DE91187C - - Google Patents

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DE91187C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/16Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger operated by remote control, i.e. initiating means not mounted on vehicle
    • B60T7/18Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger operated by remote control, i.e. initiating means not mounted on vehicle operated by wayside apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 : Eisenbahnbetrieb. -.
im HAAG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom -13. Mai 1896 ab.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Kükenhahn soll in erster Linie bei Vorrichtungen zum selbstthätigen Bremsen von Eisenbahnzügen Verwendung finden und ist zu diesem Zwecke mit einer Sicherung ver-, sehen, welche ein unbeabsichtigtes Oeffnen oder Schliefsen desselben unmöglich macht.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Hahn bei den verschiedenen Kükenstellungen durch Fig. ι und 6 in Vorderansicht, durch Fig. 2 in Oberansicht, durch Fig. 3 im Schnitt nach Linie x-x der Fig. 1 und 2 und durch Fig. 4 und 5 in Vorderansicht und Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 2 dargestellt, während Fig. 7 bis 11 Einzelheiten der Sicherung veranschaulichen.
In dem Hahnkörper α ist das Küken b in bekannter Weise drehbar. Mit dem Küken ist der Schlüssel c fest verbunden, in dessen Kopie c1 ein Riegel d gleitet und mittelst einer kräftigen Feder f beständig vorgetrieben wird. Den Hub des Riegels begrenzt hierbei eine Leiste g\ welche in eine Nuth h des Schlüsselkopfes greift (Fig. 7, 9 und 11). Die Leiste g1 bildet den Kopf eines Stiftes g, welcher einer in dem Riegel federnd gelagerten Zunge i mit Vorsprung ζ1 als Drehpunkt dient. Hinter dem Schlüsselkopfe c1 und mit diesem aus einem Stück ist der Hals c2 angeordnet, in welchem das Vierkant des Kükens b durch einen Einschraubstift c3 oder auf beliebige andere Art gesichert ist. An diesem Halse befindet sich ein Sperrzahn c4, hinter welchen eine Sperrklinke k greift und dadurch das Küken bezw.
den Hahn geschlossen hält. Bei geöffnetem Hahn legt sich der Zahn c4 gegen den am Hahnkörper α vorgesehenen Anschlag a1 und begrenzt dadurch die Drehbarkeit des Kükens b.
Dem Anschlag α1 gegenüber ist ein sectorförmiger Knaggen a2 an dem Hahnkörper vorgesehen, welcher dem Riegel d als seitlicher Anschlag dient.
Unterhalb des Kükens ist der Auslösehebel m drehbar angebracht. In der beiliegenden Zeichnung ist die Auslösevorrichtung an einem Bocke oder Consol q angeordnet, in welchem auch der Hahnkörper α befestigt ist und in welchem Schrauben- oder Bolzenlöcher q1 zur Befestigung des Ganzen an geeigneter Stelle vorgesehen sind.
An dem Consol q ist ein Zapfen ρ angeordnet, um welchen die Nabe η der Sperrklinke k sich so weit drehen kann, wie ein Knaggen q2 des Consols beim Anschlagen der Sperrklinke k oder des Hebels m gestattet. Letzterer ist in einer an der Nabe befindlichen Gabel m1 nach einer Seite frei beweglich, während seine Drehung im entgegengesetzten Sinne die Drehung der Nabe mit der Sperrklinke veranlafst (Fig. 4). In einer erweiterten Bohrung der Nabe η ist eine Feder n1 um den Zapfen ρ gewunden (Fig. 3) und einerseits mit der Nabe, andererseits mit dem Consol so verbunden, dafs durch ihre Spannkraft die Sperrklinke k kräftig gegen den Schlüsselhals c'2 geprefst wird.
Die Nabe η besitzt endlich einen Daumen o, welcher auf dem einerseits geraden, andererseits abgeschrägten Vorsprung t1 der Zunge i einwirkt.
Die Handhabung und Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
. Bei dem durch Fig. ι veranschaulichten betriebsfähigen Zustande derselben liegt der Riegel d gegen den Knaggen a2 und hält den Hahn geschlossen, während der Daumen ο den Vorsprung i1 an der geraden Seite berührt. Bietet sich nun dem frei herabhängenden Hebel m bei der Fahrt des Eisenbahnzuges beispielsweise ein Hindernifs % (Fig. 4) dar, so wird derselbe in die durch Fig. 6 dargestellte Lage gedreht. Der Riegel d wird durch den Daumen 0 zurückgeschoben und giebt das Küken frei, welches nun durch die an dem Schlüssel c angreifende Zugfeder s in die durch Fig. 4 veranschaulichte Lage gedreht wird und den Hahn öffnet. Sobald nun der Daumen 0 den Vorsprung i1 und der Knaggen α2 den Riegel d frei läfst, schnellt der letztere wieder vor und greift hinter den Knaggen a2, während der Zahn c4 sich gegen den Anschlag al legt, so dafs das Küken in dieser geöffneten Stellung nach jeder Richtung gesichert wird. Soll der Hahn wieder geschlossen werden, so schiebt man den Riegel d von Hand zurück und dreht das Küken mittelst des Schlüssels c in die Stellung der Fig. 1 zurück, und die Einrichtung ist wieder betriebsfähig.
Soll dieselbe aufser Betrieb gesetzt werden, so dreht man das Küken noch weiter, bis die Sperrklinke k hinter den Zahn c* fafst. (Fig. 5), und klappt den Hebel m hoch. In dieser Stellung ist der Hahn gegen unbeabsichtigtes Oeffnen gesichert. Um das Küken aus dieser Stellung nach Fig. 5 in die Stellung nach Fig. 1 drehen zu können, mufs der Vorsprung ζ1 beim Passiren des Daumens 0 ausweichen können und ist zu dem Zwecke an der federnden Zunge i angebracht.
Die beschriebene Einrichtung, sowie deren Handhabung und Wirkungsweise bezieht sich im Wesentlichen auf ihre Anwendung bei den Luftbremsen der Eisenbahnen, welchem Zwecke sie auch vor allem dienen soll, doch ist ihre Anwendung auch für andere Zwecke sehr wohl möglich und besonders überall da, wo es sich um die zuverlässige Sicherung eines Hahnes sowohl im geöffneten, als im geschlossenen Zustande handelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Sicherung für Kükenhähne zum Anstellen der Luftdruckbremsen von der Bahnstrecke aus, dadurch gekennzeichnet, dafs ein am Küken (b) oder einem mit diesem verbundenen Schlüssel (c) durch Federkraft vorgetriebener Riegel (d) mit federndem Angriff β i1) für einen Daumen (o) der Auslösevorrichtung (m η ο) und entsprechenden Anschlagknaggen (al a?) am Hahnkörper beim Drehen eines nach einer Seite aufklappbaren Hebels (m) durch Daumen (0) so weit zurückgedrängt wird, dafs das Küken (b) frei gedreht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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