DE9155A - Neuerungen an Flachdocht-Petroleumbrennern - Google Patents

Neuerungen an Flachdocht-Petroleumbrennern

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DE9155A
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Original Assignee
N. S. WAX in Bremen, Lerchenstrafse 22

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Description

1879.
Klasse 4.
N. S. WAX in BREMEN. Neuerungen an Flachdocht-Petroleumbrennern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1879 ab.
Der Zweck dieser Erfindung ist, Lampen mit Flachdocht-Petroleumbrennern gefahrlos auslöschen und sie ohne Abnahme der Kuppel und des Cylinders bequem anzünden zu können.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι ein verticaler Schnitt in der Linie A-B der Fig. 4,
Fig. 2 eine Ansicht des ganzen Brenners,
Fig. 3 ein verticaler Schnitt in der Linie C-D der Fig. 4,
Fig. 4 eine Oberansicht des Brenners nach Wegnahme der Kappe.
In dem unteren Theile A des Brenners ist das Brandrohr B, der mittlere Theil ist wie bei gewöhnlichen Brennern befestigt. Darüber ist die Kappe C durch Federhaken eingesetzt. Der Ansatz D dient dazu, um die Verbindung des Brenners mit dem Petroleumbassin herzustellen. Der Untertheil A ist gegen die gewöhnlichen Lampen verhältnifsmäfsig von grofsem Durchmesser, um für die Vorrichtung zum Anzünden und die zum Auslöschen den nöthigen Platz zu geben.
Die Auslöschvorrichtung besteht aus einem klammerartig gebogenen, mit einem Ausschnitt versehenen Bleche E, dem Schieber, der vermittelst der an seiner einen Unterkante befindlichen Handhabe F hin- und herbewegt werden kann. Der Führung wegen ist die zweite Unterkante des Schiebers umgebogen und durch eine Führungsplatte α bedeckt. Mittelst dieses, sich über dem Brandrohr B, also auch dem Dochte bezw. der Flamme hin- und herbewegenden Schiebers E kann die Flamme ganz ausgelöscht werden, oder aber man kann sie in einer geringeren Breite brennen lassen, um sie
z. B. als Nachtlampe zu benutzen. Um dies Ergebnifs zu ermöglichen, ist der Schieber E oben bis auf ungefähr die Hälfte der Brandrohrbreite weggeschnitten, dagegen unten der Führung wegen breit gelassen. Man kann mit diesem Schieber E auch den verkohlten Theil des Dochtes beseitigen, sowie die Mündung des Brandrohres B reinigen, und erspart somit das unbequeme Beschneiden des Dochtes und Reinigen des. Brandrohres.
Die Anzündevorrichtung besteht in einer sich nach innen öffnenden kleinen Klappe G, die in dem durchlöcherten Untertheile A angebrächt ist. Fig. 3 zeigt, wie durch ein zum Anzünden gebrauchtes Zündholz diese Klappe G gehoben und das Zündholz durch die Oeffnung geführt wird. Man kann aber auch durch einen Druck auf den nach aufsen vorstehenden Griff b der Klappe G letztere öffnen, um für das Anzündemittel den Weg frei zu machen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An Petroleum-Flachbrennern einen von aufsen regulirbaren Schieber, um mit demselben die Flamme ganz zu löschen, oder sie nur theilweise bis auf ein schmales Stück zu decken.
  2. 2. Die Klappe G mit ihrem Schwänze b in dem Untertheil A, um die Lampe ohne Abnahme der Kuppel und des Cylinders anzuzünden.
  3. 3. Die unter 1. und 2. beanspruchten Einrichtungen, wenn jede für sich allein oder beide zugleich an Petroleumlampen mit Flachbrennern angewendet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

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