DE92467C - - Google Patents

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DE92467C
DE92467C DE189692467D DE92467DD DE92467C DE 92467 C DE92467 C DE 92467C DE 189692467 D DE189692467 D DE 189692467D DE 92467D D DE92467D D DE 92467DD DE 92467 C DE92467 C DE 92467C
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Germany
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liquid
tubes
evaporation
heating
steam
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Expired
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DE189692467D
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Publication of DE92467C publication Critical patent/DE92467C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/22Evaporating by bringing a thin layer of the liquid into contact with a heated surface

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zur Behandlung gewisser Chemikalien und Medicamente in flüssiger Form oder zur Bereitung von Lösungen und Aufgüssen ist häufig eine Verdampfung oder Concentrirung solcher Flüssigkeiten erforderlich, um die Stärke bezw. den Gehalt derselben zu erhöhen. Gegenwärtig werden hierzu in den Laboratorien etc. von unten geheizte Behälter oder Pfannen benutzt, deren Heiz- und. Verdampfungsfläche jedoch beschränkt ist, so dafs nur eine langsame Verdampfung erzielt werden kann, und wenn nicht der innere Theil der Flüssigkeit in Bewegung gesetzt wird, so findet leicht eine Beeinträchtigung der Qualität statt, auch hindert die Tiefe der Flüssigkeit das freie Entweichen der Dampfblasen. Hierzu kommt noch, dafs die Pfannen sehr leicht überkochen, was Gefahr und Verlust an Flüssigkeit mit sich bringt.
Durch den den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Apparat werden die besagten Uebelstände vermieden, die Verdampfung und Concentrirung geht schneller, eine Beeinträchtigung der Güte der Flüssigkeit findet nicht statt und die Arbeit kann ohne jede Gefahr ausgeführt werden.
Der Apparat besteht im Wesentlichen aus einer geneigt liegenden, umrandeten, aus Heizrohren oder Heizkörpern zusammengesetzten Platte, auf welche an einem Ende die Flüssigkeit in vertheiltem Zustande auf-, am anderen Ende durch einen entsprechenden Abflufs abläuft. Die Rohre oder Hohlkörper werden durch Dampf, heifse Luft oder Wasser geheizt, so dafs darüber laufende Flüssigkeit während des ganzen Weges erwärmt wird, und da sie nur in einer sehr dünnen Schicht die Rohre passirt, so unterliegt sie einer energischen Wirkung der Hitze, woraus eine schnelle Verdampfung resultirt. Die Einwirkung der Hitze ist überall völlig gleichmäfsig. Sie kann, sowie auch der Zuflufs der Flüssigkeit, genau regulirt werden, wodurch weder eine Beeinträchtigung der Qualität, noch ein Ueberkochen der Flüssigkeit vorkommen kann. Der sehr seichte Flüssigkeitsstrom bietet der Dampfentwicklung keinerlei Hindernifs.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht des Apparates.
Fig. 2 zeigt einen Verticalschnitt und
Fig. 3 eine obere Ansicht,
Fig. 4 ist eine Hinter- und
Fig. 5 eine Vorderansicht.
Fig. 6, 7, 8 und 9 zeigen Details in gröfserem Mafsstabe.
Auf dem Untergestell B ruht nach vorn hin etwas geneigt der eigentliche Erhitzer oder Verdunster A, dessen vorderes Ende in den Ausflufs f ausgebildet ist, während am hinteren Ende die Scharniere f1 die Verbindung mit dem Gestell herstellen. Das vordere Ende liegt auf einer in dem Quersteg ft'2 gehenden Schraube h, so dafs die Neigung des Verdunsters an dem Handrädchen h1 verstellt werden kann. Die Bodenfläche von A ist aus den einzelnen Rohren α zusammengesetzt, die aus Kupfer oder anderem geeigneten Metall bestehen können. Diese mit den Seitenflächen an einander liegenden Rohre stehen paarweise einmal an dem
einen, das andere Mal an dem anderen Ende durch Oeffnungen al (Fig. 6 bis 8) in Verbindung, so dafs das in den Verdunster an einem Ende eingeführte heifse Medium, die sä'mmtliehen Rohre hin und her in der Richtung der punktirlen Pfeile (Fig. 3) passirend, bis zum anderen Ende durchströmt. Die Verbindung der Rohre an den Kopfenden erfolgt durch Schlufsplatten b (Fig. 9), die mittelst eines Steges bl in entsprechende Einschnitte a1 (Fig. 6) der Rohre eingreifen. Nach Einsetzung dieser Schlufsplatten wird ein kleiner Raum vor denselben mittelst eines Lothes b2 oder einer anderen geeigneten Dichtungsmasse angegossen. Die Enden der Rohre werden aufserdem von dem Rand e . eingefafst. Die Zuführung des heifsen Dampfes oder dergl. wird durch ein Ventil c regulirt, während der Abflufs mittelst eines Ventiles d geregelt werden kann.
Der Eintritt der zu verdampfenden oder zu concentrirenden Flüssigkeit erfolgt an dem hinteren Rande e1 des Verdunsters durch ein daran befestigtes Rohr j, das durch die Verbindung k1 an das Zuleitungsrohr k angeschlossen ist. Die Flüssigkeit fliefst in einen rinnenförmigen Vertheiler i, dessen Boden mit Löchern versehen ist. Aus diesem fliefst die Flüssigkeit auf die Platte α und läuft infolge ihrer Neigung nach dem Ausfiufs f hin. Es ist ersichtlich, dafs hierbei nur eine ganz dünne Schicht der Flüssigkeit die obere Fläche der Heizrohre bezw. des Bodens α bedeckt, und ist es ohne Weiteres einleuchtend, dafs eine rapide Verdampfung je nach dem Hitzegrad und der Menge des zugeführten Dampfes eintreten mufs; die ausy abfliefsende Flüssigkeit hat dann eine hohe Concentration erhalten. Werden die einzelnen Rohre α an derri oberen, die Bodenfläche des Verdunsters bildenden Theile gewölbt, wie aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich, so wird dadurch die Heiz- bezw. Verdampfungsfläche noch entsprechend erhöht und durch die entstehenden Vertiefungen wird der Flüssigkeitsstrom etwas gehemmt, also der Einwirkung der Hitze in erhöhtem Mafse ausge-, setzt.
Der beschriebene Apparat, der auch zur blofsen Erhitzung einer Flüssigkeit auf eine bestimmte Temperatur sehr geeignet ist, kann ohne besondere Umstände sofort in Thätigkeit und durch einfache' Absperrung des Dampfes aufser Betrieb gesetzt werden. Die Verdampfungsfläche ist frei zugänglich und sehr leicht zu reinigen. Auch kann der Apparat mit geringen Kosten hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Apparat zum Erhitzen, Verdampfen und Concentriren von Flüssigkeiten, bestehend aus einem Trog A, dessen Boden aus einer Anzahl dicht an einander liegender Rohre α zusammengesetzt ist, welche an den Enden wechselweise in Verbindung stehen, so dafs der durch die Rohre circulirende Dampf einen zickzackförmigen Weg vom oberen nach dem unteren Ende des Bodens macht, während die Flüssigkeit über denselben herabläuft, wobei der Apparat in jede geeignete Neigung mit Hülfe einer Stellschraube h eingestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189692467D 1896-08-07 1896-08-07 Expired DE92467C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE92467T 1896-08-07

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Publication Number Publication Date
DE92467C true DE92467C (de) 1897-06-22

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ID=33480451

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DE189692467D Expired DE92467C (de) 1896-08-07 1896-08-07

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