DE923082C - Staudruckmengenregler fuer Kolbenverdichter, insbesondere fuer hohe Drucke - Google Patents

Staudruckmengenregler fuer Kolbenverdichter, insbesondere fuer hohe Drucke

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DE923082C
DE923082C DEB23209A DEB0023209A DE923082C DE 923082 C DE923082 C DE 923082C DE B23209 A DEB23209 A DE B23209A DE B0023209 A DEB0023209 A DE B0023209A DE 923082 C DE923082 C DE 923082C
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shock
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Expired
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DEB23209A
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English (en)
Inventor
Bertram Dipl-Ing Linnartz
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • F04B49/243Bypassing by keeping open the inlet valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Staudruckmengenregler für Kolbenverdichter, insbesondere für hohe Drucke Unter den Vorrichtungen zur Regelung der von Kolbenverdichtern angesaugten Gasmenge weisen die sogenannte@n Staudruckmengenregler eine besonders einfache Bauart auf. Besondere Vorteile sind unter anderem die Möglichkeit, die Vorrichtung ohne große Änderungen in vorhandene Verdichter einzubauen, ferner bedürfen diese Vorrichtungen im Betrieb keiner besonderen Wartung.
  • Das Wesentliche der Staudruckregler besteht darin, daß ein in seiner Spannkraft einstellbares, federndes Glied vermittels Greifer die Ventilringe bzw. Ventilplatten des Saugventils so lange gegen den Innendruck im Zylinder offen hält, bis der Staudruck des durch das Saugventil wieder ausgeschobenen Gases unter Überwindung der Federkraft die Platten zudrückt, worauf die Verdichtung der im Zylinder verbliebenen Gasmenge beginnen kann.
  • Derartige Staudruckregler haben sieh im Betrieb über viele tausend Stunden bei Niederdruckverdichtern, vorzugsweise bei Regelung der ersten Stufe, einwandfrei bewährt. Der Versuch jedoch, die gleiche Bauart auf Saugventile anzuwenden, die unter wesentlich höherem Vordruck, z. B. 25 at oder mehr, ansaugen, schlug bisher fehl, da die als Folge der hohen Drucke und Druckunterschiede auftretenden, erheblichen Beschleunigungskräfte die sich im Arbeitstakt der Platten mitbewegenden Greifer oder Stößel in kurzer Zeit zerstörten. Die einfache Verstärkung der Greifer zur Behebung der Bruchg:efaihr ist jedoch unzweckmäßig, da hierdurch die freien Querschnitte für den Gasdurchtritt verkleinert und die bewegten Massen unnötig vergrößert werden.
  • Die Erfindung betrifft nun einen die erwähnten Nachteile vermeidenden Staudruckmengenregler für Kolbenverdichter, insbesondere für solche Verddchterstufen, die bei hohen Drucken ansaugen. In ihm werden die Beschleunigungskräfte gemildert und von den empfindlichen Teilen ferngehalten.
  • Diese Vorteile werden erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die die Federkraft auf die Ventilplatte des Reglers übertragenden sogenannten Greifer oder Stößel unterteilt und die Teile durch stoßdämpfende Zwischenglieder miteinander verbunden sind, die am Regelvorgang nicht teilnehmen.
  • Im folgenden seien diese Maßnahmen an Hand der Zeichnungen näher erläutert; Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. i dargestellt. Bei diesem Beispiel ist die Regelfeder i zentral angeordnet. Diese Bauart eignet sich besonders für den nachträglichen, Einbau in ein vorhandenes Ventil--2. 3 stellt den bei dieser Ausführung üblichen Maschinenteil .dar, an dem die Greifer fest angebracht sind. Diese sind durch die Gasdurchtrittsöffnungen 5 der Ventilsitzplatte 2 geführt und berühren den Ventilring oder die Ventilplatte 6. Die Greifervorrichtung macht die volle Be--,vegung der Ventilplatte oder des Ventilringes mit. Laie obenerwähnten, den Gegenstand der Erfindung bildenden Maßnahmen bestehen nun darin, daß die Greifer unterteilt .sind :und daß die zwei oder mehr Teile durch ein oder mehrere stoßdämpfende Zwischenglieder 7, die am Regelvorgang nicht teilnehmen, verbunden sind. Im vorliegenden Beispiel bestehen die einzelnen Greifer aus zwei Teilen, von denen der mit dem Maschinenteil, 3 fest verbundene als Hülse 8 und der die Ventilplatte berührende Teil als zylindrischer Stift g ausgebildet ist. Weil dieser zuletzt genannte Teil die mechanischen Stöße voll aufzunehmen hat, wird er zweckmäßig ohne jeden Absatz ausgeführt; man kann ihm eine große Härte verleihen, was. bei einem unmittelbar durch Schweißung oder Hartlötung an dem Maschinenteil 3 befestigten Greifer wegen .der erhöhten Bruchgefahr, insbesondere bei abgesetzter Form, nicht möglich ist. Als ein für den vorliegenden Fall gut brauchbarer Stift aus Stahl eignet sich beispielsweise die im Handel erhältliche Präzisionsnadel für Wälzlager. Wichtig ist es auch, den bewegten Stift vor Biegekräften zu bewahren. Deswegen wird er bis dicht vor den Auflagepunkt auf der Ventilplatte 6 geführt. Um den Stift während des Zusammenbaues der Vorrichtung am Herausfallen zu hindern, kann er eingeklebt oder einvulkanisiert sein oder magnetisiert werden, so ,'aß er an der Hülse haftenbleibt. Zwischen dem Stift 9 und der Hülse 8 ist, wie erwähnt, ein stoßdämpfendes Glied angebracht. Im vorliegenden Beispiel handelt es sich um ein; zylindrisches Stück; dieses kann z. B. aus Weichgummi, Kunststoff oder anderen geeigneten hochmolekularen Stoffen hergestellt und lose eingelegt, eingeklebt oder einvulkanisiert oder auf sonstige Weise mit der Hülse $ verbunden sein. Auch kann das stoßdämpfende Glied aus mehreren Schichten verschiedener Stoffe bestehen, z. B. aus Gummi mit Textileinlage oder aus einer Gummi-Kunststoff-Zusammenstellung.
  • In Abb. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für einen Staudruckmengenregler, dessen Regelkraft auf eine Anzahl Einzelfedern i aufgeteilt wurde, dargestellt. Die einzelnen Federelemente mit Greifern sind hier zwischen den einzelnen Gasdurchtrittsöffnun:gen 5 in: die Ventilsitzplatte 2 eingelassen. Die Masse der sich im Takt der Ventilplatte oder des Ventilrings 6 bewegenden Teile ist hier stark vermindert. Der Erfindungsgedanke ist hier dadurch zur Anwendung gebracht worden, daß der Greifer in eine Greiferhülse 8 und einen zylindrischen Stift g mit zwischengelagertem stoßdämpfendem Gllled 7 .aufgebei;lt wurde. Auch bei diesem Beispiel ist der Stift 9 ohne Absatz ausgeführt, gehärtet und bis dicht vor seinem Auflagepunkt auf den Ventilring 6 geführt. In noch größerem Maße als beim ersten Beispiel kann hier von Wälzlagernadeln Gebrauch gemacht werden. Der Stift kann auch hier eingeklebt, einvulkanisiert oder auf eine andere Weise mit seiner Hülse verbunden sein oder durch magnetische Kräfte am Herausfallen während des Zusammenbaues oder beim Bruch der Ventilplatte 6 gehindert werden. Das stoßdämpfende Zwischenglied 7 besteht hier ebenfalls aus einem der obererwähnten Werkstoffe und kann in gleicher Weise mit der Hülse 8 verbunden sein.
  • Staudruckmengenregler gemäß der Erfindung können mehrere tausend Betriebsstunden ohne Störung angewendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Staudruckmengenregler für Kolbenverdichter, insbesondere für hohe Drucke, dadurch gekennzeichnet, daß die die Federkraft auf die Ven,tilplatte (6) übertragenden Greifer unterteilt und die Teile (8, 9) durch etoßdämpfende Zwischenglieder (7), die am Regelvorgang nicht teilnehmen, miteinander verbunden igind.
  2. 2. Mengenregler nach Anspruch i, bei dem der die Ventilplatte (6) berührende Teil des Greifers als zylindrischer Stift(9) ohneAbsätze ausgebildet ist.
  3. 3. Mengenregler nach den Ansprüchen i und 2, bei dem der Stift (9) gehärtet ist.
  4. 4. Mengenregler nach den Ansprüchen i bis 3, bei dem der Stift (9) eine Präzisionsnadel für Wälzlager ist.
  5. 5. Mengenregler nach den Ansprüchen i bis 4, wobei der Stift (9) bis dicht vor seinem Auflagepunkt auf der Ventilplatte geführt- ist.
  6. 6. Mengenregler nach den Ansprüchen i bis 5, wobei der Stift (9) magnetisiert ist.
  7. 7. Mengenregler nach den Ansprüchen i bis 6, bei dem das stoßdämpfende Zwischenglied (7) aus Gummi oder Kunststoffen besteht. B. Mengenregler nach den Ansprüchen i bis 7, bei .dem Jas stoßdämpfende Zwischenglied (7) aus mehreren Schichten verschiedenartiger Stoffe besteht. g. Mengenregler nach den Ansprüchen i bis 8, bei dem das stoßdämpfende Zwischenglied (7) in seine Hülse (8) lose eingefügt, einvulkanisiert oder eingeklebt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 830 09i.
DEB23209A 1952-12-05 1952-12-05 Staudruckmengenregler fuer Kolbenverdichter, insbesondere fuer hohe Drucke Expired DE923082C (de)

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