DE917840C - Saeurefester Brunnenfilter - Google Patents

Saeurefester Brunnenfilter

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DE917840C
DE917840C DEL637D DEL0000637D DE917840C DE 917840 C DE917840 C DE 917840C DE L637 D DEL637 D DE L637D DE L0000637 D DEL0000637 D DE L0000637D DE 917840 C DE917840 C DE 917840C
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DE
Germany
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filters
acid
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proof well
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Expired
Application number
DEL637D
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English (en)
Inventor
Otto Laubner
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/06Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from underground
    • E03B3/08Obtaining and confining water by means of wells
    • E03B3/16Component parts of wells
    • E03B3/18Well filters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

  • Säurefester Brunnenfilter Die üblichen säurefesten Brunnenfilter bestehen aus Steinzeug oder ähnlichen keramischen Massen. Soweit es sich um Glocken- oder Ringfilter handelt, sind diese Filter aus einzelnen für sich hergestellten Glocken oder Ringen zusammengesetzt, die an ihren Berührungsflächen durch Sinterung oder eine elastische Kittmasse miteinander verbunden wurden. Die Herstellung dieser Filter dauert mehrere Wochen und erfordert hochwertige Fachkräfte, die heute fast überhaupt nicht mehr zur Verfügung stehen. Da andererseits der Bedarf an säurefesten Glocken- oder Ringfiltern groß ist, bereitet die Beschaffung derartiger Filter erhebliche Schwierigkeiten.
  • Es ist nun zwar bekannt, Brunnenfilter aus Zement herzustellen. Diese Zementglockenfilter haben sich jedoch nicht bewährt, weil Zement durch die im Erdreich vorhandenen Säuren angegriffen und zerfressen bzw. aufgelöst wird.
  • Bekannt sind ferner Ringfilter, bei denen die einzelnen Ringe aus Glas bestehen und mit Hilfe von Metallankern zu einem Filterschuß der gewünschten Länge vereinigt sind. Abgesehen davon, daß die Verwendung von Metall nicht der Forderung nach Säurefestigkeit entspricht, besitzen derartige, durch Anker zusammengehaltene Stapel von Glasringen oder -tellern nicht die erforderliche Bruchfestigkeit.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen säurefesten Brunnenfilter zu schaffen, der einerseits genügend Bruchfestigkeit besitzt, andererseits eine Massenherstellung ermöglicht.
  • Das erfindungsgemäße Mittel zur Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß zur Herstellung des Filters Magma (Lava oder Basalt) oder Öfenschlacke, wie z. B. Kupfer- oder Erzofenschmelzschlacke bzw. Glasofenschlacke, verwendet wird. Das Magma oder die Schlacke wird gegebenenfalls zusammen mit Schmelzzusätzen und sonstigen Zutaten in der Hitze geschmolzen und in entsprechende Formen gegossen, aus denen unmittelbar nach dem Erkalten der Schmelze die fertigen Filter herausnehmbar sind, die einer kurzen Nachbehandlung durch Tempern, Kühlen usw. unterworfen werden können. Für die Herstellung solcher Filter kann auch ein Preßverfahren benutzt werden, und zwar zweckmäßig in der Weise, daß die Magma-oder Schlackenmasse nach ihrer Verflüssigung in Kokillen oder andere Preßformen gegossen, entgast und dann unter Pressendruck zu den Filterkörpern geformt wird. Auf diesem Wege ist es auch möglich, Filterrohre im ganzen zu erzeugen, die wesentlich länger sind als die bisherigen Steinzeugfilter, weil die aus Magma oder Schlacke hergestellten Filter während. ihres Erstarrens nicht frei stehend, sondern durch sie umschließende Formen oder Kokillen allseitig gestützt erkalten und sich nicht krummziehen können. Die in der Sinterungshitze frei stehenden keramischen. Filter ergeben durch krummes Setzen oft einen beachtlichen Ausschuß. Gleichzeitig ermöglicht die Erfindung die Verwendung von sonst ziemlich wertlosen Massen zur Herstellung hochwertiger Gegenstände, wie sie Brunnenfilter darstellen. Die säurefesten Brunnenfilter gemäß der Erfindung benötigen eine wesentlich kürzere Herstellungszeit als die bisher üblichen säurefesten Steinzeugfilter und erfordern zu ihrer Herstellung nicht solche geschulten Kräfte, wie sie bei der Herstellung keramischer Filter notwendig sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Säurefester Brunnenfilter, dadurch gekennzeichnet, daß er unter Verwendung von Magma oder Ofenschlacke hergestellt ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Brunnenfiltern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Hitze geschmolzene Magma-oder Schlackenmasse in entsprechende Formen gegossen wird, aus denen unmittelbar nach dem Erkalten der Schmelze die fertigen Filter herausnehmbar sind, welche gegebenenfalls noch eine Nachbehandlung durch Tempern, Kühlen usw. erhalten.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Magma- oder Schlackenmasse in Kokillen oder andere Preßformen gegossen, entgast und unter Pressendruck geformt wird. Angezogene Druckschriften: B i:e s ke »Rohrbrunnen,«, 1938, 2. Aufl., S. 172.
DEL637D 1942-02-18 1942-02-18 Saeurefester Brunnenfilter Expired DE917840C (de)

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