DE925151C - Ein- und Ausrueckeinrichtung fuer Steuergestaenge, insbesondere fuer Brennstoff-Steuergestaenge fuer mit einer Verbrennungskraftmaschine versehene Kraftfahrzeuge - Google Patents

Ein- und Ausrueckeinrichtung fuer Steuergestaenge, insbesondere fuer Brennstoff-Steuergestaenge fuer mit einer Verbrennungskraftmaschine versehene Kraftfahrzeuge

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DE925151C
DE925151C DEH15935A DEH0015935A DE925151C DE 925151 C DE925151 C DE 925151C DE H15935 A DEH15935 A DE H15935A DE H0015935 A DEH0015935 A DE H0015935A DE 925151 C DE925151 C DE 925151C
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DEH15935A
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Richard Haller
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C7/00Connecting-rods or like links pivoted at both ends; Construction of connecting-rod heads
    • F16C7/06Adjustable connecting-rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge, insbesondere für Brennstoff-Steuergestänge für mit einer Verbrennungskraftmaschine versehene Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge, welche aus einem an einem bei der Betätigung des Steuergestänges in Längsrichtung bewegten Teil des Steuergestänges anzuordnenden Zwischenglied, dessen wirksame Länge in solchem Ausmaß veränderbar ist, daß damit das Steuergestänge in eingerückte und in ausgerückte Stellung gebracht werden kann, und Mitteln zur Veränderung der Länge dieses Zwischengliedes besteht.
  • Diese Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge ist hauptsächlich für Brennstoff-Steuergestänge von mit einer Motorbremse versehenen Fahrzeugverbrennungsmotoren bestimmt, bei welchen beim Bremsen mit der Motorbremse die Brennstoffzufuhr sofort vollständig unterbunden werden muß.
  • Das Zwischenglied besteht dabei mit Vorteil aus einem rohrförmigen Teil und einer in diesem axial verschiebbaren Stange, welche Teile durch zwei einander gegenüberliegend angeordnete Lenkerpaare in der Weise miteinander verbunden sind, daß von den beiden gelenkig miteinander verbundenen Lenkern jedes Lenkerpaares der eine an einem fest am rohrförmigen Teil und der andere an einem fest an der in diesem rohrförmigen Teil verschiebbaren Stange angeordneten Lagerstück gelagert ist. Zweckmäßig sind dabei die Lenker an den Lagerstücken in der Weise gelagert, daß sich die einander gegenüberliegenden Lenker der beiden Lenkerpaare bis um weniges über die Totpunktlage, d. h. ihre parallele Stellung hinaus zusammenklappen lassen. Es wird dadurch erreicht, daß die beiden Lenkerpaare in derjenigen Stellung, in welcher die einander gegenüberliegenden Lenker vollständig zusammengeklappt sind, blockiert sind und eine starre Verbindung zwischen dem rohrförmigen Teil und der in diesem verschiebbaren Stange bilden, bis die einander gegenüberliegenden Lenker durch die Mittel zur Veränderung der Länge des Zwischengliedes, beispielsweise mittels eines Kabelzuges, auseinandergespreizt werden.
  • In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes und drei Anwendungsbeispiele desselben schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. I eine Seitenansicht der ersten Ausführungsform der Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge in der einen und Fig. 2 in der anderen Stellung, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 2, Fig. 4 eine Draufsicht auf die zweite Ausführungsform der Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge, Fig. 5 eine Seitenansicht zu Fig. 4, Fig. 6 eine Seitenansicht des Steuergestänges eines Fahrzeugverbrennungsmotors mit Motorbremse und Ein- und Ausrückeinrichtung nach Fig. I bis 3 bei arbeitendem Motor und Fig. 7 das gleiche Steuergestänge bei betätigter Motorbremse, Fig. 8 eine Seitenansicht des Steuergestänges eines Fahrzeugverbrennungsmotors mit Motorbremse und Ein- und Ausrückeinrichtung nach Fig. 4 und 5 bei arbeitendem Motor, Fig. 9 das gleiche Steuergestänge bei betätigter Motorbremse, Fig. Io eine Seitenansicht eines Teiles des Steuergestänges eines mit einer Motorbremse versehenen Verbrennungsmotors mit Vakuumregler und Ein-und Ausrückeinrichtung bei arbeitendem Motor und Fig. II den gleichen Teil dieses Steuergestänges bei betätigter Motorbremse.
  • In den Fig. 6 bis II ist die Ein- und Ausrückeinrichtung der besseren Veranschaulichung wegen stark überdimensioniert dargestellt.
  • Die in Fig. I bis 3 dargestellte Ausführungsform der Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge besitzt einen rohrförmigen Teil I und eine in diesem axial verschiebbar geführte Stange 2. Auf dem rohrförmigen Teil I ist ein Lagerstück 3 und auf der Stange 2 ein Lagerstück 4 fest angeordnet. Am Lagerstück 3 sind auf zwei in bezug auf den Teil I einander gegenüberliegenden Achsen 5 und 6 die einen Enden zweier je aus zwei paallelen Laschen und einem diese verbindenden und versteifenden Distanzbolzen gebildeter Lenker 7 und 8 und am Lagerstück 4 in_ gleicher Weise auf zwei Achsen 9 und Io die eien Enden zweier je aus zwei parallelen Laschen und einem diese verbindenden und versteifenden Distanzbolzen gebildeter Lenker II und I2 gelagert. Die anderen Enden der Lenker 7 und II bzw. 8 und I2 sind je durch eine Achse I3 bzw. I4 gelenkig miteinander verbunden. An der Achse I3 sitzt eine Klemme I5 mit Klemmschraube I6, in welcher der Mantel I7 eines festgeklemmt ist, dessen Kabel 18 in einer an der Achse I4 sitzenden Klemme I9 mittels einer Klemmschraube 2o festgeklemmt ist.
  • Diese Ein- und Ausrückeinrichtung ist dazu bestimmt, in einen auf Druck in seiner Längsrichtung wirkenden Teil eines Steuergestänges eingebaut zu werden, wie dies an Hand von Fig. 6 und 7 nachstehend noch näher beschrieben ist.
  • Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform der Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge, welche in wesentlichen Teilen der vorbeschriebenen Ausführungsform entspricht, ist mit I' ein rohrförmiger Teil und mit 2' eine in diesem axial verschiebbar geführte Stange bezeichnet. Auf dem rohrförmigen Teil I' ist ein Lagerstück 3' und auf dem einen Ende der Stange 2' ein Lagerstück 4' fest angeordnet. Am Lagerstück 3' sind auf zwei in bezug auf den Teil I' einander gegenüberliegenden Achsen 5' und 6' die einen Enden zweier Lenker 7' und 8' und am Lagerstück 4' in gleicher Weise auf zwei Achsen und Io' die einen Enden zweier Lenker II' und I2' gelagert. Die anderen Enden der Lenker 7' und II' bzw. 8' und I2' sind je durch eine Achse I3' bzw. I4' gelenkig miteinander verbunden. An der Achse I3' sitzt eine Klemme I5' mit Klemmschraube I6', in welcher der Mantel I7' eines Kabelzuges festgeklemmt ist, dessen Kabel I8' in einer an der Achse I4' sitzenden Klemme I9' mittels einer Klemmschraube 2o' festgeklemmt ist. Die Stange 2' durchsetzt den rohrförmigen Teil I' und ragt über diesen vor. Das Lagerstück 3' besitzt auf der einen Seite einen Ansatz 2I, in welchen das eine Ende einer seitlich der Lenker 7', 8', II' und I2' liegenden Zugstange 22 eingesetzt ist, welche an diesem Ansatz 2I durch eine auf ein an ihrem Ende vorgesehenes Gewinde aufgeschraubte Mutter 23 gehalten ist. Außerhalb des Lagerstückes 4' ist die Zugstange 22 derart abgekröpft, daß ihre Verlängerung 22' gleichachsig zur Stange 2' ist.
  • Diese Ein-. - und Ausrückeinrichtung ist dazu bestimmt, in einen auf Zug in seiner Längsrichtung wirkenden Teil eines Steuergestänges eingebaut zu werden, wie dies an Hand von Fig. 8 und 9 nachstehend noch näher beschrieben ist.
  • In Fig. 6 und 7 ist mit 25 die Einspritzpumpe eines in der Zeichnung nicht dargestellten Fahrzeugdieselmotors mit Fliehkraftregler und mit z6 der Steuerhebel dieser Einspritzpumpe 25 bezeichnet. Der Steuerhebel 26 ist zwischen den einstellbaren Anschlägen 27 und 28 verschwenkbar, wobei bei am Anschlag 27 anliegendem Steuerhebel 26 die Brennstoffzufuhr vollständig abgestellt und bei am Anschlag 28 anliegendem Steuerhebel 26 maximale Brennstoffzufuhr eingestellt ist. Eine Feder 29 zieht den Steuerhebel 26 an den Anschlag 27 und sucht somit die Förderung von Brennstoff. durch die Einspritzpumpe zu- unterbinden. Der Steuerhebel 26 ist durch eine Kupplungsstange 3o, 30' mit einem auf einer Achse 31 am Chassis des Fahrzeuges gelagerten Hebel 32 gekuppelt, der seinerseits durch eine Kupplungsstange 33 mit dem Beschleunigungspedal 34 verbunden ist. In die Kupplungsstange 30, 30' ist eine Ein- und Ausrückeinrichtung, wie sie vorstehend an Hand von Fig. I bis 3 beschrieben ist, in der Weise eingebaut, daß der Teil 3o dieser Kupplungsstange mit dem rohrförmigen Teil I und der Teil 3o' dieser Kupplungsstange mit der Stange 2 der Ein- und Ausrückeinrichtung fest verbunden, vorzugsweise zusammengeschweißt ist.
  • In Betriebsstellung sind die Lenker 7 und 8 bzw. II und I2, wie aus Fig. 2 und 6 ersichtlich, bis etwas über ihre zur Stange 2 parallele Stellung hinaus zusammengeklappt, so daß die Achsen 13 und I4 an der Stange 2 anliegen. Die Lenker 7 und 8 bzw. II und I2 sind in dieser Stellung blockiert und bilden eine starre Verbindung zwischen dem rohrförmigen Teil I und der Stange 2, welche zwischen die Teile 3o und 3o' der Kupplungsstange eingesetzt sind. Diese Kupplungsstange 3o, 3o' erhält dadurch die für den Betrieb erforderliche Länge, welche es ermöglicht, durch Betätigung des Beschleunigungspedals 34 über die Kupplungsstange 33, den Hebel 32 und diese Kupplungsstange 30, 30' den Steuerhebel 26 der Einspritzpumpe entgegen der Wirkung der Feder 29 vom Anschlag 27 weg und bis an den Anschlag 28 zu drücken. Wird nun die Motorbremse in Funktion gesetzt, so muß die Brennstoffzufuhr sofort unterbunden werden. Dies geschieht durch Betätigung des Kabelzuges I7, I8, was bewirkt, daß die Lenker 7 und 8 sowie II und I2 auseinandergespreizt werden, wie dies aus Fig. I und 7 ersichtlich ist. Dieses Auseinanderspreizen der Lenker 7 und 8 sowie II und I2 bewirkt eine beträchtliche Verkürzung der wirksamen Länge der Kupplungsstange, zwischen deren Teile 3o und 3o' die Ein- und Ausrückeinrichtung eingebaut ist, welche bewirkt, daß der Steuerhebel 26 der Einspritzpumpe unter der Wirkung der Feder 29 an den Anschlag 27 zurückkehren kann, und zwar unabhängig von der jeweiligen Stellung des Beschleunigungspedals 34. Wird die Motorbremse wieder außer Funktion gesetzt, so wird der Kabelzug I7, I8 in umgekehrtem Sinne betätigt, so daß die Lenker 7 und 8 bzw. II und I2 wieder zusammengeklappt werden, worauf der Steuerhebel 26 der Einspritzpumpe über die Kupplungsstange 30, 3d sofort wieder bewegt werden kann. Mit Vorteil wird der Kabelzug I7, I8 derart mit dem Betätigungsorgan der Motorbremse verbunden, daß er mit dem Ein- und Ausschalten der Motorbremse automatisch sinngemäß betätigt wird.
  • Bei dem in Fig. 8 und 9 dargestellten Anwendungsbeispiel ist mit 4o wiederum die Einspritzpumpe eines in der Zeichnung nicht dargestellten Fahrzeugdieselmotors mit Fliehkraftregler und mit 4I der Steuerhebel dieser Einspritzpumpe bezeichnet. Der Steuerhebel 4I ist zwischen den einstellbaren Anschlägen 42 und 43 drehbar, wobei bei am Anschlag 42 anliegendem Steuerhebel 4I die Brennstoffzufuhr vollständig abgestellt und bei am Anschlag 43 anliegendem Steuerhebel 4I die maximale Brennstoffzufuhr eingestellt ist. Eine Feder 44 zieht den Steuerhebel 4I an den Anschlag 42. Der Steuerhebel 4I ist durch eine an ihm angelenkte Zugstange 45, 45' mit dem einen Arm eines auf einer Achse 46 gelagerten zweiarmigen Hebels 47 verbunden, dessen anderer Arm durch eine Kupplungsstange 48 mit dem Beschleunigungspedal 49 in Verbindung steht. Wie aus der Darstellung hervorgeht, wird hierbei die Zugstange 45, 45' beim Niederdrücken des Beschleunigungshebels 49, d. h. bei Vergrößerung der Brennstoffzufuhr, nicht wie beim vorstehend beschriebenen Anwendungsbeispiel gedrückt, sondern gezogen. Um hierbei beim Einschalten der Motorbremse das Gestänge unwirksam zu machen, muß die Zugstange 45, 45' nicht verkürzt, sondern verlängert werden. Dies wird dadurch erreicht, daß zwischen die Teile 45 und 45' der Zugstange eine der Fig. 4 und 5 entsprechende Ausführungsform der Ein- und Ausrückeinrichtung eingebaut wird, und zwar derart, daß die Stange 2' mit dem Teil 45 und die Verlängerung 22' der Zugstange 22 mit dem Teil 45' fest verbunden wird. Die Lenker 6' und 8' bzw. II' und I2' befinden sich in eingerückter Stellung der Einrichtung in zusammengeklappter Stellung (Fig. 8), und sie sind in dieser Stellung blockiert, so daß sie eine starre Verbindung zwischen dem Teil I' und der Stange 2' bzw. den mit diesen Teilen fest verbundenen Teilen 45 und 45' der Zugstange bilden. Bei dieser Anordnung wird durch Auseinanderspreizen der Lenker 7' und 8' sowie i i' und i2' mittels des Kabelzuges 17', 18' eine Verlängerung der Zugstange 45, 45' bewirkt, durch welche der Steuerhebel unbeachtet der Stellung des Beschleunigungspedals 49 freigegeben wird, so daß er unter der Wirkung der Feder 44 an den Anschlag 42 sich anlegt und die Brennstoffzufuhr unterbindet. In Fig. io und ii ist mit 50 der Vakuumregler eines in der Zeichnung nicht dargestellten Fahrzeugdieselmotors bezeichnet, welcher einen Stopphebel 51 aufweist, der zwischen zwei Anschlägen 5v und 53 schwenkbar ist und über die Regelstange die Förderung der Pumpe jederzeit und unabhängig abstellen kann. Bei am Anschlag 52 anliegendem Stopphebel 51 ist die Brennstoffzufuhr vollständig ausgeschaltet, während bei am Anschlag 53 anliegendem Stopphebel 51 der Vakuumregler funktionieren kann. Der Stopphebel 51 wird durch eine Feder 54 an den Anschlag 53 gezogen. Die hierbei verwendete Ein- und Ausrückeinrichtung entspricht im wesentlichen der in Fig. i bis 3 dargestellten Ausführungsform. Der rohrförmige Teil i ist an einem ortsfest am Rahmen des Fahrzeuges oder am Motor angeordneten Support 55 fest gelagert. Die Stange 2 durchsetzt diesen rohrförmigen Teil i, und an ihrem einen Ende ist ein Kabel 56 befestigt, welches in einer Führung im Kopf des Stopphebels 51 verschiebbar ist. Auf diesem Kabel 56 ist eine Klemme 57 festgeklemmt, welche als Mitnehmen für den Stopphebel 51 wirkt. Auf dem auf der anderen Seite des rohrförmigen Teiles i herausragenden Ende ist das Lagerstück 4 fest angeordnet. Bei gespreizter Stellung der Lenker 7 und 8 bzw. II und I2 (Fig. Io) wird der Stopphebel 5I durch die Feder 54 an den Anschlag 53 gezogen, und der Vakuumregler kann funktionieren. Wird nun die Motorbremse betätigt, so soll die Brennstoffzufuhr vollständig unterbunden werden. Zu diesem Zweck werden mittels des Kabelzuges I7, I8 die Lenker 7 und 8 sowie II und I2 zusammengeklappt (Fig. II), was bewirkt, daß das an der Stange 2 befestigte Kabel 56 mittels der auf ihm festgeklemmten Klemme 57 den Stopphebel 5I bis an den Anschlag 52 zieht. Da hierbei die Lenker 7 und II bzw. 8 und I2 ihre Totpunktlage etwas überschreiten, ist die Ein- und Ausrückeinrichtung in dieser ausgerückten Stellung blockiert. Wird die Motorbremse wieder ausgeschaltet, so werden die Lenker 7 und 8 bzw. II und I2 mittels des Kabelzuges I7, I8 wieder gespreizt, was bewirkt, daß sich der Stopphebel 5I unter der Wirkung der Feder 54 wieder an den Anschlag 53 anlegen kann.
  • Die Stange 2 könnte anstatt direkt am Stopphebel 5I angelenkt auch durch ein Kabel mit diesem Stopphebel 5I verbunden sein.
  • Zum Spreizen und Zusammenklappen der Lenker 7 und 8 sowie II und I2 bzw. 7' und 8' sowie II' und I2' könnte an Stelle eines Kabelzuges auch eine hydraulisch oder pneumatisch wirkende Vorrichtung vorgesehen sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge, insbesondere für Brennstoff-Steuergestänge für mit einer Verbrennungskraftmaschine versehene Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet durch ein an einem bei der Betätigung des Steuergestänges in Längsrichtung bewegten Teil des Steuergestänges anzuordnendes Zwischenglied (I bis I4; I4', 2I, 22), dessen wirksame Länge in solchem Ausmaß veränderbar ist, daß damit das Steuergestänge in eingerückte und in ausgerückte Stellung gebracht werden kann, und Mittel zur Veränderung der Länge dieses Zwischengliedes.
  2. 2. Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied einen rohrförmigen Teil (I, I') und eine in diesem axial verschiebbare Stange (2, 2') sowie zwei in bezug auf diese Teile einander gegenüberliegend angeordnete Paare von gelenkig miteinander verbundenen Lenkern (7, 8, II, I2; 7', 8', II', I2') besitzt, wobei von den beiden Lenkern jedes Lenkerpaares (7 und II bzw. 8 und I2 oder 7' und II' bzw. 8' und I2') der eine an einem fest auf dem rohrförmigen- Teil (I, I') angeordneten Lagerstück (3, 3') und der andere an einem fest auf der im rohrförmigen Teil (I, I') verschiebbaren Stange (2, 2') angeordneten Lagerstück (4, 4') gelagert ist, und daß die Mittel zu der durch Spreizen und Zusammenklappen der Lenker (7, 8, II, I2; 7', 8', II', I2') der beiden Lenkerpaare bewirkten Längenänderung des Zwischengliedes an den Achsen (I3, I4; I3', I4') der die beiden Lenker (7 und II bzw. 8 und I2 oder 7' und II' bzw. 8' und I2') jedes Lenkerpaares verbindenden Gelenke angreifen.
  3. 3. Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (7 und II bzw. 8 und I2 oder 7' und II' bzw. 8' und I2') der beiden Lenkerpaare an den auf dem rohrförmigen Teil (I, I') und der in diesem verschiebbaren Stange (2, 2') fest angeordneten Lagerstücken (3, 4 bzw. 3', 4') derart gelagert sind, daß die sich gegenüberliegenden Lenker (7, II bzw. 8, I2 oder 7', II' bzw. 8', I2') bis über ihre Totpunktlage zusammengeklappt werden können, derart, daß die Lenker (7, 8, II, I2 bzw. 7', 8', II', I2') in dieser zusammengeklappten Stellung blockiert sind und eine starre Verbindung des rohrförmigen Teiles (I, I') mit der in diesem geführten Stange (2, 2') bilden und eine Verschiebung dieser beiden Teile in bezug aufeinander verhindern.
  4. 4. Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Länge des Zwischengliedes ein Kabelzug vorgesehen ist, dessen Mantel (I7) an der Achse (I3) des die Lenker (7, II) des einen Lenkerpaares verbindenden Gelenkes und dessen Kabel (I8) an der Achse (I4) des die Lenker (8, I2) des anderen Lenkerpaares verbindenden Gelenkes befestigt ist.
  5. 5. Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Länge des Zwischengliedes hydraulisch wirkende Mittel vorgesehen sind.
  6. 6. Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Länge des Zwischengliedes pneumatisch wirkende Mittel vorgesehen sind.
  7. 7. Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, däß die Lenkerpaare (7, 11 bzw. 8, 12) in bezug auf den rohrförmigen Teil (ii) und die in diesem verschiebbare Stange (2) derart angeordnet sind, daß die Länge des Zwischengliedes bei zusammengeklappter Stellung der Lenker (7 und 8 bzw. i i und 12) der beiden Lenkerpaare am größten ist. B. Ein- und Ausrückeinrichtung für Steuergestänge nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, däß die Lenkerpaare (7', 11' bzw. 8', 12') in bezug auf den rohrförmigen Teil (i') und die in diesem verschiebbare Stange (2') derart angeordnet sind, daß die Länge des Zwischengliedes bei zusammengeklappter Stellung (7' und 8' bzw. i i' und 12') der beiden Lenkerpaare am kleinsten ist.
DEH15935A 1952-11-12 1953-04-02 Ein- und Ausrueckeinrichtung fuer Steuergestaenge, insbesondere fuer Brennstoff-Steuergestaenge fuer mit einer Verbrennungskraftmaschine versehene Kraftfahrzeuge Expired DE925151C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19509475A1 (de) * 1995-03-16 1996-09-19 Opel Adam Ag Schaltgestänge-Verbindung

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DE19509475A1 (de) * 1995-03-16 1996-09-19 Opel Adam Ag Schaltgestänge-Verbindung
DE19509475C2 (de) * 1995-03-16 2001-11-29 Opel Adam Ag Schaltgestänge-Verbindung

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