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Vorrichtung bei Rechenmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf motorisch
angetriebene Rechenmaschinen., insbesondere auf Multiplikationsmaschinen vom Sprossenradtypus
(Odhner Maschinen) mit einem in zwei Richtungen (-I-- und --Richtung) arbeitenden
Einstellwerk, z. B. einem Sprossenradro,tor. Bei solchen Maschinen ist es bereits
bekannt, die Drehbewegung des Einstellwerkes mittels Fangklinken anzuhalten, die
drehbar um eine feststehende Welle gelagert sind und mit Anschlägen an den Pufferscheiben
zusammenwirken. Es ist ferner bekannt, diese Pufferscheiben um die Welle des Einstellwerkes
drehbar zu lagern und zwischen den beiden Pufferscheiben eine Pufferfeder derart
anzubringen, daß sie einer Drehbewegung der Pufferscheiben im Verhältnis zur Welle
des Einstellwerkes entgegenwirkt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die
1Tullstell-und Löschtaste in jeder Stellung des Rotors eindrückbar ist oder, um
dies zu verhindern, umfangreiche Getriebemittel erforderlich sind. Demgegenüber
ist gemäß der Erfindung eine zusätzliche Scheibe, welche die Volldrehlage (Ruhelage
der Drehbewegung) des Einstellwerkes bestimmt und mit einem Löschglied für das Einstellwerk
zusammenwirkt, um die Welle des Einstellwerkes drehbar gelagert und mittels eines
Zapfen- und Lochverbandes mit wesentlichem Spielraum in der Peripherierichtung des
Einstellwerkes mit jeder Pufferscheibe derart verbunden, daß bei plötzlicher Einbremsung
der zusätzlichen Scheibe eine der Pufferscheiben von der zusätzlichen Scheibe angehalten
wird, während die andere um einen Winkel von der Welle des Einstellwerkes mitgenommen
wird und die zusätzliche Scheibe zwecks Zusammenwirkens
mit einer
gegen die Peripherie dieser Scheibe anliegenden Nullstell- oder Löschtaste mit einem
Anschlag, z. B. einer Aussparung, versehen ist, so daß diese Löschtaste nur -tann
betätigt werden kann, wenn die zusätzliche Scheibe in ihrer Ruhelage dadurch zum
Stillstand gebracht worden ist, daß die Fangklinken gegen die Anschläge angeschlagen
sind oder gerade diese Lage passieren.
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Zweckmäßig liegen die Pufferscheiben mit ihren etwa parallelen Seitenkanten
gegen einen mit der Welle des Einstellwerkes starr verbundenen, zur Einstellung
der -Volldrehlage (Ruhelage der Drehbewegung oder Stopplage) des Einstellwerkes
drehbaren und in eingestellter Lage mittels - einer Schraube festklemmbaren Exzenter.
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Durch Vorrichtungen gemäß der Erfindung werden die Glieder der Maschine
für das Stillsetzen (Abfangen) des umdrehenden Einstellwerkes nach der Vollendung
der gewünschten Anzahl Umdrehungen vereinfacht und verbessert. Außer der Vereinfachung
der einzelnen Glieder wird durch die Erfindung die Arbeitsweise der Maschine zuverlässiger,
sicherer und gegen unfachmännische Bedienung usw. erheblich unempfindlicher, so
daß die Gefahr von Maschinenfehlern wesentlich herabgesetzt wird. Dies ist insbesondere
bei schnell arbeitenden Rechenmaschinen mit elektrischem Betrieb bedeutungsvoll.
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Weitere Kennzeichen der Vorrichtung gemäß der Erfindung gehen aus
der Beschreibung einer ihrer möglichen Ausführungsformen hervor.
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In der Beschreibung werden, wenn nicht anders besonders gesagt ist,
die Ausdrücke rechts, links, aufwärts, abwärts, vordere und hintere so verwendet,
wie diese an einem bei der Tastatur der Maschine sitzenden Rechner erscheinen. .
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Ein Ausführungsbeispiel einer Rechenmaschine mit einer Vorrichtung
gemäß der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
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Fig. i zeigt einen Schnitt nach der Linie I-I in Fig.2 und ist in
allen wesentlichen Teilen eine Stirnansicht von der rechten Seite der Maschine,
nachdem die rechte Stirnwand weggenommen ist; Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des
oberen Teiles der eigentlichen Antriebseinrichtung; Fig. 3 zeigt eine Draufsicht
der Fangscheibeneinrichtung; Fig. 4 zeigt eine Draufsicht der eigentlichen Antriebseinrichtung;
Fig. 5 zeigt eine Stirnansicht gewisser Einzelheiten, die unmittelbar links von
der eigentlichen Antriebseinrichtung liegen; Fig. 6 zeigt eine Einzelheit, in der
Richtung,der Pfeile VI-VI in Fig. i gesehen; Fig.7 zeigt eine Einzelansicht des
Führungsbleches, in der Richtung der Pfeile VII-VII in Fig.i gesehen; Fig.8 ist
eine Stirnansicht eines Teiles der Fangscheibe; man kann auch sagen, daß Fig. 8
eine Ansicht in der Richtung der Pfeile VIII-VIII in Fig. 3 ist; Fig. g zeigt einen
Querschnitt nach .der Linie IX-IX in Fig. 8; Fig. io- zeigt eine Stirnansicht der
einen Pufferscheibe in der Fangscheibeneinrichtung; Fig. i i zeigt eine Stirnansicht
der Löschungstaste nebst den -damit zusammenwirkenden Teilen; schließlich zeigt
Fig. 12 eine Seitenansicht des Umstellhebels für direkte Subtraktion nebst den damit
zusammenwirkenden Teilen.
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Der Klarheit halber sind in den verschiedenen Zeichnungsfiguren nur
die wesentliche Teile gezeigt.
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Die in den Zeichnungen gezeigte Maschine ist in ihren Hauptzügen nach
den Patenten 535 576. 575 873, 719 178 ausgeführt, obwohl die Erfindung selbstverständlich
nicht darauf beschränkt ist.
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Die in den Zeichnungen gezeigte Maschine ist vom Odhner- oder Sprossenradtypus
und hat ein Einstellwerk oder Sprossenradrotor (nicht gezeigt), welcher in einem
an der Hauptwelle 58 entlang verschiebbaren Schlitten gelagert ist. Zur Ausführung
der Rechnungsvorgänge wird diese Welle nebst dem Rotor R in der einen oder anderen
Drehrichtung (-f- - oder --Richtung), d. h. Gegentuhrzeigerrichtung hzw. Uhrzeigerrichtung
in Fig. i und i i, gedreht.
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Eine Welle io ist vom Motor (nicht gezeigt) stets in derselben Richtung
angetrieben und tragt ein Zahnrad i i, welches ein Zahnrad i2a antreibt. Dieses
Zahnrad nebst einem anderen Zahnrad I2b (Fig. i und ¢) ist auf einer Welle 13 befestigt,
und das Zahnrad i2a treibt direkt ein Zahnrad 14 an, während das Zahnrad i2b über
ein Zwischenzahnrad 17 ein zweites Zahnrad 15 antreibt. Die beiden Zahnräder 14,
15 sind frei um die Welle 16 gelagert und drehen sich also stets in entgegengesetzten
Richtungen, wenn der Motor läuft. Irgendwelches dieser Zahnräder 14, 15 kann mit
der Welle 16 mittels der Schaltklinke 18 zusammengekuppelt werden, die um einen
zur Welle 16 senkrechten Stift iga schwenkbar ist. Dieser Stift ist in dem um die
Welle 16 befestigten (festgenieteten) Block ig befestigt und geht durch einen Schlitz
in diesem Block. Dieser Schlitz ist mit der Welle 16 parallel, und darin ist also
die Klinke i8 gelagert. Mit ihren Seitenvorsprüngen kann die Schaltklinke i8 in
Eingriff mit an den Zahnrädern 14 bzw. 15 befestigten Absätzen oder Anschlägen gebracht
werden, je nachdem diese Klinke in der einen oder anderen Richtung ausgeschwenkt
wird. Durch den Eingriff der Klinke 18 mit einem dieser Vorsprünge wird die Welle
16 mit dem entsprechenden Zahnrad 14 bzw. 15 zusammengekuppelt, d. h. wird in der
einen oder anderen Richtung gedreht, weil sich j a die Räder 14, 15 in entgegengesetzten
Richtungen drehen. Durch Zahnradübersetzungen (nicht gezeigt) steht :die Welle 16
stets in antreibender Verbindung mit der Hauptwelle 58 der Maschine. Diese Welle
trägt den Sprossenradrotor, der sich also in der +-Richtung oder --Richtung dreht,
je nachdem die Klinke 18 mit dem Zahnrad 15 bzw. 14 zusammengekuppelt ist.
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Damit die Klinke 18 zum bzw. außer Eingriff mit den Anschlägen an
den Zahnrädern 14, 15 geführt
wird, hat diese Klinke eine Spitze,
die in dem vom Stift i911 entferntesten Klinkenende angeordnet ist und sich in einem
Führungsspalt 2111 mit schrägen Eintrittskanten gib eines beweglichen Führungsgliedes
21 (Fig. i, 2 und 7) befindet, wenn die Welle 16 stillsteht, d. h. wenn sich der
Sprossenradrotor in seiner Ruhelage befindet. Wenn die Welle 16 sich umdreht, legt
sich die Spitze der Klinke 18 gegen eine Seite oder die . andere einer feststehenden
Führungsschiene 22, die nach einem Kreisbogen gebogen ist (Fig. i), so daß die Klinke
18 davon während desjenigen Teiles der Umdrehung der Welle 16 geführt ist, in welchem
die Spitze der Klinke sich nicht im Spalt 21a befindet. Vorzugsweise ist die Führungsschiene
22 federnd aufgehängt. Mit anderen Worten bilden der Spalt 2I11 und die Schiene
22 zusammen eine Führung für die Klinke 18 während der ganzen Umdrehung von 36o°.
Normalerweise befindet sich das Führungsglied 21 mit seinem Führungsspalt Zia in
seiner mittleren Lage (Fig.7), und dabei ist die Klinke 18 außer Eingriff mit den
Anschlägen an den Zahnrädern 14, 15. Wenn aber das Führungsglied 2i in unten beschriebener
Weise nach einer Seite oder der anderen bewegt wird, nimmt es die Klinke 18 mit,
die dann mit einem dieser Anschläge in Eingriff kommt.
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Ein Pendel- oder Schwenkarm 23 ist drehbar um den feststehenden Zapfen
24 gelagert und liegt mit einem Ende 23a (Fig. i und 4) zwischen zwei Kurven- oder
Nockenscheiben 25, 26, die um die Welle 13 befestigt sind und also sich drehen,
wenn der Motor läuft. Hierdurch erhält der Arm 23 eine hin und her gehende Kipp-
oder Schwenkbewegung (Pendelbewegung) um den Zapfen 24. Das entgegengesetzte Ende
dieses Pendelarmes ist mit einer Aussparung 27 versehen (Fig. 2).
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Zwei Kuppel- oder Hebestangen 28, 29 sind im Zapfen 30 (Fig. i und
2) verschiebbar gelagert, die am feststehenden Blech oder Gestellteil 31 befestigt
sind und durch längliche Nuten in den Stangen gehen. Diese Stangen können deshalb
in ihrer Längsrichtung verschoben werden und sind von Zugfedern beeinflußt, welche
zwischen diesen Stangen und feststehenden Stiften gespannt sind und bestreben, diese
Stangen zu ihren obersten Lagen zu heben. An ihren oberen Enden sind diese Stangen
mit Zapfen 34 versehen, welche durch Nuten 35 eines Winkelstückes 36 gehen, das
in der Seitenrichtung, d. h. parallel zur Achse 16, an einer feststehenden Welle
37 (Fig. i und 7) verschiebbar ist, die zwischen den beiden Zwischenstirnwänden
38 und 39 des Maschinengestells befestigt ist. Das Winkelstück 36 ist starr mit
dem Führungsglied 21 zu einer starren Einheit vereinigt, die vori einer Feder 4o
normalerweise in einer mittleren Lage gerade zwischen den Stirnwänden 38 und 39
gehalten wird, wie Fig. 7 zeigt. Wenn das Winkelstück 36 und das Führungsglied 21
sich in dieser mittleren Lage befinden, ist die Klinke 18 von den Anschlägen an
den Zahnrädern 14, 15 frei, wie oben erwähnt wurde. Das Winkelstück 36 hat einen
Vorsprung 41 (Fig. i, 2 und 4), welcher gegen die Innenseite des niedergebogenen
Lappens 42 des Sperrarmes 43 ruht. Dieser Sperrarm ist an einem Ende .drehbar um
den Zapfen 44 gelagert, der an einem umgebogenen Lappen oder Vorsprung der Wand
38 befestigt ist. (Ein ähnlicher Vorsprung trägt den Zapfen 24.) Das äußere Ende
des Sperrarms 43 ist von dem gabelförmigen oberen Ende eines Armes 45 umschlossen,
der drehbar um einen Zapfen 46 der Stirnwand 39 gelagert ist und von einer Feder
47 in solcher Richtung (Uhrzeigerrichtung in Fig. i und i i) gezogen wird, daß der
Lappen 42 gegen den Vorsprung 41 anliegt.
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Am Winkelstück 36 ist ein Zapfen 48 (Fig. i, 2 und 6) genietet, welcher
zwischen zwei doppelkonischen Stiften 49 und 5o eingeht, die an den hinteren Enden
je eines Fanghakens oder einer Fangklinke 51 bzw. 52 festgenietet sind. Diese Fanghaken
sind um einen Zapfen 53 gelagert, der an der Stirnwand 39 befestigt ist. Eine um
diesen Zapfen gelegte Dreh- oder Torsionsfeder 5oi wirkt derart auf die beiden Fanghaken,
daß die doppelkonischen Stifte 49, 5o zum Anliegen gegen den Zapfen 48 gepreßt werden.
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Die beiden Fanghaken 51, 52 liegen, wenn der Sprossenradrotor stillsteht
und also kein Rechenvorgang vor sich geht, gegen je einen Fangansatz 54. 55 von
zwei Pufferscheiben 56, 57 (Fig. i, 3, io und ii) an, wobei die Torsions- oder Drehfeder
5oi die Spitze dieser Haken einwärts gegen den Umfang dieser Pufferscheiben preßt,
die drehbar um die Hauptwelle 58 der Maschine gelagert sind. Um diese Welle ist
der Sprossenradrotor angebracht, und die Rechenvorgänge werden dadurch ausgeführt,
daß diese Welle in der -f- -Richtung bzw. --Richtung, d. h. Gegenuhrzeigerrichtung
bzw. Uhrzeigerrichtung in Fig. i gedreht wird. Zwischen den beiden Scheiben 56,
57 ist eine starke Pufferfeder (Druckfeder) 59 angebracht, die je eine Endkante
dieser Scheiben zum Anliegen gegen eine exzentrische Hülse 6o (Fig. i, 3, 8 und
9) preßt. Diese Hülse hat entweder selbst einen unrunden, z. B. ovalen oder elliptischen
(Querschnitt, oder sie ist exzentrisch um eine Schraube 61 gelagert, die in einer
Nockenscheibe 62 befestigt, z. B. genietet ist. Diese Nockenscheibe ist starr mit
der Hauptwelle 58 verbunden und z. B. darauf festgenietet. Auf der Scheibe 61 ist
eine Mutter 63 geschraubt, die die Hülse 6o in deren eingestellter Winkellage auf
der Schraube 61 festhält. Es ist zu beachten, daß die Nockenscheibe 62 exzentrisch
um die Hauptwelle 58 gelagert ist, und die in dieser Nockenscheibe geschnittene
Kreisnut 64 ist somit exzentrisch im Verhältnis zur Hauptwelle 58. In dieser Nut
liegt eine Rolle 65 (Fig. i und 5) eines dreiarmigen Hebels oder Auslösearms 310,
der drehbar um den feststehenden Zapfen 67 gelagert ist. Der waagerechte Arm 66
dieses Hebels erstreckt sich durch den zwischen den Stangen 28 und 29 gebildeten
Zwischenraum (Fig. i und 2) über die Kanten 68 dieser Stangen hinein. Hier ist der
Arm 66 stärker, so daß er mit den Kanten 68 dieser beiden Stangen zusammenwirken
- kann, wie am besten aus Fig. 2 hervorgeht. Am unteren Arm des
Auslösehebels
310 ist ein dreieckiger Haken 69 um den Zapfen 7o drehbar gelagert. Eine
um diesen Zapfen gelegte Dreh- oder Torsionsfeder 71 ist bestrebt, :den Haken 69
in der Gegenuhrzeigerrichtung in Fig. i und 5 zu drehen.
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Unter dem Einfluß dieser Feder liegt ein hinterer Arm 6911 dieses
Hakens 69 gegen einen Stift 72 an, der in der Zwischenwand 39 befestigt ist. Ferner
hat der Haken 69 einen ausgebogenen Lappen 73, der sich seitwärts unter denVorsprüngen74(Fig.
1) der Plusdauer- und Minusdauertasten 75 bzw. 76 (d. h. der Multiplikationstaste
bzw. Divisions- oder Subtraktionstaste) hineinerstreckt. Diese Tasten sind drehbar
um eine feststehende Welle 77 gelagert und von je einer Feder 78 beeinflußt, die
das hintere Ende der Taste gegen die feststehende Führung 31 preßt. Ferner sind
diese Tasten mit je einem Anschlag 79 versehen, der oberhalb der Kanten 68 der Stangen
28, 29 liegt und hierdurch normalerweise, d. h. wenn die Taste 75 bzw. 76 nicht
niedergedrückt ist, die Federn 32 daran hindern, diese Stangen zu heben. Es ist
zu beachten, daß die Taste 75 mit der Stange 28 und die Taste 76 mit der Stange
29 zusammenwirkt. Um einen Zapfen 6o jeder Taste 75 .bzw. 76 ist ein Haken 81 drehbar
gelagert, der von einer Feder 82 zum Anliegen gegen den Stift 83 der Taste gehalten
wird. Die Spitzen 84 dieses Hakens befindet sich etwas niedriger als die Anschlagkanten
68 der Stangen 28, 29, auch wenn letztere sich in ihrer niedrigsten Lage befinden.
Die Tasten 75, 76 sind aus einem Stück mit Armen 85 und mit Armen 29o bzw. 291 ausgeführt.
Die Arme 85 liegen gegen den Zapfen 331' des Winkelstückes oder Kontakthebels
331 an, das drehbar um den feststehenden Zapfen 333 gelagert ist und auf die elektrischen
Motorkontakte 334 wirkt. Wenn eine der Tasten 75, 76 niedergedrückt wird, wird also
der Kontakthebe1331 gedreht, der dann die Motorkontakte 334 schließt und den Motor
anläßt. Die Arme 29o bzw. 291 der Tasten 75, 76 erstrecken sich in bekannter Weise
durch eine Aussparung in einer unterhalb der Grundplatte der Maschine befindlichen
Steuer- oder Schaltplatte 287 (s. insbesondere Fig. i und 5).
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Ein Hebel 86 (Fig. 1, 4 und 5) ist drehbar um den feststehenden Zapfen
87 gelagert, der im Gestell 88 befestigt ist. Dieser Hebel hat vier abgebogene Lappen
89, 9o, 9i, 92. Der Lappen 89 (Fig. i und 5) erstreckt sich durch ein Loch in der
Zwischenwand 39 über den Arm 69a des Hakens 69 hinein. Der Lappen 9o bildet einen
Anschlag für den um den feststehenden Zapfen 325 drehbar gelagerten Hebel 271, der
mit seiner Fläche 93 gegen den Lappen 9o anliegt. Der Lappen 9i liegt gegen den
Arm io2 an, der in bekannter Weise vom Zehnerschalthaken des Rechenwerkrades des
höchsten Stellenwertes im Resultatzählwerk beeinflußt ist. Bei einer Zehnerschaltung
zu diesem Zählwerksrad wird der Arm io2 in der Richtung des Pfeiles A in
Fig. 5, d. h. in derUhrzeigerrichtung, geschwenkt. Schließlich liegt der Lappen
92 gegen den Arm 45 an (Fig. 1, 5 und i i), um diesen Arm mitzunehmen, wenn sich
der Hebel 86 in der Gegenuhrzeigerrichtung dreht. Eine Zugfeder 94 zieht den. Arm
86 zum Anliegen gegen den Arm zog beim Lappen 9i.
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Der schwingende Antriebshebel 267 (Fig. i und. 5) treibt in bekannter
Weise den die Schrittschaltung bewirkenden Schwinghebel 247 und die die Tasten 75
und 76 herunterziehende Steuer-oder Schaltplatte 287. Die Schaltplatte 287 wird
in ihre -f-- bzw. --Lage mittels des Umschalthebels 294 in Abhängigkeit von .der
Einstellung des Winkelstückes 36 eingestellt, womit dieser Umschalthebel direkt
verbunden ist. Je nach der Einstellung dieses Winkelstückes und der davon abhängigen
Schaltplatte 287 kommt diese Platte in Eingriff mit einem der Vorsprünge 29o, 29i
der Multiplikationstaste 75 ,bzw. Divisionstaste 76.
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Der Niederhalter 95 (Fig. i), der drehbar um den feststehenden Zapfen
96 an der Wand 39 gelagert ist, erstreckt sich mit seinem vorderen, umgebogenen
Teil 97 durch ein Loch in der Wand 39 über die umgebogenen unteren Enden 98 (Fig.
i und 2) der Hebe- oder Kuppelstangen 28, 29 hinein. Dieser Niederhalter 95 hat
eine gekrümmte Nut 99 (Fig. i), worin der an einem; aufwärts ragenden Lappen des
Schwenkarmes oder Schwinghebels 247 festgenietete Stift 273 eingeht. Ferner ist
in diesem Niederhalter ein Stift 9511 (Fig. i i) festgenietet, der in eine Nut des
Kontakthebels 331 eingeht und diesen Hebel dreht zwecks Schließens der Kontakte
334, wenn der Niederhalter nach unten gepreßt wird.
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Ein Impulsarm ioo (Fig. i und ii) ist an seinem oberen Ende drehbar
um :den Zapfen 53 für die Fanghaken 51, 52 gelagert, indem dieser Zapfen durch eine
längliche Nut im Impulsarm geht. An seinem oberen Ende ist dieser Impulsarm gabelförmig
ausgebildet und hat dort zwei umgebogene Lappen ioi, welche an den Oberseiten der
beiden Fanghaken 51 bzw. 52 ruhen. An seinem unteren Ende trägt dieser Impulsarm
einen Zapfen 103, der in einer Nut 104 des Kontakthebels 331 ruht.
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Der Schieber 241 (Fig, i und 5) ist von dem Steuerhebel der Maschine
für die Einstellung auf Multiplikation und Division mit automatischer Schrittschaltung
in der nicht näher beschriebenen Weise derart gesteuert, daß je nach der Einstellung
dieses Steuerhebels der Schieber 241 in bzw. außerhalb der Bewegungsbahn der Klinke
69 sich befindet; wenn der Steuerhebel auf Multiplikation eingestellt ist, befindet
sich der Schieber 241 außerhalb der Bewegungsbahn der Klinke 69, aber wenn der Steuerhebel
in seine Lage für Division geschwenkt wird, kommt der Schieber 241 in die Bewegungsbahn
dieser Klinke.
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Der Auslösearm 310 (Fig. 1, 11 und 12) wirkt direkt auf den durch
das Gehäuse io5 der Maschine herausragenden Subtraktionsumstellhebel 358a (Fig,
i, i i und 12) des Hakens 358. Die Maschine hat also in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
nebst der Multiplikationstaste 75 und der Divisionstaste 76 auch eine Additionstaste,
aber keine Subtraktionstaste; die Maschine wird also auf Subtraktion durch Herunterdrücken.
des Hebels 358' mit der Hand eingestellt, und wenn
danach
die Divisionstaste 76 niedergedrückt wird, führt die Maschine einen Subtraktionsvorgang
aus. Zu diesem Zweck hat der Auslösearm 310 einen Anschlag oder umgebogenen Lappen
3foa, der gegen den Anschlag (Kante) 378 des Hakens 358 drückt, wenn dieser Haken
dadurch niedergedrückt wird, daß man mit der Hand den Hebel 358a zu seiner untersten
Lage (Subtraktion) bewegt, oder dadurch, .daß die Additionstaste niedergedrückt
worden ist. In Fig. i und i i ist der Hebel 358a in seiner oberen Lage gezeigt,
aber Fig. 12 zeigt dessen untere Lage. Wenn der Schieber 38o hineingeschoben wird
(nach rechts in Fig. i, ii und 12), z. B. durch Eindrücken der Nullstell- oder Löschtaste
4o6, wirkt er über seinen Nocken 380a auf einen Stift i06, der sich durch ein Loch
in der Zwischenwand 39 erstreckt und am Arm 45 befestigt ist. Hierdurch wird dieser
Arm 45 geschwenkt und nimmt den Sperrarm 43 (nach links in Fig. i und in der Gegenuhrzeigerrichtung
in Fig. 4) mit, so daß der Lappen 42 dieses Sperrarmes den Lappen oder Vorsprung
41 am Winkelstück 36 freigibt. Unter der Einwirkung seiner Feder 4o wird nun das
Winkelstück 36 mit dem Führungsspalt 21" in seine neutrale Mittellage zurückgeführt,
so daß die Schaltklinke 18 von den Anschlägen 20 freigeschaltet wird. Hierdurch
wird (jedoch erst nach Vollenden der eben vor sich gehenden Umdrehung die bei der
Einleitung des Nullstellvorganges etwa vor sich gehende Umdrehung der Hauptwelle
58 abgebrochen. Während die Nullstellung oder Löschung vor sich geht, kann die Hauptwelle
58 nicht aufs neue angelassen werden, weil der Arm 45 den Sperrarm 43 nach der Seite
geschwenkt hält, so daß dessen Lappen 42 nicht den Vorsprung 41 sperrt; der Führungsspalt
Zia und die Schaltklinke 18 kehren deshalb in ihre wirksame Neutrallage zurück,
.ehe bei der Umdrehung der Zahnräder 14, 15 der betreffende Anschlag :2o an die
Schaltklinke i8 anlangt. Wenn der Schieber 38o nach rechts in Fig. ii verschoben
wird, dreht er über seinen Zapfen 412 den am Zapfen 333 schwenkbar gelagerten Arm
411 in der Uhrzeigerrichtung in Fig. i i, so daß dieser Arm auf den Zapfen
33 ja wirkt und die Kontakte 334 geschlossen werden (für den Nullstellvorgang).
Bei Nullstellvorgängen (ausgelöst entweder durch Eindrücken der Nullstelltaste 4o6
oder wenn die Maschine auf Addition oder Subtraktion eingestellt worden ist und
also der Arm 411 in der Uhrzeigerrichtung in Fig. i und i i geschwenkt worden ist)
legt sich der nach unten ausragende Vorsprung 411a dieses Armes gegen die Oberseite
des abgebogenen Lappens 269 (Fig. 5) des Hebels oder Hakens 271 an. Hierdurch
wird jede Schrittschaltung des Einstellwerkes während vor sich gehenden Additions-,
Subtraktions- oder Nullstellvorgängen verhindert.
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In nicht näher beschriebener Weise werden die Zahnräder 385, 388,
394 (Fig. i) vom elektrischen Motor unter der Steuerung des Schaltarmes 392 angetrieben.
Die Nullstelltaste 4o6 (Fig. i i) ist am Arm 40o angebracht, der teils mittels einer
länglichen Nut den feststehenden Zapfen 400a umschließt, teils mittels des Zapfens
4oob gelenkig mit dem unteren Ende des Schaltarmes 392 verbunden ist, der außerdem
mittels einer Feder 408 mit dem Schieber 28o verbunden ist. Dieser Schieber hat
eine Zurückführungsfeder 410 und ist in seiner eingeschobenen (hinteren) wirksamen
Lage von einer Klinke 395 gesperrt, die nach beendigter Nullstellung dies Einstellwerkes
durch den Stift 397 des Zahnrades 394 auslösbar ist. Am Schaltarm 392 ist ein Stift
407 befestigt, welcher gegen einen Vorsprung des Schiebers 38o anliegt, so daß dieser
Schieber nach hinten (nach rechts in Fig. i und i i) gezogen wird, wenn der Schaltarm
392 in der Gegenuhrzeigerrichtung zwecks Ausführung eines Nullstellvorganges geschwenkt
wird.
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Eine Scheibe 107 (Fig. 3 und i i) ist drehbar um die Hauptwelle 58
gelagert und trägt zwei Stifte i08, iog, welche in die Löcher iio bzw. iii der Fangscheiben
56 bzw. 57 eingehen und davon geführt werden. Bei Additions- und Subtraktionsvorgängen
wie auch beim Nullstellen durch Eindrücken der Nullstelltaste 4o6 legt sich der
Vorsprung 400c (Fig. i i) des Armes 400 gegen den Umfang der Scheibe 107
an, wenn der Schieber 380
nach rechts in Fig. ii bewegt worden ist und es
versucht, über die Feder 4o8 den mit dem Arm 400 gelenkig verbundenen Schaltarm
392 in der Gegenuhrzeigerrichtung zu drehen. Infolgedessen wird Nullstellung
verhindert, so lange, wie eine Drehbewegung der Hauptwelle 58 vor sich geht. Erst
nachdem diese Welle von den Fanghaken 51, 52 stillgesetzt worden ist, zieht die
Feder 408 den Vorsprung 400c in die Aussparung io7a der Scheibe 107 hinein, und
hierdurch wird der Schaltarm 392 in der Gegenuhrzeigerrichtung geschwenkt, und die
Nullstellung wird ausgeführt. Diese Scheibe i07 wird also festgehalten, aber trotzdem
kann die Hauptwelle 58 sich ein wenig über ihre Ruhelage hinausbewegen, und hierbei
wird die Pufferfeder 59 zusammengedrückt, indem z. B. bei einem Additionsvorgang
die Scheibe 57 sich etwas in der Gegenuhrzeigerrichtung bewegen kann, weil sich
ja der Stift iog etwas im Loch i i i bewegen kann. Somit schwingen die Scheiben
56 und 57 einen kurzen Augenblick, während das Einstellwerk R und die Hauptwelle
58 zum Stillstand gebracht werden und deren kinetische Energie von der Pufferfeder
59 aufgenommen wird.
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Die beschriebene Vorrichtung hat folgende Wirkung sweise Multiplikation
Der Steuerhebel wird in die Lage für Multiplikation eingestellt, was zur Folge hat,
daß der davon beeinflußte Schieber 241 außer der Bewegungsbahn des Hakens
69 (Fig. i und 5) bewegt wird. Die Plus-Minus-Schaltplatte 287 ist hierbei
gesperrt in hier nicht beschriebener Weise und wird also nicht von dem exzentergetriebenen
Antriebshebel 267 bei dessen Bewegung mitgenommen.
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Dann wird der Multiplikand in das Einstellwerk eingetastet, und die
Multiplikationstaste 75 (Fig. i) wird heruntergedrückt, wobei der Arm 85 dieser
Taste
den Kontakthebel 331, in der Uhrzeigerrichtung in Fig. i, schwenkt, so daß die elektrischen
Kontakte 334 für den Motor geschlossen werden. Wenn der Motor also angelassen wird,
wird der Pendelarm 23 (Fig. i und 4) in pendelnde Bewegung durch die- Nockenscheiben
25, 26 gesetzt. Wenn die Taste niedergedrückt wird, läßt ihr schräger Anschlag 79
(Fig. i) die Kante 68 der Kupplungsstange 28 los, so daß diese Stange frei wird
und von ihrer Feder 32 nach oben verschoben wird; die obere Spitze dieser Stange
geht dann in die Aussparung 27 (Fig. i und 2) des Pendelarmes 23 hinein. Die gehobene
Kupplungsstange 28 wird also vom Pendelarm 23 mitgenommen, so daß diese Stange nach
links in Fig. 2 verschoben wird. Der Zapfen 34 dieser Stange wirkt dann auf das
Winkelstück 36, so daß auch dieses nach links in Fig.2 verschoben wird und hierdurch
der Führungsspalt Zia (Fig. 7) die Schaltklinke 18 in derselben Richtung dreht.
Die Schaltklinke wird hierdurch mit dem Anschlag am Zahnrad 15 zusammengekuppelt.
Hierdurch ist jetzt die Hauptwelle 58 mit dem Motor zusammengekuppelt, um davon
in der +-Drehrichtung (Gegenuhrzeigerrichtung in Fig. i und i i) angetrieben zu
werden: Der Lappen 42 des Sperrarmes 43 (Fig. 2 und 4) legt sich hierbei gegen den
Lappen 41 des Winkelstücks 36 an, so daß die Feder 40 (Fig. 7) nicht dieses Winkelstück
in seine neutrale Mittellage zurückführen kann. Wenn das Winkelstück 36 in obenerwähnter
Weise verschoben wurde, folgt auch der daran befestigte Zapfen 48 mit, der sich
dann nach links in Fig. 6 bewegt und .dadurch auf die konischen Stifte 49> 50 wirkt,
so daß diese auseinanderbewegt und hierdurch die Fanghaken 51, 52 von den Anschlägen
54, 55 der Pufferscheiben 56 bzw. 57 abgehoben werden. Die Hauptwelle 58 ist jetzt
von den Fanghaken frei und fängt an, sich in der ---Drehrichtung zu drehen. Wenn
die Haken 51,-52 gehoben werden, heben sie selbst den Impulsarm ioo.
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Wenn hierbei die auf der Welle 58 befestigte Nockennutscheibe oder
Kurvennutscheiibe 62-(Fig. i und 8) anfängt, sich zu drehen, zwingt deren Exzenternut
64 den darin mittels einer Rolle 65 eingreifenden Auslösearm 310, sich in
der Uhrzeigerrichtung in Fig. i und i i zu drehen. Der waagerechte Arm 66 dieses
Auslösehebels 310 senkt sich dann abwärts gegen die Anschlagkante 68 (Fig.
i und 2) der Kupplungsstange 28 und: preßt hierdurch diese Stange (ebenso wie die
Stange 29) nach unten zu deren unterster Lage, die etwas niedriger ist als ihre
in Fig. i gezeigte Ausgangslage.
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Weil jetzt die Taste 75 niedergedrückt ist, hält die Feder 82 (Fig.
i) den an der Taste gelagerten Haken 81 gegen die Kupplungsstange 28 gedrückt, und
dieser Haken schnappt jetzt mit der schrägen Fläche seiner Spitze 84 über .die Anschlagkante
68 der Kupplungsstange 28 hinein, und diese Kupplungsstange wird somit in ihrer
untersten Lage festgehalten, auch wenn der Arm 66 des Auslösehebels VO seine Rückwärtsbewegung
in der Gegen-Uhrzeigerrichtung unter der Betätigung der exzentrischen Nockennut
64 beginnt.
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Wenn die Multiplikationstaste 75 niedergedrückt gehalten wird, befindet
sich ihre Anschlagfläche 74 (Fig. i) in .der Bewegungsbahn des umgebogenen Lappens
73 .des Hakens 69, wenn dieser Halten, vom Auslösehebel 31o bei dessen eben genannten
Schwenkbewegung geschwenkt wird. Der Arm 69a dieses Hakens 69 kommt hierdurch außer
Eingriff mit dem feststehenden Stift 72, und während seiner hin und her gehenden
Bewegung gleitet der Arm 69a jetzt frei unter dem Lappen 89 (s. Lage e des Hakens
69 in Fig. 5) des Hebels 86, so daß der letztgenannte Hebel nicht beeinflußt wird.
Falls aber die Taste 75 in ihre Ruhelage (nicht niedergedrückte Lage) zurückgeht,
kommt die Anschlagfläche 74 außer der Bewegungsbahn des Lappens 73 am Haken 69.
Unter dem Einfluß der Torsionsfeder 71 wird dann der Arm 69a gegen den Stift 72
gepreßt und gleitet an diesem entlang während seiner Bewegung und schlägt mit seiner
Spitze gegen den Lappen 89 des Hebels 86 an (wie in der Lage f des Hakens
69 in Fig. 5 gezeigt ist, wo die Lage d die Ruhelage .dieses Hakens ist). Hierdurch
wird dieser Arm 86 in der Gegenuhrzeigerrichtung in Fig. 5 geschwenkt, so daß der
Lappen 92 gegen den Arm 45 anschlägt und diesen Arm in der Gegenuhrzeigerrichtung
in Fig. i oder nach links in Fig. 4 schwenkt. In dieser Bewegung wird der Sperrarm
43 mitgebracht, und sein Lappen 42 wird außer der Bewegungsbahn des Lappens 41 am
Winkelstück 36 geführt, welches jetzt von der Feder 40 (Fig. 7) in seine unwirksame
Mittellage zurückgeführt wird. Hierdurch wird .der an diesem Winkelstück angebrachte
Stift 48 in seine in Fig. 6 gezeigte Mittellage zurückgeführt, und die Fanghaken
51, 52 werden frei und von ihrer- Torsionsfeder 5o1 abwärts gegen den Umfang der
Pufferscheiben 56, 57 gedrückt. Sobald die Schaltklinke 18 jetzt während ihrer fortgesetzten
Drehung von der Schrägfläche gib des jetzt in seiner Mittellage befindlichen Führungsgliedes
21 (Fig. 7) betätigt wird, wird diese Klinke außer Eingriff mit dem Absatz am Zahnrad
15 gezogen, so daß die Hauptwelle 58 vom Motor abgeschaltet wird. Wenn jetzt die
Fangabsätze 54, 55 an den Pufferscheiben 56 bzw. 57 gerade gegenüber den Spitzen
der Fanghaken 51, 52 anlagen, preßt die Torsionsfeder 5oi diese Fanghalten zum Eingriff
mit den genannten Fangabsätzen 54, 55. Weil ja die Hauptwelle 58 sich in einer +-Umdrehung
dreht, also in der Gegenuhrzeigerrichtung in Fig. i, schlägt hierbei der Fangansatz
54 gegen den Fanghaken 51. Die kinetische Energie des mit der Hauptwelle 58 umdrehenden
Einstellwerkes R wird hierdurch von der Pufferfeder 59 aufgenommen, so daß die umdrehenden
Teile sanft und sicher zum Stillstand gebracht werden. Es ist hierbei zu beachten,
daß während dieser ganzen Federungsbewegung (Zurückprallbewegung) die Fanghaken
52, 51 sicher und ohne Relativbewegung gegen die Fangansätze 55, 54 anliegen.. Deshalb
liegt keine Gefahr dafür vor, daß die Fanghaken außer Eingriff springen, sondern
die
Drehung wird schnell und sicher gehemmt. Es ist zu beachten, daß bei einer +-Umdrehung
der Fanghaken 51 in seine Hemmlage oder Fanglage beinahe eine halbe Umdrehung vor
der Stillsetzung der Hauptwelle niedergedrückt werden kann. Wie aus Fig. io hervorgeht,
hat nämlich die Scheibe 56 eine halbkreisförmige Form, und deshalb kann der Fanghaken
51 ungefähr eine halbe Umdrehung der Hauptwelle 58 im voraus in seine Fanglage heruntergeschwenkt
werden. (Ähnliches gilt für den Fanghaken 52 bei der entgegengesetzten Drehrichtung.)
Wenn dann der Fangabsatz 54 gegen den Fanghaken 51 anschlägt, setzt die Scheibe
57 ihre Gegenuhrzeigerdrehung noch etwas fort, so daß der Fanghaken 52 leicht gegen
den Fangabsatz 55 heruntergeschwenkt werden kann.
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Wenn der Hebel 86 in eben beschriebener Weise in der Gegenuhrzeigerrichtung
in Fig. i und 5 unter dem Einfluß des Hakens 69 geschwenkt wird, wird auch der Hebel
271 vom Lappen go frei und wird von seiner Feder nach oben gehoben. Hierdurch
wird in bekannter Weise ein Schrittschaltimpuls ausgelöst, indem die Klinke 265
(Fig. 5) hierdurch frei wird und in die Bewegungsbahn des Antriebshebels 267 kommt,
der dann den die Klinke 265 tragenden Schwingarm 247 antreibt, mit welchem die Schrittschalteinrichtung
für das Einstellwerk zusammenkuppelbar ist. Wenn also der Schwingarm 247 anfängt,
sich (nach links in Fig.5) zu bewegen, wird der an diesem Arm befestigte Stift 273
zur Einwirkung auf den Arm 271 gebracht und drückt diesen Arm abwärts in Fig. 5,
so daß der Lappen 9o des Hebels 86 sich wieder auf die Fläche 93 legt und den Arm
271 in dessen unterer, in Fig. 5 gezeigter Lage sperrt. Hierbei bewegt sich der
Stift 273 in der Nut 99 (Fig. i) des Niederhalters 95, und auch dieser Niederhalter
wird somit nach unten gepreßt, so daß sein abgebogener Lappen 97 die umgebogenen
unteren Enden 98 der Kupplungsstangen 28, 29 nach unten drückt. Diese Stangen werden
somit nicht ausgelöst und nicht aufwärts zum Eingriff mit dem Pendelarm 23 gehoben.
Die Hauptwelle 58 und somit auch das Einstellwerk können also nicht angelassen werden,
so lange als eine Schrittschaltung vor sich geht.
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Wenn der Kontakthebel 331 in oben angegebener Weise gedreht wird,
um die Kontakte 334 zu schließen, wirkt er in bekannter Weise auf Sperrglieder zur
Sperrung der Zifferntasten usw. ein. Wenn die Multiplikationstaste 75 in ihre Ruhelage
zurückkehrt, wird aber noch der Kontakthebel 331 in seiner wirksamen, die Kontakte
334 schließenden Lage vom Impulsarm io (Fig. i und i i) durch den Stift 103 dieses
Armes gehalten, welcher ja jetzt in seiner obersten Lage von den gehobenen Fanghaken
51, 52 gehalten wird. Bis zu dem Augenblick, wo die Fanghaken 51, 52 abwärts zum
Eingriff mit den Fangabsätzen 54, 55 geschwenkt werden und dabei der Impulsarm ioo
nach unten bewegt wird, d. h. bis zu dem Augenblick, wo die Hauptwelle 58 und das
Einstell"verk ihre Ruhelage erreicht haben, bleiben also die elektrischen Kontakte
334 geschlossen und die Sperrglieder für die Zifferntasten usw. in ihrer Sperrlage
gehalten. Dieses ist sehr bedeutungsvoll für die schnelle und zuverlässige Wirkung
der Maschine.
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Division Für Divisionsvorgänge wird das Steuerglied in seine Divisionslage
eingestellt, wodurch der Schieber 241 in die Bewegungsbahn des Hakens 69 (Fig. i
und 5) verschoben wird. In nicht näher beschriebener Weise wird jetzt die Plus-Minus-Schaltplatte
287 frei und kann also verschoben werden, wenn ein Schrittschaltimpuls kommt.
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Zuerst wird in üblicher Weise der Dividend in das Einstellwerk eingetastet
und in das Resultatzählwerk eingetragen. Das Einstellwerk (und nötigenfalls auch
das Umdrehungszählwerk) wird nullgestellt, und der Divisor wird in das Einstellwerk
eingetastet, welches jetzt in üblicher Weise in seine linke Endlage tabuliert wird,
also zu den höchsten Wertstellen des Resultatzählwerks. Hiernach wird die Maschine
durch Herunterdrücken der Divisionstaste 76 angelassen, die dann über den Kontakthebel
331 die elektrischen Kontakte 334 schließt. In ähnlicher Weise, wie oben unter Multiplikation
beschrieben ist, wird dann die Kupplungsstange 29 gehoben, und die Hauptwelle 58
beginnt sich in der Uhrzeigerrichtung in Fig. i zu drehen, also in einer --Umdrehung.
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Wenn hierbei die Nockennutscheibe 62 den Auslösehebel 31o dreht, folgt
der Haken 69 (Fig. 5) mit, der hierbei mit seiner Kante gegen den Schieber 241 anliegt
und daran gleitet, wie bei e in Fig. 5 gezeigt ist. Der Schieber 241 hindert dann
den Haken 69 daran, in seine Lage f bewegt zu werden, auch nachdem die Divisionstaste
76 in ihre Ruhelage zurückgekehrt ist. Der Haken 69 kann mit anderen Worten nicht
auf den Lappen 89 des Hebels 86 wirken. Dieser Hebel bleibt deshalb unbeeinflußt,
und die Hauptwelle 58 mit dem Einstellwerk setzt ihre Umdrehungen in der --Richtung
fort, bis die Kapazität des Resultatzählwerkes überschritten wird und infolgedessen
eine Zehnerschaltung zu der höchsten Wertstelle dieses. Zählwerkes stattfindet.
Infolgedessen wird der Arm io2 in der Richtung des Pfeiles A in Fig. 5 geschwenkt,
und diese Bewegung wird auf den Hebel 86 übertragen, der also in der Gegenuhrzeigerrichtung
geschwenkt wird. Wie oben unter Multiplikation beschrieben ist, hat dieses zur Folge,
daß der Anschlag 92 den Arm 45 (Fig. i und 4) und somit auch den Sperrarm 43 schwenkt.
Hierdurch wird das Winkelstück 36 frei und in seine unwirksame Mittellage zurückgeführt,
so daß die Hauptwelle 58 abgeschaltet und das Einstellwerk federnd von dem Fanghaken
51, 52 zum Stillstand gebracht wird.
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Wenn der Hebel 86 in eben beschriebener Weise in der Gegenuhrzeigerrichtung
in Fig, i und 5 unter dem Einfluß eines Impulses vom Arm io2 bei der Zehnerschaltung
geschwenkt wird, wird auch der Arm 271 vom Lappen 9o frei, und hierdurch wird in
bekannter Weise ein Schrittschaltimpuls ausgelöst, indem die Klinke 265 frei gemacht
wird
und in die Bewegungsbahn des Antriebshebels z67 ausfedert. Dieser treibt dann den
Schwingarm 247 an, worauf ja die Klinke 265 gelagert ist, der dann eine Schrittschaltung
des Einstellwerkes bewirkt. Wenn das Winkelstück 36 in seine äußere Lage (--Lage)
bewegt wurde, wirkt es in bekannter Weise auf den Plus-Minus-Schaltarm 294 ein,
so daß dieser Arm die Schaltplatte 287 für Herunterziehen der Multiplikationstaste
75 über deren Vorsprung 29o einstellt. Der Antriebshebel 267 wirkt jetzt über den
Plus-Minus-Antriehshebel 274 auf die Schaltplatte 287, so daß diese verschoben wird
und die Multiplikationstaste 75 herunterzieht.
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Die automatische Division setzt dann in bekannter Weise fort.
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Addition Nachdem der Posten (Addend) in das Einstellwerk R eingetastet
worden ist, macht das Einstellwerk zuerst eine + -Umdrehung, wie oben unter Multiplikation
beschrieben ist, wonach das Einstellwerk automatisch nullgestellt wird, indem der
Schieber 38o nach rechts in Fig. i i verschoben wird, wenn der Haken 358 nach unten
(Gegenuhrzeigerrichtung) beim Herunterdrücken der Additionstaste geschwenkt wurde.
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Subtraktion Subtraktion wird in ähnlicher Weise wie Addition ausgeführt.
Der Subtrahend wird in das Einstellwerk R eingetastet, der Subtraktionsumstellhebel
358a mit der Hand heruntergeschwenkt und die Divisionstaste 76 niedergedrückt. Das
Einstellwerk macht dann eine --Umdrehung und wird dann automatisch nullgestellt.