DE198461C - - Google Patents

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DE198461C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B15/00Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTANT
PATENTSCHRIFT
- JVi 198461 KLASSE 82 a. GRUPPE
MÖLLER & PFEIFER in BERLIN.
kalten Ende hingeleitet wird.
Es sind Trockenanlagen bekannt, bei denen mittels einer an dem einen Ende des Trockenkanales eingebauten Heizvorrichtung das Trockengut bis zur vollständigen Verdampfung seiner Feuchtigkeit erhitzt und der Brüden an der heißesten Stelle abgesaugt und nach dem kalten Ende des Trockenkanales hingeleitet wird, zu dem Zweck der Nutzbarmachung der gesamten Wärme des
ίο verdampften Wassers für die Trocknung.
Dabei ist es natürlich- erforderlich, wenn in demjenigen Teil des Trockenkanales, welcher durch das aus dem Gut selbst verdampfte Wasser geheizt wird, eine Austreibung von Wasser aus dem Trockengut stattfinden soll, daß ein Luftstrom vom kalten Ende des Trockenkanales durch den Kanal hindurch zum heißen Ende geführt wird. Diese Luft erwärmt sich an den Heizkörpern "und nimmt mit steigender Temperatur immer mehr Wasserdampf auf. Sie wird schließlich am heißen Ende des Trockenkanales, dort, wo eine Heizvorrichtung eingebaut ist, noch höher erhitzt und gemischt mit in diesem Teil des Trockenkanales verdampftem Wasser.
Es werden demnach die in den Trockenkanal eingebauten Heizkörper im Innern durchzogen von einem Gemisch von Luft und Wasserdampf.
Will man nun erreichen, daß die gesamte in dem Trockengut vorhandene Wassermenge wenigstens annähernd gleichmäßig ausgetrieben wird während des Durchganges des zu trocknenden Gutes durch den Trockenkanal, und daß ferner, wie es die Empfindlichkeit der feuchten Tonwaren verlangt, die Temperatur im Trockenkanal eine regelmäßig ansteigende ist von etwa 20 bis 1200 C, so ergibt sich aus der verschiedenen Wasseraufnahmefähigkeit der Luft bei verschiedenen Temperaturen, daß an den dem heißen Ende des Trockenkanales naheliegenden Stellen eine sehr geringe Luftmenge bei der dort herrschenden hohen Temperatur genügen würde, das auszutreibende Wasser aufzunehmen, während nahe dem Eingang des Trockenkanales, also am kalten Ende, dieselbe Luftmenge auch nicht annähernd genügt, die dort . auszutreibende Wassermenge aufzunehmen.
Die Erfindung soll nun ermöglichen, in den verschiedenen Teilen des mit dem abgesaugten Brüden geheizten Trockenkanales verschiedene Mengen Luft, und zwar in dem kühleren Teil größere Mengen und mit steigender Temperatur immer geringer werdende Mengen von Luft in der Richtung nach dem heißen Ende zu bewegen, so also, daß die je in einem Teil des Trockenkanales befindliche Luftmenge genügt, um bei seiner Temperatur die erforderlichen Wassermengen aufzunehmen und sich mit Wasserdampf nahezu zu sättigen.
Zur Erreichung dieses Zweckes sind folgende durch die Zeichnungen ersichtlichen Anordnungen getroffen. Fig. 1 stellt den
Trockenkanal im Längsschnitt, Fig. 2 im Grundriß, Fig. 3 im Querschnitt dar.
α ist der Innenraum des Trockenkanales, durch welchen hindurch die zu trocknenden S Güter auf Wagen oder mittels sonstiger Vorrichtungen durch den Trockenkanal hindurchbewegt werden in der Richtung von b Eingang nach c Ausgang; e ist die am Ausgangsende angebrachte Feuerung, f die den ganzen übrigen Teil des Trockenkanales durchziehende Heizkörpereinrichtung, in deren Innern der abgesaugte Brüden verflüssigt werden soll; bei g tritt der Brüden in das Innere der Heizkörper ein; bei h wirkt der die Bewegung der Luft und Brüden herbeiführende Exhaustor oder Schornstein; k ist der Ablauf des im Innern der Heizkörper kondensierten Wassers.
Nun sind in der Decke des Kanales bei I, I1, I2 usw. Absaugeöffnungen angebracht, welche bei m, mv m2 usw. mit den Kondensationsheizkörpern in Verbindung stehen. Der Zutritt von den öffnungen /, I1, L2 usw. in die Kondensationsheizung ist geregelt durch Klappen oder Ventile. Werden diese Ventile entsprechend gestellt, so läßt sich erreichen, daß vom Eingangsende des Trockenkanales her bei b so viel Luft eindringt, daß sie diejenige Wassermenge aufnehmen kann, welche — entsprechend der Kanallänge b bis / — auszutreiben ist. Da das Innere der Heizkörper unter Unterdruck steht, wird nun bei richtiger Stellung der Ventile zwischen / und m ein Teil der Luft, welche den Trockenkanal von b Eingang bis / durchläuft und hier Wasser aufgenommen hat, aus dem Kanal fortgeführt, während nur der Rest, d. h. eine entsprechend verminderte Menge Luft von / bis I1 weiterzieht, an den Heizkörpern sich erwärmt und wiederum die der Strecke /, Z1 entsprechende Menge an Wasser aufnimmt. Bei I1 wird wiederum ein Teil dieser hochwasserhaltigen Luft abgesaugt und bei mx in die Kondensationsheizung eingeführt usw.
Man sieht, daß diese Anordnnng es ermöglicht, einmal nur tunlichst mit Wasserdampf gesättigte Luft in das Innere der Heizkörper einzusaugen, und auf der anderen Seite in jedem Teile des Trockenkanales die — aus physikalischen Gründen in verschiedener Menge — erforderliche Luft zu haben, welche zur Aufnahme des verdampften Wassers nötig ist.
Die Absaugeöffhungen /, ebenso wie die nach m führenden Leitungen können natürlieh auch im Innern des Trockenkanales selbst angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Trockenkanal, bei dem durch eine an seinem einen Ende eingebaute Feuerung· das Trockengut bis zur vollständigen Verdampfung des Wassers erhitzt und der Brüden an der heißesten Stelle abgesaugt und durch das Innere von Heizkörpern nach dem kalten Ende hingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß an mehreren Stellen (I, I1, Z2, g) des Trockenkanales regelbare Äbsaugöffnungen angebracht sind, die eine Verbindung zwischen dem Inneren des Trockenkanales und dem Innern der Heizkörper herstellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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