DE915405C - Einrichtung zur Bearbeitung von Ventilstitzen an Wasserbehaeltern - Google Patents

Einrichtung zur Bearbeitung von Ventilstitzen an Wasserbehaeltern

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DE915405C
DE915405C DEM10579A DEM0010579A DE915405C DE 915405 C DE915405 C DE 915405C DE M10579 A DEM10579 A DE M10579A DE M0010579 A DEM0010579 A DE M0010579A DE 915405 C DE915405 C DE 915405C
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Germany
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valve seat
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water tanks
valve seats
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DEM10579A
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Heinrich Mueller
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B15/00Machines or devices designed for grinding seat surfaces; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Bearbeitung von Ventilsitzen an Wasserbehältern Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Nachschleifen von Ventilsitzen. Insbesondere dient sie dazu, die in Wasserbehältern, vorzugsweise in Spülkästen von Klosettspülanlagen, befindlichen Ventilsitze nachzuschleifen.
  • Der in den Wasserbehältern von Klosettspülanlagen befindliche Ventilsitz ist normalerweise im Boden des Wasserbehälters eingesetzt. Er muß auf das Genaueste bearbeitet sein, damit der Ventilkegel, der unter Verwendung eines Gummiringes zum Aufsitzen gebracht und mittels eines Gewichtes, etwa einer Bleiglocke, auf dem Sitze gehalten wird, vollkommen dicht abschließt.
  • Es hat sich nun in der Praxis ergeben, daß die geringsten, durch Unreinigkeiten im Wasser oder durch schiefes Aufsitzen des Ventilkegels hervorgerufenen Unebenheiten der Aufsitzfläche den Wasserabschluß illusorisch machen, so daß ein dauerndes Durchlaufen des Wassers durch das Ventil die Folge ist. Dadurch entstehen hohe unnütze Ausgaben an Wassergeld.
  • Um hier Abhilfe zu schaffen muß der Spülwasserbehälter, der meist dicht unter der Decke und an sorfältig verputzten oder gekachelten Wänden angebracht ist, abmontiert werden, um einen neuen Ventilsitz einbauen zu können. Diese Arbeit ist mit hohen Unkosten verbunden und ohne Beschädigung der Umgebung schwer möglich. Eine Bearbeitung des Ventilsitzes bei an der Wand und unter der Decke angebrachten Behältern ist mit den bekannten Schleifeinrichtungen einmal wegen des geringen zur Verfügung stehenden Platzes und zum anderen wegen der über dem Ventilsitz fehlenden Befestigungsmöglichkeiten für die Schleifeinrichtung ausgeschlossen. Die vorgenannten Nachteile werden durch die Einrichtung nach der Erfindung dadurch vermieden, daß eine Bearbeitung des Ventilsitzes (ohne den Wasserbehälter von der Wand abzumontieren) möglich ist. Dadurch wird die Zeit zur Wiederherstellung des Ventilsitzes bedeutend verkürzt und die Reparaturkosten wesentlich gesenkt.
  • Der Erfindungsgedanke liegt darin, daß die Einführung und zentrische Befestigung der Schleifeinrichtung sowie die Führung der Schleifspindel nach Entfernen der Belastungsglocke und des Ventilkegels unter Verwendung eines Führungsstückes in den Ventilsitz und in das sich anschließende, am Behälterboden befindliche Abflußrohr erfolgt. Die Abmessungen der Schleifeinrichtung sind so gehalten, daß sie trotz des beschränkten Raumes leicht zu bedienen ist. In dieses Führungsstück wird das Bearbeitungswerkzeug, das im wesentlichen aus einer Vertikalspindel mit einem Zentrierstück besteht, um die das eigentliche Fräs- bzw. Schleifwerkzeug geführt ist, eingeführt. Durch Drehung des Schleifwerkzeuges kann in wenigen Minuten ein einwandfreier, genauer Horizontalschliff erreicht werden. Erfindungsgemäß kann der Druck auf das Schleifwerkzeug von Hand ausgeführt werden. Es kann indessen auch zur Führung des Schleifwerkzeuges Feingewinde vorgesehen sein.
  • Ein weiterer Vorschlag geht dahin, das Schleifwerkzeug zunächst unter Verwendung einer Flügelmutter fest auf den beschädigten Ventilsitz zu drücken und hierauf das Schleifwerkzeug unter Ausübung eines gewissen Druckes mit der Hand zu drehen.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Schleifeinrichtung nach der Erfindung wiedergegeben. Es zeigt Abb. I einen senkrechten Schnitt durch einen Wasserbehälter, wie er vorzugsweise bei einer Klosettspüleinrichtung Verwendung findet, Abb. 2 die Schleifeinrichtung sowie den Behälterboden mit dem Ventilsitz und dem daran sich anschließenden Abflußrohr im senkrechten Schnitt.
  • In dem Wasserbehälter Io ist das aus dem Ventilkegel I5 und dem Ventilsitz I6 gebildete Abflußventil angeordnet. Der Ventilkegel I5 wird durch das Gewicht II auf seinem Sitz gehalten; dieses Gewicht II wird von Hebel I2, schwenkbar um Lager I3, von der Kette I4 aus bedient.
  • In Abb. 2 ist zunächst nur der Ventilsitz I6 zu erkennen, während der Ventilkegel I5 mit dem Gewicht II entfernt ist, um das Bearbeitungswerkzeug einführen zu können.
  • Zunächst ist zur genauen Zentrierung und zur Schonung des den eigentlichen Ventilsitz I6 aufweisenden Teiles das Führungsstück I8 eingeführt, das mit den Schlitzen I9 versehen ist. Dieses Führungstück I8 kann gelegentlich weggelassen werden; seine Verwendung wird indessen empfohlen. Es ist elastisch und wird mittels der zwischen den Schlitzen I9 gebildeten Zungen 2o an die Innenwand des Teiles I7 angepreßt. Die Vertikalspindel 2I ist mit der Führungsscheibe 22 ausgestattet, die ein ganz genaues, zentrisches Einführen in den Körper 17 ermöglicht. Die Einführung kann leicht mittels des Handgriffs 23 erfolgen. Um die Vertikalspindel 2I ist nun der Körper 24 geführt. Dieser Körper 24 kann mittels Feingewinde gegen den Ventilsitz gebracht werden; das Feingewinde 25 kann indessen auch wegfallen. Der Körper 24, der das eigentliche Fräswerkzeug darstellt, ist oben mit dem Handring 26 versehen, durch dessen Drehung das Fräsen bzw. Schleifen erfolgt. Zum Festsetzen des Werkzeuges kann eine Flügelmutter 26 Verwendung finden. Die Scheibe 27 am unteren Teil des Körpers 24 trägt den eigentlichen Fräsring 28, der auswechselbar ist, so daß eine Fräsung von verschiedener Feinheit ermöglicht ist. .
  • Die Anwendung der Einrichtung ergibt sich ohne weiteres aus der Zeichnung.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zur Bearbeitung des Ventilsitzes an einem Wasserbehälter, vorzugsweise zur Verwendung an fest angebauten Klosettspüleinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrisch geführte Vertikalspindel von einem mittels eines Handringes drehbaren Körper umgeben ist, an dessen unterer Seite ein Schleifring vorgesehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastisches Führungsrohr vorgesehen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Führungsrohr mit dem Klemmring unter dem Schleifring angeordnet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch. i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spindel (2i) umfassende Körper (24) auf Feingewinde auf der Spindel läuft. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr.2ii 595, 240420, 105 677 301; schweizerische Patentschriften Nr. 126 868, 245 454.
DEM10579A 1951-08-09 1951-08-09 Einrichtung zur Bearbeitung von Ventilstitzen an Wasserbehaeltern Expired DE915405C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE211595C (de) *
DE240420C (de) *
CH126868A (de) * 1927-06-29 1928-08-01 Robert Zeller Fräsvorrichtung für Hahnventilsitze.
DE677301C (de) * 1937-09-01 1939-06-22 Georg Irmer Vorrichtung zur Instandsetzung von unter Druck stehenden Wasserleitungshaehnen
CH245454A (de) * 1945-05-31 1946-11-15 Mueller Edwin Apparat zum Schleifen des Ventilsitzes von Hydranten.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH245454A (de) * 1945-05-31 1946-11-15 Mueller Edwin Apparat zum Schleifen des Ventilsitzes von Hydranten.

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