DE9208C - Neuerungen am ADE'schen Sicherheitsschlosse für Kassenschränke - Google Patents

Neuerungen am ADE'schen Sicherheitsschlosse für Kassenschränke

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Publication number
DE9208C
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DE
Germany
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lock
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ade
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DENDAT9208D
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English (en)
Original Assignee
J. OSTERTAG in Aalen in Württemberg
Publication of DE9208C publication Critical patent/DE9208C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

1879.
Klasse 68.
J. OSTERTAG in AALEN (Württemberg). Neuerungen am Ade'schen Sicherheitsschlosse für Kassenschränke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1879 ab.
Bei diesem Sicherheitsschlofs ist es sehr schwer, das Schlofs anders als mit dem dazu gehörigen Originalschlüssel zu öffnen, oder vom Schlüssel einen Abdruck zu nehmen, oder mittelst Messungen u. s. w. nach einem Originalschlüssel einen Nachschlüssel zu fertigen, ohne das Schlofs behufs Vergleichung zu besitzen und aus einander nehmen zu können; ferner ist das Schlofs 120mal, der Schlüssel mit den doppelten Bohrungen jedoch 3 84omal beliebig verstellbar, welche Zahl noch bedeutend erhöht werden kann, je nach der Zahl der im Schlüssel befindlichen Sicherheitscylinder.
Der Sicherheitsapparat dieses Schlosses ist folgendermafsen eingerichtet:
Ueber dem Hauptriegel α lagert in zwei Führungen ein starker Querriegel b, welcher den Hauptriegel abschliefst und ihm den Rückweg versperrt.
Parallel mit dem Hauptriegel α läuft ebenfalls ein Riegel c, der die Sicherheitsplatten 1, 2> 3; 4> 5 enthält; derselbe wird durch den Querriegel b in Bewegung gesetzt; dieses kann aber nur stattfinden, wenn der Schlüssel mit den beiden konischen Bohrungen d und e in das Schlüsselloch eingeführt wird, um die beiden Abschlufsstifte d' e' richtig auszulösen, indem letztere genau so weit niedergedrückt werden müssen, dafs die in denselben angebrachten Nuthen den in den beiden Riegeln b und c verengten Schlitzen / ihre freie Führung gestatten (s. Blatt I und II).
Das Schlofs selbst wird mit einem Handgriff g in Bewegung gesetzt, was den Vortheil hat, die Schrankthür viel dichter abschliefsen zu können, als bei einem Schlüsselschlofs, überhaupt ein viel bequemeres Handhaben dabei zu ermöglichen.
Den eigentlichen Sicherheitsverschlufs bildet der auf dem Stift h hinten im Schlofs aufgesetzte Sicherheitshebel i, der sich mit seiner vorderen Seite gegen den Hauptriegel lehnt (s. Blatt II).
Dieser Sicherheitshebel i wird durch einen einfachen, mit dem Querriegel b parallel laufenden Schleppriegel k beim Abschliefsen in die Höhe genommen, ebenso beim Oeffhen nach unten frei gelassen, um, wenn die Sicherheitsplatten i, 2, 3, 4, S geordnet liegen, in diese einzufallen und dadurch dem Hauptriegel seinen freien Rückgang zu gestatten (s. Blatt I).
Die Oeffnung des Schlosses geschieht durch Einführung des Schlüssels m in das Schlüsselrohr n, wobei die im Schlüssel befindlichen Sicherheitscylinder ο auf die Stulpseite des Schlosses gerichtet sein müssen. Durch die beiden im Schlüssel befindlichen konischen Bohrungen, welche auf die beiden konischen Stifte d und e drücken, ist genau die Entfernung gegeben, wie weit die mit den letzteren verbundenen Abschlufsstifte d' e' zurückgehen können.
Erst nach dem Zurückgehen dieser Abschlufsstifte löst sich der Querriegel b durch die in den ersteren angebrachten Nuthen aus, und wird nun derselbe durch den an der Treibaxe / befindlichen Daumen q in die Höhe gehoben.
Zu gleicher· Zeit führt der Schlitz b' den Riegel c mittelst des in demselben angebrachten Stiftes c' nach rechts, und führt zugleich die fünf Sicherheitsplatten mit ihren konischen Spitzen in die entgegengesetzten fünf Cylinderchen des Schlüssels so ein, dafs jede in einer der konischen Bohrungen festsitzt (s. Blatt I).
Die Ausschnitte dieser fünf Sicherheitscylinder kommen dadurch genau übereinander zu stehen, so dafs der Sicherheitshebel i in dieselben einfallen kann; alsdann ist dem Hauptriegel α durch die weitere Drehung der Treibaxe ρ und dem Daumen q der freie Rückgang ermöglicht bezw. durch eine Drittelwendung des Drehknopfes g nach rechts ist das Schlofs geöffnet (s. Blatt I).
Beim Schliefsen des Schlosses wird die Treibaxe p nach links gedreht und der Hauptriegel a wird durch den Daumen q vorgeschoben, sodann nimmt der an der Treibaxe / befindliche kleine Daumen r den Schleppriegel k und letzterer den Sicherheitshebel i vermittelst des Stiftes i' in die Höhe.
Alsdann wird durch eine weitere Drehung des Daumens q der Querriegel b nach unten und von diesem wieder der Riegel c mit sammt den fünf Sicherheitsplatten nach links geschoben, wodurch dem Hauptriegel α der Rückweg abgesperrt ist; zu gleicher Zeit treiben die auf der Rückseite des Schlosses angebrachten zwei Spiralfederchen ί die beiden konischen Stifte d e. wieder vor, wodurch der Schlüssel etwas her-

Claims (4)

ausgestofsen wird, und kann jetzt erst aus dem Schlofs herausgenommen \verden, was vor dem vollständigen Abschliefsen des Schlosses nicht der Fall ist. Folglich ist ein Einschliefsen des Schlüssels in den Schrank zur Unmöglichkeit gemacht. Die in dem Schlüssel befindlichen fünf Sicherheitscylinder ο mit doppelten Bohrungen können herausgenommen und beliebig verwechselt werden, sobald man an dem oberen Schieberstift t des Schlüsselkopfes drückt. Dieser Schieber t, welcher die Cylinderchen aushebt, geht von selbst wieder vor, wenn die Cylinderchen so eingelassen werden, dafs die Nuth an ihrer schwachen Stelle parallel mit dem Schlüsselpanzer läuft; es ist damit vermieden, dafs ein Cylinderchen herausfällt und verloren geht. Gegen das Eindringen von Staub, Schmutz u. dergl in das Innere des Schlosses, schützt eine mittelst Spiralfeder eigenthümlich bewegte Staubklappe u, die sich beim Eindringen des Schlüssels von selbst auf die Seite legt und beim Herausziehen desselben wieder vorklappt. Zum Schütze gegen Anbohren, Ansägen oder Fräsen ist über dem Sicherheitsapparat eine Stahldeckplatte υ angebracht. Paten τ-Ansprüche:
1. Der Riegel c mit den in demselben befindlichen Sicherheitsplatten i, 2, 3, 4, 5, welche letztere jedoch in noch gröfserer oder kleinerer Anzahl verwendet werden.
2. Der Sicherheitshebel i.
3. Der Schleppriegel k.
4. Die eigenthümlich geformte Treibaxe /, q und r.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9208D Neuerungen am ADE'schen Sicherheitsschlosse für Kassenschränke Active DE9208C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002086261A1 (en) * 2001-04-24 2002-10-31 BLAKE, Margaret Lock

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