DE92035C - - Google Patents

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DE92035C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/10Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Schiebersteuerung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1896 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende, auf beiliegenden Zeichnungen veranschaulichte Schiebersteuerung bezweckt die Herabminderung der Stöfse, wie sie bei den gewöhnlichen hin- und hergehenden Schiebern beim jedesmaligen Wechsel der Bewegungsrichtung auftreten, soll bessere Dichtung gewährleisten und höhere Tourenzahl gestatten. Das Charakteristische besteht in der fortwährenden, stets in demselben Sinne erfolgenden Bewegung des Schiebers, infolge deren jeder Punkt des Schiebers einen Kreis oder eine langrunde Bahn (Fig. 4) beschreibt. Diese Bewegung wird entweder, wie Fig. 3 es darstellt, durch zwei Excenter bezw. zwei Kurbeln oder durch ein Excenter und Parallelführung, wie in Fig. 5 bis 7, oder aber durch nur eine Kurbel und eine Geradführung entsprechend der Anordnung Fig. 4 erhalten.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen den Schieberkasten und den oberen Theil einer verticalen, einfach wirkenden Maschine mit zwei Cylindern und unter i8o° versetzten Kurbeln dar.
Die Deckel der Cylinder bilden den Schieberspiegel A B. Bei der Anordnung Fig. 1 bis 3 wird der Flachschieber C D von zwei Excenterwellen EE bewegt, welche sich in den ringförmig gestalteten Seitentheilen des Schiebers drehen. Der Antrieb der Excenterwellen erfolgt durch Zahnräder GGG von einer centralen Welle F, welche mittelst Kegelräder direct von der Kurbelwelle aus bewegt wird. Die Excenterwellen EE drehen sich auf diese Weise in gleichem Sinne und verschieben den Schieber derart, dafs die .zu einander parallelen Ueberlappungen desselben den Einlafs- und Auslafskanal in gleicher Weise öffnen und schliefsen, wie bei den gewöhnlichen, sich auf einer geraden Linie hin- und herbewegenden Schiebern.
Die beständige, ohne Wechsel in der Bewegungsrichtung erfolgende Kreisbewegung bedeutet ein Poliren der Gleitflächen, gewährleistet daher ein stets vollkommenes Dichthalten und eine wesentliche Verringerung der Reibung.
Auf dem Schieber C D kann noch ein zweiter-, ein Expansionsschieber angeordnet und in ähnlicher Weise bewegt werden, um den Füllungsgrad in den Gylindern beliebig ändern zu können. Die in den Fig. 1 und 2 über dem Schieber C D angeordnete Platte G R dient nur zur Versteifung der Wellen E E. Sie ruht auf den vier Zapfen H (Fig. 3).
Aehnlich der vorbeschriebenen Schieberanordnung ist die in den Fig. 5 bis 7 veranschaulichte, bei welcher der Antrieb durch ein einziges Excenter T erfolgt. Der Verticalschnitt Fig. 5 zeigt den Schieber C D in der Stellung, bei welcher der Einlafs des Cylinders 11 und der Auslafs des Cylinders 10 geöffnet ist. Die Draufsichten Fig. 6 und 7 veranschaulichen den Schieber in zwei verschiedenen Stellungen. Die Bewegung des Schiebers erfolgt derart, dafs der Schieber in den verschiedenen Stellungen immer parallel liegt. Dies wird mittelst der vier runden Bolzen X bewirkt, welche fest stehen und je durch ein kreisförmiges Loch des Schiebers greifen. Der Durchmesser dieser
Löcher ist gleich der doppelten Excentricität S vermehrt um den Durchmesser des Bolzens X. Die Peripherie der Löcher bleibt auf diese Weise beständig in Berührung mit dem Bolzen X.
In den Fig. 6 und 7 ist der Mittelpunkt der Excenterwelle mit C und der Mittelpunkt des den Schieber bewegenden Excenters mit V bezeichnet. Die Entfernung beider, d. h. die Excentricität ist gleich l/2 S. Der Schieber wird von dem Excenter bei dieser Anordnung in einer Richtung angetrieben, welche immer der durch den jeweiligen Berührungspunkt des Bolzens X mit den Führungslöchern des Schiebers gezogenen Tangente entspricht.
An Stelle der festen Bolzen X können, um die Reibung zu verringern, Rollen oder dergl. verwendet werden.
Fig. 4 schliefslich zeigt einen Schieber, dessen einzelne Punkte eiförmige Bewegungen ausführen. Ein einziges Excenter M oder eine Kurbel bewirkt die Verschiebung, während zur Führung eine Stange N dient, die an ihrem einen Ende mit dem Schieber fest verbunden ist, am anderen Ende mittelst eines Kreuzkopfes zwischen zwei Gleitbacken gehalten wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schiebersteuerung, dadurch gekennzeichnet, dafs mittelst zweier Excenter oder Kurbeln oder eines Excenters und einer geeigneten Führung alle Punkte des Schiebers auf einer kreisförmigen oder ellipsenähnlichen Bahn bewegt werden.
2. Eine Ausführungsform der Führung an dem durch Anspruch 1 gekennzeichneten, mittelst eines Excenters bewegten Schieber, gekennzeichnet durch mehrere (vier) Bolzen (X) (Rollen od. dergl.), an denen sich geeignete Führungslöcher des Schiebers abwälzen (Fig. 5 bis 7).
3. Eine Ausführungsform der Führung an dem durch Anspruch 1 gekennzeichneten, mittelst eines Excenters bewegten Schieber, gekennzeichnet durch eine am Schieber befestigte, mit ihrem freien Ende mittelst Kreuzkopfes oder sonstwie geführte Stange (N, Fig. 4).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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