DE91138C - - Google Patents

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DE91138C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/04Means for controlling progress of starting sequence in dependence upon time or upon current, speed, or other motor parameter
    • H02P1/12Switching devices centrifugally operated by the motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFI
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1896 ab.
Die vorliegende Bremsvorrichtung für Anlasser mit Fliehkraftregler soll dazu dienen, das schnelle Ausschalten der Widerstandsstufen an Anlafswiderständen zu verhindern. Hauptsächlich soll diese Vorrichtung an den Sicherheitsanlassern mit Fliehkraftreglern verwendet werden, weil die Schwungkugeln bei voller Belastung des Motors langsam und bei geringerer Belastung schnell in die Höhe gehen und somit in letzterem Falle den Widerstand im Anlasser zu schnell ausschalten. Bisher wurden zu diesem Zweck Luftpumpen oder Flüssigkeitspumpen angewendet, doch müssen die Luftpumpen hierzu verhältnifsmäfsig grofs sein, um zu bremsen, und die Flüssigkeitspumpen haben den Nachtheil, bei niedriger Temperatur den Dienst zu versagen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung veranschaulicht, und. es zeigt
Fig. ι die Gesammtanordnung, Fig. 2 das Pendel, Fig. 3 das Führungsstück mit dem Mitnehmer, Fig. 4 das Führungsstück ohne den Mitnehmer.
Die Vorrichtung besteht aus einem Pendel A, welches an einem Zapfen B hängt und dessen flacher Pendelarm oberhalb mit einer geschlängelten Nuth C versehen ist. Hinter diesem Pendel ist ein Führungsstück D gelagert, dessen unteres Ende an dem Hebelarm E des Anlassers beweglich befestigt ist und oben in dem zum Tragen des Pendels dienenden Winkelstück F geführt wird. An dem Führungsstück ist ein Mitnehmer G in einer Nuth α längs verschiebbar und drehbar gelagert und trägt einen Metallstift H, welcher in die geschlängelte Nuth C des Pendelarmes hineinragt.
Sobald beim Einschalten die Schwungkugeln gehoben werden, wird der Hebelarm E des Anlassers nach unten gedruckt, wodurch auch das Führungsstück D und mit diesem der Mitnehmer G, sowie der Stift H nach unten gezogen wird, weil sich der Mitnehmer gegen die Flächen / und K des Führungsstückes legt.
Durch den seitlichen Druck, welchen der Stift bei der Bewegung nach unten gegen den Pendelarm ausübt, wird der letztere in seitliche Schwingungen versetzt und verhindert somit das schnelle Senken des Hebelarmes sowie das schnelle Schliefsen der mit dem Hebelarm verbundenen Widerstandscontacte.
Wird ausgeschaltet, so senken sich die Kugeln und der Hebelarm E wird durch die Spannfeder L nach oben gezogen. Hierdurch wird der Mitnehmer ausgelöst und der Metallstift gleitet schnell durch die geschlängelte Nuth im Pendelarm, ohne das Pendel zu bewegen. Letzteres geschieht zu dem Zweck, das Oeffnen der Widerstandscontacte schnell zu bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bremsvorrichtung für Anlafswiderstände mit Fliehkraftregler, gekennzeichnet durch die Verbindung des Reglers mit einem Pendel
    derart, dafs das Pendel in Bewegung gesetzt wird, wenn die Kugeln des Reglers ausschlagen.
    Bremsvorrichtung nach Anspruch i, bei welcher die Bewegung der Schwungkugeln durch Hebel auf einen Stift übertragen wird, welcher in einer zickzackförmigen Nuth der Pendelstange gleitet, so dafs das Pendel in Schwingungen versetzt wird, wenn der Stift in der Nuth in einem Sinne bewegt wird, während durch bekannte Vorkehrungen der Stift bei seiner Bewegung im anderen Sinne von' dem Hebelsystem abgekuppelt wird. , ■
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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