DE91997C - - Google Patents

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DE91997C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K8/00Pens with writing-points other than nibs or balls
    • B43K8/16Pens with writing-points other than nibs or balls with tubular writing-points comprising a movable cleaning element

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  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Rhode Island, V. St. A.).
Füllfederhalter.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Füllfederhalter, welcher mit Sicherheit in Thätigkeit gebracht werden kann, wenn die Tinte an der Ausflufsöffnung eingetrocknet ist. Die Erfindung besteht in der Anwendung einer Druckstange, welche eine Nadel trägt. Beide ragen in ein Mundstück hinein, durch dessen zuerst weite und nach dem Ende zu enge Durchbohrung die Tinte fliefst. Die Druckstange mit Nadel hat einen reichlichen Spielraum, wodurch bei dem Hin- und Herschütteln des Federhalters die Nadel von der Spitze des Mundstücks nach der weiten Bohrung desselben zurückgeht. Die getrocknete Tinte wird dann bei der Abwärtsbewegung der Nadel entfernt.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt des Füllfederhalters; die Nadel nimmt hier ihre normale Lage ein, während sie sich in
Fig. 2 an ihrer höchsten Lage in der Bohrung des Mundstücks befindet.
Fig. 3 veranschaulicht einen vergröfserten Querschnitt des äufseren Theiles des Mundstücks rechtwinklig zu der Lage in Fig. 1,
Fig. 4 denselben in derselben Lage wie in Fig. i.
Fig. 5 zeigt eine Vorderansicht und
Fig. 6 eine Seitenansicht des inneren Mundstückrohres. .
In der Zeichnung ist A der Schaft des Füllfederhalters und B ein dauernd angebrachter Verschlufs auf dem oberen Ende desselben. Dieser ist mit einem rohrförmigen Ansatz a, in welchem zwei Schlitze b, b angebracht sind, versehen. In letzteren führt sich , das obere Ende der Druckstange C mittels des Querriegels c. Hierdurch kann die Druckstange mit der am unteren Ende derselben sitzenden Nadel e eine ausgedehnte Auf- und Abwärtsbewegung ausführen.
Das Mundstück D ist aus zwei Theilen f und g hergestellt; die durchbohrte Spitze f liegt innerhalb des äufseren Rohrstückes g des Mundstücks. Die Bohrung der Spitze f ist an ihrem unteren Ende konisch und geht schliefslich in eine kurze Bohrung h über, welche die Nadel e lose umgiebt. Die Führung b b in dem Rohre α ist derartig, dafs sie eine hinreichende Auf- und Abwärtsbewegung der Stange C gestattet, um die Nadel e gänzlich aus der Bohrung h zu entfernen (Fig. 2). Wenn der Federhalter zwecks Reinigung der Bohrung h von einem Tintenansatz hin- und hergeschüttelt wird, wirkt die Nadel e bei der Abwärtsbewegung wie ein Tauchkolben.
Die Luft tritt in die Tintenkammer durch einen Kanal j, welcher theils in der äufseren Wandung des spitzen Rohres f und theils in der inneren Wandung des äufseren Rohrstückes g des Mundstücks liegt (Fig. 3 bis 6). Wenn Tinte in den Luftkanal j eingedrungen ist, so genügt ein ' mehrmaliges Schütteln des Federhalters, um die Tinte durch die Stange C
gewissermafsen aus dem Luftkanal in den Tintenraum zu saugen.

Claims (1)

  1. Patent-A nsprüch:
    Füllfederhalter, gekennzeichnet durch eine in einem mit einer weiteren und einer stark verjüngten Bohrung für den Tintenausflufs versehenen Mundstück frei bewegliche Nadel, mittels welcher durch Schütteln die Reinigung der Ausflufsöffnung bewirkt wird, wobei durch einen seitlich am Mundstück angebrachten Kanal Luft in das Innere eintreten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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