DE915104C - Kontaktkappe fuer stabfoermige elektrische Schaltelemente - Google Patents

Kontaktkappe fuer stabfoermige elektrische Schaltelemente

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DE915104C
DE915104C DES3211D DES0003211D DE915104C DE 915104 C DE915104 C DE 915104C DE S3211 D DES3211 D DE S3211D DE S0003211 D DES0003211 D DE S0003211D DE 915104 C DE915104 C DE 915104C
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DE
Germany
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cap
approach
contact
cap according
rod
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Expired
Application number
DES3211D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Brennigk
Bernhard Fuchs
Dipl-Ing Wilhelm Kaiser
Dipl-Ing Lothar Krampe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE915104C publication Critical patent/DE915104C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R11/00Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
    • H01R11/11End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member
    • H01R11/18End pieces terminating in a probe
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C1/00Details
    • H01C1/14Terminals or tapping points or electrodes specially adapted for resistors; Arrangements of terminals or tapping points or electrodes on resistors
    • H01C1/144Terminals or tapping points or electrodes specially adapted for resistors; Arrangements of terminals or tapping points or electrodes on resistors the terminals or tapping points being welded or soldered

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Kontaktkappe für stabförmige elektrische Schaltelemente Für die Kontaktgabe von stabförmigen elektrischen Schaltelementen werden meist Anschlußkappen verwendet. Als Anschlußorg,ane für die äußere Stromzuführung dienen dabei mitangestanzte Lötfahnen oder angelötete oder angerollte und angedrückte Anschlußdrähte od. dgl. Angestanzte Fahnen haben den Nachteil, daß sie nicht in jeder Richtung gleichmäßig biegsam sind, weiterhin aber fällt bei der Herstellung derartiger Kappen sehr viel Abfall an, weswegen diese Art von Kontaktkappen keine praktische Bedeutung mehr besitzt.
  • Angelötete Anschlußdrähte erfordern neben dem Verbrauch an Sparmetallen gewisse Vorsicht bei der Verarbeitung des Schaltelementes, damit sie nicht beim Einlroten des Schaltelementes in die Schaltung von der Kontaktkappe abgelötet werd: Eingerollte und angedrückte Stromzuführungen sind nur schwierig mit komplizierten Vorrichtungen anzubringen und sind vor allem nicht immer kontaktsicher.
  • Eine Verbindungsart, die die vorbesehriebenen Nachteile nicht aufweist, würde in einer Verschweißung zwischen Anschlußorgan und Kontaktkappe bestehen. Nun ist jedoch eine Verschweißung, insbesondere wenn es sich arn so kleine Teile handelt wie im vorliegenden Fall, mit gewissen Schwierigkeiten verknüpft. Schon die Auswahl unter den möglichen Schweißarten kann für das entstehende Produkt entscheidend sein. Eine Punktschweißung ist mit Erfolg überhaupt nur bei flächenhaft aufeinanderliegenden Gegenständen durchführbar, wobei noch gewisse Schwierigkeiten bei der Anbringung der Schweißpunkte zu überwinden sind. Eine Schweißverbindung zwischen einer Kontaktkappe und einem drahtähnlichen Anschlußorgan ist in dieser Weise überhaupt nicht herzustellen. Auch bei der Lichtbogenschweiß.ung sind gewisse Voraussetzungen einzuhalten. Vor allem muß Rücksieht auf die während der Schweißung eintretende Oxydation der zu verbindenden Teile durch den. Luftsauerstoff genommen werden. Schließlich aber muß die Einrichtung so beschaffen sein, daß" sie mühelos, tunlichst auch von ungelernten Kräften, bedient werden kann und trotzdem zu einwandfreien Ergebnissen führt.
  • Man wird .sich daher, wenn eine Schweißverbindung in Betracht km-nmt, möglichst einer Einrichtung bedienen, wie sie in der Patentschrift 686 q.75 beschrieben ist. Diese Einrichtung ist insbesondere für kleine, durch Schweißung zu verbindende Teile entwickelt und auch für den vorlegenden Zweck denkbar geeignet. Um diese Einrichtung anwenden zu können und damit eine @einfache und einwandfreie Kontaktkappenausführung zu 'schaffen, wird erfindungsgemäß die Kontaktkappe mit einem Ansatz ausgerüstet und dieser Ansatz jmit dem zu befestigenden Ende des Anschlußorgans ,durch gemeinsames Herunterschweißen verbunden. Der Ansatz, den ,die Kontaktkappe aufweist und der zur einfachen und sicheren Verbindung mit dem Anschlußorgan erforderlich ist; wird zweckmäßigerweise in Form eines hülsen- oder rohrartigen Organs ausgebildet, welches das Ende der Anschlußvorrichtung, also beispielsweise des Anschlußdrahtes, :umfäßt: Der zur Herstellung der Schweißverbindung erforderliche Ansatz kann an der Kappe nachträglich angebracht sein, er kann aber auch in einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform mit der Kappe aus einem Stück bestehen. Weiterhin kann er beim Formen der Kontaktkappe gleichzeitig mit aasgeformt sein oder in besonderen Fällen auch nach der Herstellung der Kappe gebildet werden.
  • In deinem Fäll kann, wie es die Fig. i zeigt, bei der Formung der Kappe a im Kappenboden b gleichzeitig lein nach innen hervortretender rohrähnlicher Ansatz c ;angebracht werden, in welchem das Anschlußorgan in Form des Drahtes d eingeführt wird. Der an der Kappe angebrachte Ansatz c umfäßt somit das Anschlußorgan_d. Durch gemeinsames Herunterschweißen dieses Ansatzes und des Anschlußorgans, an der Stelle e angedeutet, wird die gewünschte Verbindung zwischen Kappea und Anschluß d ,erzielt. Gleichzeitig hat die dargestellte Ausführungsform noch den Vorteil, darß der Anschlußdraht axial in Richtung des zu bekappenden Schaltelementes geführt wird, daß dieser nach jeder Seite hin gleichmäßig beweglich ist, während die Kappe ac sel'bst ohne großen Abfall auf dem Stanzwege gefertigt werden kann. Weiterhin werden frei Biegebeanspruchungen am freien Drahtende d die dabei auftretenden mechanischen Kräfte nicht unmittelbar ,auf die Kontaktschweißstelle e übertragen, vielmehr stellt der Rand im Kappenbod,än b an der Eintrittsstelle des Anschlußdrahtes d eine, elastische Dämpfung dar.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist die Schweißverbindung zwischen Kontaktkappe und Anschlußorgan erforderlich, bevor die Kontaktkappe auf das Schaltelement aufgesetzt wird. In manchen Fällen stört dabei -der Anschlußdraht, der eine Verarbeitung der Kappen in einem Bekappungsautomaten nicht zuläßt. In einem solchen Fall kann man eine Kappenausführung wählen, wie sie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Die Kappe/ in der Fig. 2 erhält nach ihrer Formung einen in der Nähe des Kappenbodensg liegenden radialen Durchstich, der die Öffnungen h und i in der Kappenwandung erzeugt. Diejenige Öffnung des radialen Durchstiches, deren rohrähnlicher Grat nach außen gerichtet ist, in diesem Fall bei i, wird für die Verschweißung mit dem Anschlußorgan k (s. Fig. 3) gewählt, weil dort ein gemeinsames Her. unterschweißen des Kappenansatzes und des Anschlußorgans möglich ist. Das Anschlußorgan wird mit dem freien Ende durch die andere Öffnung in der Kappe bei h ;geführt, die die Wirkung einer elastischen Dämpfung übernimmt und Biegebeanspruchungen am freien Ende von der Kontaktstelle bei l abhält.
  • Diese in Fig.2 und 3 dargestellte Kappenausführungsform kann auch nach dem Aufsetzen auf das stäbförmige Schaltelement m, beispielsweise einem Hochohmwiderstand,: mit dem Anschlußorgan verbunden werden, so .daß einer Verarbeitung dieser Kontaktkappe in einem Bekappungsautomaten nichts im Wege steht.
  • D,ie Verbindungsart; nämlich die Verschweißung, ermöglicht nun über die bereits gekennzeichneten Vorteile hinaus die Verwendung von Stoffen, die bei den üblichen Kontaktierungsarten wegen der Schwierigkeit der elektrischen Verbindung nicht in Betracht kommen, beispielsweise Eisen. Es empfiehlt sich jedoch, um eine gute elektrische Verbindung zwischen der aufgesetzten Kontaktkappe und dem stabförmigen Schaltelement, beispielsweise einem Widerstand, der .aus einem keramischen Stab mit aufgelegter Widerstandsschicht besteht, zu gewährleisten, -die Kappe, sofern sie aus Eisen besteht, zu verkupfern und gegebenenfalls noch zu verzinnen.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontaktkappe für stabfiörmige elektrische Schaltelemente, wie Widerstände, Kondensatoren vd. dgl., mit einem Anschlußorgan für, die Stromzuführung in Form eines Anschlußdrahtes -od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktkappe mit einem Ansatz ausgerüstet ist und daß dieser Ansatz mit dem zu befestigenden Ende des Anschlußorgans durch gemeinsames Herunterschweißen verbunden ist.
  2. 2. Kappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz der Kontaktkappe aus einem das Ende des Anschlußorgans umgebenden, beispielsweise hülsenähnlichen Organ besteht.
  3. 3. Kappe nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz der Kontaktkappe mit dieser aus einem Stück besteht. q..
  4. Kappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz der Kentaktkappe beim Formen der Kappe mit ungeformt ist.
  5. 5. Kappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz der Kappe nach der Formung der Kappe hergestellt ist.
  6. 6. Kappe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeic!hnet, daß der Ansatz der Kontaktkappe aus einem in die Kappe hineinragenden, aus dem Kappenboden geformten Rohr besteht.
  7. 7. Kappe nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz der Kontaktkappe aus einem beim radialen Durchstechen der Kappe entstehenden rohrähnlichen Grat auf der zylindrischen Mantelfläche besteht. B.
  8. Kappe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußorgan mit seinem freien Ende durch die 'beim Durchstich entstandene zweite Öffnung in der Kappe geführt ist.
  9. 9. Kappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußorgan mit der Kappe nach deren Aufsetzen auf das Schaltelement verschweißt ist. io.
  10. Kappe nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, darß die Kappe gestanzt ist. i i.
  11. Kappe nach Anspruch t bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß Kappe und Anschlußorgan aus Eisen bestehen.
  12. 12. Kappe nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Kantaktkappe verkupfert und gegebenenfalls verzinnt ist.
DES3211D 1942-11-24 1942-11-24 Kontaktkappe fuer stabfoermige elektrische Schaltelemente Expired DE915104C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1540270B1 (de) * 1965-03-16 1969-12-11 Philips Patentverwaltung Verfahren zum Befestigen radialer Stromzufuehrungsdraehte an metallenen Kappen elektrischer Bauelemente
WO1992022103A1 (de) * 1991-06-03 1992-12-10 Siemens Aktiengesellschaft Schweissverfahren zur verbindung eines wicklungsdrahtes einer spule mit einem anschlusselement und metall-hülse zur anwendung bei diesem verfahren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1540270B1 (de) * 1965-03-16 1969-12-11 Philips Patentverwaltung Verfahren zum Befestigen radialer Stromzufuehrungsdraehte an metallenen Kappen elektrischer Bauelemente
WO1992022103A1 (de) * 1991-06-03 1992-12-10 Siemens Aktiengesellschaft Schweissverfahren zur verbindung eines wicklungsdrahtes einer spule mit einem anschlusselement und metall-hülse zur anwendung bei diesem verfahren
US5451736A (en) * 1991-06-03 1995-09-19 Siemens Aktiengesellschaft Welding process for connecting a winding wire of a coil to a terminal and metal sleeve for use in this process

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