DE921402C - Vorrichtung zum elektro-induktiven Schweissen von Schlitzrohren - Google Patents
Vorrichtung zum elektro-induktiven Schweissen von SchlitzrohrenInfo
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- DE921402C DE921402C DEK12417A DEK0012417A DE921402C DE 921402 C DE921402 C DE 921402C DE K12417 A DEK12417 A DE K12417A DE K0012417 A DEK0012417 A DE K0012417A DE 921402 C DE921402 C DE 921402C
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Description
- Vorrichtung zum elektroinduktiven Schweißen von Schlitzrohren Beim elektroinduktiven Schweißen von Schlitzrohren aus vorgebogenen Blechstreifen ergeben sich häufig Schwierigkeiten dadurch, daß der von der Oberfläche des Blechstreifens durch den Biegevorgang sich ablösende Walzzunder zwischen den Induktor und das Werkstück gelangt, wo er durch die magnetische Wirkung des Induktors festgehalten wird und Störungen des Schweißbetriebes, oft sogar Beschädigungen des Induktors verursacht.
- Es sind schon verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen worden, um diesem Übelstand zu begegnen. Beispielsweise hat man rotierende Drahtbürsten zum Reinigen der Werkstückoberfläche verwendet oder man hat zwischen Induktor und Werkstück nichtmagnetische, wärmebeständige Folien angeordnet, die in eine schwingende Bewegung versetzt werden, um die sich anlegenden Zunderteilchen seitlich abzuführen.
- Diese bekannten Mittel haben verschiedene Nachteile, die sich im kontinuierlichen Schweißbetrieb störend auswirken. Gemäß der Erfindung wird der Walzzunder mittels gegen die Schlitzrohrwandung gerichteter Preßwasserstrahlen fortgespült. Es wurde gefunden, daß auf diese Weise ein wirksames Entfernen des Walzzunders ohne schädliche Beeinträchtigung der Schweißhitze möglich ist. Es genügen sehr feine Preßwasserstrahlen in verhältnismäßig geringer Anzahl, um diese Wirkung zu erzielen. Der erforderliche technische Aufwand ist sehr gering. Es ist lediglich notwendig, in Verbindung mit dem Induktor einen oder mehrere mit Preßwasser gespeiste und mit strahlgebenden Öffnungen versehene Hohlkörper in der Nähe der Schlitzrohrwandung anzuordnen. Besonders einfach gestaltet sich die Verwirklichung der Erfindung bei einer Schweißvorrichtung, bei der die stromführenden Teile des Induktors als Hohlleiter ausgebildet und mit Kühlwasser gespeist werden. In diesem Fall können die Hohlleiter selbst mit strahlgebenden Öffnungen versehen sein, so daß überhaupt keine zusätzlichen Mittel für die Zunderbeseitigung notwendig sind. Bei derjenigen Bauart eines Induktors, bei der die stromführenden Teile als massive Leiter in einem Kühlmantel angeordnet sind, können die mit Preß-Wasser gespeisten Hohlkörper derart in den Kühlmantel eingebaut sein, daß die die strahlgebenden Öffnungen aufweisenden Wandungen der Hohlkörper durch die dem Schlitzrohr zugewendete Wandung des Kühlmantels hindurchragen.
- Je nach den Gegebenheiten, beispielsweise nach den Rohrabmessungen, kann die Anordnung der strahlgebenden Öffnungen so getroffen sein, daß die Preßwasserätrahlen in Richtung auf die Rohrwandung entweder divergieren oder konvergieren. Im ersten Fall werden die Zunderteilchen in den Rohrschlitz hineingespült, während im letzten Fall die Zunderteilchen auf den äußeren Rohrumfang nach beiden Seiten hin weggespült werden.
- Die strahlgebenden Öffnungen sind zweckmäßig mit hitzebeständigen Auskleidungen versehen. Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung schematisch dargestellt.
- Abb. i zeigt im Querschnitt die Anordnung des Induktors mit wassergekühlten Hohlleitern. über einem Schlitzrohr; Abb. 2 zeigt im Querschnitt die analoge Anordnung bei Verwendung eines Induktors mit massiven, von außen gekühlten Leitern; Abb.3 zeigt im größeren Maßstab einen Querschnitt eines Hohlleiters für den Induktor gemäß Abb. i ; Abb. q. und 5 zeigen im größeren Maßstab je einen Ou.erschnitt des bei dem Beispiel nach Abb. 2 verwendeten, mit Preßwasser gespeisten Hohlkörpers.
- Bei dem Beispiel nach Abb. i sind die stromführenden Teile a des über dem zu schweißenden Schlitzrohr b angeordneten Induktors c als Hohlleiter von rechteckigem Querschnitt ausgebildet, denen Kühlwasser zugeführt wird. Die der Oberfläche des Werkstückes zugekehrten Wandungen dieser Hohlleiter sind mit Öffnungen d versehen, durch die ein Teil des Kühlwassers in feinen Strahlen gegen die Rohrwandung in der Nähe des Schlitzes c austritt. Durch diese Preßwasserstrahlen wird von der Rohrwandung der Zunder, der sich bei der Formung des Schlitzrohres aus einem Blechstreifen gelöst hat, abgespült. Die strahlgebenden Öffnungen d können, wie Abb. 3 zeigt,.mit aus keramischem oder anderem geeignetem Material hergestellten Buchsen f ausgekleidet sein. Die Öffnungen können entweder radial gegen die Rohrwand oder in Richtung auf die Rohrwand konvergierend oder divergierend angeordnet sein. Im ersten Fall werden die Zunderteilchen vorwiegend in den Rohrschlitz e hinein und im letzten Fall nach den Seiten hin von dem Rohrschlitz weggespült.
- Bei dem Beispiel nach Abb. 2 liegen die massiven Leiter g des Induktors in einem beispielsweise mit Öl h gefüllten Kühlmantel i. Über dem Rohrschlitz e und parallel dazu ist in dem Kühlmantel i ein mit Preßwasser gespeister . Hohlkörper k eingebaut, dessen Wandung zum Teil nach unten aus dem Kühlmantel i herausragt und mit gegen die Rohrwandung zu beiden Seiten des Schlitzes e gerichteten Öffnungen l versehen ist. Gemäß Abb. 2 und 5 besitzt der Hohlkörper k zylindrischen Querschnitt. Er kann aber auch, wie Abb. q. zeigt, rechteckigen oder irgendeinen anderen Querschnitt haben. Die in zwei Reihen vorgesehenen strahlgebenden Öffnungen lkönnen-,viederumkonvergierend (Abb.4) oder divergierend (Abb.5) angeordnet und mit hitzebeständigen Auskleidungen versehen sein.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: Vorrichtung zum elektroinduktiven Schweißen von aus vorgebogenen Blechstreifen hergestellten Schlitzrohren mit Mitteln zum Entfernen des beim Biegen des Blechstreifens sich lösenden Walzzunders, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzzunder mittels gegen die Schlitzrohrwandung gerichteter Preßwasserstrahlen fortgespült wird. z.
- Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit dem Induktor ein oder mehrere, mit Preßwasser gespeiste und. mit strahlgebenden Öffnungen versehene Hohlkörper in der Nähe der Schlitzrohrwandung angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, bei der die stromführenden Teile des Induktors als Hohlleiter ausgebildet sind und mit Kühlwasser gespeist werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlleiter selbst die strahlgebenden Öffnungen aufweisen. q..
- Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, bei der die stromführenden Teile des Induktors als massive Leiter in einem Kühlmantel angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kühlmantel der öder die mit Preßwasser gespeisten Hohlkörper derart eingebaut sind, daß die die strahlgebenden Öffnungen aufweisenden Wandungen der Hohlkörper durch die dem Schlitzrohr zugewendete Wandung des Kühlmantels hindurdhragen.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis q., gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der strahlgebenden Öffnungen, daß die Preßwasserstrahlen auf die Rohrwand konvergieren, so daß die Zunderteilchen in den Rohrschlitz hineingespült werden.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis q., gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der strahlgebenden Öffnungen, daß die Preßwasserstrahlen in Richtung auf die Rohrwand divergieren.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die strahlgebenden Öffnungen mit hitzebeständigen Auskleidungen versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK12417A DE921402C (de) | 1951-12-13 | 1951-12-13 | Vorrichtung zum elektro-induktiven Schweissen von Schlitzrohren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK12417A DE921402C (de) | 1951-12-13 | 1951-12-13 | Vorrichtung zum elektro-induktiven Schweissen von Schlitzrohren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE921402C true DE921402C (de) | 1954-12-16 |
Family
ID=7213752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK12417A Expired DE921402C (de) | 1951-12-13 | 1951-12-13 | Vorrichtung zum elektro-induktiven Schweissen von Schlitzrohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE921402C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073658B (de) * | 1960-01-21 | Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin Und Erlangen | Induktor, insbesondere in Wendeloder U-Form, mit an ihm angebrachten Abstandhaltern und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| FR2599996A1 (fr) * | 1986-06-11 | 1987-12-18 | Kawasaki Heavy Ind Ltd | Procede et appareil pour la production en continu de tubes metalliques soudes |
| DE4313871A1 (de) * | 1993-04-28 | 1994-11-10 | Krupp Maschinentechnik | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Dosenrümpfen aus kunststoffbeschichtetem Blech |
-
1951
- 1951-12-13 DE DEK12417A patent/DE921402C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073658B (de) * | 1960-01-21 | Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin Und Erlangen | Induktor, insbesondere in Wendeloder U-Form, mit an ihm angebrachten Abstandhaltern und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| FR2599996A1 (fr) * | 1986-06-11 | 1987-12-18 | Kawasaki Heavy Ind Ltd | Procede et appareil pour la production en continu de tubes metalliques soudes |
| DE4313871A1 (de) * | 1993-04-28 | 1994-11-10 | Krupp Maschinentechnik | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Dosenrümpfen aus kunststoffbeschichtetem Blech |
| DE4313871C2 (de) * | 1993-04-28 | 1999-07-22 | Krupp Kunststofftechnik Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Dosenrümpfen aus kunststoffbeschichtetem Blech |
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