DE922014C - Vorrichtung zum Filtern von Kaffeeaufguessen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Filtern von Kaffeeaufguessen od. dgl.

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DE922014C
DE922014C DEO1333A DEO0001333A DE922014C DE 922014 C DE922014 C DE 922014C DE O1333 A DEO1333 A DE O1333A DE O0001333 A DEO0001333 A DE O0001333A DE 922014 C DE922014 C DE 922014C
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DE
Germany
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filter
filter paper
ribs
cylinder
longitudinal
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Expired
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DEO1333A
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INGRID OBERWINTER
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INGRID OBERWINTER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/4403Constructional details
    • A47J31/446Filter holding means; Attachment of filters to beverage-making apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Filtern von Kaffeeaufgüssen od. dgl. Das Patent 856 693 beschreibt eine Vorrichtung zum Filtern von Kaffeeaufgüssen od, dgl., bei der auf dem Boden eines mit glatten Innenwänden versehenen Filtergefäßes ein Zylinder zentrisch angeordnet ist, dessen Umfang längs verlaufende Rillen aufweist und bei dem jeder Rille ein Loch im Boden des Filtergefäßes zugeordnet ist und den eine abnehmbare Filterpapierhülse umgibt.
  • Die Erfindung schlägt in weiterer Ausbildung des Gegenstands des Hauptpatents vor, die zylindrische, an ihrem Umfang längs gerillte Säule durchgehend hohl auszubilden und über einer öffnung im Boden des Gefäßes anzuordnen und dabei den Grund jeder Rille mit einem Längsschlitz zu versehen. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung arbeitet ebenfalls mit einer den Hohlzylinder umgebenden, abnehmbaren Filterpapierhülse. Es ist bereits ein Filtereinsatz für Kaffeebrühvorrichtungen bekanntgeworden, bei dem ein über einer Mittelöffnung des Filtergefäßes angeordneter Drahtkorb als Filter verwendet wird, :dessen runde, glatte, vorzugsweise aus Aluminium bestehenden Stäbe an ihrem oberen und unteren Ende miteinander im Abstand von Zehntelmillimetern verbunden sind. Diese Anordnung bezweckt, das Filterpapier zu ersparen und hält daher lediglich das Kaffeemehl zurück, während die den bitteren Geschmack des Kaffees bewirkenden chemischen Bestandteile Lies Aufgusses ungehindert passieren können.
  • Infolge des überaus geringen Abstandes der einzelnen Stäbe bildet sich zwischen ihnen infolge Kohäsion eine Flüssigkeitswand, die dem Abfluß des Aufgusses Widerstand entgegensetzt. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch Verwendung von Filterpapier und durch die Anordnung von Sehlitzen mit scharfen Kanten, an denen sich Kohäsionssäulen nicht oder nur in geringem Maße bilden können.
  • Es hat sich bei praktischen Versuchen herausgestellt, daß die Filterwirkung der Längsschlitze im wesentlichen von dem Verhältnis der Schlitzbreite zur Wandstärke des Filterkörpers an der Durchbruchstelle abhängt, d. h. bei besonders engen Schlitzen muß die Wand, in welcher .die Schlitze angebracht sind, besonders dünn sein.
  • Bei Filterkörpern aus keramischem Stoff ist diese Forderung schwer zu erfüllen, jedoch hat sich das folgende Verfahren zur Herstellung solcher Filterkörper durchaus bewährt.
  • In eine Gußform, deren Grundriß die äußere Form des Filterkörpers mit Längsrippen zeigt, wird die keramische Masse eingefüllt. Diese erhärtet zuerst am Umfang und bildet die Rippen voll aus und .verbindet diese durch einen Mantel, dessen Wandstärke nach innen allmählich wächst. Durch Auskippen des noch nicht erhärteten Teiles der Masse nach einer bestimmten Zeit kann daher die Stärke dieser Wand beliebig gewählt werden. Im vorliegenden Fall wird man sie so dünn halten, daß sie zur Herstellung der Schlitze durchstoßen werden kann.
  • Um ein sicheres Abschließen der Filterpapierhülse .am Fuß des Filterkörpers zu erreichen, ist dieser mit einem flanschartig überstehenden Sockel versehen, auf den sich dieFilterpapierhülse abstützt.
  • Durch eine über den Filterkörper geschobene Kappe kann der Filtervorgang gehemmt werden, bis sich die Flüssigkeit genügend angereichert hat.
  • Die Zeichnung veransahäulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar stellt Abb. i .das Kaffeefiltergefäß mit Längsschlitzen im Längsschnitt und Abb. 2 dasselbe Gefäß im Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i dar.
  • In dem Filtergefäß i ist der durchgehend hohl ausgebildete Filterkörper 2 mit Längsschlitzen 5, die ,durchgehend oder unterbrochen sein können, angeordnet. In dem Boden des Gefäßes i befindet sich die Öffnung 7, durch welche der gefilterte Kaffeeäufguß in den darunter befindlichen, nicht dargestellten Behälter, z. B. Kaffeetasse, abfließt. Der Filterkörper 2 ist mit einer Filterpapierhülse 6 umgeben. Zur Erhöhung seiner Festigkeit ist der Filterkörper 2 durch Rippen 3 versteift. Die Schlitze 5 sind im Grunde der durch die Rippen ,3 gebildeten Hohlräume 4 angeordnet. Der Filterkörper 2 besitzt einen flanschartig vorstehenden Sockel 8 zur Abstützung der Filterpapierhülse 6.
  • Die außen am Filterkörper vorgesehenen Verstärkungsrippen halten die dar:übergeschobene Filterpapierhülse in einem bestimmten Abstand von den zwischen ihnen angebrachten Längsschlitzen, so daß eine große Filterfläche entsteht. Der Kaffee sammelt sich nach seinem Durchtritt durch das Papier in den Hohlräumen zwischen den Rippen und fließt durch die Schlitze und die gemeinsame Bodenöffnung ab.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Filtern von Kaffeeaufgüssen od. dgl., bei welcher auf dem Boden eines mit glatten Innenwänden versehenen Filtergefäßes ,ein Zylinder vorzugsweise zentrisch angeordnet ist, dessenUmfang längs verlaufende Rillen trägt und den eine abnehmbare Filterpapierhülse umgibt, nach Patent 856 693, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (2) durchgehend hohl ausgebildet und über einer Öffnung (7) im Boden des Filtergefäßes (i) angeordnet ist, wobei jede Rille (4) einen Längsschlitz (5) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterkörper (2) durch Längsrippen (3) versteift ist, die zugleich als Träger und Abstandhalter für die darübergeschobene Filterpapierhülse (6) dienen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterkörper (2) mit einem flanschartig überstehenden Sockel (8) zur Abstützung der Filterpapierhülse (6) versehen ist.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung keramischer Filterkörper nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung der Filterkörper in Gußformen erfolgt, in welche die Längsrippen derart eingearbeitet sind, daß beim Erstarren der keramischen Masse sich diese Rippen zuerst bilden und durch einen Mantel miteinander verbunden werden, dessen Wandstärke durch Auskippen des noch nicht erhärteten Teiles der Masse beliebig gewählt werden kann. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 666 348.
DEO1333A 1950-12-09 1950-12-09 Vorrichtung zum Filtern von Kaffeeaufguessen od. dgl. Expired DE922014C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE666348C (de) * 1938-10-17 Heinrich Lange Filtereinsatz fuer Kaffeebruehvorrichtungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE666348C (de) * 1938-10-17 Heinrich Lange Filtereinsatz fuer Kaffeebruehvorrichtungen

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