben darin festgehalten werden. Die beiden in das eine Cylinderende eintretenden Leitungsdrähte stehen mit dem Contactstück X und die beiden anderen in das entgegengesetzte Cylinderende eingreifenden mit dem Contactstück Y in Verbindung. Der Inductionsapparat erhält seinen Strom von der , Batterie S. Alle Leitungsdrähte sind vollkommen isolirt, und die vier Enden der Drähte endigen im Innern des Cylinders A je mit einem Platinplättchen.
Diese Vorrichtung kann durch eine magnetoelektrische Maschine ersetzt werden, welche zuerst durch Handkraft und nachher durch den Motor selbst in Bewegung gesetzt wird.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Die Anwendung der im Arbeitscylinder durch die Verbrennung des explosiblen Gasgemisches erzeugten Wärme zur Erhitzung der inneren Cylinderwand, um das in dem Mantel befindliche Petroleum zu verdampfen; ,die Benutzung dieser Petroleumumhüllung zu einer theilweisen Abkühlung dieser Cylinderwand.
2. Die Anbringung eines kleinen Petroleumofens unter dem Arbeitscylinder zur vorgängigen Erwärmung des letzteren bis auf den Punkt, wo er im Stande ist, das Petroleum durch die in ihm erzeugte Wärme zu verdampfen; der Oelbehälter des Ofens, gespeist aus einem Gefäfse, welches sich oberhalb befindet und das OeI nach Bedarf abgiebt.
3. Bei Petroleummotoren die Anwendung einer Luftverdichtungspumpe, um durch die Verdichtung die nöthige vorgängige Wärme zur Verdampfung des Petroleums zu erzeugen, wie in Fig. 4 dargestellt, bis der Cylinder die zur ferneren Verdampfung des Petroleums nöthige hohe Temperatur angenommen hat.
4. Die in Fig. 5 dargestellten, in einem Schlitze des Maschinenrahmens verschieb- und feststellbaren Contactstücke X und Y, zwischen welchen sich das an dem Bolzen der Excenterstangen PP1 befestigte Contactstück Z bewegt, letzteres mit der Inductionsspule bezw. der Batterie in Verbindung.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224403B (de) * 1962-06-13 1966-09-08 John Davis & Son Derby Ltd Schlagwettergeschuetzte elektrische Grubenleuchte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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