DE9124C - Neuerungen an mechanischen Trocken-Apparaten für ununterbrochenen Betrieb - Google Patents

Neuerungen an mechanischen Trocken-Apparaten für ununterbrochenen Betrieb

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DE9124C
DE9124C DE18799124D DE9124DD DE9124C DE 9124 C DE9124 C DE 9124C DE 18799124 D DE18799124 D DE 18799124D DE 9124D D DE9124D D DE 9124DD DE 9124 C DE9124 C DE 9124C
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drying
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superheated steam
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DE18799124D
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F. ESCHE in Zschizkau
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/26Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by reciprocating or oscillating conveyors propelling materials over stationary surfaces; with movement performed by reciprocating or oscillating shelves, sieves, or trays

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1879.
Klasse 82.
FRITZ ESCHE in ZSCHIZKAU. Neuerungen an mechanischen Trockenapparaten für ununterbrochenen Betrieb.
Zusatz-Patent zu No. 6636 vom 15. Februar 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. August 1879 ab. Längste Dauer: 14. Februar 1894.
Während bei dem mir unter No. 6636 der Patentrolle patentirten continuirlich arbeitenden Trockenapparate mit oscillirenden Trockenhorden nur erwärmte Luft zur Verflüchtigung der Feuchtigkeit angewendet ist, treten doch Umstände ein, die es erfordern, noch andere Mittel zur Austrocknung der zu behandelnden Substanzen entweder mit warmer Luft gemeinschaftlich oder ohne dieselbe anzuwenden. Als solche Mittel kommen gesättigter und überhitzter Wasserdampf in Betracht.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein verticaler Längenschnitt einer oscillirenden Trockenhorde, wie solche in Patent No. 6636 gezeichnet ist.
Während das eine Endlager unverändert so bleibt wie in Patent No. 6636, wird das andere Endlager wesentlich modificirt; Fig. 1 giebt von dieser veränderten Anordnung in Schnitt U-V einen verticalen Längenschnitt, Fig. 3 einen Querschnitt. In den gufseisernen Lagerbock m mit dem Obertheil m' ist die Welle ρ gelagert, welche auf den Friktionsrollen 11 ruht. Wie die Zeichnung ergiebt und Fig. 5 im Verticalquerschnitt von W nach X verdeutlicht, besteht jede Horde aus einer hohlen Schale, deren Obertheil h mittelst Winkeleisenrippen i verstärkt ist, wärend die Unterseite k an die umgebogenen Ränder des Obertheils festgenietet ist. In dem Hohlräume dieser Schale circulirt gesättigter Dampf, der durch das Rohr α zugeführt wird, während das sich bildende Condensationswasser bei q in das Abflufsrohr c, das an der Unterseite der Horde befestigt ist, abfliefst.
Soll überhitzter Dampf verwendet werden, so läfst man denselben in das in die Lagerwelle eingeführte Rohr b eintreten, welches am Eingangsende der Horde nach derjenigen Seite derselben, über welche die zu trocknenden Substanzen auf. die darunter befindlichen Horden abgegeben werden, geführt ist (Fig. 1, 2, 4 und 6) und dort an der Langseite hinläuft. Mittelst feiner Löcher e e, welche in das Rohr b gebohrt sind, strömt der überhitzte Dampf direct in den Darrraum.
Die Verbindung der Dampfzuleitungsrohre, α für gesättigten und b für überhitzten Dampf, sowie des Condensationswasserrohres c mit der oscillirenden Darrhorde geschieht am einfachsten mittelst dampfdichter starker Schläuche, welche so lang.gewählt werden, dafs sie bequem der schwachen Drehung beim Hin- und Hergehen folgen können.
Bei meinem Patent No. 6636 wird lediglich erwärmte Luft zum Trocknen der zu behandelnden Substanzen angewendet, der neue Apparat erlaubt aber mit der erwärmten Luft gleichzeitig auch Dampf in indirecter und in directer Weise zu Trockenzwecken zur Wirkung zu bringen, und zwar können hierin folgende Modificationen angewendet werden, je nach dem zu erreichenden speciellen Zwecke:
a) Trocknen mittelst heifser Luft in Combination mit überhitztem Dampf.
b) Trocknen mittelst heifser Luft und gesättigtem Dampf.
c) Trocknen mittelst heifser Luft in Verbindung mit überhitztem und mit gesättigtem Dampf.
d) Trocknen mittelst überhitzten und mittelst gesättigten Dampfes.
Der gesättigte Dampf kommt in der vorbeschriebenen Trockeneinrichtung nur als Heizung für die Trockenhorden zur Anwendung, der überhitzte Dampf tritt dagegen direct in den Trockenraum, giebt hier seine aufgespeicherte Wärme an das Trockenmaterial ab und entweicht als gesättigter Dampf.
So bewirkt derselbe neben einer sehr raschen Wasserentziehung aus den zu entwässernden Substanzen auch einen energischen Luftwechsel in dem Trockenraume.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Trocknen mittelst heifser Luft, die in das Innere der Trockenhorde eingeführt wird,
    in Combination mit überhitztem Dampf, der durch ein seitlich angebrachtes Rohr direct in den Trockenraum strömt.
    Trocknen mittelst heifser Luft, die anstatt des überhitzten Dampfes durch ein Rohr direct in den Trockenraum strömt, und gesättigten Dampfes, der in das Innere der Trockenhorde einströmt.
    Trocknen mittelst überhitzten Dampfes, der durch das beschriebene Rohr direct in den Trockenraum geht, und mittelst gesättigten Dampfes, der in das Innere der Trockerihorde strömt, wobei ich ausdrücklich bemerke, dafs nur allein durch die eigenthümliche Construction des Einströmungszapfens und der ganzen Construction der Trockenborde die oben genannten Modificationen in· den Mitteln zum Trocknen möglich sind.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE18799124D 1879-02-15 1879-08-01 Neuerungen an mechanischen Trocken-Apparaten für ununterbrochenen Betrieb Expired DE9124C (de)

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