DE745701C - Ventilstoessel, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Ventilstoessel, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen

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DE745701C
DE745701C DER112292D DER0112292D DE745701C DE 745701 C DE745701 C DE 745701C DE R112292 D DER112292 D DE R112292D DE R0112292 D DER0112292 D DE R0112292D DE 745701 C DE745701 C DE 745701C
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DE
Germany
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internal combustion
combustion engines
insert
valve lifters
shaft
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Expired
Application number
DER112292D
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English (en)
Inventor
Adolf Roebig
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Individual
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/12Transmitting gear between valve drive and valve
    • F01L1/14Tappets; Push rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

  • Ventilstößel, insbesondere für Brennkraftmaschinen Es sind bereits Ventilstößel für Drennkraftmaschinen bekanntgeworden, an deren von ;den Steuernocken beanspruchten Druckflächen eine Einlage aus sehr hartem Werkstoff eingelassen ist. Die Anordnung dieser Einlagen erforderte sehr schwierige- Zurichtungsarbeiten, die von besonders geschulten Kräften vorgenommen werden maßten und einen verhältnismäßig hohen Ausfall an Ausschuß mit sich abringen. Ferner hat -man vorgeschlagen, sogenannte- Schreckgußpilze an dem Stößelkopf vorzusehen, die zwar besonders hohe Härtegrade für die Beaufschlagungsfläche erlauben, deren Güten aber ebenfalls von besonderer Erfahrung abhängig sind und die wiederum sehr sorgfältige und umständliche Befestigung im Stößelschaft voraussetzen. Eine Herstellung des Stößelschaftes durch Guß war mit den beschriebenen Einlagen umnöglich, da man sonst der Härte dieser Einlagen wieder verlustig ging.
  • In einem anderen Fall wurde vorgeschlagen, an den hochbeanspruchten Druckflächen von Ventilstößeln eine Einlage aus hartem Werk-Stoff, und zwar aus hochgesinterten oder hochgefritteten Massen, vorzusehen. Es hat sich gezeigt, daß diese Werkstoffe von außerordentlich hoher Härte den besonderen Beanspruchungen, denen die Druckfläche eines Stößels, z. B. an Flugzeugmotoren, ausgesetzt sein kann, durchaus gewachsen sind.
  • Es sind zwar auch Einlagen aus Hartgläsern bekanntgeworden, die aber ebenfalls, wie die bekannten, gehärteten Metalleinlagen, in dem Stößel befestigt wurden, d. h. sie sind mit denselben Nachteilen in dem Herstellungserfahren verbunden.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß man unter Verwendung nicht metallischer, sehr temperaturbeständiger Einlagen aus natürlichen Steinen oder Halbedelsteinen Ventilstößel besonders geringen Gewichtes und in einer weitgehend vereinfachten Herstellung erzeugen kann, die sich durch vorzügliche Haltbarkeit auszeichnen, wenn man den Ventilstößel erfindungsgemäß ganz oder teilweise aus Leichtmetallen, vorzugsweise im Spritz-oder Preßgutverfahren, herstellt, wobei die neue Einlage und der StößeIschaft durch das Herstellungsverfahren des Schaftes miteinander vereinigt «-erden.
  • Eine zeitraubende und genaue Ausdrehting innerhalb des Stößelschaftes öder eine besondere Befestigungsart ist durch die erfindungsgemäße Stößelausbildung überfliissi geworden. Die Härte der Einlage wird dueh das Herstellungsverfahren des Stößels, welleg. insbesondere im Spritz- oder Preßgu er fahren erfolgt, in keiner Weise beeinträchtigt. Die Einlagen sind sogar den plötzlichen Temperaturbeanspruchungen selbst eines Gusses auch bei Ausführung der Einlageplättchen in dünnen Schichten voll wenigen Millimetern gewachsen, ohne daß sie irgendeine Veränderung zeigen. Auch treten nachteilige Spannungen im fertigen Stück nicht auf. Das Herstellungsverfahren ist Hierdurch wesentlich einfacher als bisher. An Stelle einer besonderen Herrichtung des Schaftes mit allen Zurichtungsarbeiten, z. B. Abdrehen, Zurichten des Bettes für die Einlage, Einsetzen der Einlage usw., erfolgt hier in einem kurzen Arbeitsgang die Fertigstellung des mit Einlage versehenen Stößels, wobei naturgemäß die Verbindung zwischen Einlage und Stößelschaft besonders fest ausfällt.
  • Durch die geringen Gewichte der verwendeten Werkstoffe und die Möglichkeit, geringe Wandstärken vorzusehen, sind die Ventilstößel gemäß der Erfindung vor allein von 1ledeutung für eine Verwendung in Flugzeugmotoren, in denen sie besonders bei einer hohen Zahl erforderlicher Ventile eine bedeutsame Gewichtsersparnis mit sich bringen. Dicllöglichkeit derHerstellung vonVeiitilstößeln im Guß- bzw. Spritzgußverfahren schließt endlich noch den besonderen Vorteil ein, daß die in neuerer Zeit für besondere Zwecke gebräuchliche Ausführungsformen von Ventilstößeln finit komplizierten Innen-
    rofilen, die damit eine besonders iunständ-
    " , e bzw. sehr sorgfältige Bearbeitung er-
    ern, in einfacher Weise hergestellt wer-
    können. Das Gewindestück für die Stell-
    schraube kann in einfacher Weise eingepreßt oder eingedrückt werden.
  • Auf der Zeichnung ist im Längsschnitt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Ventilstößel i ist mit der Einlage a aus Halbedelsteinen, z. B. Achat, iin Preßgußv erfahren hergestellt, während der Gewindeeinsatz 3 nachträglich eingepreßt wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ventilstößel. insbesondere für Brennkraftmaschinen, an dessen voll dein Steuernocken beanspruchter Druckfläche sich eine Einlage aus hartem., rnirclit metal lischein Werkstoff befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (?) aus natürlichen Steinen bzw. Halbedelsteinen bestellt, die durch das Herstellungsverfahren des Schaftes, vorzugsweise Spritz- oder Preßguß, mit diesem vereinigt sind. Zur Abgreimung des Anniel,Itingsgegeiistandes vom Stand der Technik sind ;in erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928744C (de) * 1949-12-20 1955-06-10 Adolf Roebig Ventilstoessel, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen
US3139329A (en) * 1957-06-25 1964-06-30 Mack Trucks Valve lifters and the like having cemented carbide facings
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Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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