DE444825C - Steuerung der Ventile an Selbstverkaeufern fuer Fluessigkeiten - Google Patents

Steuerung der Ventile an Selbstverkaeufern fuer Fluessigkeiten

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DE444825C
DE444825C DEL61041D DEL0061041D DE444825C DE 444825 C DE444825 C DE 444825C DE L61041 D DEL61041 D DE L61041D DE L0061041 D DEL0061041 D DE L0061041D DE 444825 C DE444825 C DE 444825C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/02Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. MAI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 b GRUPPE 29
(L 61041 IXj43 b)
Jacob Carl Ljungman in Malmö, Schweden.
Steuerung der Ventile an Selbstverkäufern für Flüssigkeiten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1924 ab.
Die Priorität der Anmeldung" in Schweden vom 28. September 1923 ist in Anspruch genommen.
Gegenstand der Erfindung ist eine durch Münzen auslösbare Sperrvorrichtung an Selbstverkäufern für Flüssigkeiten, bei denen die Flüssigkeit vom Verbraucher mit einer Handpumpe in einen Meßbehälter überfüh'rt wird, aus dem sie nach Auslösung der Sperrvorrichtung entnommen werden kann. Der Meßbehälter ist mit einem Auslaufhahn und die Steigleitung mit einem Sperrventil versehen.
Gemäß der Erfindung ist der Hahnkörper des Auslaufhahnes und der Ventilkörper des Sperrventils durch Lenker mit einer drehbaren Sperrnockenscheibe verbunden, deren Sperrhaken mit einer Kniehebelverbindung zusammenwirkt, über deren Knie ein mit einem Harnmer ausgerüsteter Schwinghebel sich befindet, dessen freies Ende von einer an sich bekannten Sperrklinke des Münzhebels für gewöhnlich
hochgehalten wird. An der Nockenscheibe ist ein Exzenter vorgesehen, welches dazu bestimmt ist, nach Auslösung der Sperrvorrichtung den Hammer anzuheben, damit ihn die Sperrklinke wieder fangen kann, sowie den durch eine Feder mit dem Hammer verbundenen Kniehebel zu strecken.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt. Abb. ι zeigt ίο die Gesamtlage teilweise schematisch und einzelne Teile nur als Bruchstücke. Abb. 2 zeigt die Kniehebelsperrvorrichtung in ausgelöster Stellung.
Die Steigleitung 2 steht unten durch eine nicht dargestellte Handpumpe mit dem üblichen Vorratsbehälter und oben mit dem Meßbehälter 7 in Verbindung und ist mit einem durch eine Feder beeinflußten Sperrventil 3 versehen. Im Auslaufrohr 16 des Meßbehälters 7 ist ein Hahn 17 angebracht, dessen Körper durch einen Lenker 20 mit der Sperrnockenscheibe 25 verbunden ist. Ferner ist der Ventilkörper des Sperrventils 3 durch einen Lenker 22 ebenfalls mit der Sperrnockenscheibe 25 verbunden, welche von einer kurzen Welle 26 getragen und mit dem Sperrno'cken 24 versehen ist. In der Bewegungsbahn dieses Sperrnockens befindet sich ein Sperrhaken 29, der zusammen mit einem am Gehäuse schwingbar angeordneten Arm 30 eine Kniehebelverbindung bildet, deren ~ Knie durch einen Zapfen 40 zusammengehalten ist. Der Sperrhaken 29 hat einen Schlitz 41, der einen am Gehäuse befestigten Führungszapfen 42 derart umfaßt, daß der Sperrhaken bei Auslösung der Kniehebelverbindung (siehe Abb. 2) mit seinem Schlitz am Führungszapfen gleiten kann. Über dem Knie befindet sich ein mit einem Hammer ausgerüsteter Schwinghebel 32, dessen freies Ende von einer Sperr-4.0 klinke 34 des um einen Zapfen 33 schwingbaren Münzhebels 35 für gewöhnlich hochgehalten wird. Die Nockenscheibe trägt auch noch ein Exzenter 28, welches dazu -bestimmt ist, nach Auslösung der Sperrvorrichtung den Hammer anzuheben, so daß ihn die Sperrklinke 34 fangen kann. Der Sperrhaken 29 hat ein über den Kniezapfen 40 hinausragendes Ende, das mit dem Schwinghebel 32 durch eine Feder 31 verbunden ist, welche bestrebt ist, den Sperrhaken in sperrende Stellung zu bringen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: In der dargestellten Stellung der verschiedenen Teile sind der Auslaufhahn 17 und das Sperrventil 3 geschlossen. Um das letztere zu öffnen, damit man Flüssigkeit in den Meßbehälter 7 pumpen kann, drückt man auf den gestrichelt gezeichneten Hebel 23. Hierdurch
wird die Sperrnockenscheibe 25 in Richtung des Pfeils 43 gedreht und mit Hilfe des Lenkers 22 das Ventil 3 geöffnet, jedoch ist der Hahn 17 60 hierbei immer noch in geschlossener Stellung. Ist der Meßbehälter angefüllt, und wird eine Münze eingeworfen, welche den Münzhebel 35 herunterdrückt und die Sperrklinke 34 ausrückt, dann wird der Schwinghebel 32 ausge- 65 löst, dessen Hammer auf das Knie schlägt und dadurch den Haken des Sperrhakens 29 hochhebt. Durch Drehen, des Hebels 23 nach oben wird der Hahn 17 geöffnet und die Nockenscheibe 25, die nunmehr nicht gesperrt ist, in 70 der dem Pfeil 43 entgegengesetzten Richtung gedreht. Hierbei schließt sich das durch eine Feder beeinflußte Ventil 3 von selbst. Beim Drehen der Nockenscheibe 25 hebt das Exzenter 28 den Hammer 32 an, der von der Sperrklinke 75 34 aufgefangen wird. Das Knie der Kniehebelverbindung ist jedoch noch durchgebogen, da der Sperrhaken am Umfang des Sperrnockens 24 entlang gleitet. Beim Zurückdrehen der Nockenscheibe 25 in der Richtung des Pfeils 43 in die 80 Ausgangsstellung schnappt der Sperrhaken infolge der Wirkung der Feder 31 hinter den Nocken 24 ein, und die Vorrichtung wird gesperrt, bis sie durch Einwurf einer Münze wieder ausgelöst wird. Anstatt den Hebel 23 am Aus- 85 laufhahn anzubringen, kann er auch an der Nockenscheibe 25 oder deren Welle 26 angebracht sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Steuerung der Ventile an Selbstverkäufern mit Münzauslösung für Flüssigkeiten, bei denen mit einer Handpumpe die Flüssigkeit einem Meßgerät zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hahnkörper des Auslaufhahnes (17) am Meßbehälter (7) und der Hahnkörper des Hahnes (3) in der Steigleitung (2) durch Lenker (20 bzw. 22) mit einer drehbaren Sperrnockenscheibe (25) verbunden sind, deren Sperrhaken (29) mit einer Kniehebelverbindung (30) zusammenwirkt, über deren Knie (40) ein mit einem Hammer ausgerüsteter Schwinghebel (32) sich befindet, dessen freies Ende von einer an sich bekannten Sperrklinke (34) des Münzhebeis für gewöhnlich hochgehalten wird, und daß an der Nockenscheibe (25) ein Exzenter (28) vorgesehen ist, welches dazu bestimmt ist, nach Auslösung der Sperrvorrichtung den Hammer anzuheben, damit ihn die Sperrklinke wieder fängt, sowie den durch eine Feder (31) mit dem Hammerhebel (32) verbundenen Kniehebel zu strecken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL61041D 1923-09-28 1924-08-26 Steuerung der Ventile an Selbstverkaeufern fuer Fluessigkeiten Expired DE444825C (de)

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